Alle Artikel zu:

Bundeswehr

Schäuble erwägt Bundeswehreinsatz im Inneren bei Anschlägen

Die Anschläge von Paris und die Terrorwarnungen in anderen europäischen Städten haben bereits zu höherer Wachsamkeit bei Polizei und Geheimdiensten geführt. Doch es stellt sich die Frage, inwiefern die deutsche Polizei im Falle eines Anschlags wie in Paris gewappnet ist. Schäuble zeigt sich in diesem Fall offen für einen Bundeswehreinsatz im Inneren.

Verfassungsgericht: Bundeswehr-Einsatz im Ausland ohne Bundestag möglich

Einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zufolge darf die Bundesregierung den Einsatz bewaffneter Streitkräfte im Ausland in Eilfällen ohne Beteiligung des Bundestags anordnen. Doch grundsätzlich müsse die Zustimmung des Parlaments eingeholt werden.

G36 zu unpräzise: Bundeswehr erwägt Kauf neuer Gewehre

Das G36 von der Firma Heckler & Koch steht für Bundeswehr-Einsätze vor dem Aus. Die Waffe ist bei hohen Temperaturen zu unpräzise. Die Bundeswehr erwägt daher, auf ein anderes Modell umzusteigen. Für den hochverschuldete Firma Heckler & Koch könnte das das Aus bedeuten.

Schäuble stellt mehr Geld für Verteidigung in Aussicht

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagt, dass das Verteidigungs-Etat mittelfristig steigen werde. Es sei entscheidend, dass Deutschland in der EU und in der Nato ein verlässlicher Partner sei, „um für eine Friedens- und Freiheitsordnung auf der Welt einzustehen“.

Bundeswehr-Eurofighter: Flugzeit wegen „Herstellungsfehler“ halbiert

Der Eurofighter Hersteller warnt vor Fehlern an den Kampfjets der Bundeswehr. Diese könnten Medienberichten zufolge zur Instabilität des Flugzeuges führen. Die Bundeswehr hat die Abnahme neuer Jets gestoppt und muss die Einsatzzeit der flugtüchtigen Jets jetzt halbieren.

Von der Leyen kann Bundeswehr-Probleme nicht kurzfristig beheben

Das mangelhafte Material der Bundeswehr ist offenbar eine Folge jahrelangen Missmanagements. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gestand, dass sich die Probleme „nicht auf einen Schlag lösen“ ließen. Es handele sich um eine „richtig große Baustelle“.

Mehrheit der Kampfjets der Bundeswehr nicht einsatzbereit

Die Bundeswehr kämpft mit alterndem Fluggerät. Nicht einmal die Hälfte aller 89 Tornado-Kampfjets ist derzeit einsatzbereit. Bei den Eurofightern sieht es ähnlich aus. Bereits vor einigen Tagen war bekanntgeworden, dass auch die Marine mit massiven Problemen bei ihrem fliegenden Gerät zu kämpfen hat.

Nato beginnt großes Militär-Manöver im Westen der Ukraine

Die Ukraine meldet, dass die ersten Waffen aus Nato-Staaten auf dem Weg sein. Man brauche die Waffen, um Putin zu stoppen. Die Waffen sollen aus mehr als fünf Ländern kommen. Die Nato beginnt am Montag ein großen Militärmanöver im Westen der Ukraine, an dem sich auch die Bundeswehr beteiligt. Russland sieht diese Aktion – wenig verwunderlich - als Provokation an.

Von der Leyen fordert mehr Geld für den Wehr-Etat

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen fordert mehr Geld für die Bundeswehr. Nur so könne Deutschland seinen aus den jüngsten Nato-Beschlüssen folgenden neuen Aufgaben gerecht werden. Die Bundesregierung hadert mit dem Vorstoß: Der Haushalt lässt keine großen Sprünge zu.

Verdacht: Kämpfen deutsche Soldaten bereits im Irak?

Bei der Bekämpfung der IS-Extremisten im Irak sollen sich auch deutsche und amerikanische Bodentruppen im Einsatz befinden. Das behaupten zumindest irakisch-kurdische Geheimdienstkreise. Doch das deutsche Verteidigungsministerium dementiert die Behauptung.

Merkel und Gabriel wollen Innovationen regulieren

Angela Merkel will "privates Kapital in die richtigen Richtungen lenken". Die Idee, private Investitionen zu regulieren, zeigt ein deutsches Dilemma: Innovationen sollen nur erlaubt sein, wenn sie sich an die staatlichen Regeln halten. Bericht von einer gespenstischen Debatte.

Rheinmetall erhält millionenschweren Großauftrag von der Bundeswehr

Der Bund hat auf die Androhung einer Schadenersatzklage von Rheinmetall reagiert. Der Rüstungsgüter-Produzent erhält als Ersatz für den geplatzten Russland-Deal einen Auftrag von der Bundeswehr. Es geht um 70 Millionen Euro. Das Beispiel könnte Schule machen, wenn weitere Exportunternehmen gegen den Bund Klage erheben.

Merkel will bewaffnete Drohnen für Bundeswehr anschaffen

Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen Rückendeckung bei der Anschaffung von Kampfdrohnen. Die bewaffneten, unbemannten Maschinen könnten zunächst geleast werden, bis die Entwicklung einer europäischen Drohne abgeschlossen ist. Der Einsatz bewaffneter Drohnen bedürfe der Zustimmung des Parlaments.

Bundestag erwägt Erwerb bewaffneter Drohnen

Die Bundeswehr fordert die Anschaffung bewaffneter Drohnen für den Auslandseinsatz. Die Anschaffung sein nötig, um schneller ins Gefecht eingreifen zu können. In Afghanistan nutzt die Bundeswehr bisher reine Aufklärungsdrohnen des Typs Heron, dessen Leasingverträge bald auslaufen. Der Bundestag muss entscheiden, ob bewaffnete Drohnen die Aufklärungsmodelle ersetzen sollen.

Bundeswehr: Diebe entwenden tausende Schuss Munition

Aus einer Bundeswehr-Kaserne in Seedorf wurden 28.000 Schuss Munition gestohlen. Die Diebe brachen zehn Bunker auf und entkamen mit zahlreichen Munition-Kisten. Die Soldaten bemerkten den Einbruch erst am nächsten Morgen.

Bundeswehr fehlt Material im Wert von 92 Millionen Euro

Die Bundeswehr verleiht Material im großen Stil. Doch wo genau sich die einzelnen Stücke befinden, weiß das Militär nicht. Insgesamt wird Material im Wert von 92 Millionen Euro vermisst. Der Bundesrechnungshof kritisiert die Bundeswehr deswegen seit zwanzig Jahren. Geändert hat sich bis heute nichts.

Minister de Maizière schafft heimlich Helikopter an

Erneut steht Verteidigungsminister de Maizière wegen Steuerverschwendung in Milliardenhöhe in der Kritik. Er plane heimlich die Anschaffung von Hubschraubern, die zudem ungeeignet seien. Die SPD spricht von einem „abgekarteten Spiel mit der Rüstungsindustrie“.

Länder und Kommunen stellen immer mehr Beschäftigte ein

Die Zahl der öffentlich Beschäftigten stieg im vergangenen Jahr erneut um 14.400 Personen. Trotz Schuldenkrise haben sich Länder und Kommunen keinen Sparzwang auferlegt. Wir sind ja nicht Griechenland.

Deutsche Top-Journalisten sind in US- und Nato-Strukturen verwickelt

Eine neue Studie belegt die Nähe der Journalisten zur politischen und wirtschaftlichen Elite. Die Netzwerkanalyse verdeutlicht auch enge Kontakte zu US- und Nato-Strukturen. Der Hauptvorwurf des Studienleiters: Die Journalisten weigern sich, ihre Netzwerke den Lesern offenzulegen.

Deutschland stellt finanzielle Hilfe für Mali-Krieg bereit

Deutschland hat sich am Dienstag verpflichtet, die afrikanischen Streitkräfte mit 20 Millionen Dollar zu unterstützen. Mit dem Geld können sie die nötige Kriegs-Ausrüstung finanzieren.