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Postfinance führt Negativzinsen für Privatkunden ein

Als erstes der großen Schweizer Finanzinstitute berechnet die Postfinance künftig auch Privatkunden Negativzinsen.

Bayerische Raiffeisenbank verlangt Strafzinsen von Privatkunden

Eine kleine bayerische Raiffeisenbank verlangt von September an von Privatkunden mit. Die Bank wird für Beträge von mehr als 100.000 Euro auf dem Girokonto oder dem Tagesgeld-Konto ein "Verwahr-Entgelt" von 0,4 Prozent erheben. Bisher haben Banken diese Strafzinsen nur an institutionelle Anleger und Firmenkunden weitergereicht.

Finanz-Start-up Number26 bekommt Banklizenz

Das Start-up Number26 will traditionellen Banken künftig stärker Konkurrenz machen. Die Berliner Firma habe eine Vollbanklizenz erhalten und könne damit europaweit in dem Geschäft aktiv sein, teilten die Gründer am Donnerstag in Berlin mit. Chef der N26 Bank wird Markus Gunter, ein früherer Chef der DAB Bank.

Kreditverweigerung: Ältere Menschen bekommen kein Geld für Immobilien

Ältere Arbeitnehmer und Pensionäre haben in Deutschland offenbar wachsende Schwierigkeiten, Immobilienkredite zu bekommen. Ursache ist eine EU-Richtlinie über Wohnimmobilienkreditverträge, die in Deutschland scharf ausgelegt wird. Die Beamten wollen so verhindern, dass deutsche Rentner ähnliche Probleme wie spanische Immobilienkäufer in der Finanzkrise bekommen könnten.

Postbank will Mitarbeiter durch Automaten ersetzen

Die Postbank muss sparen. Künftig sollen mehr Automaten eingeführt und Filialen zusammengeführt werden. Hintergrund dieser Entwicklung ist dem Postbank-Chef zufolge auch die Niedrigzinspolitik der EZB. Diese habe das „Erlöspotenzial“ verringert.

Online-Marktplatz: Mittelstand sucht neue Kreditgeber

Immer mehr Unternehmen setzen bei benötigten Krediten nicht mehr nur auf ihre Hausbank. Digitale Marktplätze geraten immer stärker in den Fokus. Sie versprechen mehr Flexibilität und schnellere Ausführung. Reagieren die Banken nicht auf den Trend, könnte ihnen ein wichtiger Kunde verloren gehen.

Fondsanbieter Union kauft Teile von Krisenbank ÖVAG

Die österreichische Krisenbank wird teilweise einen neuen Eigentümer bekommen. Die Fondsgesellschaft Union Investment soll einsteigen.

Erste Schweizer Bitcoin-Bank entsteht

Das erste Mal versucht eine Bitcoin-Bank, in der Schweiz eine Bankenlizenz zu erhalten. Die Chancen stehen nicht schlecht. Vergangene Woche erhielt die Bitcoin-Handelsplattform Ecurex die Erlaubnis der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma. Die Deutschen Mittelstands Nachrichten sprachen mit einem der Gründer der neuen Bitcoin-Bank.

Windeln.de: Börsengang bringt weniger ein als geplant

Der Online-Babyartikelhändler Windeln.de nimmt mit seinem Börsengang wegen des folgenden Kurssturzes 27,5 Millionen Euro weniger ein als erhofft. Die Bank hatte seit der Erstnotiz massiv versucht, den Aktienkurs von Windeln.de zu stützen. Zuletzt lag der Aktienkurs jedoch um 22 Prozent unter dem Ausgabepreis.

Dank Börsen-Boom: UBS steigert Reingewinn um 88 Prozent

Die Schweizer Großbank UBS hat im ersten Quartal ihren Reingewinn um 88 Prozent auf 1,98 Milliarden Franken steigern können. Das übertraf die Analysten-Schätzungen bei weitem. Vor allem die Abkoppelung des Franken vom Euro und die Geldflut der EZB bescherten der Bank ein solch gutes Quartalsergebnis.

Erste Schweizer Bank vermittelt Kredite über die Crowd

In der Schweiz können Startups Kredite über die Crowd beziehen. Ähnlich wie beim Crowdfunding sind die Geldgeber Privatpersonen. Doch das Kapital muss samt Zinsen zurückgezahlt werden. Der zu vergebende Kredit wird an die Anbieter mit dem günstigsten Zins versteigert.

Bankkunden erhalten 13 Milliarden aus illegalen Kreditgebühren zurück

Unternehmen und Privatkunden können sich auf eine Rückzahlung von Gebühren für Bankkredite freuen. Insgesamt müssen die Banken 13 Milliarden Euro zurückzahlen. Das Urteil belastet neben der Deutschen Bank auch die Santander, Credit Plus, Teambank und die Targobank.

Aussicht auf EZB-Geldschwemme drückt Euro unter 1,18 US-Dollar

Der Euro fiel egenüber dem Dollar auf ein Neun-Jahres-Tief. Grund für die Flucht vieler Anleger aus dem Euro ist die Aussicht auf weitere Geldschwemme durch die EZB.

Finanzierung durch Crowdfunding wird einfacher

Unternehmen wollen unabhängiger von Banken werden. Beim Crowdfunding können sich private Firmen im Internet zusammentun und mit geringem finanziellen Aufwand große Projekte finanzieren. Auch Projekte, die sich für Banken nicht lohnen würden, können so realisiert werden.

Autobauer Fiat plant eigene Bank

Fiat hat bei der italienischen Zentralbank den Antrag auf Gründung einer hausinternen Bank gestellt. Der Autobauer hätte dadurch direkten Zugang zu den Zentralbanken und könnte seine Finanzierungskosten senken.

XDG für Griechenland: Bloomberg verwendet bereits Drachme-Kürzel

Die britische Bank HSBC hat an ihren Automaten in Athen getestet, ob diese auch andere Währungen als den Euro ausgeben könnten. Dies sei eine Vorbereitung auf einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro, sagte ein Sprecher der Bank. Der Finanzinformationsdienst Bloomberg liefert seinen Kunden schon das neue Kürzel für die alte Währung.

Spanien: Regierung muss weitere Milliarden in Bankia pumpen

Die Kosten für die Verstaatlichung der Bankia wird für die spanische Regierung immer teurer. Ursprünglich ging sie davon aus, dass die angeschlagene spanische Bank rund neun Milliarden Euro benötigen wird. Doch Insider-Informationen rechnen mit 15 Milliarden Euro.

Griechenland: Weiter ungebremster Bank Run

In Griechenland herrscht weiter Skepsis, ob die Lage besser wird: Privatleute und Unternehmen leeren jedenfalls weiter ihre Bankkonten.

Südeuropäische Staaten haben 270 Milliarden Euro gedruckt

Die Staaten Südeuropas hatten vor dem jüngsten EZB-Tender 270 Milliarden Euro an ungedeckten Bankschuldverschreibungen zur Verfügung: Diese wurden offenbar zum Großteil als Sicherheiten benutzt, um bei der EZB Kredite zu bekommen. Mit diesen Krediten wurden wiederum Staatsanleihen gekauft. So funktioniert ein klassisches Ponzi-Schema. In diesem Fall zahlen am Ende die Deutschen.

Spanien: Regierung bezahlt Schulden einer Region bei der Deutschen Bank

Die Bank gewinnt immer: Weil die Region Valencia ihre Schulden bei der Deutschen Bank nicht mehr bezahlen konnte, hat die spanische Regierung 123 Millionen Euro an die DB überwiesen.