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Betrug

Klage gegen Airbus: Österreich ortet Betrug bei Eurofighter-Kauf

Österreich fühlt sich beim milliardenschweren Kauf der Kampfflugzeuge Eurofighter über den Tisch gezogen. Der Kauf ist seit Jahren von schweren Korruptionsvorwürfen begleitet.

Betrügereien kosten deutsche Firmen viele Millionen Euro

Mit der sogenannten „Chef-Masche“ haben Betrüger deutsche Unternehmen bereits um eine dreistellige Millionensumme erleichtert. Seit 2013 seien 250 Betrugsfälle dieser Art gezählt worden

Britische Behörde ermittelt gegen Flugzeugbauer Airbus

Die britische Anti-Korruptionsbehörde SFO ermittelt gegen das Luftfahrtunternehmen Airbus. Dabei geht es um Unregelmäßigkeiten bei der Beratung. Airbus selbst hatte die Behörde auf den mutmaßlichen Missstand aufmerksam gemacht.

Betrugsfälle in Österreichs Unternehmen häufen sich

In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der Unternehmen, die von Betrugsfällen betroffen wurden, rasant gestiegen. Dabei ist nicht nur Korruption aus dem Inneren ein Problem. Denn vermehrt müssen sich Unternehmen mit Cyber-Kriminalität und Angriffen von außen auseinandersetzen.

Online-Banking: Betrüger hacken SMS-Tan-Verfahren

Hackerbanden haben dutzende Telekom-Kunden per Online-Banking bestohlen. Die Betrüger verschafften sich die Sim-Karte der Opfer, indem sie sich bei der Telekom als Mobilfunk-Händler ausgaben. Damit überwiesen sie fünfstellige Beträge von den Kundenkonten.

VW räumt Abgas-Manipulationen in den USA ein

Volkswagen hat zugegeben, bei den Abgas-Messungen in den USA manipuliert zu haben. Für jedes der fast 500.000 Fahrzeug, das nicht den US-Abgasnormen entspreche, könnte die US-Behörde eine Strafe von 37.500 Dollar verhängen.Der gesamten deutschen Automobil-Branche droht ein schwerer Imageschaden.

Registrierkassen: Österreicher müssen Kaufbelege künftig aufheben

Alle Österreicher müssen künftig ihre Bareinkäufe mit Kassenbelegen nachweisen können. Einzelhändler und Betriebe müssen all ihre Transaktionen detailliert nachweisen. Österreichs Regierung hofft durch die Reform auf jährliche Mehreinnahmen von 900 Millionen Euro. Die Wirtschaftskammer spricht von Generalverdacht gegenüber Unternehmen.

Solar-Energie: Behörden ermitteln gegen chinesische Firmen

Deutsche und europäische Behörden ermitteln gegen chinesische Solarfirmen, weil diese Importzölle umgangen haben sollen. Allein in Deutschland soll es gegen mindestens zwölf Firmen einen Verdacht geben.

Hacker stehlen über eine Million US-Dollar von Unternehmen

Mit einer raffinierten und komplexen Methode erbeuten Hacker große Summen gezielt von Unternehmen. Eine Schadsoftware namens Dyre Wolf verleitet den Mitarbeiter dazu, sich unter einer Telefonnummer bei der Bank des Unternehmens zu melden. Doch der Telefon-Anruf führt direkt zu den Hackern – die noch während des Telefonats die Konten der Unternehmen leer räumen.

Wirtschaftskriminalität kostet Unternehmen 80 Milliarden Euro pro Jahr

Diebstahl, Unterschlagung und Betrug kosten deutsche Unternehmen viel Geld pro Jahr. Am teuersten sind jedoch kartellrechtliche Verstöße. Sie können ein Unternehmen in den Ruin treiben. Häufig werden unternehmensinterne Vorfälle nur durch Zufall aufgedeckt.

Shopping im Internet: Twitter testet „Kauf-Knopf“

Das Kurznachrichten-Netzwerk Twitter will mit einem Kauf-Button in seinen Tweets in den Online-Handel einsteigen. Auch Facebook plant so einen „Kauf-Knopf“. Dank des Gesetzes zum Schutz vor Kostenfallen im Internet sind die Beschwerden im Internet-Handel deutlich zurückgegangen.

Spanischer Internet-Anbieter steht wegen Bilanz-Betrug vor Konkurs

Der spanische WiFi-Anbieter Gowex steht vor der Pleite. Ex-Firmen-Chef Jenaro Garcia Martin räumte vor seinem Rücktritt am Sonntag ein, dass er die Bilanzen seit vier Jahren gefälscht habe. Gowex galt in Spanien noch bis vor wenigen Tagen als Erfolgs-Story.

Jedes vierte Unternehmen wurde Opfer von Wirtschafts-Kriminalität

Ein Viertel aller deutschen Firmen wurde bereits Opfer von Betrug. Weltweit halten 40 Prozent aller Unternehmen Bestechung in ihrem Land für weit verbreitet. Gefährdet sind vor allem junge Unternehmen, die im Ausland tätig sind.

Bundesländer wollen mehr Steuern mit Selbstanzeigen eintreiben

Wegen der angespannten Finanzlage wollen die Finanzminister der Bundesländer noch härter gegen Steuersünder vorgehen. Selbstanzeigen sollen nur dann eine Schonung für den Steuerpflichtigen bringen, wenn er die Steuer-Versäumnisse der vergangenen zehn Jahre offenlegt. Bisher lag diese Grenze bei fünf Jahren. Die Große Koalition dürfte nun eine Verschärfung der Selbstanzeige-Regeln beschließen.

Baden-Württemberg warnt vor Telefonbetrügern

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor Betrügern, die sich als Verbraucherschützer ausgeben. Die Masche: Das Telefon klingelt. Eine automatische Band-Ansage verlangt einen Rückruf wegen offener Forderungen. Angegeben wird eine Stuttgarter Telefonnummer. Dort geben sich die Betrüger als Mitarbeiter der Verbraucherschutz-Zentrale Baden-Württembergs aus.

Schäuble erklärt Euro-Krise für beendet

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erklärt die Euro-Krise für beendet: Es existiere keine Ansteckungsgefahr mehr. Schäubles skurriler Optimismus ist eine reine Schutz-Behauptung: Tatsächlich hat Schäuble in Griechenland 80 Milliarden Euro aus deutschen Steuergeldern verspielt. Das Geld, das bei Schulen und Kindergärten fehlt, wanderte in die Taschen der internationalen Banken.

EU-Kommissar De Gucht hat Börsengewinne nicht versteuert

Der mächtige EU-Handelskommissar soll Börsengewinne in Höhe von 1,2 Millionen Euro nicht versteuert haben. Der Fiskus spricht von Steuerbetrug. Mitte November muss De Gucht vor einem belgischen Gericht erscheinen.

China: Offizielle Wirtschafts-Statistiken stark verfälscht

Die chinesischen Wirtschafts-Zahlen werden offenbar massiv manipuliert. Das hat der Ökonom Christopher Balding nun erstmals in einer wissenschaftlichen Untersuchung belegt. Investoren in China sollten sich warm anziehen.

Kampf gegen Verschwendung und Missbrauch: EU will europäische Staatsanwaltschaft

Die EU will die Arbeitslosigkeit bekämpfen. Sie gründet daher eine neue Behörde. Die geplante europäische Staatsanwaltschaft dürfte auch zu mehr Arbeit in den Mitgliedsstaaten führen: Das Kompetenz-Wirrwarr verlangt nach Expertenkommissionen, Vermittlungsgremien und Unterausschussabstimmungsinitiativen.

Banker: Mit dem Gehalt steigt auch die Gier

Zwei Drittel der Banker sagen, dass die übermäßige Bezahlung in ihrer Branche zu Fehlverhalten ermutige. Sie stünden unter Druck, Dinge zu tun, die unmoralisch sind oder gegen die Interessen der Kunden verstoßen.