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Deutschland

Welches Land ist aus Ihrer Sicht auf dem Weg zur Industrie 4.0 schon am weitesten vorangekommen? Bitte bringen Sie die Länder in eine Rangfolge? (Grafik: Staufen)

Umfrage: Deutschland büßt Vorsprung bei Industrie 4.0 ein

Die Deutsche Wirtschaft stellt der Politik beim Thema Industrie 4.0 schlechtes Zeugnis aus. Aufgrund von fehlender IT-Infrastruktur könnten neue Arbeitsplätze eher in Ländern wie den USA und China entstehen. Viele einfache Arbeitsplätze fallen durch den Strukturwandel der Industrie weg.

Sind die Verkaufszahlen im Einzelhandel ein Vorbote der Rezession in Deutschland? (Foto: Boris Roessler/dpa)

Umsatzeinbruch im Einzelhandel kann in die Rezession führen

Die Einnahmen des Einzelhandels sind im September um 2,9 Prozent eingebrochen. Das ist der stärkste Einbruch seit sieben Jahren. Der Umsatz mit Bekleidung sinkt am stärksten. Experten befürchten, dass die nachlassende Kauflaune Deutschland in die Rezession führen könnte.

EZB-Chef Mario Draghi hat die Voraussetzungen für günstige Kredite mit der Senkung des Leitzinses auf ein Rekordtief eingeleitet. (Foto: Consilium)

Umfrage: Unternehmen fragen mehr Kredite nach

Banken erwarten bis Jahresende einen Anstieg bei der Kreditnachfrage bei Unternehmen. Auch bei privaten Haushalten steigt die Nachfrage Immobiliendarlehen. Die Zinsen für Kredite wurden mehrfach gesenkt. Die Banken warnen jedoch vor einem Wiederaufkeimen der Euro-Krise.

Handelskrieg lässt Exporte nach Russland immer stärker fallen

Die Sanktionen gegen Russland belasten die deutsche Wirtschaft so stark wie zuletzt die Finanzkrise. Die Exporte sind im August im Vergleich zum Vormonat um mehr als ein Viertel eingebrochen. Betroffen sind Finanzgeschäfte, Rüstungsgüter und Hochtechnologie.

Deutschland fällt bei Innovationen zurück

Die deutsche Wirtschaft verliert ihre Innovationskraft. In einem Vergleich mit 35 Industrieländern fiel sie von Platz drei auf Platz fünf. Auch die Wissenschaft hat einen Platz eingebüßt. Die innovationsstärksten Länder sind die Schweiz, Singapur, Schweden, Belgien und Finnland.

Die Amerikaner setzen auf deutsche Solartechnik. (Foto: dpa)

Hohe US-Nachfrage: Europas Solarkonzerne erleben Aufschwung

Die USA sind für die europäischen Konzerne REC Solar und Solarworld zum wichtigsten Absatzmarkt geworden. REC-Vorstandsmitglied Luc Grare sagt, dass für 2015 bereits 44 Prozent der Gesamtkapazität von 1,2 Gigawatt an die USA verkauft wurden. Gleichzeitig verhängen die Amerikaner Antidumpingzölle auf chinesische und taiwanische Solartechnik-Importe.

130 Banken aus der Eurozone mussten sich dem Stesstest der Europäischen Zentralbank unterwerfen. (Foto: dpa)

Münchener Hypothekenbank fällt bei EZB-Stresstest durch

Die EZB gibt bekannt, dass 25 Großbanken den Stresstest nicht bestanden haben. Unter ihnen befindet sich auch die Münchener Hypothekenbank. Aus Italien sind insgesamt neun Banken durch den Stresstest gefallen. Die Summe der entdeckten faulen Kredite ist bemerkenswert, weil die EZB bei der Prüfung wesentliche Risiken aus der Betrachtung genommen hatte.

Siemens und das finnische Unternehmen Teollisuuden Voima (TVO) bauen gemeinsam das finnische Atomkraftwerk Olkiluoto. Doch es kam zu Verzögerungen. Die Konfliktparteien geben sich gegenseitig die Schuld für die Verspätungen und Extrakosten bei dem Projekt. (Foto: dpa)

Siemens fordert Schadensersatz von Atom-Konzern aus Finnland

Der deutsche Technologie-Konzern Siemens und der finnische Energiekonzern Teollisuuden Voima fechten aktuell einen Rechtsstreit aus. Beide Konzerne sind beteiligt am Bau eines AKWs in Finnland. Doch beim Projekt kam es immer wieder zu Verzögerungen, die Mehrkosten nach sich zogen. Die Schuld für die Missgeschicke schieben sich beide Seiten gegenseitig zu.

Höhere Investitionen in Deutschland sind nicht automatisch gut für den Rest der Euro-Zone. (Foto: Franz-Peter Tschauner/dpa)

S&P: Mehr Investitionen in Deutschland helfen Euro-Zone nicht

Die Ratingagentur Standard & Poor's glaubt nicht daran, dass ein Konjunkturpaket in Deutschland auch dem Rest der Euro-Zone zugutekäme. Vielmehr würde die deutsche Wirtschaft überhitzen, die Inflation steigen und „das Land in große Unruhe versetzen“.

Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), warnt die Politik mit erhobenem Zeigefinger vor einem zu ehrgeizigen Klimaschutz. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Industrie warnt bei schärferen Klimazielen vor Job-Abbau

Der BDI warnt mit Blick auf die schlechte Konjunktur vor schärferen EU-Klimazielen. Die Politik müsse verhindern, dass Produktion verlagert wird und Arbeitsplätze verloren gingen. Auf dem EU-Gipfel am Donnerstag sollen die Rahmenbedingungen für ein neues, globales Klimaschutzabkommen abgesteckt werden.

Der französische Finanzminister Michel Sapin (hier rechts) will eine Investitions-Vereinbarung mit seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble (hier links) treffen. (Foto: dpa)

Frankreich fordert von Deutschland Milliarden-Investitionen

Frankreichs Finanzminister Michel Sapin möchte mit seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine Vereinbarung treffen. Berlin soll im Rahmen eines neuen Investitions-Programms 50 Milliarden Euro ausgeben. Im Gegenzug würde Paris 50 Milliarden einsparen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagt, dass die Verteidigungs-Ausgaben mittelfristig steigen werden. (Foto: dpa)

Schäuble stellt mehr Geld für Verteidigung in Aussicht

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagt, dass das Verteidigungs-Etat mittelfristig steigen werde. Es sei entscheidend, dass Deutschland in der EU und in der Nato ein verlässlicher Partner sei, „um für eine Friedens- und Freiheitsordnung auf der Welt einzustehen“.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet mit einer längeren Konjunkturschwäche. (Foto: dpa)

DIHK erwartet baldige Einführung von Kurzarbeit

Die Konjunkturaussichten in Deutschland sind schlecht. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag meldet, dass die Industrie schon bald Kurzarbeit einführen wird.

Freihandel zwischen EU und Singapur enthält Investorenschutz-Klausel

Die EU und Singapur beschließen ein gemeinsames Handelsabkommen mit dem in Deutschland umstrittenen Investorenschutz. Diese Regelung erlaubt es Unternehmen, Klagen einzureichen, die nationale Gesetze blockieren oder rückgängig machen könnten.

Stromgewinnung aus Kohle soll erheblich reduziert werden

Durch den Ausbau von Ökostrom sind die Betreiber von Kohle- und Gaskraftwerken massiv unter Druck geraten. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums haben sie die Stilllegung von 50 Kohle- und Gaskraftwerksblöcken beantragt. Davon seien elf als systemrelevant eingestuft worden.

Steinmeier widerspricht von der Leyen in Rüstungspolitik

Außenminister Steinmeier hat im Streit über die Rüstungspolitik von der Leyen kritisiert. Die Verteidigungsministerin schlägt vor, nur noch wenige Technologien im Rüstungssektor unbedingt in Deutschland zu erhalten. Steinmeier warnt davor, den Fortschritt der deutschen Rüstungsindustrie preiszugeben.

Forscher: Rente mit 63 und Mindestlohn kosten 300.000 Jobs

Ein Gemeinschaftsgutachten mehrerer Wirtschaftsinstitute kritisiert die Politik der Bundesregierung scharf: Die Rente mit 63 und der Mindestlohn würden Deutschland im kommenden Jahr 300.000 Jobs kosten.

Handelskrieg zeigt Wirkung: Deutscher Export bricht ein

Die deutschen Ausfuhren sinken um 5,8 Prozent zum Vormonat. Das ist der stärkste Einbruch seit Anfang 2009. Experten machen hauptsächlich den Handelskrieg mit Russland dafür verantwortlich. Die Sanktionen haben nach einigen Monaten ihre Wirkung nun voll entfaltet. Deutschland steht nach dem Einbruch der Industrieaufträge und der Produktion eine Rezession bevor.

Studie: Deutschland könnte Energie-Ziele bis 2020 verfehlen

Nur jedes dritte EU-Land wird einer Studie zufolge die Energieziele bis 2020 erreichen. Bei Deutschland besteht die Möglichkeit, dass die Zielmarken zur Umsetzung Erneuerbarer Energien verfehlt werden. Andere Länder wiederum hätten ihre Ziele nach unten geschraubt, um sie mit möglichst wenig Aufwand zu erreichen.

Ölpreis: US-Fracking Boom senkt Heizkosten im Winter

Der Ölpreis fällt dank des US-Fracking-Booms kontinuierlich– trotz aller Kriege und Krisen. Das Angebot steigt ständig weiter. Hinzu kommt, dass der saudi-Arabische Konzern Aramco bereits Nachlässe auf sein Öl gewährt. Analysten sprechen von einer tiefgreifenden Veränderung des Marktes.