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Deutschland

Der französische Finanzminister Michel Sapin (hier rechts) will eine Investitions-Vereinbarung mit seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble (hier links) treffen. (Foto: dpa)

Frankreich fordert von Deutschland Milliarden-Investitionen

Frankreichs Finanzminister Michel Sapin möchte mit seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine Vereinbarung treffen. Berlin soll im Rahmen eines neuen Investitions-Programms 50 Milliarden Euro ausgeben. Im Gegenzug würde Paris 50 Milliarden einsparen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagt, dass die Verteidigungs-Ausgaben mittelfristig steigen werden. (Foto: dpa)

Schäuble stellt mehr Geld für Verteidigung in Aussicht

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagt, dass das Verteidigungs-Etat mittelfristig steigen werde. Es sei entscheidend, dass Deutschland in der EU und in der Nato ein verlässlicher Partner sei, „um für eine Friedens- und Freiheitsordnung auf der Welt einzustehen“.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet mit einer längeren Konjunkturschwäche. (Foto: dpa)

DIHK erwartet baldige Einführung von Kurzarbeit

Die Konjunkturaussichten in Deutschland sind schlecht. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag meldet, dass die Industrie schon bald Kurzarbeit einführen wird.

EU-Handelskommissar findet „nichts Merkwürdiges" an den Investitionsschutzklauseln im Freihandel mit Singapur. (Foto: Consilium)

Freihandel zwischen EU und Singapur enthält Investorenschutz-Klausel

Die EU und Singapur beschließen ein gemeinsames Handelsabkommen mit dem in Deutschland umstrittenen Investorenschutz. Diese Regelung erlaubt es Unternehmen, Klagen einzureichen, die nationale Gesetze blockieren oder rückgängig machen könnten.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will mittelfristig wohl komplett aus der Kohleverstromung aussteigen. (Foto: dpa)

Stromgewinnung aus Kohle soll erheblich reduziert werden

Durch den Ausbau von Ökostrom sind die Betreiber von Kohle- und Gaskraftwerken massiv unter Druck geraten. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums haben sie die Stilllegung von 50 Kohle- und Gaskraftwerksblöcken beantragt. Davon seien elf als systemrelevant eingestuft worden.

Frank-Walter Steinmeier kritisiert im Streit über die Rüstungspolitik Ursula von der Leyen. (Foto: dpa)

Steinmeier widerspricht von der Leyen in Rüstungspolitik

Außenminister Steinmeier hat im Streit über die Rüstungspolitik von der Leyen kritisiert. Die Verteidigungsministerin schlägt vor, nur noch wenige Technologien im Rüstungssektor unbedingt in Deutschland zu erhalten. Steinmeier warnt davor, den Fortschritt der deutschen Rüstungsindustrie preiszugeben.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD, l-r), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) unterhalten sich am 08.10.2014 zu Beginn der Kabinettssitzung im Bundeskanzleramt in Berlin. (Foto: Wolfgang Kumm/dpa)+

Forscher: Rente mit 63 und Mindestlohn kosten 300.000 Jobs

Ein Gemeinschaftsgutachten mehrerer Wirtschaftsinstitute kritisiert die Politik der Bundesregierung scharf: Die Rente mit 63 und der Mindestlohn würden Deutschland im kommenden Jahr 300.000 Jobs kosten.

Wenig Bewegung bei deutschen Exporteuren. (Foto: Flickr/ Håkan Dahlström)

Handelskrieg zeigt Wirkung: Deutscher Export bricht ein

Die deutschen Ausfuhren sinken um 5,8 Prozent zum Vormonat. Das ist der stärkste Einbruch seit Anfang 2009. Experten machen hauptsächlich den Handelskrieg mit Russland dafür verantwortlich. Die Sanktionen haben nach einigen Monaten ihre Wirkung nun voll entfaltet. Deutschland steht nach dem Einbruch der Industrieaufträge und der Produktion eine Rezession bevor.

Deutschland strengt sich bei der Umsetzung der Energieziele bis 2020 nicht genug an, warnt der Dachverband Erneuerbare Energien. (Foto: Jens Büttner/dpa)

Studie: Deutschland könnte Energie-Ziele bis 2020 verfehlen

Nur jedes dritte EU-Land wird einer Studie zufolge die Energieziele bis 2020 erreichen. Bei Deutschland besteht die Möglichkeit, dass die Zielmarken zur Umsetzung Erneuerbarer Energien verfehlt werden. Andere Länder wiederum hätten ihre Ziele nach unten geschraubt, um sie mit möglichst wenig Aufwand zu erreichen.

Entwicklung des Rohölpreises an der US-Börse Intercontinental Exchange (ICE). (Grafik: ariva.de)

Ölpreis: US-Fracking Boom senkt Heizkosten im Winter

Der Ölpreis fällt dank des US-Fracking-Booms kontinuierlich– trotz aller Kriege und Krisen. Das Angebot steigt ständig weiter. Hinzu kommt, dass der saudi-Arabische Konzern Aramco bereits Nachlässe auf sein Öl gewährt. Analysten sprechen von einer tiefgreifenden Veränderung des Marktes.

Das politische Erbe von Energiekommissar Joaquin Almunia: Die EU öffnet der Atomenergie in Europa wieder Tür und Tor. (Foto: Consilium)

EU stimmt Subventionen für britisches Atomkraftwerk zu

Die EU genehmigt die Subventionen für den Neubau eines Atomkraftwerks in Großbritannien. Das britische Projekt soll mit Milliarden gestützt werden. Die Subventionen liegen bis zu vier mal so hoch, wie die von Wind- oder Solarkraftwerken. Die Bundesregierung hält sich mit Kritik zurück. Österreich hingegen droht mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

IWF warnt: Deutschland fällt bei Wachstum zurück

Die Abwärtsrisiken in der globalen Wirtschaft nehmen zu, warnt der IWF. Seine Schätzung für Deutschland fällt sogar erheblich skeptischer aus als bisher. Deutschland solle daher auf Investitionen in der Infrastruktur setzen.

Deutsche Industrie so schwach wie zuletzt vor fünf Jahren

Die Aufträge der deutschen Industrie sind so stark eingebrochen wie zuletzt auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Die Nachfrage aus dem Ausland fiel im August um 8,4 Prozent. Die Aufträge aus der Euro-Zone nahmen um 5,7 Prozent ab, die aus dem Rest der Welt um 9,9 Prozent. Experten halten eine Rezession auch in Deutschland für immer wahrscheinlicher.

China besorgt über Rezessions-Gefahr in Europa

Chinas Botschafter rechnet mit einem Rekordjahr der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China. Doch Sorge bereitet den Chinesen die zunehmende Rezessionsgefahr in der EU. China ist bestrebt, ein Freihandels-Abkommen der EU, inklusive Investitionsschutz, zu beschließen.

BMW-Absatz in Russland bricht ein, Mercedes meldet Gewinn

Der Absatz des Münchener Autoherstellers BMW ist in Russland deutlich eingebrochen. Der russische Markt sei um 27 Prozent geschrumpft. Konkurrent Daimler konnte hingegen einen Gewinn vermelden. Bis 2018 will VW den Absatz dort um mehr als 60 Prozent auf rund 500.000 Fahrzeuge pro Jahr steigern.

Russland war letzter „Hoffnungsmarkt“ für deutsche Autobauer

In Russland sind die Absatzzahlen der Autohersteller im freien Fall. Auch Europa erholt sich kaum. In Spanien wird die Nachfrage durch staatliche Subventionen erhalten. Auch in Italien und in Frankreich – wo sich die Hersteller zum Pariser Autosalon treffen – sind die Strukturprobleme nicht gelöst.

Österreichs Wirtschaftsbund fordert seriöse Prüfung des Handelsabkommens

Der österreichische Wirtschaftsbund warnt vor einer panikartigen Dramatisierung des EU-Freihandelsabkommens mit Kanada. Die Regelungen müssten sorgfältig geprüft werden. Die Investitionsschutzregeln können jedoch zu hohen Schadensersatzklagen gegen Österreich führen. Zahlreiche NGOs beklagen zudem die mangelnde Transparenz vor dem Abschluss der Verhandlungen in Ottawa.

Ifo-Institut rechnet im dritten Quartal mit Stagnation

Der Ifo-Index fällt im September den fünften Monat in Folge. Das Wirtschaftsinstitut rechnet daher auch im dritten Quartal mit einer schwachen bis stagnierenden deutschen Konjunktur. Auch die geplante Geldschwemme der EZB wird der deutschen Wirtschaft nicht zu neuer Kraft verhelfen, glauben Ökonomen.

Deutsche Unternehmen investieren in großem Stil in den USA

Ob nun Merck, Siemens oder ZF Friedrichshafen. Deutsche Konzerne kaufen in den USA in großem Stil ein. 64,5 Milliarden Dollar haben deutsche Käufer in diesem Jahr nach für 51 US-Zukäufe ausgegeben. Die Unternehmen hoffen auf ein gutes konjunkturelles Umfeld in den USA.

Deutsche Industrie wächst kaum noch

Der Einkaufsmanager-Index für die Industrie fiel im September um 1,1 Punkte und liegt nur noch knapp über der Wachstumsschwelle. Das Wachstum ist so gering wie zuletzt vor 15 Monaten. Die Aufträge schrumpfen wieder.