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Automobilindustrie

VW wusste bereits im August von Abgasmanipulation

Der deutsche Automobilkonzern VW soll nach einem Medienbericht bereits im August vom Abgasskandal gewusst haben. Der Konzern hatte am 18. September auf Druck der Behörden zugegeben, Abgaswerte mit einer Software geschönt zu haben.

Systemkrise: Volkswagen-Affäre ist nur die Spitze des Eisberges

Deutschlands Wirtschaft wird auf die Probe gestellt. Eine der wichtigsten Branchen des Landes, die Automobilbranche gerät ins Wanken. Das System hat sich selbst überlebt.

Insider: Porsche-Chef soll Nachfolger von Winterkorn werden

Porsche-Chef Matthias Müller soll offenbar neuer Konzernchef von Volkswagen werden.

Analysten: Es gab keine Alternative zu Winterkorns Rücktritt

VW-Chef Martin Winterkorn tritt zurück. Der 68-jährige Manager zog damit am Mittwoch die Konsequenzen aus dem Skandal um manipulierte Abgaswerte in den USA. Laut Analysten hatte er keine andere Wahl.

Industrie-Roboter: China wird EU und Nordamerika bis 2017 überholen

Die Automatisierungswelle in China führen dazu, dass die Zahl der Industrie-Roboter bis 2017 die in der EU und in den USA übersteigen wird. Am schnellsten wächst der Einsatz von Robotern in der Automobil-Industrie. Auch für den Mittelstand eröffnen sich immer mehr Einsatzmöglichkeiten.

VDA: Ausweitung der LKW-Maut trifft vor allem Mittelstand

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf von Verkehrsminister Dobrindt zur Ausweitung der LKW-Maut veabschiedet. Lkw sind künftig auf mehr Bundesstraßen und bereits ab 7,5 statt wie bisher 12 Tonnen mautpflichtig. Die Auto-Industrie kritisierte die Mehrbelastung für den Mittelstand durch die Einbeziehung kleinerer Lkw.

Konjunktur-Abkühlung: Gebremste Aussichten für Chinas Auto-Industrie

Die chinesische Auto-Industrie wird in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang verzeichnen. Der Generalsekretär des chinesischen Branchenverbandes CAAM, Dong Yang, rechnet bis zum Ende des Jahres mit einem Wachstum von sieben Prozent nach 13,9 Prozent im vergangenen Jahr.

Anzahl der Industrie-Mitarbeiter steigt auf 10-Jahres-Hoch

Trotz der schwachen Auftragslage der Industrie im vergangenen Jahr steigt die Zahl der Mitarbeiter in den Betrieben. Das Bundesamt für Statistik zählt den höchsten Stand des Industrie-Personals seit Beginn der Aufzeichnungen vor über zehn Jahren.

Tödliche Unfälle: Dutzende Schadensersatz-Anträge gehen bei General Motors ein

Seit Anfang August sind 63 Anträge von Hinterbliebenen beim Entschädigungs-Fonds von General Motors eingegangen. Ihre Verwandten waren bei Autounfällen gestorben. Auslöser der Unfälle waren Pannen-Autos von General Motors. Der US-Autobauer musste seit Jahresbeginn 30 Millionen Autos in seine Werkstätten zurückholen.

Peugeot und Renault können Sparzwang nicht entkommen

Der Netto-Verlust von Peugeot sinkt zwar deutlich, beträgt aber immer noch 114 Millionen Euro. Auch bei Renault geht es nur langsam aufwärts. Die Lager quellen vor lauter alter Modelle über. Das wirkt sich negativ auf den Cash-Flow aus. Michelin konnte hingegen einen Gewinnzuwachs erwirtschaften.

VW zu behäbig: Konzern-Spitze will sparen und umstrukturieren

Volkswagen ist nicht produktiv genug. Der Konzern verliert an Leistungskraft, weil die 12 Marken nicht mehr effizient zu steuern sind. Kannibalisierungs-Effekte führen dazu, dass sie die einzelnen Marken gegenseitig Kunden wegnehmen.

Konkurrenz für Dacia: Opel erwägt Einführung eines Billig-Autos

Der Autobauer Opel will ein Billig-Modell auf den Markt bringen. Dadurch will die General Motors-Tochter die Marktanteile zurückgewinnen, die sie an Renault-Tochter Dacia verloren hat. Dacia bietet das Billig-Auto Sandero für etwa 7000 Euro an.

Superstahl: Fahrzeuge der Zukunft werden leichter und sicherer

Ein Konsortium aus Autoherstellern, Zulieferern und Stahlproduzenten arbeitet mit Maschinenbauern an der Entwicklung von hochfestem Stahl, der in den Autos der Zukunft verbaut werden soll. Die Bauteile werden mit Lasern zusammengeschnitten. Die Fahrzeuge werden leichter und dennoch sicherer im Crashverhalten.

An Qualität gespart: Zahl der Rückrufaktionen nimmt zu

Die massiven Rückrufe von GM offenbaren ein Grundproblem der Autobranche. Aus Zeit- und Kostengründen wird an der Qualität gespart. Bislang hielten sich die Hersteller lange bedeckt. Doch der Druck auf sie wächst. Rückrufaktionen werden weltweit zunehmen.

Tesla gibt Patente für Elektro-Autos für die Konkurrenz frei

Der US-Autobauer Tesla will die Elektromobilität vorantreiben. Tesla-Chef Elon Musk kündigt daher die Öffnung von Patenten an. Der Markt sei groß genug für alle. Patente würden Innovationen verhindern. Zusammen mit BMW will Tesla in Deutschland ein Netzwerk an Schnell-Ladestationen an Autobahnen aufbauen.

Bundesregierung pocht auf Abbau japanischer Handelsschranken

Japan und Deutschland wollen die Handelsbeziehungen ausbauen und mittelständischen Unternehmen bessere Zugangsmöglichkeiten zu den Absatzmärkten bieten. Die Autoindustrie, Medizin-Technik, Biotechnik, sowie Energie- und Umwelttechnik.

Starker Euro drückt Umsatz bei Reifenherstellern

Der hohe Kurs des Euro belastet den Reifenhersteller Michelin. Der Umsatz ging deutlich zurück. Conti aus Hannover konnte seinen Umsatz nur leicht erhöhen. Der Absatz in die USA, Kanada und Brasilien lahmt aufgrund der Währungsdifferenzen.

Trotz negativer Währungs-Effekte: Continental will weiter zukaufen

Das Industrie- und Reifenersatzgeschäft sollen ausgebaut werden. Autozulieferer Continental strebt dazu weitere Zukäufe an. Zudem hebt der Konzern die Dividende für die Aktionäre an. Allerdings macht der starke Euro dem Unternehmen zu schaffen. Währungseffekt dezimierten den Umsatz 2013 um 800 Millionen Euro.

Deutsche Autoindustrie fürchtet Verluste durch Krim-Konflikt

Osteuropa und Russland sind wichtige Absatzmärkte für die deutschen Automobilhersteller. Der Markt in Westeuropa gilt als gesättigt. Eine Eskalation des Krim-Konflikts könnte die ganze Industrie in eine neue Krise stürzen.

VW: Absatz in China kompensiert Verluste in USA und Brasilien

Der VW-Konzern steigert im Januar die Auslieferungen um 6,5 Prozent. In China steigt der Absatz am stärksten. In den USA (-13%) und Brasilien (-20%) gehen die Auslieferungen zurück. In Europa meldet der Konzern wieder steigende Absatzzahlen.