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Deutschland

Die Refianzierungskosten für die Staaten sind erheblich gestiegen. (Grafik: zerohedge)

Brexit treibt Kosten für Staatsanleihen in die Höhe

Die Entscheidung der Briten gegen die EU ist auch am Staatsanleihen-Markt zu spüren. Die Zinskosten für zweijährige, griechische Anleihen stiegen um mehr als 40 Prozent. Auch die portugiesischen, spanischen und italienischen Anleihen geraten unter Druck.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will Veränderungen an der EU vornehmen. (Foto: Flickr/ Estonian Foreign Ministry/CC by 2.0)

Bericht: Deutschland und Frankreich erwägen „flexible Union“

Deutschland und Frankreich wollen nach dem Brexit-Beschluss der Briten gemeinsame Vorschläge zur Weiterentwicklung der Europäischen Union vorlegen. Ziel ist, dass sich eine Entwicklung wie in Großbritannien nicht in anderen Staaten der EU wiederholt.

Die wachsenden deutschen Exporte bereiten italienspremier Renzi keine Freude mehr. (Foto: EU-Kommission)

Zinssätze für Staatsanleihen aus Südeuropa steigen wieder

Der Bond-Markt zeigt erste Anzeichen von Unruhe: Die Zinssätze für südeuropäische Staatsanleihen stiegen wieder. Sie sind zwar immer noch historisch niedrig. Doch die Kluft zu den deutschen Bundesanleihen wird größer.

In Europa insgesamt wurden 5.082 Investitionsprojekte gestartet. (Foto: Flickr/ Kārlis Dambrāns/CC by 2.0/Euro)

Österreichs Investoren zieht es nach Deutschland

2015 ist die Zahl der Projekte, die ausländische Investoren in Österreich umgesetzt haben, noch einmal angestiegen.

Rendite für Bundesanleihen fallen erstmals unter Null

Am Dienstag wurde die wichtigste deutsche Staatsanleihe - die seit Anfang der 60er Jahre regelmäßig ausgegeben wird - mit einem negativen Zins von 0,003 Prozent gehandelt.

Umfrage: Europaweite Kritik gegenüber der EU wächst

Kurz vor dem Brexit-Referendum in Großbritannien dokumentiert eine internationale Umfrage eine zunehmend EU-kritische Stimmung auch in anderen europäischen Staaten. In Deutschland ist jeder zweite nicht mehr gut auf die EU zu sprechen. In Frankreich ist die Stimmung noch schlechter.

EU-Staaten können sich im Glyphosat-Streit nicht einigen

Im Streit über die Weiterverwendung des Pflanzengifts Glyphosat können sich die EU-Staaten nicht einigen. Damit zeichnet sich ab, dass letztlich die EU-Kommission darüber entscheiden dürfte, ob die Zulassung des Herbizids über den 30. Juni hinaus verlängert wird. Das Mittel steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

Russland-Sanktionen werden zum Problem für Bayern

Die Sanktionen gegen Russland bringen Bayern als das wirtschaftlich stärkste deutsche Bundesland unter besonderen Druck. Der Grund: Die Milchbauern sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Nun sollen die Steuerzahler der EU und aus Deutschland einspringen.

Offene Rechnung: Lufthansa stellt Flüge nach Venezuela ein

Lufthansa wartet auf Geld aus Venezuela. Mehrere Millionen Dollar aus dem Verkauf von Tickets seien noch nicht abgerechnet worden. Aus diesem Grund werde das Land ab Mitte Juni nicht mehr angeflogen, so die Lufthansa.

Schwere Unwetter legen Süddeutschland lahm

In Baden-Württemberg sind bei schweren Unwettern und Überschwemmungen mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, auch in Bayern richteten Unwetter große Schäden an. Der Neckar ist nicht passierbar, im Audi-Werk wurde die Produktion gestoppt.

EU-Länder bereiten sich auf Brexit vor

Deutschland und Frankreich bereiten laut EU-Kreisen einen Plan für den Fall eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union vor. Am 23. Juni stimmt Großbritannien über den Verbleib in der EU ab.

Chinesen wollen Spezialmaschinenbauer Aixtron kaufen

Für den defizitären Chip-Anlagenbauer Aixtron ist ein Käufer in Sicht. Die chinesische Fujian Grand Chip Investment habe ein Übernahmeangebot unterbreitet, teilte Aixtron am Montag in Herzogenrath bei Aachen mit. Fujian biete 6,00 Euro je Aktie, das sind insgesamt 676 Millionen Euro.

EU-Kommission plant Verschiebung der Glyphosat-Abstimmung

Die EU-Kommission plant eine Verschiebung der Abstimmung über die Neuzulassung von Glyphosat. Die deutsche Bundesregierung konnte sich am Mittwoch nicht auf eine gemeinsame Position festlegen.

Tesla wird zur Gefahr für Audi, BMW und Mercedes

Bloomberg kommt in einer Analyse der deutschen Auto-Industrie zum Ergebnis, dass sich die deutschen Autohersteller nicht in Sicherheit wiegen dürfen. Eine Umfrage unter Tesla-Käufern hat ergeben, dass sie das neue Model 3 den deutschen Modellen vorziehen - weil es innovativer ist.

Commerzbank-Gewinn bricht ein

Der Gewinn der Commerzbank ist im ersten Quartal um mehr als die Hälfte eingebrochen. Unter dem Strich lag das Konzernergebnis nur noch bei 163 Millionen Euro. Die Niedrigzinsen und die Flaute an den Kapitalmärkten haben Deutschlands zweitgrößter Bank zu Jahresbeginn schwer zu schaffen gemacht.

Deutsche Industrieproduktion legt 2016 zu

Die deutsche Industrieproduktion wird nach einer Verbandsprognose in diesem Jahr schneller wachsen als 2015. Zwar wachse sie damit im sechsten Jahr in Folge, aber weniger stark als im europäischen Durchschnitt.

Statistikamt: Preise in Deutschland fallen

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im April trotz der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) gefallen. Billigere Energie drückte die Inflationsrate auf minus 0,1 Prozent.

Arbeitskosten in Deutschland über dem europäischen Schnitt

Arbeit in Deutschland hat sich 2015 fast doppelt so stark verteuert wie in der Euro-Zone. Arbeitgeber in der Privatwirtschaft mussten im Schnitt 32,70 Euro für eine Stunde zahlen und damit 2,7 Prozent mehr als im Jahr davor.

TTIP-Widerstand bei Bürgern nimmt zu

Das Freihandelsabkommen TTIP stößt in Deutschland auf große Ablehnung und Skepsis. Nur 17 Prozent der befragten Deutschen finden das TTIP gut. Die Geheim-Verhandlungen schaden auch der Idee des Freihandels insgesamt: Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen ist für den Freihandel. Auch in den USA hat die Art und Weise, wie das TTIP durchgedrückt werden soll, Spuren hinterlassen.

Deutsche Internet-Unternehmen gründen Stiftung

Deutsche Internet-Unternehmen wie United Internet oder Rocket Internet wollen gemeinsam eine Stiftung ins Leben rufen, auch um der Dominanz der US-Konzerne mehr entgegen zu setzen.