Alle Artikel zu:

Armut

Sozialtransfers vermindern die Armut beträchtlich

Die Armutsquote vor Sozialtransfers beschreibt, welcher Anteil der Bevölkerung von Armut betroffen wäre, wenn ausser den Alters- und Hinterbliebenenleistungen keine weiteren Sozialtransfers ausgerichtet würden.

Jeder dritte Schweizer hat keine finanziellen Reserven

Fast ein Drittel der Schweizer hat keinerlei Ersparnisse. Auch die Armut stieg vergangenes Jahr leicht an.

Wirtschaftskrise und Sparkurs treiben Griechen in Armut

Die griechische Bevölkerung leidet einer Studie zufolge unter größerer Armut als es ein Blick auf die Einkommen vermuten lässt.

Oxfam-Bericht: Acht Männer sind reicher als die halbe Menschheit

Die soziale Ungleichheit in der Welt ist nach Erkenntnissen der Entwicklungsorganisation Oxfam deutlich größer als angenommen und nimmt weiter zu. Auch reiche Länder sind von sozialer Ungleichheit betroffen - allen voran Deutschland.

Armut: Millionen EU-Bürger bedroht

Mehr Jobangebote gleich weniger Risiko in die Armut zu rutschen: Diese Formel geht einer Studie zufolge nicht mehr auf.

Die neue Massen-Armut ist die Ursache der Krise in Europa

Der Generalsekretär des Europarats, Thorbjørn Jagland, sieht im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten die wirtschaftliche und soziale Ungleichheit als Hauptursache für die Krise der EU. Die Europäer hätten das Vertrauen in die Institutionen der EU verloren. Die EU müsse dringend die soziale Frage lösen, um schwere Verwerfungen zu verhindern.

Jeder dritte Grieche lebt an der Grenze zur Armut

Nach fünf Jahren Troika-Politik geht es den griechischen Bürgern so schlecht wie schon lang nicht mehr. Jeder dritte Grieche ist gefährdet, in die Armut abzurutschen. In keinem anderen Euroland ist die Situation so dramatisch.

Österreich: Selbständigkeit wird zur Armutsfalle

Über drei Viertel der gescheiterten Selbständigen haben einen Schuldenberg angehäuft. Auf die Selbstständigkeit folgt nicht selten Arbeitslosigkeit. Das führt dazu, dass bei Selbstständigen eine doppelt so hohe Armutsgefährdung besteht wie bei Beschäftigten.

OECD fordert mehr Umverteilung in Deutschland

Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Diese Einkommensungleichheit hemmt die wirtschaftliche Entwicklung, sagt die OECD. Sie fordert mehr Umverteilung von oben nach unten. Die Verteilungspolitik müsse bei Kindern, Familien und Jugendlichen ansetzen.

Sehr starke Rede: Gregor Gysi demontiert hilflose deutsche Außenpolitik

Im Bundestag hat Gregor Gysi die Außenpolitik von Union und SPD in einer analytischen, scharfsinnigen und kühlen Analyse in der Luft zerrissen. Gysis Plädoyer: 75 Jahre nachdem die Deutschen den Zweiten Weltkrieg entfesselt hatten, sollte sich Deutschland nicht willenlos an die US-Interessen ankoppeln, sondern sich als Anwalt des Friedens in der Welt verstehen. Dokumentation einer schonungslosen Abrechnung.

Studie: Preisunterschiede reduzieren West-Ost-Gefälle

Wenn man das unterschiedliche Preiseniveau betrachtet, dann sei die Differenz bei der Einkommensarmut zwischen den alten und neuen Bundesländern wesentlich geringer, so das IW Köln. Die Armutsschwelle liege bei 870 Euro. Davon könne man in Stendal besser leben als in München. Zudem sei das Armutsrisiko in Städten deutlich höher als auf dem Land.

WTO gescheitert: Indien verweigert Abbau globaler Handelshürden

Indien hat sich überraschend von den geplanten Abkommen mit der WTO zum Abbau von Handelshürden distanziert. Das stürzt die WTO in eine Existenzkrise. Durch freien Handel mit Indien hatten sich BDI und DIHK Kostensenkungen, zusätzliche Einnahmen für deutsche Unternehmen und neue Jobs in Indien versprochen. Indien versucht mit der Blockade Subventionen für ein Ernährungsprogramm unbefristet durchzusetzen.

Merkel: China muss deutscher Industrie Tore öffnen

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert eine weitere Öffnung Chinas – für Industrie und Reformen. Der Joint-Venture zwang gehöre abgeschafft. Außerdem sollten deutsche Unternehmen bei Ausschreibungen fair behandelt werden.

Lohnkürzungen stärken spanische Firmen im Wettbewerb

Im Verlauf der Schuldenkrise senkten spanische Unternehmen drastisch die Löhne. Das hat ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessert. Der Export steigt, der Konsum schwächt sich jedoch deutlich ab. Derzeit entsteht in Spanien eine neue Unterschicht, die von den niedrigen Löhnen kaum noch leben kann.

„Neue Selbstständige“ in Österreich leben an der Armutsgrenze

Eine Studie im Auftrag der WKÖ über die soziale Absicherung von Selbstständigen hat in Österreich eine Welle der Kritik ausgelöst. Im internationalen Vergleich liegt Österreich bei der sozialen Absicherung auf Platz eins. Das täusche aber darüber hinweg, dass viele Selbstständige in Österreich am Rande der Armut leben, argumentieren Kritiker.

Europäer rutschen trotz Job in die Armut

Die Armut unter erwerbstätigen Europäern nimmt massiv zu. Nur jeder Zweite von ihnen kann die Armuts-Schwelle überwinden, so eine EU-Studie. Knapp ein Drittel der Arbeitslosen empfängt keine Sozialleistungen.

Armut in Deutschland nimmt weiter zu

Die Armutsquote in Deutschland steigt. Fast jeder fünfte Deutsche ist arm. Weitere 16 Prozent gelten als armutsgefährdet. Ein Sozialverband schlägt Alarm und widerspricht dem Armutsbericht der Bundesregierung. Rentner, Alleinerziehende und junge Arbeitnehmer sind besonders gefährdet.

Europa: 120 Millionen Menschen leben an der Grenze zur Armut

Die Finanzkrise hat dramatische Folgen für die gesamte europäische Bevölkerung. Die Lebenssituation hat sich in allen untersuchten Ländern verschlechtert, 120 Millionen Menschen sind armutsgefährdet. Auch in Deutschland wächst die Zahl der Notleidenden.

Forscher warnen vor Altersarmut und Überschuldung

Eine Studie des IMK kommt zu dem Schluss, dass die Einkommens-Unterschiede seit der Wiedervereinigung stark angestiegen sind. Die Zahl der Beschäftigten auf Teilzeitbasis oder in Zeitarbeit steigt seit 1991. Die Zahl der Mini-Jobber nahm rapide zu. Die Folgen sind Altersarmut und Überschuldung.

Globlale Inflation hat begonnen: Das Finanzsystem kippt

Die dramatischen Zusammenbrüche in den jungen Volkswirtschaften der Welt sind Vorboten für den Crash des Weltfinanzsystems. Der Schulden-Tsunami rollt an. Er wird zu einer Inflation des Zorns gegen jene führen, die sich die Ausbeutung der Welt zum Ziel gemacht haben. Das Ende wird schmerzhaft sein, sagt Marc Faber. Christine Lagarde spricht vom Dammbruch, gegen den Verteidigungs-Linien errichtet werden müssen. Doch die Angreifer handeln aus Notwehr: Millionen Menschen beginnen, gegen das Finanzsystem zu rebellieren. Die Lage kippt.