Alle Artikel zu:

Chemieindustrie

Chemieindustrie mit starkem ersten Halbjahr

Kräftige Zuwächse / Zuversicht auch bei Sachinvestitionen

Chemie-Händler Brenntag will hunderte Millionen für Zukäufe ausgeben

Der weltweit größte Chemiehändler Brenntag will im aktuellen Jahr Zukäufe zwischen 200 bis 250 Millionen Euro durchführen. Im vergangenen Jahr gab das Unternehmen 140 Millionen Euro für Akquisitionen aus. Auf dem Weltmarkt für Chemiedistribution gibt es insgesamt über 10.000 Firmen.

Forscher können Seltene Erden aus Abwasser filtern

Wissenschaftler wollen wertvolle Substanzen wie Seltene Erden mit Hilfe von Algen recyceln. Dazu filtern sie industrielles Abwasser aus Abraumhalden. Dabei docken die Metallionen der wertvollen Rohstoffe an der Oberfläche der Mikroalgen an. Seltene Erden werden zur Herstellung von Hochtechnologie-Produkten wie Smartphones und Tablets verwendet.

Ukraine-Krise senkt Gewinn der Chemie-Industrie

Die Chemie-Branche erwartet für 2014 nur noch ein Produktionsplus von 1,5 Prozent. Im zweiten Quartal stieg die Produktion kaum noch. Die unsicheren Exporte in die Ukraine und nach Russland sorgen für Verunsicherung.

Noch zu teuer: Bio-Kunststoff wartet auf Durchbruch am Markt

Bio-Kunststoffe sind noch zu teuer, um erdölbasierten Kunststoff zu ersetzen. Außerdem besitzen sie noch so gut wie keinen Mehrwert. Doch die Technik setzt sich am Markt durch: Eine Daimler-Motorhaube aus Biokunststoff ist bereits umweltfreundlicher in der Herstellung, hitzebeständiger und leichter als herkömmliche Motorabdeckungen.

Gummi aus Pusteblumen: Chemie-Unternehmen erfinden Rohstoffe aus Biomasse

Künftig wird Plastik aus Pflanzen hergestellt. Biokunststoffe sind auf dem Vormarsch, denn sie können Erdöl als Rohstoff ersetzen und sind biologisch abbaubar. Chemie-Firmen entwickeln neue Basissubstanzen aus nachwachsenden Rohstoffen. Das eröffnet ganz neue Produktionsverfahren.

Eurostärke setzt deutschen Industriebetrieben zu

Der Industriegasekonzern Linde und der Chemiehersteller BASF machen negative Währungseffekte zu schaffen. Der starke Euro wird zum Problem für den deutschen Export. Die Wechselkurse zum US-Dollar, dem japanischen Yen und brasilianischen Real werden erst wieder besser, wenn die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger wird, so Finanzminister Schäuble.

Chemiekonzern Dupont muss starke Verluste verkraften

Eine schwache Agrarchemiesparte bremst den BASF-Rivalen Dupont. Der Quartalsumsatz sinkt um ein Prozent. Das Agrochemieergebnis fällt im zweiten Quartal um elf Prozent, das entspricht etwa 62 Millionen Dollar.

Chemieindustrie meldet steigenden Umsatz

Der Aufwind in der Chemiebranche hält an. Der Umsatz wächst um zwei Prozent auf 98 Milliarden, vermeldet der Branchenverband VCI. Dabei setzt sich das Wachstum aus der Nachfrage aus Deutschland (30%) und dem Ausland (70%) zusammen.

Autohersteller unterbrechen Produktion für WM-Halbfinale

Daimler, BMW und VW stellen sich auf das WM-Halbfinale der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Brasilien ein. Die Schichten der Mitarbeiter werden verkürzt oder beginnen später. In der Chemie- und Stahlindustrie ist eine Unterbrechung der Produktion nicht so einfach möglich.

Tariflöhne steigen um drei bis fünf Prozent

20 Millionen Beschäftigte in Deutschland haben einen Tarifvertrag. Die meisten von ihnen erhalten drei, im öffentlichen Dienst sogar fünf Prozent mehr Lohn. Angestellte im Osten bekommen geringfügig mehr, um das Lohngefälle langfristig abzubauen.

Chemieindustrie: Kein Preisanstieg trotz Wachstum

Die Chemieproduktion legt um 4,2 Prozent zu. Die Branche baut ihren Umsatz um fünf Prozent aus. Für steigende Preise reicht das Wachstum allerdings noch nicht aus. Die Unternehmen müssen die Preise für ihre Produkte voraussichtlich leicht absenken.

Chemie-Unternehmen Evonik muss 1.000 Stellen streichen

Evonik will in den kommenden Jahren über 1.000 Stellen streichen. Aufgrund von niedrigen Verkaufspreisen hat sich der Chemiekonzern eine Sparkur verordnet. Der Preisverfall in der Industrie geht weiter.

Reallöhne der Deutschen sinken erstmals seit 2009

Die Löhne steigen mit 1,3 Prozent langsamer als die Verbraucherpreise (1,5%). Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld, die schwache Konjunktur sind dafür verantwortlich. Zuletzt sanken die Reallöhne im Krisenjahr 2009.

Abkommen mit Indien: Schweizer Industrie fürchtet um Patente

Pharma-, Chemie- und Uhrenindustrie müssen um ihr geistiges Eigentum fürchten. Die Regierung hat es versäumt, im Freihandelsabkommen mit Indien die Patente der heimischen Industrie zu schützen. Das Abkommen mit China könnte noch an der Debatte um die Einhaltung der Menschenrechte im Nationalrat scheitern.

Rating-Agentur Moody’s prüft nun Rating der USA

Nach mehreren Staaten in Europa, droht nun auch den USA eine Abstufung der Kreditwürdigkeit. Die Rating-Agentur Moody's überlegt, den USA ihr AAA-Rating zu entziehen.

Deutscher Maschinenbau in Bulgarien gefragt

Der Import und Export von Bulgarien wächst nach der Krise wieder deutlich. Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner. Vor allem der deutsche Maschinenbau kann in Bulgarien punkten.