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Deutschland

Merkel und Hollande proben für den Ernstfall. (Foto: dpa)

EU-Länder bereiten sich auf Brexit vor

Deutschland und Frankreich bereiten laut EU-Kreisen einen Plan für den Fall eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union vor. Am 23. Juni stimmt Großbritannien über den Verbleib in der EU ab.

Verbindungs-Halbleiter von Aixtron. (Foto: Aixtron)

Chinesen wollen Spezialmaschinenbauer Aixtron kaufen

Für den defizitären Chip-Anlagenbauer Aixtron ist ein Käufer in Sicht. Die chinesische Fujian Grand Chip Investment habe ein Übernahmeangebot unterbreitet, teilte Aixtron am Montag in Herzogenrath bei Aachen mit. Fujian biete 6,00 Euro je Aktie, das sind insgesamt 676 Millionen Euro.

ie EU-Kommissions-Präsident Juncker und Angela Merkel. (Foto: EU-Kommission)

EU-Kommission plant Verschiebung der Glyphosat-Abstimmung

Die EU-Kommission plant eine Verschiebung der Abstimmung über die Neuzulassung von Glyphosat. Die deutsche Bundesregierung konnte sich am Mittwoch nicht auf eine gemeinsame Position festlegen.

Das Model S von Tesla soll sich dieses Jahr 35.000 Mal verkaufen. In der günstigsten Variante kostet das Fahrzeug 70.000 Dollar. (Foto: Flickr/ Joseph Thornton)

Tesla wird zur Gefahr für Audi, BMW und Mercedes

Bloomberg kommt in einer Analyse der deutschen Auto-Industrie zum Ergebnis, dass sich die deutschen Autohersteller nicht in Sicherheit wiegen dürfen. Eine Umfrage unter Tesla-Käufern hat ergeben, dass sie das neue Model 3 den deutschen Modellen vorziehen - weil es innovativer ist.

Commerzbank-Gewinn bricht ein

Der Gewinn der Commerzbank ist im ersten Quartal um mehr als die Hälfte eingebrochen. Unter dem Strich lag das Konzernergebnis nur noch bei 163 Millionen Euro. Die Niedrigzinsen und die Flaute an den Kapitalmärkten haben Deutschlands zweitgrößter Bank zu Jahresbeginn schwer zu schaffen gemacht.

Deutsche Industrieproduktion legt 2016 zu

Die deutsche Industrieproduktion wird nach einer Verbandsprognose in diesem Jahr schneller wachsen als 2015. Zwar wachse sie damit im sechsten Jahr in Folge, aber weniger stark als im europäischen Durchschnitt.

Statistikamt: Preise in Deutschland fallen

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im April trotz der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) gefallen. Billigere Energie drückte die Inflationsrate auf minus 0,1 Prozent.

Arbeitskosten in Deutschland über dem europäischen Schnitt

Arbeit in Deutschland hat sich 2015 fast doppelt so stark verteuert wie in der Euro-Zone. Arbeitgeber in der Privatwirtschaft mussten im Schnitt 32,70 Euro für eine Stunde zahlen und damit 2,7 Prozent mehr als im Jahr davor.

TTIP-Widerstand bei Bürgern nimmt zu

Das Freihandelsabkommen TTIP stößt in Deutschland auf große Ablehnung und Skepsis. Nur 17 Prozent der befragten Deutschen finden das TTIP gut. Die Geheim-Verhandlungen schaden auch der Idee des Freihandels insgesamt: Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen ist für den Freihandel. Auch in den USA hat die Art und Weise, wie das TTIP durchgedrückt werden soll, Spuren hinterlassen.

Deutsche Internet-Unternehmen gründen Stiftung

Deutsche Internet-Unternehmen wie United Internet oder Rocket Internet wollen gemeinsam eine Stiftung ins Leben rufen, auch um der Dominanz der US-Konzerne mehr entgegen zu setzen.

Schweizer KMU setzen auf Deutschland

Jedes zweite Schweizer Unternehmen geht davon aus, dass die Exporte nach Deutschland auch noch in den kommenden vier Jahren wachsen werden. Deutschland ist weiterhin der wichtigste Absatzmarkt, auch wenn viele Mittelständler weiter über hohe bürokratische Hürden klagen.

Österreichs Mittelständler erwarten schwierige Zeiten

Österreichs Mittelständler blicken skeptisch in die Zukunft. Kaum ein Unternehmen denkt daran, neue Stellen zu schaffen, viele klagen über zu hohe Abgaben und unflexible Arbeitszeitregelungen. Die neue Steuerreform gilt als wirtschaftsfeindlich.

EuGH: Kein Bankgeheimnis für deutsche Bank-Filialen in Österreich

Deutsche Banken mit Filialen in Österreich können sich nicht auf das dortige Bankgeheimnis berufen, urteilt der EuGH. Die Banken müssen deutschen Finanzämtern Auskunft über Konten verstorbener Kunden erteilen. Mit der Entscheidung wurde ein Schlupfloch bei der Erbschaftsteuer geschlossen.

US-Unternehmen wollen mehr in Deutschland investieren

Trotz Kritik an hohen Energie- und Arbeitskosten wollen die meisten in Deutschland tätigen US-Unternehmen in Zukunft mehr Geld investieren. Gut jede zweite Firma wolle ihre hiesigen Aktivitäten in den kommenden drei bis vier Jahren ausbauen, so die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham).

Bericht: Bundesregierung will Glyphosat mit Einschränkungen erlauben

Im Streit um die Zukunft des Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Europa gibt die Bundesregierung laut Bericht der SZ grünes Licht für eine Neuzulassung. Die Zeitung zitierte am Dienstag aus einem Schreiben des Landwirtschaftsministeriums an die EU-Kommission von Ende März.

OECD: Deutsche sollen später in Rente gehen

Spätere Rente, geringere Steuern auf Arbeit, bessere Bildung: Trotz robuster Konjunktur und solider Staatsfinanzen sieht die Industriestaaten-Organisation OECD erheblichen Reformbedarf in Deutschland. Sie rät in ihrem am Dienstag veröffentlichten Wirtschaftsbericht etwa zur Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters, das bereits bis 2029 stufenweise auf 67 steigt.

Schweizer Wirtschaftsforscher: Deutschland braucht dauerhaft hohe Zuwanderung

Ohne eine dauerhaft hohe Zuwanderung werden Deutschland in Zukunft die Arbeitskräfte ausgehen. Davor warnen Wirtschaftsforscher des Schweizer Beratungsunternehmens Prognos, die von der Bundesregierung fordern, „endlich ihre demografischen Hausaufgaben zu machen“. Nötig seien große Anstrengungen und Investitionen in Bildung und in gezielte Arbeitsmarktintegration.

Deutsche Post plant Bau von Elektrofahrzeugen

Die Deutsche Post plant offenbar noch für dieses Jahr die Eigenproduktion von 2000 Elektrofahrzeugen. Die Transporter sollten nach einer dreijährigen Probephase nun in Serie gehen und bundesweit zur Auslieferung von Briefen und Paketen eingesetzt werden.

Nachgerechnet: Hunderttausende Arbeitslose verschwinden aus der Statistik

Die Bundesagentur für Arbeit meldet im März 2,8 Millionen Arbeitslose. Allerdings werden knapp 800.000 Jobsuchende nicht berücksichtigt. Aus der offiziellen Statistik fallen außerdem Personen mit Ein-Euro-Jobs, in Krankenstand oder auf Fortbildung.

Trotz billiger Energie: Inflationsrate in Deutschland steigt

Trotz der anhaltend niedrigen Energiepreise ist die Inflationsrate in Deutschland gestiegen. Deutlich teurer wurden Lebensmittel und Dienstleistungen.