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Deutschland

Wie Europa insgesamt erhielt Österreich im vergangenen Jahr deutlich weniger Direktinvestitionen. (Foto: Flickr/Lore & Guille/CC by 2.0)

Direktinvestitionen nach Österreich halbierten sich

Im vergangenen Jahr flossen deutlich weniger Direktinvestitionen nach Österreich als noch in den Jahren zuvor. Mit weniger als fünf Milliarden Euro halbierten sich die Investitionen aus dem Ausland. Damit folgt Österreich dem europäischen Trend. Asien ist weit interessanter für Direktinvestitionen gewesen.

Merkel, Gabriel und Seehofer haben sich in der Nacht zum Donnerstag auf neue Maßnahmen zur Erreichung des Klimaziels geeinigt. (Foto: dpa)

Koalition einigt sich auf teures Energie-Paket

Die große Koalition hat für ihre Klimaziele ein Paket mit Milliardenkosten für Stromverbraucher und Steuerzahler geschnürt. Das Konzept zur Umsetzung der Energiewende wird um fast zehn Milliarden Euro teurer als die ursprünglich geplante Abgabe für alte Braunkohlekraftwerke.

Der leichte Auftrieb des vergangenen Jahres ist wieder zunichte gemacht worden. (Grafik: Markit)

Krisenstimmung: Griechische Industrie fährt Produktion drastisch zurück

Die griechische Industrie gerät angesichts des ungewissen Verbleibs des Landes in der Euro-Zone unter Druck. Ihre Produktion schrumpfte im Juni so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Zu groß ist Unsicherheit in den vergangenen Wochen geworden. Indes können die deutsche Industrie und die Industrie der Eurozone insgesamt ein Plus in der Produktion verbuchen.

Allein für die Exporte in die USA zahlen die deutschen Chemie-Unternehmen jährlich Zölle in Höhe von 140 Millionen Euro. (Foto: Flickr/Dean Calma / IAEA/CC by sa 2.0)

Chemie-Unternehmen wollen TTIP „aus voller Überzeugung“

Mitte Juli werden die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA fortgesetzt. Geht es nach deutschen Chemieunternehmen könnte das Abkommen noch viel schneller endlich besiegelt werden. In einem Memorandum haben sich nun 53 Unternehmen aus dem Chemie-Mittelstand explizit für TTIP ausgesprochen.

Direktinvestitionen nach Regionen zwischen 2012 und 2014 in Milliarden Dollar. (Grafik: UNCTAD)

Deutschland größter Direkt-Investor Europas

Im vergangenen Jahr haben sich die Direktinvestitionen, die aus Deutschland in andere Länder flossen, fast verdreifacht. Gleichzeitig sanken aber die Investitionen, die nach Deutschland kamen. Europa hat insgesamt für Investoren an Attraktivität verloren. Der größte Empfänger von ausländischen Investitionen ist derzeit China.

Investiert Deutschland, fallen die Übertragungseffekte auf die EU-Nachbarn eher gering aus. (Foto: dpa)

Deutsches Investitionspaket hätte kaum Effekte auf EU

Ein Investitionsprogramm in Deutschland hätte einer Regierungsstudie zufolge kaum Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum im übrigen Euro-Raum. Die Erwartungen an Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Forschung dürften nicht zu hoch gesteckt werden. Einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Wirtschaftsleistung in anderen Euroländern liefern sie kaum.

Die Regierungskoalition in Deutschland will ihren Streit um Kohle-Abgabe, Klimaschutz und die Stromnetze nach Angaben von Wirtschaftsminister Gabriel in der nächsten Woche endgültig ausräumen. (Foto: dpa)

Konzerne fordern 800 Mio Euro für Aus von Kohlemeilern

Die schrittweise Abschaltung von Braunkohlemeilern verbunden mit einer Entschädigung für Stromkonzerne könnte Stromkunden oder Steuerzahler rund 800 Millionen Euro kosten. Die Maßnahme gilt als Alternative für die ursprünglich geplante Kohleabgabe für die Unternehmen. Welcher Weg letztlich eingeschlagen wird, ist allerdings noch offen.

Die Darstellung einiger Experten, bei einer griechischen Pleite müssten alle Kredite sofort abgeschrieben werden, sei "Unsinn". (Foto: dpa)

Hellas-Pleite würde erst später auf Deutschland durchschlagen

Eine Staatspleite Griechenlands hätte nach Angaben aus der Bundesregierung kaum akute Folgen für den Haushalt. Künftige Zahlungsausfälle würden den Bundeshaushalt gestreckt über viele Jahre belasten. Die Rückzahlung der Kredite beginnt im Jahr 2020.

Die Schweizer Wirtschaft muss sich derzeit an vielen Hindernissen vorbeikämpfen. (Foto: Flickr/ Jay Priebe/CC by sa 2.0)

Handelskammer: Beziehung zu Deutschland leidet

Die Aufwertung des Schweizer Franken und die Masseneinwanderungsinitiative hat die Beziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz verschlechtert, warnt der Chef der Handelskammer. Diese sei aber wichtig für die angeschlagene Wirtschaft der Schweiz. Sonst könnte eine Abwanderung von Unternehmen nach Deutschland folgen.

Laut Studie steigen die verfügbaren Einkommen in kinderlosen Haushalten überdurchschnittlich. (Foto: dpa)

Studie: Lohnzuwächse fördern Ungleichheit

In der deutschen Privatwirtschaft stiegen die tariflichen Monatsverdienste 2014 um durchschnittlich 2,9 Prozent. Die Bertelsmann Stiftung sieht in den steigenden Löhnen auch eine Gefahr. Diese führten zu sozialer Ungleichheit.

TTIP baut Handelsbarrieren auf, um neue zu schaffen. (Foto: Flickr/U.S. Department of Agriculture/CC by 2.0)

Weltweiter Protektionismus kostet Export Milliarden

Handelsbarrieren behindern massiv den weltweiten Güteraustausch. Allein seit 2014 sind mehr als 800 neue weltweit hinzugekommen. Vor allem Russland und Indien haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Sanktionen verhängt.

Staatssekretär Machnig kündigte eine Verschärfung der Rüstungsexporte an. (Foto: dpa)

Deutsche Rüstungsexporte brechen ein

Die Exporte der deutschen Rüstungsindustrie sind im vergangenen Jahr um über 30 Prozent zurückgegangen. Grund hierfür seien auch die „strengen und restriktiven Regeln“, so Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Machnig.

Zuletzt wies die Eurozone ein so starkes Wachstum vor vier Jahren aus. (Grafik: Markit)

Produktion im Euroraum so stark wie seit Jahren nicht

Im Juni verzeichnete die Eurozone das größte Wirtschaftswachstum seit 2011. Sowohl in der Industrie als auch im Service-Bereich gab es Zuwächse. Sinkende Auftragseingänge und höhere Grundkosten werden das Wachstum allerdings in den kommenden Monaten dämpfen.

Die Firmen des Verarbeitenden Gewerbes sind derzeit zufriedener mit ihrer Ertragslage als 2014. (Grafik: Ifo)

Logistik und Industrie erwarten Besserung

Trotz zahlreicher Streiks setzen die deutschen Logistikfirmen auf ein gutes Geschäft in diesem Jahr. Ähnliches ist von der Industrie zu hören. Hier belasten zwar die Russland-Sanktionen die Branche. Allerdings wird immer noch mit steigenden Gewinnen gerechnet.

Bundesregierung beschleunigt Visa-Vergabe für Geschäftsleute aus China

Die deutsche Bundesregierung hat die Visa-Vergabe für chinesische Geschäftsleute beschleunigt. Dadurch soll die „Willkommenskultur“ gestärkt und natürlich auch chinesische Investoren angelockt werden. Die Chinesen wollen massiv in die europäische Telekom-Branche investieren. So soll der politische Einfluss verstärkt werden.

Deutschland: Chinesen werden größter Mercedes-Händler

Der chinesische Autohändler LSH zum größten Mercedes-Händler Deutschlands. Das Unternehmen übernimmt sieben Mercedes-Niederlassungen in Ostdeutschland. Die 1.000 Mitarbeiter werden übernommen. Der Deal zeigt: Die Chinesen sind im deutschen Kerngeschäft angekommen.

Österreich ist viertreichstes Land der EU

Österreich belegt mit Rang vier einen der vorderen Plätze unter den Mitgliedsländern. Vor einem Jahr war Österreich jedoch noch zweitreichstes Land der EU. Luxemburg, Irland und die Niederlande sind reicher als die Alpenrepublik.

Sicherheitsdenken: Deutsche sind lieber angestellt

Deutschland fehlen auf lange Sicht neue Gründer. Die Zahl der gewerblichen Neugründungen geht erheblich zurück, das schwächt den Mittelstand. Die Gründungstätigkeit in Deutschland ist deutlich geringer als in anderen Industrieländern. Immer mehr Selbständige würden eine Festanstellung vorziehen.

Verdi weitet Streik bei der Post aus

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi weitere Beschäftigte zum unbefristeten Streik aufgerufen. Betroffen seien vor allem Briefverteilzentren - aber auch in der Paketzustellung gebe es Ausstände.

Erneuerbare Energie: Deutschland im EU-Vergleich abgeschlagen

Die EU-Kommission zeigt in ihrem aktuellen Fortschrittsbericht, wie erfolgreich die Mitgliedstaaten ihren 2020-Zielen für Erneuerbare Energien nachkommen. Während Österreich es beim Anteil der Erneuerbaren am gesamten Energieverbrauch auf Rang vier im Ranking schafft, ist Deutschland abgeschlagen auf Rang 19 von 28.