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Deutschland

Die EZB will einen Preisverfall unbedingt vermeiden. (Foto: dpa)

Statistikamt: Preise in Deutschland fallen

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im April trotz der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) gefallen. Billigere Energie drückte die Inflationsrate auf minus 0,1 Prozent.

Arbeitskosten in der Privatwirtschaft 2015, je geleistete Stunde in Euro. (Grafik: Destasis)

Arbeitskosten in Deutschland über dem europäischen Schnitt

Arbeit in Deutschland hat sich 2015 fast doppelt so stark verteuert wie in der Euro-Zone. Arbeitgeber in der Privatwirtschaft mussten im Schnitt 32,70 Euro für eine Stunde zahlen und damit 2,7 Prozent mehr als im Jahr davor.

Das TTIP-Aktionsbündnis lässt sich von der neuen Handelsstrategie der EU-Kommission nicht beeindrucken, (Foto: Flickr/foodwatch/CC by sa 2.0)

TTIP-Widerstand bei Bürgern nimmt zu

Das Freihandelsabkommen TTIP stößt in Deutschland auf große Ablehnung und Skepsis. Nur 17 Prozent der befragten Deutschen finden das TTIP gut. Die Geheim-Verhandlungen schaden auch der Idee des Freihandels insgesamt: Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen ist für den Freihandel. Auch in den USA hat die Art und Weise, wie das TTIP durchgedrückt werden soll, Spuren hinterlassen.

Die Internetunternehmen wollen sich gegen die US-Dominanz stellen. (Foto: Flickr/wonderlande/CC BY 2.0)

Deutsche Internet-Unternehmen gründen Stiftung

Deutsche Internet-Unternehmen wie United Internet oder Rocket Internet wollen gemeinsam eine Stiftung ins Leben rufen, auch um der Dominanz der US-Konzerne mehr entgegen zu setzen.

Schweizer KMU setzen auf Deutschland

Jedes zweite Schweizer Unternehmen geht davon aus, dass die Exporte nach Deutschland auch noch in den kommenden vier Jahren wachsen werden. Deutschland ist weiterhin der wichtigste Absatzmarkt, auch wenn viele Mittelständler weiter über hohe bürokratische Hürden klagen.

Österreichs Mittelständler erwarten schwierige Zeiten

Österreichs Mittelständler blicken skeptisch in die Zukunft. Kaum ein Unternehmen denkt daran, neue Stellen zu schaffen, viele klagen über zu hohe Abgaben und unflexible Arbeitszeitregelungen. Die neue Steuerreform gilt als wirtschaftsfeindlich.

EuGH: Kein Bankgeheimnis für deutsche Bank-Filialen in Österreich

Deutsche Banken mit Filialen in Österreich können sich nicht auf das dortige Bankgeheimnis berufen, urteilt der EuGH. Die Banken müssen deutschen Finanzämtern Auskunft über Konten verstorbener Kunden erteilen. Mit der Entscheidung wurde ein Schlupfloch bei der Erbschaftsteuer geschlossen.

US-Unternehmen wollen mehr in Deutschland investieren

Trotz Kritik an hohen Energie- und Arbeitskosten wollen die meisten in Deutschland tätigen US-Unternehmen in Zukunft mehr Geld investieren. Gut jede zweite Firma wolle ihre hiesigen Aktivitäten in den kommenden drei bis vier Jahren ausbauen, so die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham).

Bericht: Bundesregierung will Glyphosat mit Einschränkungen erlauben

Im Streit um die Zukunft des Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Europa gibt die Bundesregierung laut Bericht der SZ grünes Licht für eine Neuzulassung. Die Zeitung zitierte am Dienstag aus einem Schreiben des Landwirtschaftsministeriums an die EU-Kommission von Ende März.

OECD: Deutsche sollen später in Rente gehen

Spätere Rente, geringere Steuern auf Arbeit, bessere Bildung: Trotz robuster Konjunktur und solider Staatsfinanzen sieht die Industriestaaten-Organisation OECD erheblichen Reformbedarf in Deutschland. Sie rät in ihrem am Dienstag veröffentlichten Wirtschaftsbericht etwa zur Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters, das bereits bis 2029 stufenweise auf 67 steigt.

Schweizer Wirtschaftsforscher: Deutschland braucht dauerhaft hohe Zuwanderung

Ohne eine dauerhaft hohe Zuwanderung werden Deutschland in Zukunft die Arbeitskräfte ausgehen. Davor warnen Wirtschaftsforscher des Schweizer Beratungsunternehmens Prognos, die von der Bundesregierung fordern, „endlich ihre demografischen Hausaufgaben zu machen“. Nötig seien große Anstrengungen und Investitionen in Bildung und in gezielte Arbeitsmarktintegration.

Deutsche Post plant Bau von Elektrofahrzeugen

Die Deutsche Post plant offenbar noch für dieses Jahr die Eigenproduktion von 2000 Elektrofahrzeugen. Die Transporter sollten nach einer dreijährigen Probephase nun in Serie gehen und bundesweit zur Auslieferung von Briefen und Paketen eingesetzt werden.

Nachgerechnet: Hunderttausende Arbeitslose verschwinden aus der Statistik

Die Bundesagentur für Arbeit meldet im März 2,8 Millionen Arbeitslose. Allerdings werden knapp 800.000 Jobsuchende nicht berücksichtigt. Aus der offiziellen Statistik fallen außerdem Personen mit Ein-Euro-Jobs, in Krankenstand oder auf Fortbildung.

Trotz billiger Energie: Inflationsrate in Deutschland steigt

Trotz der anhaltend niedrigen Energiepreise ist die Inflationsrate in Deutschland gestiegen. Deutlich teurer wurden Lebensmittel und Dienstleistungen.

Österreichs Außenhandel erhält Auftrieb

Im vergangenen Jahr sind sowohl die österreichischen Einfuhren als auch die Ausfuhren deutlich gestiegen. Sie erreichten ein Volumen von 130 Milliarden Euro. Vor allem die europäischen Nachbarländer zählten zu den Abnehmern österreichischer Produkte. Maschinen und Fahrzeuge standen dabei im Fokus.

Konzernkreise: VW will Verwaltungsstellen streichen

Die Einschläge der zuerst in den USA ausgebrochenen Diesel-Krise bei VW kommen auch in Deutschland immer näher. Intern spielt der Konzern nun doch einen Stellenabbau durch - zumindest in der Verwaltung.

Deutsche Exporte fallen im Januar

Besonders stark zurück gingen die Ausfuhren in Länder außerhalb der Europäischen Union. Gegenüber Januar 2015 nahmen die Exporte in sogenannte Drittländer um 5,0 Prozent ab und die Importe um 1,1 Prozent.

Hollande: Frankreich und Italien wollen Großkonzerne schmieden

Frankreich und Italien planen offenbar, gemeinsam gegen deutsche Mitbewerber in Europa auftreten zu wollen. Präsident Hollande sagte, man plane den Aufbau von europäischen Champions, etwa im Telekommunikationsbereich.

Zeichen stehen auf Krise: Deutsche Stahlindustrie drosselt Produktion

Seit 2012 sinken die Umsätze in der deutschen Stahlindustrie. Zu groß ist die Konkurrenz vor allem aus China, die erhebliche Überkapazitäten schafft und die Preise drückt. Die bisherigen Maßnahmen der EU wie etwa Strafzölle zeigen da wenig Wirkung, so dass die deutsche Industrie weiter ihre Stahlproduktion drosselt.

Chinas Exporte mit stärkstem Einbruch seit der Finanzkrise

Die Konjunkturflaute in China hält an. Die Exporte der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft brachen im Februar um rund 25 Prozent im Vorjahresvergleich. Auch die Importe gingen stark zurück und damit den 16. Monat in Folge.