Alle Artikel zu:

Deutschland

Die Bundesregierung macht noch einmal Werbung für das Freihandelsabkommen TTIP. (Foto: Bernd Settnik/dpa)

Merkel: Freihandel TTIP hat „unschätzbaren Wert“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA für wertvoll. SPD-Chef Gabriel hält die Ängste um die Einfuhr von Chlorhühnchen für unbegründeten „Irrsin“. Die Regierung will verhindern, dass Anträge der Parteilinken etwa zur Aussetzung der Gespräche mit den USA beschlossen werden.

In Berlin stiegen die Mieten in den vergangenen Jahren deutlich an. Die Rendite bleibt für die Vermieter dennoch gering. (Foto: Robert Schlesinger/dpa)

3 Millionen Vermieter verdienen nichts mit Immobilien

Die Zahl der Vermieter, die keine Erträge aus ihren Immobilien erwirtschaften können, steigt. Mehr als drei Millionen verdienen nichts mit Mieteinnahmen. Über eine halbe Million machen sogar Verluste. Immobilien sind kein Garant mehr für eine sichere Geldanlage.

Ein Fass der Sorte WTI kostet aktuell nicht einmal 94 US-Dollar. (Grafik: ariva.de)

Deutsche Wirtschaft profitiert von sinkenden Energie-Preisen

Der Ölpreis gerät massiv unter Druck. Das lässt auch in Deutschland die Preise fallen. Für die USA entlastet es die Außenhandelsbilanz. Doch der sinkende Ölpreis signalisiert eine tiefe Krise der Weltwirtschaft.

Wer in Deutschland ein Patent anmeldet, könnte bald steuerlich dafür profitieren. (Foto: Consilium)

Schäuble hält Steuervorteile für innovative Firmen für möglich

Innovative Firmen in Deutschland könnten bald steuerlich entlastet werden. Wer ein Patent anmeldet, dem winken Steuervorteile, so die Idee. Eine einheitliche Steuerregelung auf G20-Ebene ist Voraussetzung für die Änderung des deutschen Steuerrechts. Damit soll verhindert werden, dass Firmen ihren Sitz in ein Land mit niedrigeren Steuern verlegen.

Gas-Pipeline in Russland: Unternehmen in Europa klagen über geringere Lieferungen von Gas. (Foto: dpa)

Unternehmen zweifeln an Energie-Sicherheit in Deutschland

Viele süddeutsche Firmen (35%) melden zahlreiche Stromausfälle oder Lieferunterbrechungen bei Gas in den vergangenen 12 Monaten. Jedes fünfte deutsche Unternehmen hat Probleme bei der Energiesicherheit. Ähnliche Beschwerden kamen aus Österreich, der Slowakei und Polen. Die Bundesregierung berät indes über die Schaffung einer strategischen Gasreserve.

Mario Draghi, der finnische Premier Jyrki Katainen, Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem bei der Präsentation der neuesten Euro-Rettungspläne in Mailand. ESM-Chef Klaus Regling (ganz rechts) scheint sich nicht ohne Grund etwas unbehaglich zu fühlen. (Foto: dpa)

EZB-Plan: Steuerzahler müssen neues Risiko von 500 Milliarden Euro schultern

EZB-Chef Mario Draghi will das geplante ABS-Programm im großen Stil durchziehen - gegen den Willen der Deutschen Bundesbank. Die europäischen Steuerzahler müssen das Risiko von 500 Milliarden Euro von den Banken übernehmen. Möglicherweise spielt der ESM eine Schlüsselrolle, um das Risiko der EZB zu begrenzen. Draghi will auf diese Weise den großen Knall in der Euro-Zone verhindern.

Umfrage: AfD kommt auch in Brandenburg und Thüringen in den Landtag

Die Alternative für Deutschland (AfD) dürfte auch in Brandenburg und Thüringen in die Landtage einziehen. In beiden Ländern kann die Partei nahe an die 10 Prozent kommen. Die FDP dürfte in beiden Ländern nicht in die Parlamente einziehen.

Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Petroschenko: In Europa wird wieder eine Mauer zwischen zwei Staaten errichtet. Der Bauherr freut sich über deutsche Steuergelder als „Entwicklungshilfe“. Haben wir wirklich die Politiker, die wir verdienen? (Foto: dpa)

Handels-Krieg gegen Russland: Der große Verrat von Angela Merkel an ihrem Volk

Die Sanktionen gegen Russland werden nicht die treffen, die sie beschließen oder verhindern hätten können: Politiker, Verbände, die IHK, die öffentlich-rechtlichen Sender – sie alle leben von Steuergeldern oder Zwangsgebühren und brauchen keine Konsequenzen zu fürchten. Daher heulen sie, ohne nachzudenken, mit den Wölfen. Bezahlen müssen Unternehmen, Arbeitnehmer und Steuerzahler. Was die Bundesregierung und die EU betreiben, ist Machtmissbrauch im großen Stil.

Österreich begehrt gegen Angela Merkel auf: Ein wegen der Russland-Sanktionen sichtlich erregter Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl (rechts). (Screenshot)

Zorniger Wirtschafts-Boss: Merkel agiert gegen Russen „in Abstimmung mit den USA“

Der Präsident der österreichischen Wirtschaftskammer, Christoph Leitl, hat in einem TV-Interview Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, ihre harte Haltung gegen Russland mit Washington abzustimmen. Bisher galten in der EU solche Aussagen für hohe Vertreter des Establishments als absolutes Tabu. Das bemerkenswerte Interview im Wortlaut.

KfW-Ifo-Geschäftsklima. (Grafik: KfW Economic Research, Ifo Institut München)

Ukraine und schwache EU-Konjunktur drücken Geschäftserwartungen

Die unerwartet schwache Konjunktur in der Euro-Zone und die Ukraine-Krise senken die Geschäftsaussichten bei Mittelständlern und Großunternehmen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust, doch die sinkenden Erzeuger- und Großhandelspreise mindern bei Unternehmen die Gewinne. Zudem denkt Finanzminister Schäuble über eine Erhöhung der Körperschaftssteuer nach.

Putin drosselt Erdgas: E.ON meldet „verringerte Liefermengen“

Der deutsche Energieversorger E.ON meldet verringerte Liefermengen aus Russland. Zuvor hatte bereits Polen festgestellt, dass die Russen das Erdgas offenbar drosseln. Grund zur Sorge bestehe jedoch nicht, weil die Speicher ausreichend gefüllt seien.

Auch Deutschland schätzt den Rat des ehemaligen amerikanischen Sicherheitsberaters Zbigniew Brzeziński. Hier der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière bei Brzeziński in Washington im Jahr 2011. (Foto: dpa)

Ukraine: US-Falken drängen EU zu mehr Härte gegen Russland

Zbigniew Brzeziński, graue Eminenz der US-Außenpolitik und mehrfacher Präisdenten-Berater, fordert Waffen aus dem Westen für die Ukraine und deutsche Bodentruppen für das Baltikum. Es müsse eine wirksame Abschreckung gegen Russland errichtet werden. Die Falken sind verärgert, dass Obama den Kampf gegen den IS-Terror für wichtiger hält als die Ukraine-Krise.

Der Bildungsbericht der OECD kritisiert langsame Entwicklung der Bildung in Deutschland. (Foto: Flickr/ Eric Wüstenhagen)

OECD warnt in Bildungsbericht vor „Aushöhlung der Mitte”

Das deutsche Bildungswesen entwickelt sich der OECD zufolge nicht schnell genug. Andere Länder holten auf, heißt es im Bildungsbericht der Organisation. Die Aufstiegschancen von Kindern aus sozial schwachen Familien seien schlecht. Die Ausgaben für Bildung zu gering. Die Einkommen in mittleren Bildungsstufen hätten sich hin zu denen unterster Bildungsstufen bewegt. Es drohe eine „Aushöhlung der Mitte".

Arbeitskosten je geleistete Stunde: Veränderungen zum Vorjahresquartal in Prozent. (Grafik: Destatis)

Steigende Löhne beschleunigen Anstieg der Arbeitskosten

Höhere Bruttolöhne und ein Anstieg der Lohnnebenkosten haben die Arbeitskosten in Deutschland im zweiten Quartal stärker ansteigen lassen. Zum Jahresbeginn waren es +0,5 Prozent, Ende Juni 1,7 Prozent. Im Euro-Raum sowie in der EU stiegen die Löhne jedoch im ersten Quartal noch schneller als in Deutschland.

Der Liedermacher Konstantin Wecker attackiert die Kriegs-Hysterie im Westen und sagt, dass er noch nie eine derartige Propaganda-Schlacht erlebt habe. (Foto: dpa)

Konstantin Weckers Wut-Ausbruch gegen die Kriegs-Hysterie: „Ja, ich bin ein Putin-Versteher!“

Der Liedermacher Konstantin Wecker hat sich in einem zornigen Statement gegen die zunehmende Kriegs-Hysterie im Westen zu Wort gemeldet. Er kritisiert, dass man nichts über die Gründe des Abschusses von Flug MH17 erfahre. Wecker wirft Politik und Medien vor, mit Erfindungen und Propaganda „ein friedliebendes Volk kriegslüstern“ machen zu wollen. Weckers Plädoyer gegen den Krieg und seine Apologeten im Wortlaut.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen braucht mehr Geld, um die Nato-Beschlüsse umzusetzen. (Foto: dpa)

Von der Leyen fordert mehr Geld für den Wehr-Etat

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen fordert mehr Geld für die Bundeswehr. Nur so könne Deutschland seinen aus den jüngsten Nato-Beschlüssen folgenden neuen Aufgaben gerecht werden. Die Bundesregierung hadert mit dem Vorstoß: Der Haushalt lässt keine großen Sprünge zu.

US-Präsident Barack Obama nach seiner Rückkehr vom Nato-Gipfel in Wales. Die Amerikaner sehen in den islamistischen Terror-Gruppen die größte Gefahr für den Weltfrieden. (Foto: dpa)

Obama will internationale Allianz gegen IS-Terror formen

US-Präsident Barack Obama sieht die Terroristen des Islamischen Staats (IS) als größte Bedrohung für die Sicherheit der Welt. Er kündigte eine Grundsatzerklärung an, in der auch darauf drängen wird, dass sich andere Staaten dem US-Kampf anschließen. Möglicherweise bedeutet dies, dass die Amerikaner den Fokus von der Ukraine auf die Bedrohungen aus dem Nahen Osten lenken wollen.

Der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, Martin Winterkorn und der niedersächsischen Ministerpräsident, Stephan Weil, beim Rundgang im VW-Werk im russischen Kaluga, im November 2013. (Foto: dpa)

VW fährt Pkw-Produktion in Russland zurück

Volkswagen schraubt wegen der Schwäche des Rubels und der Auswirkungen der Ukraine-Krise seine Produktion in Russland zurück. Der Absatz der Wolfsburger in Russland schrumpfte bis Ende Juli um zehn Prozent. Der russische Automarkt entwickelt sich vom Hoffnungsträger zum Problemkind.

Der neu formierte Aufsichtsrat will am Donnerstag über die Sanierungspläne für die 83 Warenhausfilialen mit insgesamt rund 17.000 Beschäftigten beraten. (Foto: dpa)

Aufsichtsrat warnt: Schließung von Karstadt-Häusern wird sehr teuer

Die Schließung zahlreicher Kaufhäuser wird Karstadt mehrere hundert Millionen Euro kosten, so der Aussichtsrat. Zehn bis 15 Millionen Euro werden allein für Sozial- und fortlaufende Immobilienverträge fällig. Das mache bei 20 bis 30 Häusern mindestens 300 Millionen Euro.

Wolfgang Schäuble glaubt nicht an das Maut-Konzept von Alexander Dobrindt. (Foto: dpa)

Schäuble warnt vor Minus-Geschäft bei der Maut

Der Widerstand gegen die Pkw-Maut wächst weiter. Finanzminister Schäuble warnt davor, dass Dobrindts Konzept nicht die gewünschten Einnahmen erzielt. Es werden „erheblich weniger“ als die angegebenen 600 Millionen Euro eingenommen, so seine Prognose. Innenminister de Maizière hegt verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Maut.