Alle Artikel zu:

Arbeitgeber

Bester Schweizer Arbeitgeber 2017 ausgezeichnet

Bereits zum siebzehnten Mal hat das Befragungsinstitut icommit in Küsnacht die Mitarbeiterbefragung im Rahmen des Swiss Arbeitgeber Awards durchgeführt.

Studierende: Jobsicherheit wichtiger als Work-Life-Balance

Universum veröffentlichte die Ergebnisse des Student Survey 2017.

Bundesregierung: Digitalisierung macht neue Berufsbilder nötig

Die Digitalisierung krempelt jetzige Ausbildungsformen um. Doch dafür müssen Grundlagen in Form neuer Arbeitsmodelle geschaffen werden.

Arbeitgeber sollten neue Wege bei Fachkräftesuche gehen

Die Fachkräftesituation ist regional sehr unterschiedlich. Eine aktuelle Studie hält daher ein Umdenken der Unternehmen für notwendig. Sie sollten unter anderem überregional Rekrutieren.

Insolvenzgeldumlage: Wirtschaft soll entlastet werden

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles will die Insolvenzgeld-Umlage absenken und damit Arbeitgebern unter die Arme greifen. Arbeitgeberverbände fordern jedoch eine deutlichere Senkung als die von Nahles geplant.

Bundesbank: Bund könnte Arbeitslosenbeiträge für Unternehmen senken

Die Bundesagentur für Arbeit erzielt einen Milliarden-Überschuss. Das ermöglicht die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, so die Bundesbank. Arbeitnehmer und Arbeitgeber könnten gleichermaßen entlastet werden, was die Binnenkonjunktur ankurbeln könnte. Allerdings müsste eine Senkung der Beiträge mit einer Kürzung der Bezüge von Empfängern von Arbeitslosengeld I einhergehen.

Nahles warnt Arbeitgeber vor Umgehung von Mindestlohn-Regeln

Das Arbeitsministerium lehnt Änderungen an den Aufzeichnungspflichten für den Mindestlohn ab. Die für Unternehmen aufwendigen und bürokratischen Aufzeichnungen seien notwendig, um den Einhalt des Mindestlohns zu gewährleisten. Andrea Nahles stellt Arbeitgeber unter Generalverdacht, den Mindestlohn gezielt umgehen zu wollen.

Steuerentlastung führt zu Bürokratie-Aufwand beim Mittelstand

Arbeitgeberverbände brauchen mehr Zeit für die Weitergabe einer vom Bund beschlossenen Steuerentlastung. Demnach soll der steuerfreie Beitrag für das Existenzminimum um 118 Euro auf 8.472 Euro angehoben werden. Die Änderung erfordert eine Neuberechnung der Lohnsteuer für 30 Millionen Beschäftigte.

Gespräche gescheitert: IG Metall will Donnerstag streiken

Das Angebot der Arbeitgeber der metallverarbeitenden Industrie liegt deutlich unter den Forderungen der IG Metall. Die Arbeitgeber sind bereit 2,2 Prozent mehr zu zahlen. Die konjunkturelle Entwicklung lasse nicht mehr zu.

Mittelstand muss Rekrutierung an Frauenquote anpassen

Die Einführung der Frauenquote bedeutet für Mittelständler eine Umstellung. Personaler müssen ihre Rekrutierung, die Art der Beförderung, die Karrierewege und Arbeitszeiten an die neuen Anforderungen anpassen. 3.500 mittelgroße, die mitbestimmungspflichtig oder börsennotiert sind, müssen sich ab 2015 eigene Zielvorgaben beim Frauenanteil in den Führungsetagen setzen.

Suche nach Ersatz: Aufteilung der Elternzeit belastet Mittelstand

Mitarbeiter können die Elternzeit künftig länger und in mehreren Abschnitten bis zum achten Lebensjahr des Kindes nehmen. Die Arbeitgeberverbände kritisieren, das Betriebe durch die Aufteilung häufiger Personalersatz suchen müssen. Dies belaste vor allem kleine und mittlere Unternehmen.

Merkel-Sprecher: Für Tarifeinheit gibt es viele gute Gründe

Nach den Streiks im Flug- und Schienenverkehr spricht sich die Bundesregierung für das geplante Gesetz zur Tarifeinheit aus. Aus Sicht von Bundeskanzlerin Merkel gebe es „viele gute Gründe“ dafür. Durch das Gesetz könnten kleine Gewerkschaften entmachtet werden.

Metallarbeiter in Österreich kündigen Streik an

Bei den Lohnverhandlungen zwischen Fachverband und Gewerkschaften der Metall- und Maschinenindustrie in Österreich gibt es Streit. Die Gewerkschaften fordern höhere Gehälter und eine Freizeit-Option. Die Arbeitgeber verweisen darauf, dass der Industrie-Standort in Österreich in Gefahr ist. Bislang fielen dem harten Wettbewerb in 2013 bereits 1.000 Stellen zum Opfer.

Frankreichs Arbeitgeber wollen mit Reformen 1 Million Stellen schaffen

Der französische Arbeitgeberverband Medef will die 35-Stunden-Woche abschaffen, das Rentenalter erhöhen und den Mindestlohn senken. Durch diese Maßnahmen sollen in Frankreich binnen fünf Jahren eine Million Arbeitsplätze entstehen.

Gewerkschaft: Weiterbildung ist so wichtig wie Entgelt

Die IG Metall pocht vor der nächsten Lohnrunde auf bessere Regelungen für die betriebsinterne Weiterbildung. Für die Gewerkschaft stehe die Frage der Weiterbildung aber gleichrangig neben dem Entgelt. Zudem sollen Modelle für einen flexiblen Wechsel von Beschäftigten in den Ruhestand erörtert werden

Steigende Löhne beschleunigen Anstieg der Arbeitskosten

Höhere Bruttolöhne und ein Anstieg der Lohnnebenkosten haben die Arbeitskosten in Deutschland im zweiten Quartal stärker ansteigen lassen. Zum Jahresbeginn waren es +0,5 Prozent, Ende Juni 1,7 Prozent. Im Euro-Raum sowie in der EU stiegen die Löhne jedoch im ersten Quartal noch schneller als in Deutschland.

Verfassungsrichter: Entwurf zur Tarifeinheit verstößt gegen das Grundgesetz

Die vom Gesetzgeber geplante Tarifeinheit ist einem Gutachten zufolge verfassungswidrig. In dem Gesetzentwurf soll nur der Tarifvertrag der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern innerhalb eines Unternehmens zur Anwendung kommen. Das würde das Streikrecht kleiner Gewerkschaften wie Cockpit oder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einschränken.

Arbeitgeber wollen Macht kleiner Gewerkschaften beschränken

Im Tarifstreit in großen Branchen wie dem Luft- oder Schienenverkehr bereiten kleine Gewerkschaften den Arbeitgebern Kopfzerbrechen. Da sie eigene Interessen für eine kleine Arbeitnehmer-Gruppe durchsetzen wollen, erschweren sie eine Einigung auf einen flächendeckenden Tarifvertrag, argumentieren die Arbeitgeber. Ein neues Gesetz zur die Tarifeinheit könnte das Streikrecht der kleinen Gewerkschaften gefährden.

Ukraine-Krise wirkt sich hemmend auf die Entwicklung der Löhne aus

Die sinkenden Konjunkturerwartungen infolge der Ukraine-Krise werden sich auch auf die nächsten Tarifverhandlungen auswirken. Arbeitgeberpräsident Kramer erweist der Einmischung durch EZB und Bundesbank eine Absage und wirft der Bundesregierung vor, nicht genug für die Wirtschaft zu tun.

EZB und Bundesbank mischen sich in die Lohnentwicklung ein

Der Chef der Bundesbank fordert eine Lohnerhöhung von durchschnittlich drei Prozent in Deutschland. Damit folgt Jens Weidmann der Forderung von EZB-Chefvolkswirt Peter Praet. Die Zentralbanken wollen höhere Löhne, weil sie auf positive Impulse bei der Preisentwicklung hoffen. Die Inflation in Deutschland liegt derzeit bei nur 1,0 Prozent. Arbeitgeber und Gewerkschaften verbitten sich jedoch eine Einmischung in ihre Tarifhoheit.