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Deutschland

Gern: „Wir erwarten, dass die konjunkturstützenden Maßnahmen einen regelrechten Einbruch der Konjunktur verhindern werden.“ (Foto: Flickr/ Cory M. Grenier/CC by sa 2.0)

Chinas Abschwung hat deutsche Wirtschaft noch nicht vollends erreicht

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wie schätzen Sie die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ein, wenn die Wirtschaft in China weiter an Fahrt verliert? Klaus-Jürgen Gern: China hat aufgrund seiner Größe inzwischen eine sehr große Bedeutung für die Weltwirtschaft, sowohl als Absatzmarkt als...

Ali A. aus Somalia. Er betreut die Kressekultur im Hintergrund selbstständig. (Foto: Flickr/ by bauernverband CC BY 2.0)

Zahl der Anträge steigt: Asylbewerber wollen schneller arbeiten

Immer mehr Flüchtlinge wollen bereits während ihres laufenden Asylverfahrens eine Arbeit aufnehmen. Die Zahl der Anträge von Asylbewerbern auf eine Arbeitsmarktzulassung in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr mehr als vervierfacht. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) fordert nun die Aussetzung der Vorrangprüfung.

EU forciert Handel mit der Ukraine

Trotz weiterer Unruhen ist das Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Ukraine in Kraft getreten. Damit soll die Wirtschaft der Ukraine stabilisiert werden, so Handelskommissarin Malmström. Europäische Unternehmen würden im Gegenzug von einem großen Absatzmarkt profitieren.

Chinas Investoren beginnen mit neuer Einkaufstour

In den vergangenen 12 Monaten sind chinesische Unternehmen wieder vermehrt auf Einkaufstour. Die USA und vor allem auch Deutschland ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Blick auf die Direktinvestitionen zeigt jedoch, dass China noch nicht annähernd so viel in Deutschland investiert hat wie Deutschland in China.

Industrie 4.0 kostet fünf Millionen Arbeitsplätze

In den kommenden fünf Jahren wird die zunehmende Digitalisierung in den Industrieländern vor allem Stellen in Büros und Verwaltung unnötig machen, so eine aktuelle Studie. Vor allem in Deutschland werde es zu erheblichen Umbrüchen in der Arbeitswelt kommen. Gleichzeitig sei weltweit die Stabilität erheblich gefährdet.

Zahl der Elektroautos in Österreich nimmt zu

Die Zahl der verkauften Elektrofahrzeuge hat im vergangenen Jahr um über 30 Prozent zugenommen. Auch Hybridfahrzeuge fanden neue Eigentümer. Allerdings ist der Prozentsatz der E-Autos in Österreich insgesamt noch sehr gering. Die Regierung will deshalb weiter in den Ausbau investieren.

Deutsche Wirtschaft legt 1,7 Prozent zu

Die Kauflust der Verbraucher hat die deutsche Wirtschaft 2015 erneut solide wachsen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt legte im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent zu und lag damit im zweiten Jahr in Folge über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (1,3 Prozent).

Chinas Importe brechen ein

Im vergangenen Jahr haben die Chinesen deutlich weniger Waren importiert als noch im Jahr zuvor. Die Importe fielen um 14 Prozent. Der Rückgang der eingeführten Waren macht sich vor allem in Deutschland bemerkbar. Deutschland ist Chinas größter Handelspartner in Europa.

Oberösterreich ist exportstärkste Region Österreichs

Im Gegensatz zu der österreichischen Wirtschaft insgesamt konnten Oberösterreich und Salzburg im vergangenen Jahr mit sehr guten Exporten punkten. Punkten konnte die österreichische Industrie vor allem mit Maschinen und mineralischen Brennstoffen.

Technologie-Unternehmen zwingen Autobauer zu Kooperationen

Technologieunternehmen wie Google und Apple greifen immer stärker in den Automarkt ein. Dieser Konkurrenzdruck bewirkt eine stärkere Konzentration unter den klassischen Autobauern. Besonders den europäischen Herstellern fällt es zunehmend schwerer, als Einzelkämpfer der IT-Branche etwas entgegenzusetzen.

Teurer Franken treibt Schweizer zum Einkaufen nach Deutschland

Die Schweizer Bürger haben 2015 für knapp elf Milliarden Franken in den Nachbarländern eingekauft, die meisten davon in Deutschland. Das sind acht Prozent mehr als im Vorjahr, wodurch die Schweizer Einzelhändlern ein Zehntel ihres Umsatzes verlören. Grund für den Einkauftourismus sei der teure Franken.

Flüchtlingskrise treibt Binnenwirtschaft voran

Das Deutsche Institut für Wirtschaft erwartet für das kommende Jahr einen Anstieg des BIP um 1,7 Prozent. Vor allem der Inlandskonsum sei für das stabile Wachstum verantwortlich. Neben der guten Arbeitsmarktlage sind vor allem die öffentlichen Ausgaben für Asylsuchende dafür verantwortlich.

Plagiate verursachen Milliardenschäden bei deutschen Firmen

Bei vielen Verbrauchern sind Plagiate wegen ihrer Billigpreise beliebt. Eine aktuelle Untersuchung aber schätzt Schäden für Firmen durch Umsatzeinbußen und Reputationsverlust auf rund 56 Milliarden Euro jährlich.

Investoren ziehen so viel Geld aus China ab

Im vergangenen Quartal sind erneut hunderte Milliarden Dollar aus China abgeflossen. Die fehlenden Gelder belasten die Wirtschaft des Landes und weisen auf eine drohende Kapitalflucht hin. Die mögliche Zinsentscheidung der Fed könnte einen weiteren Abzug auslösen.

Brillenhersteller Rodenstock bekommt neuen Eigentümer

Der Eigentümer von Rodenstock gibt das Unternehmen an eine amerikanisch-britische Beteiligungsgesellschaft weiter. Der Brillenhersteller hat sich von seiner tiefen Krise erholt. Selbst nach Steuern erwartet Rodenstock - ungewöhnlich für eine Firma in der Hand von Finanzinvestoren - ein „deutlich positives“ Ergebnis.

„Börsensteuer“ vor dem Aus: Finanzminister brechen Verhandlungen vorerst ab

Sie soll jährlich Milliarden bringen und die Finanzbranche an den Kosten von Krisen beteiligen: Jetzt steht die Finanztransaktionssteuer womöglich auf der Kippe. Die elf EU-Länder, die sich an der Steuer beteiligen wollten, brachen ein Treffen am Montagabend ab, wie Österreich mitteilte, das die Gespräche koordiniert.

Krisenangst: Immobilienkäufe steigen auf höchstes Niveau seit 2007

Das Geschäft mit Immobilien in Deutschland boomt: Rund 900.000 Häuser und Wohnungen im Wert von rund 191 Milliarden Euro wurden 2014 verkauft, wie aus dem am Montag in Berlin veröffentlichten Bericht der amtlichen Gutachterausschüsse hervorgeht. Zuletzt war das Investitionsniveau demnach 2007 höher. Auch die Preise für Wohneigentum stiegen stark an.

Umfrage: Immer mehr Unternehmer greifen zu energiesparenden Maßnahmen

Kleine und mittlere Unternehmen reagieren auf die hohen Energiepreise. Über 1,2 Millionen Betriebe haben bereits Maßnahmen ergriffen, um ihre Effizienz zu steigern. Beliebteste Maßnahme, die auch Privat-Haushalten zu empfehlen ist: Einfach den Anbieter wechseln. Nur über den Wettbewerb haben Firmen- und Privatkunden die Chance, einen fairen Preis zu erhalten.

Deutsche Industrie: Euro-Aufträge steigen, Russland-Geschäft geht zurück

Die Aufträge in der deutschen Industrie wuchsen im Oktober um 1,8 Prozent. Insbesondere die Nachfrage im Euro-Raum sei gestiegen. Der Außenhandel mit Russland hingegen geht weiter deutlich zurück.

Nach Paris-Attentat: USA verschärfen Einreisebestimmungen

Das US-Präsidialamt will angesichts der Terroranschläge in Paris die neuen Einreisebestimmungen noch weiter verschärfen. Auch Reisende aus Deutschland und Großbritannien sind von den Neuerungen betroffen.