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Deutschland

Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank, will noch nicht von einer Immobilienblase in Deutschland sprechen. (Foto: Arne Dedert/dpa)

Bundesbank: Deutsche Immobilien sind bis zu 20 Prozent überbewertet

Die Immobilienpreise in Deutschland werden weiter steigen. Die Bundesbank geht von einer Überbewertung von bis zu 20 Prozent aus. Da es kaum noch sichere Anlagemöglichkeiten für Kapital gibt, wird sich dieser Trend weiter fortsetzen. Profiteure sind Banken und Immobiliengesellschaften.

Einkaufen im Netz über Ländergrenzen hinweg muss einfacher werden.(Foto: Sven Hoppe/dpa)

EU-Kommission will Handel im Internet vereinfachen

Mehrwertsteuer, Urheberrecht und Handel im Internet soll vereinfacht werden. EU-Kommissar Günther Oettinger will den Online-Handel über Ländergrenzen hinweg fördern. Bislang gibt es zu viuele unterschiedliche Regelungen für Telekommunikation, Urheberrecht, IT-Sicherheit und Datenschutz

Russland-Sanktionen verhindern stärkeres Wachstum der deutschen Wirtschaft

Der deutsche Geschäftsklima-Index steigt weiter, die Unternehmen in Deutschland beurteilen ihre Lage als stabil. Doch die Sanktionen gegen Russland dämpfen das Wachstum in Deutschland. Die Bundesregierung nimmt die nachhaltige Schädigung der Geschäftsbeziehungen mit Russland in Kauf.

Der finanzielle Schaden aus Hackerangriffen ist für Versicherer und die britische Regierung zu hoch. (Foto: günther gumhold / pixelio.de)

Britische Regierung machtlos gegen Cyberangriffe

Die britische Regierung weist die Verantwortung für Schäden aus groß angelegten Cyberangriffen von sich. Geschädigte Unternehmen sollen keine öffentlichen Mittel bekommen. Regierung und Unternehmen sind machtlos gegen Cyber-Kriminalität. Auch Versicherungsunternehmen in Deutschland weigern sich wegen der unkalkulierbaren Risiken, für Schäden durch professionelle Hackern aufzukommen.

Der Krieg im Osten der Ukraine belastet auch Unternehmen im Westen. (Foto: dpa)

Mittelstand wird in Ukraine von Warenlieferungen abgeschnitten

Die Geschäfte deutscher Mittelständler in der Ukraine geraten durch Mobilisierung der ukrainischen Armee ins Stocken. Zahlreiche Firmen im Westen des Landes sind können Frachtlieferungen aus dem Ausland nicht mehr bezahlen. Das Geld wird knapp. Mutterfirmen kürzen die Budgets für ihre Tochtergesellschaften im Krisengebiet. Diese müssen ihre Geschäfte zurückführen oder ganz einstellen.

Russland macht infolge der Ukraine-Krise mehr Geschäfte mit China, anstatt mit europäischen und deutschen Unternehmen. (Foto: Ole Spata/dpa)

Jeder vierte Mittelständler direkt von Ukraine-Krise betroffen

Die Verunsicherung infolge der Ukraine-Krise hält an. Ein Viertel aller Mittelständler bekommt die Auswirkungen der Krise zu spüren. Besonders betroffen sind Zulieferer der Rüstungsindustrie, High-Tech-Firmen und Maschinenbauer.

Der Mindestlohn soll der wachsenden Lohnungleichheit entgegenwirken. (Foto: Flickr/ Dennis Skley)

Weniger Tarifverträge: Lohnungleichheit in Deutschland wächst

Die Lohnschere geht in Deutschland stärker auseinander als in Großbritannien oder den USA. Der Anteil der tarifgebundenen Betriebe ist von 60 auf 35 Prozent gesunken. Doch auch Besserverdienende konnten ihre Löhne in 20 Jahren nur um inflationsbereinigt 2,5 Prozent steigern.

Die Elektromobilität ist noch nicht ausgereift. Ohne Subventionen wird sie es am Markt nicht leicht haben. (Foto: Semen Grinberg / pixelio.de)

Regierung lehnt Steuererleichterung für Elektro-Autos ab

Die Bundesregierung hat ihren Plan zur steuerlichen Absetzbarkeit für E-Autos verworfen. Es wird auch keine direkten Kaufprämien geben. Damit wird sie ihr Ziel, bis 2020 eine Millionen Elektroautos auf die Straßen zu bringen, endgültig verfehlen.

Die hohen Steuereinnahmen reichen nicht aus, um den Schuldenberg abzutragen. (Foto: Andreas Morlok / pixelio.de)

Schuldenberg des Bundes wächst weiter

Der Schuldenberg in Deutschland wächst weiter. Für den Abbau der Schulden in Deutschland genügt es nicht, einen ausgeglichenen Haushalt vorzuweisen. Bund, Länder und Kommunen hatten zum Jahreswechsel 2048,1 Milliarden Euro Schulden. Der Bund der Steuerzahler fordert die Regierung auf, durch die Kürzung von Subventionen und Förderungen knapp 20 Milliarden Euro einzusparen.

Wer von der digitalen Ökonomie profitieren will, muss Allianzen knüpfen, fordert der BDI. (Foto: dpa)

BDI warnt: Digitaler Rückstand könnte deutsche Industrie Milliarden kosten

Der Rückstand Deutschlands gegenüber US-amerikanischen Tech-Giganten könnte der Industrie teuer zu stehen kommen. In einer aktuellen Analyse warnt der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) davor, dass die Bundesrepublik vor allem bei ihren wichtigsten Wirtschaftssparten den Anschluss an die digitale Revolution verpassen könnte. Gerade Auto- und Maschinenbauer müssen das digitale Ökosystem jetzt aktiv gestalten.

Steigende Einkommen sorgen für mehr privaten Konsum. (Foto: dpa)

Ökonomen: Deutschland lebt auf der Sonnenseite der Konjunktur

Ökonomen sagen Deutschland für die nahe Zukunft einen kräftigen Aufschwung voraus. Die Dynamik der Binnennachfrage bleibe weiter hoch, die Investitonen der Unternehmen zögen an. Trotzdem dürften die Überschüsse im Staatshaushalt merklich sinken.

Sparkassen: Personalabbau und weniger Filialen

Die Sparkassen müssen wegen der Zinspolitik der EZB reagieren und werden die Zahl der Filialen reduzieren. Trotzdem sollen die Kunden auch weiter in der Fläche bedient werden.

Deutschland: Chemie-Gewerkschaft droht mit Arbeitskampf

Die Chemie-Gewerkschaft IG BCE schließt einen Streik nicht mehr aus. Gewerkschaft und Arbeitgeber konnten sich am Donnerstag auch in der zweiten Verhandlungsrunde nicht einigen. Die Chemiebranche ist Deutschlands drittgrößter Industriezweig.

Reederei Hamburg Süd 2014 trotz Schifffahrt-Krise mit Gewinnen

Trotz der schwierigen Lage in der Container-Schifffahrt hat die Reederei Hamburg einen Gewinn verbuchen können. Der Umsatz der zum Oetker-Konzern gehörenden Reederei sei allerdings trotz eines gestiegenen Transportvolumens wegen sinkender Preise und Währungseffekten gefallen.

Wirtschaft warnt vor Kostenflut durch Rente mit 63

Die deutsche Wirtschaft warnt vor einer Kostenexplosion wegen der großen Nachfrage nach der Rente mit 63. Beitragszahler und Unternehmen müssen bis zum Jahr 2030 insgesamt fast 50 Milliarden Euro aufbringen, so der DIHK.

Peugeot streicht in Deutschland jede dritte Stelle

Jede dritte Stelle will Peugeot in Deutschland streichen. Bis Ende des Jahres würden 150 der 427 Jobs wegfallen. Dies betreffe vor allem den Außendienst, so ein Sprecher des Autobauers.

Aufschwung vorbei: Industrieaufträge fallen stärker als erwartet

Die Aufträge der Industrie aus Deutschland sowie aus dem Ausland sind eingebrochen. Die Nachfrage nach Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen schrumpften deutlich. Damit ist die Euphorie aus dem überdurchschnittlich guten Vormonat verflogen.

Schweizer Hörgeräte-Riese Sonova kauft Hansaton

Der weltweit größte Hörgeräte-Hersteller Sonova kauft den deutschen Hörgeräte-Großhändler Hansaton Akustik GmbH. Sonova-Chef Lukas Braunschweiler sagt, dass es seinem Konzern darauf ankomme, die Endverbraucher möglichst gut zu erreichen. Das sei die Motivation hinter dem Kauf gewesen.

Schweizer Privatbank soll bei Steuerhinterziehung geholfen haben

Die Schweizer Bank Coutts gerät ins Visier der deutschen Steuerfahnder. Sie ermitteln gegen die Tochter der Royal Bank of Scottland wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Bereits vor einer Woche wurde die HSBC in der Schweiz in einen Skandal um Geldwäsche und Steuerhinterziehung verwickelt.

Bürokratie und Steuerlast senken Innovationskraft des Mittelstands

Einer Studie zufolge sind deutsche Mittelständler weniger innovativ als in den Jahren der Finanzkrise 2007 bis 2009. Schuld daran sind neben der schwachen Konjunktur die schlechteren Standortbedingungen in Deutschland. Die jüngsten Arbeitsmarktreformen werden diesen Trend noch verschärfen: Der Mindestlohn zehrt an den Budgets für Innovationen. Die Möglichkeiten der Frühverrentung fordern ein verstärktes Recruiting nach qualifizierten Arbeitskräften.