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BER

BER: Prämien sollen Fertigstellung beschleunigen

Für eine rasche Fertigstellung des neuen Hauptstadtflughafens BER hat die Flughafengesellschaft den Baufirmen Prämien zugesagt.

Berliner Flughafen stellt Schuldschein aus

Der Berliner BER setzt nun auf private Anleger: 100 Millionen sollen auf dem Kapitalmarkt eingesammelt werden. Die Flughafengesellschaft steht nach jahrelangen Pannen unter finanziellem Druck.

Deutsche Imtech-Tochter vor Verkauf

Die insolvente deutsche Imtech-Tochter soll nicht abgewickelt werden. Während die Arbeiten am Berliner BER-Flughafen weiter gehen, wird nach einem Käufer für das Unternehmen gesucht. Von bis zu 40 Interessenten ist die Rede.

Flughafen Berlin überprüft Nachzahlungen an Firmen

Die Berliner Flughafengesellschaft will nachträgliche Zahlungen an mehrere Unternehmen am Bau des Großflughafens BER noch einmal überprüfen. Ziel sei es auszuschließen, dass die Firmen, darunter Siemens, Bosch und die Telekom-Tochter T-Systems, zu viel Geld für ihre Leistungen erhalten hätten, sagte...

Nach deutscher Tochter: Auch niederländischer Gebäudeausrüster Imtech ist insolvent

Der niederländische Gebäudeausrüster Imtech hat ebenfalls Insolvenz angemeldet. Erst vergangene Woche war die deutsche Tochter des Unternehmens Pleite gegangen, hatte aber angekündigt, am Großstadtflughafen BER weiter zu bauen.

Flughafen BER: Erneute Verschiebung wegen Imtech-Pleite

Die Flughafengesellschaft BER erwartet nach der Pleite der Bautechnik-Firma Imtech-Deutschland weitere Verzögerungen beim Starttermin. Es sei bereits klar, dass die Insolvenz Auswirkungen auf den geplanten Bau-Abschluss 2016 habe, so Geschäftsführer Mühlenfeld. Teile der Imtech-Belegschaft seien bereits am Freitag nicht zur Arbeit erschienen.

Gesundheitliche Probleme: Hartmut Mehdorn verlässt SAP-Vorstand

Der ehemalige Bahn- und Berliner Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn hat sein Amt als Aufsichtsrat des Softwarekonzerns SAP mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Grund für den Rücktritt sei eine Erkrankung, über die Mehdorn jedoch keine weiteren Angaben machen wollte.

Großflughafen BER erhält weitere Milliarde vom Steuerzahler

Die Bauarbeiten am Großflughafen BER werden fortgesetzt. Die Flughafengesellschaft erhält 1,1 Milliarden Euro vom Steuerzahler. Die Gesamtkosten für das umstrittene Großprojekt betragen dann mindestens doppelt so viel wie ursprünglich geplant. Die Staatsanwalt ermittelt weiterhin wegen des Verdachts auf Korruption.

Wowereit-Rücktritt: Größenwahn bis zum bitteren Ende

Gewohnt fröhlich präsentierte Klaus Wowereit bei seiner Rücktritts-Pressekonferenz das nächste Groß-Projekt: Die Pleite-Stadt Berlin solle sich für Olympische Spiele bewerben. Es ist erstaunlich, dass Wowereit trotz des Milliardenschadens, der unter seiner „Aufsicht“ beim BER angerichtet wurde, noch die Chuzpe hat, ein weiteres Projekt des Größenwahns vorzuschlagen.

Berliner Großflughafen: Kabel müssen neu verlegt werden

Eine neue Panne beim BER wird die Eröffnung des Berliner Großflughafens weiter verzögern. Die Kabeltrassen sind überladen und könnten zu heiß werden. Wegen der Gefahr eines Kurzschlusses arbeiten die Planer derzeit an einer Lösung. Wie teuer das wird, können sie noch nicht sagen.

Bundesländer wollen mehr Steuern mit Selbstanzeigen eintreiben

Wegen der angespannten Finanzlage wollen die Finanzminister der Bundesländer noch härter gegen Steuersünder vorgehen. Selbstanzeigen sollen nur dann eine Schonung für den Steuerpflichtigen bringen, wenn er die Steuer-Versäumnisse der vergangenen zehn Jahre offenlegt. Bisher lag diese Grenze bei fünf Jahren. Die Große Koalition dürfte nun eine Verschärfung der Selbstanzeige-Regeln beschließen.

Neue BER-Panne: Mehdorn muss teure Berater feuern

Hartmut Mehdorn, Chef des Berliner Chaos-Flughafens, muss eine Riege teurer Berater feuern, die er selbst angestellt hatte, um eine Teil-Eröffnung von BER zu überprüfen. Mehdorn hätte die Stellen europaweit ausschreiben müssen. Für den Probebetrieb müssen die Passagiere weiter in Gummistiefeln und mit Helmen durch den Flughafen laufen.

SPD will EU-Freizügigkeit erhalten

Die SPD lehnt die Entscheidung der EU, vorübergehend wieder Grenzkontrollen im Schengen-Raum einzuführen ab. Die komplette Freizügigkeit sein „ein identitätsstiftendes Merkmal eines zusammenwachsenden Europas“. Flüchtlinge stellen eine „Bereicherung“ für die EU dar.

Steuerzahlerbund: Bei Großprojekten werden immer Steuern verschwendet

Michael Jäger, Generalsekretär des Europäischen Steuerzahlerbundes, sieht in Karlsruhe vor allem die Deutsche Bundesbank unter Druck. Entscheidet das Bundesverfassungsgericht gegen die EZB, muss Jens Weidmann offiziell zwei Herren dienen.

Weitere BER-Kosten: Schallschutz muss nachgebessert werden

Der Schallschutz des Berliner Großflughafens ist unzureichend. Ein Gericht entschied, die Betreiber hätten die Regeln „systematisch verfehlt“. Weitere Mehrkosten in Millionenhöhe sind nun vorprogrammiert.

Großprojekte retten Umsatz der Bau-Industrie

Dem deutschen Baugewerbe gehen die Aufträge aus. Der harte Winter ist vorbei. Trotzdem erholt sich die Branche nicht und steht bei der Nachfrage schlechter da, als ein Jahr zuvor.

Spiel mit dem Risiko: Brandenburg spekulierte mit Bonds aus der Peripherie

Das Land Brandenburg hat Teile der Pensionsfonds für seine Beamten in Zypern, Irland, Portugal, Spanien und den Cayman-Islands angelegt. Verantwortlich dafür ist ein Politiker von der Partei Die Linke.

BER-Chef Mehdorn: „Jetzt müsst ihr mich auch aushalten“

Als Air-Berlin-Chef verklagte Mehdorn die Flughafengesellschaft wegen der geplatzten Flughafen-Eröffnung auf Schadenersatz. Nun ist er ihr Chef.

Die Party geht zu Ende: Bayern fordern Berlin-Bailout

Die Stadt Berlin ist pleite, und die reichen Bayern wollen nicht mehr zahlen. 3,3 Milliarden Euro hat Berlin aus dem Länderfinanzausgleich bekommen. Nun fordern die Bayern, dass der Bund die Berliner rettet.

Stuttgart 21: Auf Steuerzahler kommen weitere Milliarden zu

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann hält die Fertigstellung des Stuttgarter Bahnhofsbaus bis 2020 für unrealistisch. Das Budget für die Finanzierung des umstrittenen Projekts ist jetzt schon deutlich überschritten.