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CDS

Deutsche Bank-Aktie erstmals unter 10 Euro

Die Aktie der Deutschen Bank ist angesichts der Schwierigkeiten des Geldhauses am Freitagmorgen erstmals unter die Marke von 10 Euro gefallen und notierte an der Frankfurter Börse zeitweise bei 9,93 Euro. Bereits am Vorabend war die Aktie auf der Handelsplattform Tradegate auf ein Rekordtief von 10,00 Euro gefallen.

Zinssätze für Staatsanleihen aus Südeuropa steigen wieder

Der Bond-Markt zeigt erste Anzeichen von Unruhe: Die Zinssätze für südeuropäische Staatsanleihen stiegen wieder. Sie sind zwar immer noch historisch niedrig. Doch die Kluft zu den deutschen Bundesanleihen wird größer.

Credit Suisse: Affäre könnte VW bis zu 78 Milliarden Euro kosten

Die Abgas-Affäre für VW wird teuer. Abgesehen von drohenden Strafen und Klagen werden bereits die Kosten für Rückrufaktionen und Nachrüstungen erheblich sein. Zudem hat die VW-Aktie seit Bekanntwerden der Manipulationen mehr als 35 Prozent verloren. Die Credit Suisse rechnet damit, dass ein weiterer Verlust um knapp 20 Prozent noch bevorstehen könnte.

Schuldenstreit: China verlangt Bewegung von den USA

Der chinesische Premier Li Keqiang hat den Amerikanern die gelbe Karte gezeigt: Die Amerikaner müssen ihre Schulden an China pünktlich bezahlen. Das ist eine diplomatische Ohrfeige für Barack Obama, der plötzlich so klein erscheint wie die griechischen Kaninchen vor der Schlange der Finanz-Eliten. Die großen Schlachten werden symbolisch geschlagen. Der Gesichtsverlust für die USA ist die Höchststrafe, die China zu vergeben hat.

Geldpolitik ohne Maß: Zentralbanken akzeptieren schlechtere Sicherheiten

In einer konzertierten Aktion haben die EZB und China entschieden, gefährliche Risiko-Papiere als Sicherheiten für Kredite zuzulassen. Damit dürfen die Banken einen neuen Kasino-Tisch eröffnen. Es ist derselbe, an dem im Jahr 2007 die Bombe hochging, die die Finanzkrise auslöste.

Spekulanten wetten vermehrt auf Italien-Crash

Die großen Banken wetten verstärkt auf eine Pleite Italiens. Im zweiten Quartal erhöhten sie deutlich ihre Absicherungen für italienische Staatsanleihen, die sich in ihren Büchern finden. Die Ausfallversicherungen für Italien haben deutlich angezogen.

Kreditversicherungen für italienische Banken teuer wie noch nie

Die faulen Kredite, die immense Abhängigkeit von der EZB und die starke Rezession schicken die Aktienkurse der italienischen Banken in den Keller. Allein für die faulen Kredite würden die italienischen Banken Rücklagen von bis zu 42 Milliarden Euro benötigen – zusätzlich zu den generellen Eigenkapitalanforderungen.

Spanische Staatsanleihen trotz Bailout weiter unter Druck

Die Märkte haben auf den spanischen Banken Bailout negativ reagiert. Südeuropäischen Staatsanleihen wurden abgestoßen, die Kreditversicherungen stiegen, die Börsen ächzen und die Schweiz leidet weiter unter negativen Zinsen.

Turbulenzen an den Märkten: Euro zwischenzeitlich auf Zwei-Jahres-Tief

Die schlechten Daten aus der EU, den USA und auch China haben an den Finanzmärkten für tiefrote Zahlen gesorgt. Der Euro schloss so tief wie seit zwei Jahren nicht mehr, der Dax fuhr sein schlechtestes Ergebnis der letzten fünf Monate ein und die amerikanischen Aktien rutschten ebenfalls ab.

Spanien: Hohe Zinsen, wankende Banken, Sparer fürchten um ihr Geld

An den Märkten herrscht weiter Nervosität: Die Situation in Griechenland lässt die Kreditkosten für zehnjährige spanische Anleihen wieder über die 6-Prozent-Marke wachsen. Die Kreditversicherungen haben ebenfalls wieder deutlich zugelegt.

Angst vor neuer Eurokrise: Kreditversicherungen werden teurer

Die Wahlergebnisse in Griechenland und Frankreich trieben am Montag die Kreditausfallversicherungen in die Höhe. Die Märkte rechnen mit einer Verschlimmerung der Schuldenkrise und einer Ansteckung Italiens und Spaniens.

Niederlande: Kreditversicherungen steigen rapide

Die Kreditversicherungen von deutschen und niederländischen Anleihen lagen lange Zeit sehr nah beieinander. Aber in den vergangenen fünf Monaten stiegen die niederländischen CDS deutlich stärker als die deutschen. Die Niederlande haben ihren Ruf als sicheren Hafen verloren.

Schlechte Auktion: Zinsen für spanische Staatsanleihen steigen wieder

Trotz des Tenders und der beschlossenen Aufstockung des ESM erlebte Spanien am Mittwoch eine äußerst schlechte Auktion. Es gab nicht ausreichend Interessenten und die Zinssätze sind erneut gestiegen. Die Kreditausfallversicherungen zogen ebenfalls an.

Kreditausfallversicherungen in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar fällig

Der endgültige Restwert von griechischen Anleihen beläuft sich auf 21,5 Prozent, so die Leiter der heutigen Auktion zur Auslösung der CDS. Somit haben die Anleihen insgesamt fast 80 Prozent ihres Wertes verloren.

ISDA: Griechenland ist pleite

Das Gremium des Internationalen Verbandes für Finanzinvestoren hat entschieden, dass die von der Regierung erklärte Umsetzung der Zwangsumschuldung ein Kreditereignis ist. Damit werden nun die Auszahlungen der Kreditausfallversicherungen fällig.

Österreich: Verstaatlichte Banken geben 455 Millionen für Schuldenschnitt in Griechenland

Die verstaatlichte Banken in Österreich nehmen mit 455 Millionen Euro am freiwilligen Schuldenschnitt für Griechenland teil. Die Kommunalkredit hat griechische Staatsanleihen im Wert von 150 Million Euro umgetauscht. Die österreichische Badbank KA Finanz beteiligt sich mit 305 Millionen Euro am...

Portugal: Bailout wird immer wahrscheinlicher

Die Kosten für CDS spiegeln eine angenommene 64-prozentige Wahrscheinlichkeit einer Pleite Portugals wieder. Zudem konnten die langjährigen Staatsanleihen des Landes bisher nicht von der Geldschwemme der EZB profitieren. Die Investoren sehen Portugals als nächsten Kandidaten für einen Bailout.

Griechenland: Investoren warnen vor weiteren Tricks mit CDS

Internationale Investoren halten die Nicht-Auslösung von Kreditausfallversicherungen (CDS) in Griechenland für sehr bedenklich: Wird es zur Regel, dass die CDS nichts mehr wert sind, hätte das weitreichende Folgen für die Refinanzierung von Spanien und Italien. Und auch die Banken würden ein attraktives Geschäftsfeld verlieren.

Eurogruppe: Entscheidung über Rettungspaket verschoben

Das Treffen der Euro-Finanzminister kam zu keiner finalen Absegnung des zweiten Rettungspakets für Griechenland und wurde überraschend verschoben. Griechenland hätte nicht alle 38 wichtigsten Maßnahmen erfüllt, heißt es. Am 9. März soll es so weit sein.

ISDA: Griechenland ist kein Credit-Event

Der Verband der Finanzinvestoren ISDA hat entschieden, dass der Umtausch griechischer Anleihen keinen Credit Event darstellte. Griechenland bleibt damit vorerst zumindest formal zahlungsfähig. Die Ausfallversicherungen CDS kommen also noch nicht zum Einsatz.