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Deutschland

Die Unterzeichnung der Fusion der Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann und Nexter fand in Paris statt. Hier ein Nexter-Kampfpanzer der 2010 bei einer Militärparade in Paris. (Foto: EPA/dpa)

Krauss-Maffei Wegmann und Nexter besiegeln Panzer-Allianz

Der deutsche Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und sein französischer Rivale Nexter haben ihre Fusion unterzeichnet. So entsteht ein europäischer Rüstungsriese mit fast zwei Milliarden Euro Jahresumsatz und rund 6000 Mitarbeitern. Der Zusammenschluss soll die Firmen im Wettbewerb mit der US-Konkurrenz stärken.

Die einst starken Verbindungen zwischen Deutschland und Russland, politischer und vor allem wirtschaftlicher Natur, bröckeln immer stärker. (Foto: dpa)

Exporte nach Russland brechen um ein Drittel ein

Die deutschen Exporte nach Russland sind als Folge der Sanktionen im Zuge des Ukraine-Konflikts in den ersten fünf Monaten um gut ein Drittel eingebrochen. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft verlangt den Abbau der Sanktionen.

Keine Entspannung in der Stahlindustrie

Die weltweite Überproduktion in der Stahlbranche ist weiterhin auch in Deutschland zu spüren. Zwar sind die Auslastungen gut, jedoch wird in der Stahlerzeugung in diesem Jahr mit einem Minus gerechnet. Ohne die gute Nachfrage aus der sich langsam erholenden Europäischen Union dürften die deutschen Stahlerzeuger deutlich unter Druck geraten.

Bundesbank: Abkühlung in Schwellenländern verschärft sich

Die Wachstumsraten der Schwellenländer haben sich in den vergangenen fünf Jahren fast halbiert. Neben einem natürlichen Anpassungsprozess spielen der Bundesbank zufolge auch zurückgehende Investitionen und ein Überangebot am Ölmarkt eine Rolle. Dieser Trend werde sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Industrieländer wie Deutschland müssen mit Exportrückgängen rechnen.

Maschinenbauer: Iran ist kein El-Dorado

Nach den erfolgreichen Verhandlungen mit dem Iran ist die Vorfreude auf neue umfangreiche Aufträge aus dem Land groß. Doch unabhängig davon, dass die Sanktionen erst im kommenden Jahr nach und nach aufgehoben werden sollen, ist der Iran ein schwieriges Pflaster, sagt Klaus Friedrich, Iran-Experte vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebauer VDMA.

Bund steckt 2,7 Milliarden Euro in Reparatur und Neubau von Straßen

Fertig geplante Projekte zum Neubau und zur Reparatur der deutschen Straßen erhalten nun die so notwendigen Gelder vom Bund. Insgesamt 2,7 Milliarden Euro stellt der Bund dafür zur Verfügung. Der Bedarf ist jedoch wesentlich höher.

US-Investor will in deutsches Glasfaser-Netz einsteigen

Zusammen mit dem niederländischen Reggeborgh will der US-Finanzinvestor KKR in ländlichen Regionen Deutschlands die Glasfasernetze ausbauen. Dazu wird KKR zum Mehrheitseigner der Deutschen Glasfaser gemacht.

Gründung: Bernd Lucke wird Vorsitzender der neuen Alfa-Partei

Der aus der AfD ausgetretene Ex-Vorsitzende Bernd Lucke versucht ein politisches Comeback mit einer neuen Partei. Lucke wurde bei der Gründung der Alfa-Partei als alleiniger Vorsitzender eingesetzt. Das Programm orientiert sich an das Gründungsprogramm der AfD.

Germanwings-Hinterbliebene fordern höheres Schmerzensgeld

Die Angehörigen der Opfer der Germanwings-Katastrophe fordern mindestens 100.000 Euro für jedes Opfer. Germanwings hatte zuvor eine Entschädigungszahlung von 25.000 Euro pro Opfer angeboten.

IWF erwartet leichtes Wachstum in Deutschland

Das BIP wird in Deutschland genauso stark zulegen wie im Vorjahr, so die IWF-Prognose. Vor allem die Exporteure profitieren vom billigen Euro. Aufgrund des demografischen Wandel gibt es zudem mehr Arbeitsplätze.

Schäuble plant Alternativen zur Euro-Zone

Die Demütigung Griechenlands beim Gipfel ist Teil einer Agenda, die Wolfgang Schäuble seit langem verfolgt: Er hält die EU in ihrer derzeitigen Form für nicht funktionsfähig. Stattdessen strebt er eine enge politische Union nur mit ausgewählten Staaten an, die zu Deutschland passen.

Griechenland-Einigung läutet Abwicklung der Euro-Zone ein

Die Euro-Retter haben sich auf einen Deal mit Griechenland geeinigt. Er ist eine Kapitulation Griechenlands und der EU. Nach den Szenen vom Wochenende kann mit diesen Politikern keine politische Union entwickelt werden. Die EU und der Euro werden sich aufspalten, der endgültige Bruch ist eine Frage der Zeit.

Preisrutsch: Deutsche Autohändler in China durch Börsen-Crash unter Druck

In China berichten Autohändler von einer sinkenden Nachfrage nach deutschen Oberklassemarken. Schuld seien der Börsen-Crash und die Konjunkturabkühlung.

Schweizer Schokomarkt gerät ins Trudeln

Schweizer Schokoladenhersteller sind mit sinkenden Verkaufszahlen konfrontiert. Sowohl in der Schweiz als auch im Ausland gehen die Verkaufszahlen für die Schokoladenindustrie zurück. Ein neuer Schwung hin zu gesünderer Ernährung könnte die Situation noch verschlimmern.

Schweiz: Zuwanderung hält Wohnungsmarkt auf Trab

Im vergangenen Jahr haben sich die Immobilienpreise in der Schweiz stabilisiert. Auf dem Wohnungsmarkt hingegen ist noch nicht mit stabilen bzw. sinkenden Preisen zu rechnen. Neben der normalen Verstädterung sorgt hier die Zuwanderung für Engpässe.

Ausländische Investoren verwirklichen wieder mehr Projekte in Deutschland

Im vergangenen Jahr haben ausländische Investoren die Zahl ihrer Projekte in Deutschland wieder deutlich erhöht. Ein Trend der sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres fortgesetzt hat. Zumal auch Unternehmenseinkäufe im Fokus stehen. Viele der Käufer kommen aus den USA, der schwache Euro beflügelt das Kaufinteresse. Von besonderem Interesse ist derzeit Baden-Württemberg.

Jeder vierte Mittelständler hat Probleme mit einer geeigneten Nachfolge

In den kommenden zehn Jahren müssen mehr als ein Viertel der deutschen Familienbetriebe die eigene Nachfolge regeln. Das Demographie-Problem manifestiert sich. Viele Geschäftsführer sind jenseits der 50er, doch die Zahl der jungen Unternehmer ist rückläufig, wie auch die Zahl der jungen Mitarbeiter.

Strukturwandel: Deutschland ist kein Land der Streiker

Die Streikdauer hat in Deutschland in den vergangen vier Jahren deutlich zugenommen. Im europäischen Vergleich ist Deutschland allerdings immer noch eines der ruhigsten Länder. Doch obwohl die Zahl der Streikenden in Deutschland sogar deutlich zurückgegangen ist, sind die Arbeitsniederlegungen deutlich spürbar.

Deutsche Industrie erhält weniger Aufträge

Im Mai sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 0,2 Prozent zurückgegangen. Vor allem aus dem Inland gab es weniger Aufträge als noch im Monat zuvor. Auch die Bestellungen nahmen ab.

Direktinvestitionen nach Österreich halbierten sich

Im vergangenen Jahr flossen deutlich weniger Direktinvestitionen nach Österreich als noch in den Jahren zuvor. Mit weniger als fünf Milliarden Euro halbierten sich die Investitionen aus dem Ausland. Damit folgt Österreich dem europäischen Trend. Asien ist weit interessanter für Direktinvestitionen gewesen.