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Braunkohle

Umfrage: Immer mehr Unternehmer greifen zu energiesparenden Maßnahmen

Kleine und mittlere Unternehmen reagieren auf die hohen Energiepreise. Über 1,2 Millionen Betriebe haben bereits Maßnahmen ergriffen, um ihre Effizienz zu steigern. Beliebteste Maßnahme, die auch Privat-Haushalten zu empfehlen ist: Einfach den Anbieter wechseln. Nur über den Wettbewerb haben Firmen- und Privatkunden die Chance, einen fairen Preis zu erhalten.

Kabinett billigt Steuer-Milliarden für Kohlemeiler

Die Bundesregierung hat die umstrittene Strom-Reserve beschlossen. Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, sollen acht Braunkohlekraftwerke für den Notfall in Bereitschaft gehalten und nach sieben Jahren geschlossen werden. Für diesen Zeitraum erhalten die Energiekonzerne jährlich 230 Millionen Euro vom Steuerzahler.

EU gegen Genehmigung für deutsche Braunkohle-Beihilfen

Die Europäische Kommission kritisiert Deutschland wegen der Sonderbehandlung für die Braunkohlekraftwerke. Diese sollen nach der geplanten Strommarktreform nach der Abschaltung als Reserve bereitgehalten werden und dafür Geld erhalten. Die EU-Behörde wertet dies als Beihilfe für klimaschädliche Energie und stellt eine Genehmigung in Frage.

Konzerne fordern 800 Mio Euro für Aus von Kohlemeilern

Die schrittweise Abschaltung von Braunkohlemeilern verbunden mit einer Entschädigung für Stromkonzerne könnte Stromkunden oder Steuerzahler rund 800 Millionen Euro kosten. Die Maßnahme gilt als Alternative für die ursprünglich geplante Kohleabgabe für die Unternehmen. Welcher Weg letztlich eingeschlagen wird, ist allerdings noch offen.

Klima-Abgabe: Gabriel gibt Kohle-Industrie nach

Bei der Diskussion um die Reduzierung der CO2-Ausstöße ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel der Branche entgegengekommen. Alte Kraftwerke müssen nur noch 16 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 einsparen. Eine höhere Förderung umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerke soll die Verschnaufpause für die Kohleindustrie tragen.

Vattenfall will deutsches Braunkohle-Geschäft so schnell wie möglich loswerden

Auch der schwedische Energie-Konzern Vattenfall will sich aus dem Geschäft mit Braunkohle zurückziehen. Alle deutschen Braunkohle-Aktivitäten sollen so schnelle wie möglich verkauft werden. Vattenfall muss infolge der Energiewende 1.000 Stellen streichen.

6.000 Umweltschützer verschaffen sich gegen 15.000 Kohle-Demonstranten Gehör

Rund 15.000 Arbeiter in Kohlekraftwerken protestierten am Samstag gegen eine neue Emissions-Abgabe. Mehr als 6.000 Umweltschützer demonstrierten gleichzeitig für mehr Klimaschutz und gegen die Kohlendioxid-Belastung. Zahlreiche Kohlekraftwerke stehen aufgrund der Energiewende vor der Schließung.

Tschechischer Konzern will Vattenfalls Braunkohle-Geschäft übernehmen

Der tschechische Versorger EPH ist an dem deutschen Braunkohle-Geschäft von Vattenfall interessiert. Der schwedischen Energiekonzern hatte zuvor den Ausstieg aus dem Braunkohlegeschäft in Deutschland angekündigt. Der Verkauf betrifft mehr als 8000 Mitarbeiter in Deutschland.

Gabriel warnt Vattenfall vor Verkauf deutscher Kohlewerke

Wirtschaftsminister Gabriel reist nach Schweden um mit der Regierung über die Pläne des Vattenfall-Konzerns zum Verkauf seiner deutschen Braunkohle-Aktivitäten zu sprechen. Er warnte Vattenfall davor, Fehlinvestitionen in anderen Ländern auf dem Rücken der Arbeitnehmer und Stromkunden in Deutschland abzuladen. Zudem hat Gabriel einen raschen Ausstieg aus Kohlestrom als „Illusion der deutschen Energiepolitik“ bezeichnet.

RWE muss womöglich weitere Kraftwerke stilllegen

Die Gewinneinbrüche von RWE lassen keinen anderen Schluss mehr zu: Der Konzern muss voraussichtlich weiter Kraftwerke schließen. Die Großhandelspreise für Strom haben sich binnen eines Jahres halbiert. Die Energiewende fordert einen Strukturwandel, dem Stein- und Braunkohlekraftwerke zum Opfer fallen.

Steigende Energiepreise zwingen Mittelstand zu mehr Effizienz

Kleine und mittelgroße Unternehmen müssen ihren Energieverbrauch effizienter gestalten. Über 1,2 Millionen Betriebe haben bereits Maßnahmen ergriffen, um durch Energieeinsparung produktiver zu werden. Beim Strompreis herrscht ein Preisverfall an der Börse, während Unternehmen und private Haushalte zur Kasse gebeten werden.

Energie-Privatisierung: Berliner Volksentscheid gegen Vattenfall gescheitert

Die Berliner Bürger haben sich am Sonntag nicht in der erforderlichen Mehrheit für die Umwandlung des Berliner Stromnetzes in ein reines Öko-Stromnetz ausgesprochen. Damit steigen die Chancen für Vattenfall, das Berliner Stromnetz auch über 2014 hinaus zu betreiben.

Mehr Energie aus Biomasse durch Umwandlung zu „Biokohle“

Neues Verfahren zur Umwandlung von biologischen Abfällen setzt bisher ungenutztes Energie-Potenzial frei. Die Stadt Halle bekommt das erste Biokohle-Werk Europas.

Versuchsanlage: Biomasse wird zu „Grüner Kohle“ umgewandelt

In Halle wird eine Anlage errichtet, die Biomasse für die Energiegewinnung aufbereiten soll. Dabei werden biologische Abfälle durch Hydrothermale Carbonisierung zu einem hochwertigeren Brennstoff verarbeitet.