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Defizit

China will Sprung vom Industrie-Staat zur Hochtechnologie schaffen

Die Regierung in Peking sieht sich mitten in einem als "schweren Kampf" beschriebenen Umbau der Wirtschaft. Das Land will den Sprung von der traditionellen Industrie zur Hochtechnologie schaffen. Dennoch soll die Staatsverschuldung nicht über drei Prozent des BIP steigen.

EU-Kommission will höhere Verschuldung wegen Flüchtlingskrise erlauben

EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici überlegt, den europäischen Staaten wegen der vielen Flüchtlinge bald mehr Schulden zu erlauben. Damit könnte der Weg für Frankreichs neue Verschuldung bereits durchgewunken sein und weitere Staaten werden dem französischen Beispiel folgen.

Frankreichs Schulden explodieren

Frankreichs Schuldenberg wird im kommenden Jahr so hoch sein wie nie zuvor. Die Schulden sollen dem Finanzminister Sapin zufolge steigen, um die Wirtschaft zu stärken. Danach könnten notwendige Einsparungen vorgenommen werden. Damit nutzt Frankreich das mehrmalige Entgegenkommen der EU-Kommission erneut aus.

Brasilien: Wirtschaft schrumpft, Defizit wächst

Statt eines Überschusses rechnet die brasilianische Regierung für dieses Jahr mit einem Defizit im Primärhaushalt. Die schrumpfende Wirtschaft hinterlässt Spuren. Autohersteller in Brasilien und Argentinien drosseln nun ihre Produktion drastisch.

SPD will Arbeitgeber stärker an Gesundheitskosten beteiligen

Arbeitgeber sollen sich stärker an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligen. Angesichts steigender Kosten drohen die KAssen mit Beitragserhöhungen. Die SPD fordert, diese zur Hälfte durch die Arbeitgeber zu finanzieren.

EZB-Direktor: Sparpolitik ist in Europa weitgehend beendet

Viele europäische Länder hätten ihre Sparziele erledigt, so EZB-Direktor Coeure. Die Diskussion über eine Sparpolitik in Europa sei größtenteils beendet. Jedoch gebe es einige Staaten, die noch weit entfernt von ihren Haushaltszielen seien.

Moody’s: Frankreich Ausblick ist weiter negativ

Moody's hat das Rating Frankreichs mit AA1 bestätigt. Der Ausblick sei weiter negativ, teilte die Agentur mit. Frankreich gab vor kurzem bekannt, dass das Haushaltsziel auch bis 2017 nicht erreicht werde.

Hohe Beschäftigung beschert Staat Überschuss von 16 Milliarden Euro

Einnahmen aus Lohnsteuer und Sozialversicherungen bescheren dem Bunde einen Überschuss von über 16 Milliarden Euro. Doch Experten warnen: das schwache Wirtschaftswachstum werde sich im zweiten Halbjahr negativ auf den Staatshaushalt auswirken.

Frankreichs Ministerpräsident Valls will Sparkurs verlassen

Manuell Valls will das Haushaltsdefizit Frankreichs an die Konjunktur anpassen. Das bedeutet eine de facto Abkehr vom Sparkurs der EU. Der französische Ministerpräsident kann von der EU nach der Regierungsumbildung jedoch auf mehr Kulanz beim Defizitabbau hoffen. Arbeitsmarktreformen hätten Priorität vor dem Schuldenabbau.

Niedrigzins-Politik der EZB: Deutscher Staat spart 120 Milliarden Euro

Der deutsche Staat hat aufgrund des Zinsverfalls seit dem Jahr 2007 insgesamt 120 Milliarden Euro eingespart. Doch die Leidtragenden der Niedrig-Zinspolitik der Europäischen Zentralbank sind die deutschen Sparer. Sparvermögen der Bürger und damit auch deren Altersvorsorge schrumpft.

Stabilitäts-Pakt gescheitert: EU-Länder wollen nicht sparen

Der Mangel an Eindeutigkeit lässt den EU-Stabilitätspakt ins Wanken geraten. Aktuell fordert Frankreich mehr Zeit, um das Schuldenziel zu erreichen. Auch in der Vergangenheit wurden die Regeln um den Pakt immer wieder gebrochen. Regelverletzungen sind fast schon gängige Praxis.

USA kriegen Leistungsbilanzdefizit nicht in den Griff

Der Aufschwung in den USA ist eine Illusion. Das Leistungsbilanzdefizit ist im ersten Quartal deutlich gestiegen. Auch der IWF hat seine Konjunkturprognose für die USA abgesenkt.

Frankreich: Geringes Wachstum erschwert Einhaltung der Defizit-Ziele

Frankreichs Finanzminister Sapin bekräftigte bei einem Berlin-Besuch seinen Willen zu wirtschaftlichen Reformen. Allerdings brauche Frankreich mehr Wachstum, um sein Haushaltsdefizit zu reduzieren. Die französische Notenbank rechnet für das erste Quartal nur mit einem Wachstum von 0,2 Prozent.

Österreich senkt Defizit dank hoher Steuereinnahmen

Trotz Milliardenausgaben für Pleitebanken wie die Hypo Alpe Adria konnte Österreich sein Defizit senken. Hohe Steuereinnahmen sind der Grund. Die Zahl der Unternehmensgründungen steigt zudem kontinuierlich.

Präsident Hollande will Wahlen mit Steuergeschenken gewinnen

Nach dem desaströsen Ergebnis der Kommunalwahlen in Frankreich am vergangenen Wochenende versucht Hollande nun mit Steuergeschenken Stimmen für seine Partei zu fangen. Nicht nur Unternehmen, auch Steuerzahler sollen entlastet werden. Neue Schulden scheinen unvermeidlich. Indes steigt die Arbeitslosigkeit auf ein neues Rekordhoch.

Kommunen machen Schulden trotz steigender Einnahmen

In den ersten drei Quartalen verzeichneten die deutschen Städte und Gemeinden ein Defizit von 1,4 Milliarden Euro. Zwar legten die Einnahmen um 4,5 Prozent zu. Doch noch stärker stiegen die Ausgaben für Sozialleistungen und Personal.

Brüssel drängt Italien zu massiven Privatisierungen

Brüssel hatte von Italien Schritte gefordert, das Defizit in Grenzen zu halten. Daher verkauft die italienische Regierung nun Anteile an Unternehmen im Umfang von 12 Milliarden Euro. Eine zweite, deutlich größere Privatisierungs-Welle ist bereits geplant. Die internationalen Finanz-Eliten reiben sich die Hände.

Eurostat misstraut Österreichs Haushaltsdaten

Die EU-Statistikbehörde äußert einen „Qualitätsvorbehalt“ gegen Österreichs Defizit- und Schuldendaten für das Jahr 2012. Statistik Austria und der Rechnungshof hatten zuvor voneinander abweichende Berichte über die Region Salzburg an Eurostat geliefert. In Zukunft will man sich besser absprechen, damit solche Fehler nicht mehr passieren.

Troika ratlos: Schulden in Spanien steigen erneut

Spaniens Schuldenberg wird immer größer. Im kommenden Jahr dürfte dieser die eine Billion-Euro-Marke erreichen. Damit ist die spanische Regierung sehr weit von einem ausgeglichenen Haushalt und den Troika-Zielen entfernt.

Spanische Rentner erhalten keinen Inflationsausgleich mehr

Die jährlichen Renten-Erhöhungen sollen ab 2014 nicht mehr automatisch an die Inflation gekoppelt sein. So will die spanische Regierung in zehn Jahren 33 Milliarden Euro einsparen. Das Renteneintrittsalter bleibt vorerst bei 65 Jahren.