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Berlusconi

Italien: Zehntausende Bürger demonstrieren gegen Regierung

In Rom sind am Samstag tausende Bürger auf die Straße gegangen, um gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung Letta zu protestieren. Viele Banken und Läden haben ihre Schaufenster verbarrikadiert. Zu Beginn der Demo wurden einigen Anarchisten Pflastersteine, Messer und Schlingen abgenommen.

Für die Demokratie: Die Menschen müssen auf die Straße gehen

Die Ökonomen und Bestseller-Autoren Marc Friedrich und Matthias Weik erklären, dass die Krise in keiner Weise vorüber sei: Die wirtschaftliche Lage in den meisten europäischen Ländern hat sich durch die Krise verschärft. Anstatt wirkungsvolle Gegenmaßnahmen einzuleiten, praktizieren die alten Eliten einen Rechtsbruch nach dem anderen, um ihre Macht zu erhalten. Die Folgen werden die Bürger tragen.

Italien: Rezession und Staatsverschuldung belasten Wirtschaft

Für Italiens Premier Letta werden die Probleme immer größer. Nicht nur die politische Unruhe durch Berlusconis Prozesse und Rassismus-Vorwürfe stehen im Zentrum. Die Staatsschulden sind im Mai auf ein neues Rekordhoch von über 2,074 Billionen Euro gestiegen, die Rezession verschärft sich. Für den Arbeitsmarkt sieht die OECD ebenfalls keine Entspannung.

Haus in der Toskana: Deutsche investieren in Italien

Damit hat Mario Draghi wohl nicht gerechnet: Die Deutschen nutzen das billige Geld der EZB, um sich im Italienischen Immobilienmarkt einzukaufen. Viele Italiener werfen ihre Häuser auf den Markt, um ihre Schulden bezahlen zu können.

Italien: Neue Regierung wird den Sparkurs beenden

Die neue italienische Regierung wird in Brüssel auf weiteres Schulden-Machen dringen. Der neue Premier Enrico Letta hat bereits angekündigt, bei der EU auf ein Ende des Sparkurses zu dringen. Die neue Außenministerin Emma Bonino kennt die EU bestens: Sie war Mitglied in der EU-Kommission Jacques Santer, die wegen eines Korruptionsskandals geschlossen zurücktreten musste.

EZB-Chef Draghi verhindert den Rücktritt des Staatspräsidenten

EZB-Chef Mario Draghi hat verlangt, dass der italienische Staatschef Napolitano im Amt bleiben soll. Draghi will, dass Mario Monti so lange als möglich in Rom an der Macht bleibt. Draghi und Monti sind ehemalige Top-Manager der Investment-Bank Goldman Sachs. Die Intervention ist ein Lehrstück des praktizierten Finanz-Feudalismus in Europa.

Italien: Bersani wirft das Handtuch

Bersani ist die Bildung einer Regierung nicht gelungen. Da auch die erneute Bildung einer dauerhaften Technokraten-Regierung nicht ausreichend Unterstützung findet, sind nun Neuwahlen sehr wahrscheinlich.

Italien: Erfolg der EU-skeptischen Parteien könnte Neuwahlen nötig machen

Das Movimento 5 Stelle des Euro-Skeptikers Grillo könnte verhindern, dass weder Berlusconis noch Bersanis Parteienbündnisse die notwendige Mehrheit im Senat erreicht haben. Damit ist auch Bersanis hauchdünner Erfolg im Parlament hinfällig, eine Wiederholung der Wahl scheint unausweichlich.

Oben ohne: Feministinnen wollen Berlusconi am Wählen hindern

Die italienische Parlaments-Wahl hat ein erstes Highlight: Drei Aktivistinnen der Frauenrechtsbewegung Femen wollten sich barbusig auf den Cavalliere stürzen. Der blieb entspannt. Er hat schon Schlimmeres gesehen.

Italien: EU-Kritiker vor Parlamentswahl im Aufwind

Bis zu 20 Prozent könnte Beppe Grillo mit seinem Anti-EU-Partei bei der italienischen Parlamentswahl gewinnen. In Brüssel herrscht Panik: Ein derartiger Wahlerfolg könnte den Anfang vom Ende der Euro-Zone bedeuten.

Zu wenig Studierende: Italien droht Fachkräftemangel

Die schlechte Lage am Arbeitsmarkt in Italien hat dazu geführt, dass eine akademische Ausbildung für junge Italiener immer uninteressanter wird. Der Grund: Die jungen Leute sehen in der Krise glasklar, dass ihnen akademische Titel allein nichts nützen. Die Uni-Verbände sehen ihre Bedeutung schwinden - und protestieren gegen eine Entwicklung, die in ganz Europa unaufhaltsam ist.

Berlusconi empört über Brüssel: Olli Rehn soll zurücktreten

In der Partei des ehemaligen italienischen Premiers Silvio Berlusconi wird der Rücktritt von EU-Kommissar Olli Rehn gefordert. Dieser hatte für Berlusconis Erzfeind Mario Monti Partei ergriffen.

Italiens Monti unterstützt EU-Referendum, fordert Grundsatz-Diskussion

Der scheidende italienische Ministerpräsident hat sich auf die Seite von David Cameron geschlagen. Monti sehe einen Vorteil darin, den Briten die „grundsätzliche Frage“ über den Verbleib in der EU zu stellen. Der Rest Europas denke zu „kurzfristig“.

Krise greift auf Italiens Industrie über

Im November ist die Industrieproduktion in der Eurozone erneut zurückgegangen. Die Unternehmen erwarten keine schnelle Erholung. Besonders schwer traf es Italien, wo der Ausstoß der Industrie im Jahresvergleich sogar um 7,6 Prozent sank.

Italien: Bersani weit vorn, Monti weit abgeschlagen

Die in der Bevölkerung unbeliebten Sparmaßnahmen der Regierung beschaffen der Mitte-Links-Partei um Pier Luigi Bersani in Umfragen mittlerweile mehr als 35 Prozent. Berlusconis PDL liegt auf Platz zwei und Montis Bündnis abgeschlagen auf Platz vier. Monti liebäugelt nun mit dem Posten des Finanzministers.

Treffen in Brüssel: Merkel drängt Monti zur Kandidatur

Zusammen mit Berlusconi und Angela Merkel besuchte Mario Monti am Donnerstag überraschend die European People's Party in Brüssel. Dort soll Merkel Monti aufgefordert haben, für die vorgezogenen Neuwahlen zu kandidieren. Der Goldman-Technokrat wird noch immer geschätzt.

Berlusconi: Zinsen von Staatsanleihen interessieren niemanden

Deutschlands Zinskosten seien nur so niedrig, weil es anderen Staaten so schlecht gehe. Unabhängig von den Zinsen habe sich Monti aber auch selbst in Schwierigkeiten gebracht, in dem er der deutschen Politik gefolgt sei, attackiert Berlusconi den derzeitigen Premier. Hinter der Krise stecke eine deutsche Strategie.

Italien: Neuwahlen bereits im Februar möglich

Nach einem Treffen mit dem italienischen Präsidenten Napolitano hat Mario Monti seinen Rücktritt angekündigt. Sobald der Haushalt für 2013 steht, werde er gehen. Einige Stunden vorher hatte Silvio Berlusconi seine Kandidatur angekündigt.

Wahl in Sizilien: Abstimmung über Montis Sparkurs

Am Sonntag wählt Sizilien eine neue Regierung. Die Kandidaten liegen in den Umfragen nicht allzu weit auseinander und die Region steht vor schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen. Doch auch mit Blick auf die kommenden Regionalwahlen ist die Wahl in Sizilien von Bedeutung - besonders im Hinblick auf die Sparpolitik der Regierung.

Italienische Polizei: Razzia bei Ratingagenturen in Mailand

Wegen des Verdachts der Marktmanipulation führten die italienischen Finanzbehörden am Dienstag eine Razzia in den Mailänder Büros der Ratingagentur Fitch durch. Bei Standard & Poor's und Moody's waren die Ermittler schon.