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Deutschland

Die Konjunktur in China kühlt sich ab. Die Regierung will aber noch von einem Konjunkturpaket absehen. Die Geldpolitik Chinas bleibt unverändert. (Foto: YI FAN/dpa)

Chinas Wirtschaft droht schwächstes Jahr seit 1990

Deutsche Exporteure müssen mit einer schwachen Nachfrage aus China rechnen. Neue Konjunkturdaten lassen vermuten, dass Chinas Wirtschaft ihrem geringsten Wachstum seit Jahrzehnten entgegen steuert.

Einzelhändler stellen sich darauf ein, dass die Kunden ihre Waren viel lieber in den virtuellen Einkaufswagen legen. (Foto: Flickr/schizoform)

Unternehmen machen sich fit für Mobile Commerce

Der Umsatz mit M-Commerce, dem Warenkauf mit Smartphones und Tablets, wird sich im laufenden Jahr verdoppeln. Unternehmen passen Ihre Internetseiten dem mobilen Handel an. Deutschland ist bereits zweitgrößter M-Commerce-Markt hinter Großbritannien.

Von der Auszubildenden zur Spezialistin: Betriebliche Weiterbildung bindet Fachkräfte ans Unternehmen. (Foto: dpa)

Studie: Personal-Entwicklung fördert Fachkräfte im Mittelstand

Zwei Drittel der deutschen Firmen verzichten auf interne Förderprogramme, die ihren Mitarbeitern zum beruflichen Aufstieg verhelfen. Dabei macht eine gezielte Qualifizierung die Suche nach Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt überflüssig.

ZEW Konjunkturerwartungen in Deutschland. (Grafik: ZEW)

ZEW: Ukraine-Krise bremst Konjunktur-Entwicklung

Dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung zufolge dämpft die Entwicklung in der Ukraine die Konjunktur-Erwartungen in Deutschland und Europa. Wirtschaftsminister Gabriel prognostiziert „wirtschaftlich erfolgreiche Jahre“, droht Russland aber mit Wirtschafts-Sanktionen.

Mittelständische Firmen sollen sich am chinesischen Markt platzieren. (Foto: Flickr/Chris Oostyn/CC BY-ND 2.0)

Studie: Mittelstand soll Chancen in China nutzen

Die Mehrheit der Chinesen wünscht sich mehr Investitionen deutscher Unternehmen in China. Die chinesische Regierung erleichtert den Markteintritt für Aktivitäten ausländischer Firmen. Niederlassungen werden vereinfacht, die Chance am Markt Fuß zu fassen steigt.

Schwarzarbeit lohnt sich nicht. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Schwarzarbeit: Auftragnehmer hat keinen rechtlichen Anspruch auf Bezahlung

Wer keine Rechnung für seine Arbeit an den Auftraggeber ausstellt, hat im Schadensfall keinen rechtlichen Anspruch auf Bezahlung. Das entschied der Bundesgerichtshof mit dem Verweis auf Schwarzarbeit.

Die Bürger haben weniger im Portemonnaie durch steigende Energiepreise. Das wirkt sich auch auf den Einzelhandel aus. (Foto: dpa)

Verband: Mindestlohn und EEG-Umlage belasten Einzelhandel

Mittelständische Einzelhändler müssen sich auf höhere Personal- und Energiekosten gefasst machen. Für das laufende Jahr rechnet der Handelsverband Deutschland mit einer Mehrbelastung von 300 Millionen Euro. Preissteigerungen und gedämpfte Kauflaune werden dem Einzelhandel zusätzlich zu schaffen machen, so der Verband.

Die Mautpläne der Regierung belasten mittelständische Speditionen. (Foto: Flickr/leo.laempel/CC BY-ND 2.0)

Pkw-Maut kommt zum 01. Januar 2016

Anfang 2016 wird die Pkw-Maut „scharfgestellt“, teilte Verkehrsminister Alexander Dobrindt mit. Die Lkw-Maut auf Bundesstraßen folgt zum 1. Juli 2018. Bei der Ausgestaltung der Pkw-Maut gibt es jedoch noch keine Fortschritte.

Viele Industriezweige sind abhängig von einer starken Nachfrage aus China. (Foto: Flickr/SantaRosa OLD SKOOL/CC BY 2.0)

Schwache Nachfrage aus China macht deutschen Exporteuren zu schaffen

Die Ausfuhren sanken im Februar so stark wie seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr. Die Importe stiegen erneut. Die sinkende Nachfrage aus China wirkt sich auf die deutschen Exportunternehmen aus.

Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt Rücksicht auf die mittelständische Industrie. (Foto: Consilium)

Hunderte Unternehmen müssen auf Ökostrom-Rabatte verzichten

Klimaschutz und Arbeitsplätze sind die Zukunft in Europa. Die mittelständische Industrie müsse entlastet werden, um beides zu erreichen, so die Kanzlerin. Das Verfahren der EU gegen die Industrie-Rabatte in Deutschland geht jedoch weiter. Sollten sich die Unternehmen nicht an die neuen Regeln halten, will EU-Kommissar Almunia nicht vor Strafzahlungen zurückschrecken. Der neue Entwurf führt zudem dazu, dass es für etwa 500 Unternehmen keine Rabatte mehr geben wird.

Gegen spontan organisierte Flashmobs sind Arbeitgeber machtlos. Das Streikmittel ist rechtlich erlaubt. Foto: Friso Gentsch/dpa

„Flashmob”-Aktionen sind im Arbeitskampf erlaubt

Die Verfassungsbeschwerde vom Arbeitgeberverband gegen außerplanmäßige Streiks ist rechtens. Das Bundesverfassungsgericht erlaubt damit spontane Flashmobs, die die Arbeitgeber unter Druck setzen sollen. Der Handelsverband fühlt sich solchen Gewerkschaftsaktionen hilflos ausgeliefert.

Frankreichs Finanzminister Michel Sapin warb in Berlin um Verständnis für die schwierige Wirtschaftssituation seines Landes. (Foto: dpa)

Frankreich: Geringes Wachstum erschwert Einhaltung der Defizit-Ziele

Frankreichs Finanzminister Sapin bekräftigte bei einem Berlin-Besuch seinen Willen zu wirtschaftlichen Reformen. Allerdings brauche Frankreich mehr Wachstum, um sein Haushaltsdefizit zu reduzieren. Die französische Notenbank rechnet für das erste Quartal nur mit einem Wachstum von 0,2 Prozent.

Hollandes Wirtschafts- und Schuldenpolitik ist gescheitert. Nun versucht er sich mehr Zeit zu verschaffen. (Foto: EPA/JULIEN WARNAND/dpa)

Bundesregierung: Frankreich muss Stabilitäts-Pakt einhalten

Die Forderung Frankreichs nach mehr Zeit für die Tilgung der Staatsschulden löst seitens der Bundesregierung und der EU Schelte aus. Frankreich müsse sich seiner Verantwortung und Vorbildfunktion bewusst sein. Eine Sonderbehandlung sei nicht zu erwarten. Frankreichs Präsident Hollande wollte zuletzt mit Steuergeschenken und -Entlastungen auf Staatskosten die Gunst der Wähler zurückgewinnen und die Wirtschaft stärken.

EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia verzichtet auf eine rückwirkende Belastung der deutschen Industriebetriebe. (Foto: Flickr/Friends of Europe/CC BY 2.0)

EU: Deutsche Industrie-Betriebe müssen Ökostrom-Rabatte nicht zurückzahlen

Die EU-Kommission verzichtet auf die Rückzahlung der gewährten Rabatte für Industriebetriebe bei der Ökostrom-Umlage. Deutsche Unternehmen müssen einem EU-Entwurf zufolge erst 2018 mit steigenden Kosten rechnen. Rabatte werden zwar weiterhin gestattet, jedoch in einem geringeren Ausmaß.

Schäuble will die steuerliche Absetzbarkeit von Handwerksrechnungen erhalten. (Foto: Consilium)

SPD will Handwerks-Steuerbonus abschaffen

Finanzminister Schäuble sieht keinen Handlungsbedarf, den Steuerbonus für das Handwerk zu reformieren. Auch Wirtschaftsminister Gabriel hält die Absetzbarkeit von Handwerker-Rechnungen von der Steuer für sinnvoll. Die SPD fordert Schäuble aufgrund eines Gutachtens zuvor zum Handeln auf.

Arbeitslose profitieren nicht vom Beschäftigungs-Wachstum

Arbeitslosenzahl fällt im März leicht um 83.000 auf 3,055 Millionen. Doch die Arbeitslosen profitieren nicht vom Beschäftigungswachstum. Sie konkurrieren mit der höheren Erwerbstätigkeit qualifizierter Frauen, der längeren Erwerbstätigkeit Älterer und mit qualifizierten Zuwanderern.

Mittelständler haben keine Ressourcen für Personal-Entwicklung

Die meisten Unternehmen halten Personalentwicklung für wichtig. Doch nur die wenigsten setzen eigene Maßnahmen für diesen Zweck um. Es fehlt an Budgets und anderen Ressourcen. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter über 50 Jahren wird stark vernachlässigt.

Erneuerbare Energien können Gas-Importe überflüssig machen

75 Prozent der Bundesbürger wollen in Zukunft ohne Öl- und Gasimporte auskommen. Einer Studie zufolge ist es möglich, Deutschlands Energiebedarf ausschließlich durch Erneuerbare zu decken. Dazu müssten Wind- und Solarenergie weiter ausgebaut und das Stromspeicher-Problem behoben werden.

Ausweitung der Lkw-Maut belastet Mittelstand und Kunden

Der regionale Wirtschaftsverkehr wird durch die Ausweitung der LKW-Maut teurer. Speditionen müssen ihre Transportpreise erhöhen. Das trifft vor allem mittelständische Betriebe. Diese müssen die höheren Preise an ihre Kunden weitergeben. Die Finanzierung neuer Infrastrukturprojekte kann durch die Belastung der Unternehmen allein nicht gestemmt werden.

Bau-Tarifrunde gescheitert: Gespräche auf Mai verschoben

Die IG Bau nennt Arbeitgeberangebot eine Provokation. Sie fordert eine Lohnerhöhung von 7 Prozent. Die Arbeitgeber hatten eine Erhöhung von 2 Prozent in diesem und nochmals 2 Prozent im nächsten Jahr angeboten. Die Gespräche werden erst im Mai wieder fortgesetzt.