Alle Artikel zu:

Atomkraft

Urteil: Subventionen für Atomkraftwerke sind zulässig

Das Gericht der Europäischen Union hat eine gegen die Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point abgewiesen. Das Urteil könnte für einen neuen Boom bei der Kernenergie sorgen - auch, weil die Ökostrom-Umlage erneut stiegen dürfte.

Mitarbeiter von Atomkraftwerken in Frankreich streiken

In Frankreich werden als Teil der Proteste gegen eine geplante Arbeitsmarktreform alle 19 Kernkraftwerke des Landes bestreikt. Eine Sprecherin der Gewerkschaft CGT kündigte am Mittwoch den Beginn für die Abendstunden an.

Elektro-Autos überfordern die Energie-Politik in Deutschland

Die immer deutlicher werdende Umstellung des Straßenverkehrs auf Elektroautos wird Deutschland vor gravierende Probleme stellen. Die Energie-Politik der Bundesregierung bietet keinen nachhaltigen Plan, wie dem erhöhten Stromverbrauch Rechnung getragen wird. Der Blackout droht.

Atom-Kommission: Konzerne sollen Milliarden für Endlagerung zahlen

Die Betreiber deutscher Atomkraftwerke können sich von den jahrzehntelangen Kostenrisiken der Zwischen- und Endlagerung des Atommülls freikaufen. Die Atomkommission des Bundes empfahl am Mittwoch nach Angaben aus ihren Kreisen, dass die vier Energieunternehmen diese Aufgabe für 23,3 Milliarden Euro an den Staat abgeben können.

EnBW scheitert mit Atomklage vor dem Landgericht Bonn

Der Energiekonzern EnBW hat mit seiner Atomklage gegen den Bund und das Land Baden-Württemberg wegen des AKW-Moratoriums 2011 eine juristische Schlappe erlitten. Das Landgericht Bonn wies die Klage am Mittwoch ab.

Grüne Atomkraft: Kernfusion bietet grenzenlose Energie

Nahezu Energie ohne Ende, fast keine Umweltbelastungen – das ist das große Versprechen der zivilen Kernfusion. Wenn die Technik einmal so weit ist, könnte sie die Energiewirtschaft revolutionieren. Aber ist ein in den USA angekündigter Durchbruch wirklich schon greifbar?

Versorger können laut Stresstest Atom-Altlasten bezahlen

Die Energie-Versorger können die AKW-Abriss-Kosten und die Atommüll-Lagerung einem Gutachten zufolge selber stemmen. Der am Samstag veröffentlichte sogenannte Stresstest im Auftrag des Bundes zeigt zwar, dass die Vorsorge der Konzerne in einem Extrem-Szenario um rund 39 Milliarden Euro aufgestockt werden...

NRW erwägt Staatshilfen für RWE

Der nordrhein-westfälische CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat staatliche Hilfen für den angeschlagenen Energiekonzern RWE ins Gespräch gebracht. Es gebe eine gesellschaftliche Verantwortung. Das könnte auch für E.On von Bedeutung sein.

EuGH: AKW-Konzerne verlieren im Streit gegen Brennelemente-Steuer

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die deutsche Kernbrennstoffsteuer nicht gegen das EU-Recht verstößt. Nun hoffen die Betreiber E.ON und RWE auf ein positives Zeichen des Bundesverfassungsgerichts.

E.ON zeigt sich offen für Atom-Dialog mit Bundesregierung

Der vor der Aufspaltung stehende Energieriese E.ON zeigt sich offen für Verhandlungen über einen öffentlich-rechtlichen Atomfonds. Allerdings müsse die Bundesregierung auf den Konzern zukommen. Wegen der Energiewende setzt E.ON künftig nur noch auf Ökostrom.

Ukraine bezieht Brennstoff für Atomkraftwerke künftig aus den USA

Erster Erfolg der US-Politik in der Ukraine: Der Konzern Westinghouse wird die ukrainischen Atomkraftwerke künftig mit Brennstoff beliefern. Bisher hat die Ukraine das Material aus Russland bezogen.

Atom-Konzerne erhalten Brennelemente-Steuer zurück

Die Energieversorger E.ON und RWE haben 2,2 Milliarden Euro vom Finanzamt zurückbekommen. Die Atomkonzerne hatten gegen die Brennelemente-Steuer geklagt, die nach ihrer Einschätzung gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Das Finanzgericht Hamburg hatte daraufhin die vorläufige Erstattung angeordnet.

AKW-Betreiber wollen Steuerzahler für Atom-Ausstieg zur Kasse bitten

Betreiber von Atomkraftwerken wollen die Kosten für den Abriss der Anlagen und die Endlagerung des Atommülls auf den Steuerzahler abwälzen. Ihre Rückstellungen wollen sie in eine Stiftung einbringen. Dafür soll der Bund die weiteren Kosten der Entsorgung tragen. Klagen gegen den geplanten Atomausstieg würden im Gegenzug fallengelassen.

AKW-Betreiber wollen Abriss-Risiken in Stiftung auslagern

Die AKW-Betreiber prüfen die Auslagerung der Kraftwerke in eine Stiftung. Auf diese Weise könnten sie die Risiken auf die Regierung abwälzen, die sich aus dem Abriss der AKW ergeben. Im Gegenzug würden die Betreiber auf einige ihrer Schadenersatz-Forderungen wegen des Atom-Ausstiegs verzichten.

EU-Kommissar Oettinger schönt Bericht

Stets behauptete EU-Kommissar Günther Oettinger, Erneuerbare Energien würden viel zu hoch gefördert. Seine Beamten bewiesen ihm das Gegenteil. Oettingers Reaktion: Er lässt die Zahlen aus einem Subventionsbericht streichen.

Chaos in der europäischen Energie-Politik

Die EU will auf Drängen der Atomstrom-Konzerne die Kernenergie fördern lassen. Die Deutschen sind empört - müssen sich jedoch vorwerfen lassen, dass sie die Erneuerbaren Energien begünstigt haben. Der Streit zeigt, dass staatlicher Interventionismus faire Märkte zerstört.

EU-Kommission verzögert Maßnahmen zur direkten Demokratie

Die Einführung der Europäischen Bürgerinitiative verzögert sich, weil zu ihrer Abwicklung nicht genügend Personal abgestellt wird. So fehlen nach dem Start wichtige Informationen und die nötige Infrastruktur.

Fukushima: Das unglaubliche Verhalten von TEPCO nach der nuklearen Katastrophe

Die japanische Atomwirtschaft galt schon vor der nuklearen Katastrophe als korrupt, geldgierig und wenig vertrauenserweckend. Nun offenbart eine Studie, wie das Unternehmen die Öffentlichkeit getäuscht hat. Und die Untersuchung zeigt, wie fahrlässig die japanischen Atom-Aufsichtsbehörden den Beschwichtigungen von TEPCO Glauben schenkte.

Deutsche Bank nun doch nicht an Atomkraftwerk interessiert

Die Deutsche Bank wird das größte Atomkraftwerk in Indien nun doch nicht finanzieren, viele andere Banken haben aber immer noch Interesse.

Minister deutet AKW-Abschaltungen an

Dem Bericht der Reaktorsicherheitskommission zufolge, entsprechen vier der deutschen AKW nicht den Sicherheitsanforderungen. Diese könnten schon bald dauerhaft abgeschalten werden.