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Deutschland

Kein Kleingeld: Coutts verwaltet Kundengelder in Milliardenhöhe. (Foto: Zigorio / pixelio.de)

Schweizer Privatbank soll bei Steuerhinterziehung geholfen haben

Die Schweizer Bank Coutts gerät ins Visier der deutschen Steuerfahnder. Sie ermitteln gegen die Tochter der Royal Bank of Scottland wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Bereits vor einer Woche wurde die HSBC in der Schweiz in einen Skandal um Geldwäsche und Steuerhinterziehung verwickelt.

Entwicklung der Innovatorenanteile im Mittelstand. (Grafik: Kfw-Mittelstandspanel)

Bürokratie und Steuerlast senken Innovationskraft des Mittelstands

Einer Studie zufolge sind deutsche Mittelständler weniger innovativ als in den Jahren der Finanzkrise 2007 bis 2009. Schuld daran sind neben der schwachen Konjunktur die schlechteren Standortbedingungen in Deutschland. Die jüngsten Arbeitsmarktreformen werden diesen Trend noch verschärfen: Der Mindestlohn zehrt an den Budgets für Innovationen. Die Möglichkeiten der Frühverrentung fordern ein verstärktes Recruiting nach qualifizierten Arbeitskräften.

Dobrindt kann Zeitplan für Dänemark-Tunnel nicht einhalten

Der Bau des Tunnels von der deutschen Insel Fehmarn nach Dänemark verzögert sich wegen Protesten der Bevölkerung um drei Jahre. Das Projekt soll nun 2024 fertig gestellt werden. Die deutschen Kosten belaufen sich auf 2,1 Milliarden Euro. Der Tunnel soll über eine Maut finanziert werden. Das Projekt ist umstritten, weil der Fährgesellschaft Scandlines das Aus droht.

US-Staatssekretär John Kerry will in Absprache mit der EU neue Sanktionen gegen Russland umsetzen. (Foto: Michael Reynolds/dpa)

USA könnten Pleite-Welle von russischen Unternehmen auslösen

Die US-Regierung besteht auf einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Auch die EU muss mitziehen. Washington will nun Sanktionen, die eine „verheerende“ Wirkung haben, Russland solle „leiden“. Geplant sind Finanz-Maßnahmen, die eine Pleitewelle in Russland auslösen könnten.

In welchen Branchen erwarten Sie durch die Automatisierung in China eine deutliche Steigerung der Produktivität? (Grafik: Fiducia Management Consultants)

Industrie 4.0: Mittelstand sucht Chancen für Wachstum in China

Mittelständische Unternehmen kommen bei der Digitalisierung in Deutschland nur langsam voran. Viel größer sind die Wachstumschancen in China. Fast jedes chinesische Unternehmen sucht beim Thema Automatisierung nach Knowhow aus Deutschland.

In den vergangenen neun Jahren ist der Bürokratieaufwand für die Unternehmen immer größer geworden. (Bernd Kasper/pixelio.de)

Deutschland fällt als Standort für Unternehmen zurück

Deutschland ist kein guter Standort für Unternehmen. Die Steuerbelastung, die schlechte Infrastruktur und die ausufernde Bürokratie haben sich in neun Jahren nicht verbessert. Deutschland rangiert in Europa nur auf Platz zwölf, hinter Österreich und vor Polen. Italien, Frankreich und Spanien gehören zu den Schlusslichtern für Unternehmen.

Der stellvertredende OECD-Generalsekretär, Stefan Kapferer sieht für Exporteure auch Nachteile in einem schwachen Euro. (Foto: Bodo Marks/dpa)

Schwacher Euro bremst Innovationskraft deutscher Unternehmen

OECD-Generalsekretär Stefan Kapferer fordert Unternehmen aus Deutschland dazu auf, mehr für Innovationen zu tun. Der schwache Euro werde sich zwar positiv auf die Exporte, jedoch negativ auf die Modernisierung der deutschen Wirtschaft auswirken.

Deutsche Wohnen übernimmt Conwert für 1 Milliarde Euro

Die großen Player dominieren den deutschen Wohnungsmarkt. Deutsche Wohnen plant die Übernahme des österreichischen Konkurrenten Conwert. Marktführer Deutsche Annington will das Unternehmen Gagfah übernehmen.

Euro-Wirtschaft: Frankreich und Italien stagnieren

Die Wirtschaft im Euro-Raum wuchs im vierten Quartal 2014 nur mäßig: Italien und Frankreich stagnieren, Griechenland schrumpft. Deutschland und Spanien wachsen, allerdings auch nur auf beschiedenem Niveau.

Wenig Wachstum in der Welt: Stahl-Industrie verliert an Bedeutung

Niedrige Rohstoffpreise und eine schwache Nachfrage bestimmen die Stahlindustrie in Europa. Konzerne wie ThyssenKrupp und ArcelorMittal müssen die Kosten und Produktion dramatisch senken. Ein Stahlarbeiter arbeitet nur noch 31 Stunden in der Woche. Billig-Importe aus Russland und China bringen Europas Stahlindustrie an den Rand der Bedeutungslosigkeit.

Österreichs Mittelstand muss Interessen in TTIP durchsetzen

Wirtschaftsvertreter in Österreich werben für die Umsetzung des Freihandelsabkommens zwischen EU und USA. Kleine und mittlere Unternehmen dürfen im Vergleich mit großen Konzernen nicht schlechter gestellt werden. Auch Österreichs Regierung ist skeptisch: Die Verhandlungen verlaufen anonym. Regeln zum Investorenschutz und zur Herabsetzung von Qualitätsstandards tragen zur Verunsicherung bei.

Schweizer Unternehmen wollen nach Asien expandieren

Jedes dritte Schweizer Unternehmen will in ferne Märkte expandieren. Auch Europa bleibt für den Mittelstand wichtig. Die Exportaussichten nach Frankreich und Italien trüben sich jedoch ein.

Deutsche Unternehmen sind die aktivsten Lobbyisten in Brüssel

Mehr als 800 Firmen mit Sitz in Deutschland sind im Lobbyregister der EU. Nur Belgien schickt noch mehr Unternehmen ins Rennen. Unter den 15 Unternehmen, die am meisten für Lobbyarbeit ausgegeben haben, sind allein vier aus Deutschland: Siemens, Evonik, Daimler und Bayer.

Roboter wechseln aus der Fabrik an den Schreibtisch

Die Robotik erhält Einzug in den Dienstleistungssektor. Bereits jetzt gefährdet der technologische Wandel nicht nur Industrie-Jobs: Arbeitsplätze von Buchhaltern, Bankangestellten, Rechtsanwaltsgehilfen und Steuerfachkräften werden sich verändern oder wegfallen. Intelligente Software kann Prozesse aus allen Branchen automatisieren und auslagern. Der Wandel kann aber auch Jobs hervorbringen, die anspruchsvoller, kreativer und besser bezahlt werden.

Bundesregierung vergibt Milliarden-Kredite zur Energiegewinnung aus Kohle

Die Zahl der Kohlekraftwerke wird in Deutschland in den kommenden zehn Jahren halbiert. Doch für das Ausland vergibt die Bundesregierung Kredite in Milliardenhöhe zur Förderung von Energie aus Kohle. Durch den schleppenden Ausbau des Stromnetzes gerät die Umstellung auf erneuerbare Energien ins Stocken.

Exporteure trotzen Krise in Russland und Euro-Zone

Sinkende Energiepreise und ein schwacher Euro befördern die Exporte deutscher Unternehmen. Trotz Absatzeinbruch in Russland und einer schwachen Wirtschaft in der Euro-Zone konnten deutsche Exporteure wieder einen Rekord verzeichnen. China und die USA sind die wachstumsstärksten Absatzmärkte.

Siemens streicht 3.000 Stellen in Deutschland

Der Konzern-Umbau bei Siemens fallen weltweit 7.000 Stellen zum Opfer. Davon werden allein 3.000 in Deutschland gestrichen. Siemens-Chef Joe Kaeser hat zwei ganze Organisations-Einheiten im Konzern abgeschafft.

Deutschlands Mitte zieht es in den Norden

Die Deutschen leben am liebsten in Norddeutschland, in der Mitte sinkt die Zahl der Einwohner stetig. Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland verlieren in den nächsten zehn Jahren die Einwohner einer mittleren Großstadt.

Niedriger Euro ermöglicht neuen Rekord-Export

Der Exportüberschuss beträgt 285 Milliarden Dollar im Jahr 2014 – mehr als China und Saudi-Arabien zusammen. Der Rekord kommt auch durch den niedrigen Euro zustande. In 2015 sollen sogar noch mehr Waren exportiert werden.

Bundesregierung setzt Mindestlohn für Transit-Lkw-Fahrer aus

Die Bundesregierung muss beim Mindestlohn für ausländische Lkw-Fahrer zurückrudern: Arbeitsministerin Andrea Nahles hat die Regelung ausgesetzt, um europarechtliche Fragen zu klären. Offenbar wurden diese Fragen vor dem Gesetz nicht ausreichend geprüft.