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Bundesbank

Bundesbank warnt vor Fiasko bei Investitionen in Cyber-Geld

Die Bundesbank hat Anleger vor einem Komplettverlust bei Investitionen in Cyber-Währungen wie Bitcoin gewarnt.

Bundesbank empfiehlt Renten-Eintritt mit 69 Jahren

Die Bundesbank bringt ein Renteneintrittsalter von 69 Jahren ins Spiel. Anders ließen sich die Folgen des demografischen Wandels langfristig nicht abfedern. Insbesondere ab dem Jahr 2030 werde sich die Situation verschärfen.

Bund verdient mit Schulden rund 1,5 Milliarden Euro

Die Minuszinsen auf deutsche Staatsanleihen spülen dem Bund kräftig Geld in die Kasse. Im ersten Halbjahr ergab sich in der Zinsbilanz des Bundes in drei Monaten ein Minus - es kam also mehr Geld herein, als gezahlt werden musste.

Bundesbank will ESM für Krisenfall mit mehr Aufgaben ausstatten

Die Bundesbank schlägt vor, die Rolle des Euro-Rettungsfonds ESM bei der Bewältigung künftiger Staatsschuldenkrisen zu stärken. Dem ESM könnte künftig die Aufgabe übertragen werden, die konjunkturelle Entwicklung des Krisenlandes einzuschätzen, die Schuldentragfähigkeit zu bewerten und den konkreten Finanzbedarfs zu ermitteln, heißt es im am Montag veröffentlichten Monatsbericht Juli der Bundesbank.

Bundesbank spricht vom „Krieg gegen das Bargeld“

Bei einer Anhörung zur Bargeld-Obergrenze hat der Sachverständige der Deutschen Bundesbank erstmals offiziell von einem „War on Cash“ gesprochen, den internationale Finanzkreise führen. Aus Sicht der Bundesbank schränkt eine Obergrenze das Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel in unzulässiger Weise ein.

Bundesbank: Vorsicht bei Immobilienkrediten

Die Bundesbank sorgt sich zunehmend um die Entwicklung am deutschen Immobilienmarkt. Die Preissteigerungen nehmen dem Vorstand Andreas Dombret zufolge langsam bedenkliche Züge an. Die Bundesbank ruft Banken deshalb zu erhöhter Vorsicht bei der Vergabe Immobilienkrediten auf.

Starke Nachfrage: BlackRock stoppt Ausgabe neuer Titel für Gold-Fonds

BlackRock hat kurzfristig die Ausgabe neuer Titel bei einem Goldfonds gestoppt, dessen Papiere mit physischem Gold unterlegt sind. Der Grund war eine zu starke Nachfrage, die insbesondere seit Jahresbeginn deutlich zugenommen habe.

Niedrigzinsen treiben Immobilienpreise in Deutschland nach oben

2015 sind die Preise für Eigentumswohnungen noch einmal kräftig gestiegen. Diese erhöhten sich im Schnitt um sechs Prozent. Vor allem in den Städten kam es der Bundesbank zufolge zu einer massiven Überwebertung der Immobilien. Die Niedrigzins-Politik, die günstige Hypothekenkredite produziert, ist für den Anstieg mitverantwortlich.

Bundesbank-Chef fordert europäischen Finanzminister

Deutschland und Frankreichs Notenbankchefs wollen weitere nationale Aufgaben an Brüssel übertragen. Weidmann und sein Kollege haben sich für einen europäischen Finanzminister ausgesprochen. Das würde eine weitere Einschränkung der Souveränität der Nationalstaaten bedeuten.

Bundesbank warnt vor Abschaffung des Bargelds

Geht es nach der Bundesregierung kann die Abschaffung des Bargeldes nicht schnell genug gehen. Maximal 5.000 Euro als Bargeldgrenze wurde vorgeschlagen. Bundesbank-Chef Weidmann warnt nun offiziell vor einem solchen Schritt. Die Wirkung auf den Bürger sei „fatal“.

Bundesbank warnt: Rekordsummen an Falschgeld im Umlauf

Die Anzahl an falschen Euro-Scheinen ist in Deutschland um 51 Prozent auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Falschgeld wird verstärkt über das sogenannte Darknet vertrieben. Die neuen Banknoten sollen fälschungssicherer sein, so die Bundesbank.

Weidmann fordert Ausstieg aus der lockeren Geld-Politik

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sieht keine Notwendigkeit für die EZB, weiter billiges Geld in die Märkte zu pumpen. Die Inflation sei wegen des Ölpreis-Verfalls so niedrig, die Preise steigen bereits wieder. Die Zentralbanken sollten aus der lockeren Geldpolitik aussteigen, um sich nicht zu Gefangenen der Politik zu machen.

Erstmals Strafgebühr auf Guthaben für Klein-Sparer

In der Schweiz hat erstmals eine Bank Strafgebühren (Negativzinsen) für kleine Sparguthaben eingeführt. Dies ist ein Novum, weil die Banken bisher behauptet hatten, eine solche Gebühr sei für Kleinsparer nicht vorgesehen. Die logische Folge wäre ein Bargeld-Verbot, um die Gebühr auch durchzusetzen. Man kann davon ausgehen, dass der Fall in der Schweiz ein Testlauf ist.

Deutschland besitzt zweitgrößten Goldbestand der Welt

Die deutschen Goldbestände haben mittelweile einen Wert von 107 Milliarden Euro. Nur der Goldbestand der USA ist noch größer, so die Bundesbank. Doch trotz angekündigter Rückholaktion befindet sich noch immer mehr als die Hälfte des deutschen Goldes im Ausland.

Unternehmen setzen auf kurzfristige Einlagen

Unternehmen in Deutschland tendieren immer stärker dazu, ihre Gelder auf kurzfristige Einlagen zu verteilen. Die wirtschaftliche Schwäche der Schwellenländer und die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Griechenlands Bailout sowie der Ukraine-Krise haben dazu ebenso beigetragen wie das niedrige Zinsumfeld.

Bundesbank: Abkühlung in Schwellenländern verschärft sich

Die Wachstumsraten der Schwellenländer haben sich in den vergangenen fünf Jahren fast halbiert. Neben einem natürlichen Anpassungsprozess spielen der Bundesbank zufolge auch zurückgehende Investitionen und ein Überangebot am Ölmarkt eine Rolle. Dieser Trend werde sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Industrieländer wie Deutschland müssen mit Exportrückgängen rechnen.

Inflation: Preise steigen den vierten Monat in Folge

Im Mai ist die Inflationsrate um 0,7 Prozent gestiegen. Vor allem für Lebensmittel und Mieten mussten die Konsumenten mehr bezahlen. Das konnten die gesunkenen Preise für Mineralölprodukte und Energie nicht mehr auffangen. Die Bundesbank erwartet für die kommenden Jahre weitere Preisanstiege.

Bundesbank: Mindestlohn erhöht Verbraucherpreise

Der zum Jahresbeginn eingeführt Mindestlohn hat bereits für erste Preiserhöhungen gesorgt. Unternehmen gaben die Mehrkosten an den Konsumenten weiter. Im Taxi-Bereich etwa stiegen die Preise um bis zu zehn Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der Billigarbeiter zurück.

Griechenland will EZB mit ESM-Geld bedienen

Nach dem IWF-Konto will Griechenland nun auch den ESM nutzen, um Kredite zu begleichen. Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis will mit ESM-Geldern die fälligen, griechischen Anleihen im Portfolio der EZB auszahlen. Sobald es ein neues Abkommen mit den internationalen Kreditgebern gebe, werde Griechenland das Geld wieder in den ESM einzahlen.

Hohe Zinsen: Banken nutzen schwache Position der mittelständischen Unternehmen aus

Kleine und mittlere Unternehmen müssen bei Bankkrediten meist tiefer in die Tasche greifen als große. Doch nicht nur ein scheinbar höheres Kreditrisiko führt dazu. Vielmehr ist die Verhandlungsposition der KMU schwächer und wird von den Banken ausgenutzt.