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Deutschland

Autoabsatz in der EU wächst nur noch minimal. (Foto: Foto: Jochen Lübke dpa)

Europas Automarkt wächst kaum noch

Die Pkw-Neuzulassungen sind im November um 1,4 Prozent gestiegen, so wenig wie zuletzt vor einem Jahr. Vom Vorkrisenniveau ist Europas Automarkt noch weit entfernt. In Deutschland ist der Absatz der Neufahrzeuge leicht geschrumpft.

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc habe das Gesetz zur Maut nicht gelesen, lautet der Vorwurf der Bundesregierung. (Foto: PATRICK SEEGER/dpa)

EU-Kommission: Pkw-Maut ist nicht mit EU-Recht vereinbar

EU-Kommissarin Vileta Bulc lehnt auch die überarbeiteten Maut-Pläne der Bundesregierung ab. Die Maut verstoße noch immer gegen EU-Recht und sei überdies zu teuer. Das Bundesverkehrsministerium wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erfreut sich bei der französischen Bevölkerung großer Beliebtheit. Der französische Staatspräsident François Hollande hingegen ist in seiner Heimat unpopulär. (Foto: dpa)

Umfrage in Frankreich: Merkel ist beliebter als Hollande

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ifop haben 72 Prozent der Franzosen eine positive Meinung über die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Doch ebenfalls die Mehrheit der Franzosen finden, dass Deutschland zu viel Einfluss in Europa habe.

Die wichtigsten Eigenschaften einer Führungskraft in der Industrie sind Kommunikation und Teamfähigkeit. (Grafik: Staufen)

Industrie 4.0 braucht bessere Chefs

Die neue Automatisierungswelle in der Industrie 4.0 verlangt Führungskräften mehr ab. Sie müssen ausgezeichnete Kommunikatoren sein, teamorientierten Führungsstil beweisen und über ein großes Netzwerk verfügen.

Vor allem in ländlichen Regionen sind Unternehmen im Internet noch langsamer unterwegs. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Deutschland hat schlechtestes Netz für Glasfaserkabel in Europa

Das geplante Investitionspaket der Bundesregierung kann nicht früh genug kommen. Denn beim Ausbau des Glasfasernetzes für schnelles Internet belegt Deutschland in Europa den letzten Platz. Das hemmt die Wirtschaft, vor allem kleine und mittlere Unternehmen.

Ministerpräsident Dmitri Medwedew richtet einen Appell an alle russischen Unternehmen: Wer nach Finanzierung sucht, wird in Asien fündig. (Foto: Flickr/ Jürg Vollmer)

Medwedew: Russlands Firmen sollen mehr Geschäfte in Asien machen

Russlands Wirtschaft hat durch die Sanktionen bereits „Dutzende Milliarden Dollar" verloren. Dmitri Medwedew rät russischen Firmen daher, stärker mit Asien zu kooperieren. Die Handlungen des Westens seien „unberechenbar“. Deutschen und europäischen Firmen gehen Handelsbeziehungen dadurch vielleicht für immer verloren.

Hacker sind, sowie der Schutz vor ihnen, sind gefragter denn je. (Foto: Flickr/ Alexandre Dulaunoy)

Deutsche Telekom rüstet sich gegen Cyber-Attacken

Die Abwehr von Cyber-Attacken wird immer wichtiger. Die Telekom holt sich Knowhow aus dem Silicon Valley und will ihren Firmenkunden neue Sicherheitsprodukte anbieten. Doch der Deal mit der US-Firma FireEye könnte nach hinten losgehen. Das Unternehmen ist in den USA in Gerüchte über Insider Handel verwickelt.

Beim Bau neuer Öl-Raffinerien könnte sich Kuwait Hilfe aus Deutschland holen. (Foto. dpa)

Deutschland will neue Bauprojekte mit Kuwait abschließen

Kuwait zeigt Interesse an einer intensiveren Zusammenarbeit in Infrastrukturprojekten, etwa in den Bereichen Schienenverkehr und Energie. Auch Projekte wie neue Öl-Raffinerien, die Erweiterung des Flughafens und der Bau eines Hafens kommen in Frage. Deutsche Unternehmen konnten ihre Exporte in den Golf-Staat zuletzt um 8,5 Prozent steigern.

In den meisten OECD-Staaten steigt die Einkommensungleichheit. (Grafik: OECD/Focus on Inequality and Growth 2014)

OECD fordert mehr Umverteilung in Deutschland

Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Diese Einkommensungleichheit hemmt die wirtschaftliche Entwicklung, sagt die OECD. Sie fordert mehr Umverteilung von oben nach unten. Die Verteilungspolitik müsse bei Kindern, Familien und Jugendlichen ansetzen.

In 2015 werden um die Hälfte weniger Stellen ausgeschrieben, rechnet die DIHK vor. (Foto: Flickr/Dennis Skley/CC BY-ND 2.0)

Mittelstand schafft weniger neue Stellen

Die DIHK sagt voraus, dass Mittelständler im kommenden Jahr nur noch halb so viele Stellen schaffen werden, wie sonst üblich. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erhöhen das Risiko, Personal aufzubauen. Die Bundesregierung regiert mit einem Infrastruktur-Investitionspaket, an dem sich private Investoren mit über 24 Milliarden Euro beteiligen sollen.

Merkel pocht auf langfristige Beibehaltung von Soli

Merkel plädiert für die Beibehaltung des Soli. „Wir wollen keine Steuererhöhung, aber wir können auf bestehende Einnahmen auch nicht einfach verzichten“, so die Kanzlerin. Bund und Länder verhandeln gerade über die Verteilung von Steuergeldern nach 2019.

EU-Kommissar: Deutsche Klimapolitik drückt CO2-Preise

Der neue EU-Energiekommissar Miguel Canete erwartet durch die Klimaschutz-Beschlüsse der Bundesregierung neuen Druck auf die CO2-Preise. Die von Deutschland beschlossene Kürzung des CO2-Ausstoßes lasse die Nachfrage nach den Rechten weiter sinken und damit auch die Preise.

Chinas Industrie kann nicht mit der deutschen gleichziehen

Der Automatisierungsgrad der chinesischen Industrie ist noch wesentlich niedriger als in Deutschland. Auch konnte China in den vergangenen drei Jahren kaum Fortschritte erzielen. Steigende Lohnkosten und die demografische Entwicklung machen eine Modernisierung der Industrie für das Land jedoch unverzichtbar.

Experten: Österreich agierte bei Hypo alternativ- und strategielos

Das Fiasko im Zusammenhang mit der Pleitebank Hypo Alpe Adria hätte für Österreich verhindert werden können. Doch die Entscheidungsträger haben sich nicht richtig über die Risiken informiert. Hätte Österreich die Bank nicht von der BayernLB zurückgekauft, müsste Deutschlad heute das Milliardengrab verwalten.

Deutschland zählt zu teuersten Industrie-Standorten

Die Arbeitskosten im Verarbeitenden Gewerbe machen Deutschland zu einem der teuersten Industriestandorte der Welt. Nur Norwegen, Belgien, die Schweiz, Schweden und Dänemark haben höhere Arbeitskosten.

Ökonomen warnen vor „dauerhafter“ Rezession im Euro-Raum

Das Markit-Institut warnt vor einer „dauerhaften Rezession“ im kommenden Jahr. Frankreich ist dabei das größte Sorgenkind der EU. Besorgniserregend ist, dass die schlechte Wirtschaftsstimmung auch bei den Dienstleistern in Deutschland bereits angekommen ist.

EU bereitet sich auf Massenverkehr mit Flugautos vor

Ein EU-Projekt testet die Umsetzbarkeit von automatisierten Personal-Fliegern, die Autos im Stadtverkehr ersetzen sollen. Mit Mini-Helikoptern sollen Verkehrsstaus gemindert und der Luftraum als Transportweg genutzt werden. Ein internationales Team entwirft bereits Vorfahrts- und Versicherungsregeln.

Service-Roboter halten Einzug in Dienstleistung-Branchen

Die Nachfrage nach Dienstleistungs-Robotern steigt. Beliebt sind vollautomatische Staubsauger und Rasenmäher sowie Spielzeugroboter. Auch in der Industrie hält der Trend an: Im Logistikbereich steigt die Nachfrage nach Industrierobotern um 37 Prozent.

Zahl der Firmenpleiten soll 2015 wieder steigen

Die Ukraine-Krise und die schwache Entwicklung der Wirtschaft im Euro-Raum führen zu einer steigenden Anzahl von Firmenpleiten in Deutschland. Besonders hoch ist das Risiko in der Papierbranche und in der Logistik. Die größten Industriezweige Deutschlands – Automobilsektor, Maschinenbau, Elektronik- und Chemiebranche – müssen mit sinkenden Gewinnen rechnen.

Die ganze Welt hat ein „Recht auf vergessen“

Google soll die Richtlinien, nachdem Nutzer die Löschung von Einträgen einfordern können, auf der ganzen Welt anwenden. Europas Datenschützer machen sich für ein „Recht auf Vergessen“ wie in Deutschland und Frankreich stark. Demnach solle Google Löschanträge auch auf Seiten mit der Endung „.com“ vornehmen.