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Fondsanbieter Union kauft Teile von Krisenbank ÖVAG

Die österreichische Krisenbank wird teilweise einen neuen Eigentümer bekommen. Die Fondsgesellschaft Union Investment soll einsteigen.

Hypo-Desaster: Kärnten muss Österreich um Kredite bitten

Dem Bundesland Kärnten droht die Pleite, weil sich das Land nach dem Hypo-Desaster nicht mehr über den freien Kapitalmarkt finanzieren kann. Das Land braucht für das laufende Jahr dringend 340 Millionen Euro, sonst droht in wenigen Wochen die Pleite. Wien plant, dem Land einen Finanzkommissär zur Aufsicht zu schicken.

Österreich findet Käufer für Kommunalkredit

Österreich verkauft einen Teil des notverstaatlichten Gemeindefinanzierers Kommunalkredit an den Investor Bettscheider. Dessen Konsortium übernehme 3,5 Milliarden Euro an Darlehen und Wertpapieren der Bank. Die restlichen Bankteile mit einer Bilanzsumme von sieben Milliarden Euro würden mit der Bad-Bank KA Finanz verschmolzen.

Analysten: Auslagerung von E.ON-Sparten ist eine Art „Bad Bank“

Der tiefgreifende Umbau des Energiekonzerns E.ON gleicht Analysten zufolge der Errichtung einer Bad Bank. In ihr werden die verlustbringenden Sparten Atom, Kohle und Gas sowie der Energiehandel gebündelt. Strategisch ist das der erste Schritt eines Energiekonzerns, die Risiken der Energiewende auszulagern.

Österreich stellt Landesgarantien für Hypo infrage

Kärnten will den Steuerzahler bei der Abwicklung der Hypo entlasten und stellt die Landesgarantien infrage. Das Land will die Gläubiger in die Pflicht nehmen. Das könnte Österreichs Banken 1,5 Milliarden Euro kosten.

Bankenfonds SoFFin soll auch nach 2014 bestehen

Der Bankenrettungsfonds SoFFin soll auch nach 2014 weiterhin Bestand haben. Finanzminister Wolfang Schäuble streitet noch mit dem EU-Parlament über die Umsetzung. Darüberhinaus ist ein Verkauf der Commerzbank ins Ausland nicht mehr ausgeschlossen.

Hypo-Pleite kann Österreich 26 Milliarden Euro kosten

Der Chef der Oesterreichischen Nationalbank warnt in einer geheimen Mail die Regierung vor den Folgekosten einer möglichen Hypo-Pleite. 26 Milliarden Euro Schaden entspricht den gesamten österreichischen Lohnsteuer-Einnahmen eines Jahres. Wenige Tage nach dem Schreiben stellte die Politik der Bank erneut Staatshilfen in Höhe von einer Milliarde Euro zur Verfügung.

EZB-Ultimatum: Deutschland soll für Notkredite an Pleite-Staaten garantieren

Die Europäische Zentralbank setzt der neuen Bundesregierung ein Ultimatum: Sie werde die Banken-Aufsicht für die europäischen Banken erst dann beginnen, wenn die Steuerzahler für Notkredite an die Pleite-Kandidaten garantieren. Offenbar gibt es unerfreuliche Erkenntnisse aus dem neuen Stress-Test.

Unternehmen in Südeuropa sitzen auf faulen Krediten

Die EZB hat eine neue Schulden-Bombe entdeckt: Es geht um 145 Milliarden Euro fauler Kredite von kleinen und mittleren Unternehmen aus Südeuropa. Rund 60 Prozent davon allein in Spanien und Italien. Die EZB prüft nun, die ausstehenden Kredite mit einem Mindestrating von „A“ als Wertpapiere in ihre Bilanz zu übernehmen. Damit landet ein signifikanter Teil des Risikos von maroden Unternehmen beim deutschen Steuerzahler.

EU genehmigt Abwicklung der Hypo Alpe Adria

Österreich hat von der EU die Erlaubnis zur Abwicklung der Hypo Alpe Adria erhalten. Die verstaatlichte Bank kostet den Steuerzahler noch etwa 5,4 Milliarden Euro. Die Abwicklung soll schnell und leise von statten gehen, damit die Österreicher vor der Nationalratswahl keine Debatte um die Euro-Rettung beginnen.

Österreich: Pleitebanken machen Finanzministerin Fekter zu schaffen

Die Angebote für den Verkauf der Bank sind dem Finanzministerium nicht hoch genug. Jetzt geht es um Schadensbegrenzung. Wenn Kommunalkredit und Hypo Alpe Adria nicht bis Jahresende verkauft werden können, müssen die Steuerzahler womöglich für weitere Milliarden auskommen, die den Pleitebanken fehlen.

Banken-Zerschlagung birgt Milliarden-Risiko für Österreich

Eine Zerschlagung der verstaatlichten Kärntner Bank würde allein den Österreichischen Steuerzahler Milliarden kosten. Die Europäische Kommission besteht auf die Abwicklung der Bank. Die Österreichische Nationalbank fürchtet einen Bank-Run.

Euro-Retter liefern nächsten Schock: Großanleger sollen mit 40 Prozent rasiert werden

Die Finanzminister der Eurozone planen, die Kleinanleger zu verschonen. Konten mit Guthaben über 100.000 Euro könnten im Gegenzug um bis zu 40 Prozent rasiert werden. Das dürfte das Vertrauen von Großanlegern in die Euro-Zone nachhaltig beschädigen.

Zypern: Laiki Bank wird zerschlagen, Bargeld-Abhebungen auf 260 Euro begrenzt

Die zypriotische Laiki Bank wird aufgespalten, teilte die Zentralbank des Landes mit. Eine Bad Bank soll entstehen. Die Bank hat die Höhe der möglichen Abhebungen an Bankautomaten auf 260 Euro pro Tag und Kunde begrenzt.

Spaniens Banken: Faule Kredite in Höhe von 184 Milliarden Euro

In der ersten Hälfte des Jahres sind die faulen Kredite bei den verstaatlichten Banken von 56 auf 71 Milliarden Euro angestiegen. Doch nicht nur hier liegt das Problem: Insgesamt sitzen die spanischen Banken auf faulen Krediten in Höhe von 184 Milliarden Euro. Dennoch geht spanische Wirtschaftsminister davon aus, dass das 100-Milliarden-Rettungspaket nicht gänzlich genutzt werden muss.

Spanien lehnt Bankenrettung ab

Die spanische Regierung will keine Bad Bank gründen, um den Banken Schrottpapiere aus dem Immobiliengeschäft abzunehmen. Der Wirtschaftsminister sagt, die Banken müssen Rücklagen bilden. Damit wird es zu einem weiteren Konzentrationsprozess kommen.

Milliarden-Schrott: Commerzbank plant Bad Bank

Die Commerzbank plant angeblich die Auslagerung von faulen Staatsanleihen im Wert von 13 Milliarden Euro in einer Bad Bank. Dies wäre eine elegante Methode, die Schrottpapiere an den Steuerzahler weiterzureichen, ohne offiziell um Hilfe bitten zu müssen.