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Deutschland

Die deutsche Wirtschaft enteilt der Euro-Zone und die Euro-Zone enteilt Österreich. (Foto: Flickr/ÖVP Online/CC BY-ND 2.0)

Wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum geht an Österreich vorbei

Zahlreiche Wirtschaftsinstitute heben ihre Prognosen für Deutschland und die Euro-Zone an. Doch an Österreich geht diese Entwicklung vorbei. Wirtschaftsfördernde Reformen kommen zu spät. Die Probleme im Bankensektor sind nach wie vor ungelöst.

Motive der Auslandsinvestitionen deutscher Industriebetriebe in Prozent. 2002 keine Befragung zu den Auslandsinvestitionsplänen. (Grafik: DIHK)

Kosten sparen: Mittelstand investiert verstärkt im Ausland

Im laufenden Jahr wollen so viele Industriebetriebe im Ausland investieren, wie nie zuvor. Grund sind die hohen Produktionskosten in Deutschland. Das Volumen der Investitionsbudgets nimmt infolge der zahlreichen internationalen Krisen jedoch ab.

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (l - CDU) und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sind sich einig. Die Daten der Bürger müssen zur Bekämpfung des Verbrechens gespeichert werden. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Regierung will Telefonate und Internetdaten der Bürger für zehn Wochen speichern

Die Vorratsdatenspeicherung nimmt konkrete Züge an: Justiz- und Innenministerium einigen sich auf einen Entwurf, nachdem sämtliche Kommunikationsdaten der Bürger für 10 Wochen gespeichert werden. Sie legen damit den Grundstein für eine Überwachung der Bürger.

Russland und China arbeiten in der Bahnindustrie enger zusammen. (Foto: Flickr/Mikhail (Vokabre) Shcherbakov/CC BY-SA 2.0)

Russland-Sanktionen: Deutsche Bahn-Industrie verliert Aufträge an China

Der deutschen Bahnindustrie entgehen wichtige Aufträge. Die Bestellungen sind in 2014 um über ein Drittel geschrumpft. Die wachsende Konkurrenz aus China schöpft die Aufträge ab, die der deutschen Industrie durch die Sanktionen gegen Russland entgehen.

EZB-Chef Draghi auf dem Bankenkongress in Frankfurt: Halter von Staatsanleihen sehen rot. (Foto: dpa)

Bond-Markt in der Krise: 10-jährige Staatsanleihen werden zum Verlustgeschäft

Deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren werden spätestens im Juni negative Erträge erzielen. Investoren machen dann Verlust, wenn sie die Anleihen bis zum Abschluss der Laufzeit halten. Nicht einmal die EZB selbst würde solche Anleihen kaufen. Ein Massenverkauf findet nicht statt – aus Mangel an alternativen Geldanlagen.

Angela Merkel beim Start einer Starkstromleitung: Die niedrigen Strompreise machen Gas- und Kohlekraftwerke unrentabel. (Foto: Jens Büttner/dpa)

Investoren ziehen Geld aus Kraftwerks-Bau ab

Jedes zweite geplante Kraftwerk steht vor dem aus. Die Investitionsbereitschaft sinkt rapide, nachdem selbst hochmoderne Gaskraftwerke nicht rentabel betrieben werden können. 50 existierende Kraftwerke könnten noch dieses Jahr stillgelegt werden. Die Energiewende steht an einem kritischen Wendepunkt: Der Anteil der erneuerbaren Energie soll zur tragenden Säule im Energiemix Deutschlands werden.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD): Wenn die Dokumentationspflichten nicht eingehalten werden, droht der Mindestlohn umgangen zu werden. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Nahles warnt Arbeitgeber vor Umgehung von Mindestlohn-Regeln

Das Arbeitsministerium lehnt Änderungen an den Aufzeichnungspflichten für den Mindestlohn ab. Die für Unternehmen aufwendigen und bürokratischen Aufzeichnungen seien notwendig, um den Einhalt des Mindestlohns zu gewährleisten. Andrea Nahles stellt Arbeitgeber unter Generalverdacht, den Mindestlohn gezielt umgehen zu wollen.

Deutschland muss seine Ausgaben erhöhen, wenn es nach US-Finanzminister Jack Lew geht. (Foto: Michael Reynolds/dpa)

US-Finanzminister kritisiert Deutschlands Exportstärke

Deutschland soll sich dem US-Finanzministerium zufolge auf die Stärkung der Binnennachfrage konzentrieren. Die Wirtschaft dürfe sich nicht auf die Exportstärke und den schwachen Euro verlassen. Deutschland solle die Sparpolitik beenden und mehr investieren.

Schweizer Staatsanleihen sind eine sichere Geldanlage. Doch eine Rendite dürfen Investoren nicht mehr erwarten. (Foto: Flickr/ Marcel Grieder/CC BY 2.0)

Zehnjährige Staatsanleihen der Schweiz werfen negative Rendite ab

Die Renditen von Staatsanleihen rutschen tiefer in den negativen Bereich. Die Schweiz verdient sogar an 10-jährigen Bundesanleihen. In Deutschland zahlen Anleger bei zweijährigen Schuldscheinen 0,28 Prozent drauf. Grund sind die Geldflut der EZB und die hohen Kapitalzuflüsse aus Asien.

Die hohen Währungsschwankungen erschweren eine langfristige Planung bei Unternehmen. (Grafik: ariva.de)

Trotz Euro-Schwäche: Rückgang der Industrie-Aufträge hält an

Die Industrie-Aufträge sinken den zweiten Monat in Folge. Der niedrige Euro wirkt sich nicht positiv auf die Exporte aus. Im Gegenteil: Auch südeuropäische Länder profitieren von der schwachen Währung und werden wettbewerbsfähiger. Die Importe werden teurer und erschweren eine langfristige Planung.

Belastbarkeits-Index: Lieferketten in der Ukraine brechen zusammen

Unternehmen in der Ukraine können die Lieferketten kaum noch aufrechterhalten. Der Konflikt mit den prorussischen Rebellen verhindert eine stetige Produktion. Im Ländervergleich verliert die Ukraine 31 Plätze. Länder wie Taiwan und Norwegen werden für den Mittelstand hingegen attraktiver.

Euroverfall wird zum Geschäftsrisiko für den Mittelstand

Deutsche Firmen müssen mit schwächeren Geschäften rechnen. Der niedrige Euro verbessert zwar die Exportchancen. Doch langfristige Planungen werden erschwert und der Import von Rohstoffen verteuert sich. Die DIHK warnt vor einem weltweiten Abwertungswettlauf, der die Maßnahmen der EZB verpuffen lassen könnte.

Post: Osterpakete von Streik kaum betroffen

De Folgen des Warnstreiks am Donnerstag seien für die Kunden sehr gering, so die Post. Betroffen sind weniger als zehn Prozent der Brief- und Paketsendungen.

Kein Aufschwung in Sicht: Geschäftsklima im Mittelstand stagniert

Mittelständische Firmen können die allgemeine Euphorie über einen angeblichen konjunkturellen Aufschwung nicht teilen. Das Geschäftsklima stagniert. Die Exportaussichten sind verhalten. Auch der Konsum und der Wohnungsbau werde nicht mehr so schnell wachsen, glaubt die KfW.

Unternehmen kommen zu langsam an Fördermittel für F&E

Die Antragstellung und der Prozess zur Genehmigung von Fördermitteln sind zu langwierig. Der deutsche Mittelstand fordert schnellere Wege, insbesondere zu Fördermitteln im Bereich Forschung und Entwicklung.

Maschinenbau: Aufträge aus Deutschland gehen zurück

Die Aufträge der Maschinenbauer gingen im Inland um drei Prozent zurück. Auch die Aufträge aus dem Ausland stagnierten im Februar. Anhand der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in der Euro-Zone kommt dem deutschen Binnenmarkt eine größere Bedeutung für die Wirtschaft zu.

Deutschland und Frankreich wollen gemeinsame Drohne bauen

Angela Merkel und Francois Hollande haben sich auf eine stärkere Wirtschafts-Kooperation geeinigt. Neben der Entwicklung intelligenter Netze, erneuerbarer Energien, der Elektromobilität und der Unterstützung des Mittelstands wollen beide Länder eine gemeinsame Drohne bauen.

Deutsche wollen für Ostern weniger einkaufen

Die Konsumlaune hält sich vor Ostern in Grenzen. Aufgrund der hohen Ausgaben zu Weihnachten will jeder zweite Bürger Ostern weniger einkaufen. Im Vergleich zum Vormonat konnte der Einzelhandel seinen Umsatz steigern.

Jobsicherheit für Arbeitnehmer wichtiger als Work-Life-Balance

Für Arbeitnehmer ist Jobsicherheit das wichtigste Karriereziel. Dafür sind sie bereit, mehr und länger zu arbeiten. Die sinkenden Arbeitslosenzahlen haben offenbar keinen Einfluss auf das Sicherheitsbedürfnis der Angestellten. Automobilhersteller gehören zu den beliebtesten Arbeitgebern.

Rating-Agentur Moody’s stuft E.ON herunter

Die internationale Rating-Agentur Moody's hat die Bonität des deutschen Energie-Riesen E.ON von A3 auf Baa1 herabgestuft. Als Begründung nannte Moody's den weltweiten Wettbewerb, der den finanziellen Spielraum des Konzerns einschränke.