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Deutschland

Datenschützer haben sich mit dem weltweiten Recht auf Vergessen ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. (Foto: Frank May dpa)

Die ganze Welt hat ein „Recht auf vergessen“

Google soll die Richtlinien, nachdem Nutzer die Löschung von Einträgen einfordern können, auf der ganzen Welt anwenden. Europas Datenschützer machen sich für ein „Recht auf Vergessen“ wie in Deutschland und Frankreich stark. Demnach solle Google Löschanträge auch auf Seiten mit der Endung „.com“ vornehmen.

Der Weg zur Frauenquote ist frei. (Foto: Flickr/ Barta IV)

Mittelstand muss Rekrutierung an Frauenquote anpassen

Die Einführung der Frauenquote bedeutet für Mittelständler eine Umstellung. Personaler müssen ihre Rekrutierung, die Art der Beförderung, die Karrierewege und Arbeitszeiten an die neuen Anforderungen anpassen. 3.500 mittelgroße, die mitbestimmungspflichtig oder börsennotiert sind, müssen sich ab 2015 eigene Zielvorgaben beim Frauenanteil in den Führungsetagen setzen.

Trotz steigendem Export wollen Firmen derzeit nicht investieren. (Foto: dpa/Marcus Brandt)

Schwache Konjunktur: Firmen halten Investitionen zurück

Eine starke Binnennachfrage und gute Exportzahlen bewahren die deutsche Wirtschaft vor der Rezession. Im dritten Quartal gibt es nur ein Mini-Wachstum von 0,1 Prozent. Doch die Entwicklung ist nicht nachhaltig. Unternehmen rüsten sich für schlechte Zeiten und schieben Investitionen auf unbestimmte Zeit auf.

Der ausgeglichene Haushalt hat für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble oberste Priorität. (Foto: dpa)

Schäuble sträubt sich vor Netzausbau-Kosten

Der geplante Netzausbau ist mit dem Schuldenplan Schäubles nicht vereinbar. Dem Bund fehlen derzeit rund 20 Milliarden Euro. Die Versteigerung der Mobilfunklizenzen wird nur einen Bruchteil dessen einspielen. Wichtige Investitionen bleiben zugunsten von Schäubles ausgeglichenem Haushalt auf der Strecke.

EVG-Chef Alexander Kirchner will sich nicht vom Verhandlungsstand der GDL abhängig machen. (Foto: dpa)

EVG droht mit Bahn-Streiks vor Weihnachten

Die Eisenbahnergewerkschaft EVG droht mit Streiks vor Weihnachten. Dies könnte auch parallel zu Lokführerstreiks der Konkurrenzgewerkschaft GDL stattfinden. Die Beschäftigten in der Stromversorgung und in den Stellwerken könnten das Bahn-Netz vollständig blockieren und so den gesamten Verkehr stilllegen, so der EVG-Chef.

Volkmar Denner glaubt an keine starke zweite Jahreshälfte. (Foto: dpa)

Bosch-Chef beim Umsatzziel etwas vorsichtiger

Bosch-Chef Volkmar Denner hat etwas von seiner im Sommer geäußerten Zuversicht verloren. Die Stimmung in der Wirtschaft habe sich eingetrübt. Vor allem das zweite Halbjahr macht dem Autozulieferer Sorgen.

Martin Winterkorn hatte das Sparprogramm bereits im Sommer angekündigt. Die Kosten der Marke VW sollen um jährlich fünf Milliarden Euro gesenkt werden. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

VW muss zehn Milliarden Euro sparen

Volkswagen muss seine Kosten um zehn Milliarden Euro senken. Alle Marken des Autobauers sind von dem verschärften Sparkurs betroffen. So soll die Rendite der Marke Volkswagen bis 2018 auf mindestens sechs Prozentpunkte verdoppelt werden.

Der Index für die Industrie und den Dienstleistungssektor liegt nur noch knapp über der Wachstumsgrenze. (Grafik: Markit)

Markit-Institut sieht „kein nennenswertes Wachstum“ im vierten Quartal

Die deutsche Wirtschaft wächst so langsam wie zuletzt vor 16 Monaten. Das Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe stagniert. Die schlechte Konjunktur erfasst jetzt aber auch die Dienstleister. Alle Zeichen deuten auf ein schwaches viertes Quartal für die deutsche Wirtschaft hin.

Wichtigste Kommunikationsthemen: Innovationen, neue Produkte und der Umgang mit Mitarbeitern. (Grafik: Edelman Trust Barometer 2014)

Familienunternehmen fordern mehr Impulse für Investitionen

Deutsche Familienunternehmen genießen ein hohes Vertrauen und tragen Verantwortung in der Gesellschaft. Unternehmer fordern von der Regierung Impulse für mehr Investitionen. Der Fachkräftemangel und das schwierige ökonomische Umfeld erschweren gesellschaftliches Engagement. Rufe nach einem Belastungsmoratorium für die Wirtschaft werden laut.

Eine Geflügelfarm in Hekendorp. In den Niederlanden wurden insgesamt 16 Geflügelbetriebe unter Quarantäne gestellt. (Foto: dpa)

Vogel-Grippe: Niederlande stellen Geflügel-Produzenten unter Quarantäne

Aufgrund der Vogel-Grippe des Typs H5N8 mussten in den Niederlanden 150.000 Tiere getötet werden, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. 16 Geflügelbetriebe wurden unter eine eine 30-tägige Quarantäne gestellt.

Die Schaeffler Gruppe ist eine der wichtigsten Automobil-Zulieferer Deutschlands. (Foto: dpa)

Maschinen-Bauer Schaeffler will Rendite stabil halten

Die Schaeffler Gruppe will ihre operative Umsatzrendite im aktuellen Jahre bei zwölf bis 13 Prozent halten. Der deutsche Maschinenbau-Konzern hatte im ersten Halbjahr seinen Umsatz um fast sieben Prozent auf 5,99 Milliarden Euro gesteigert.

Russland weist deutsche Diplomatin aus

Die russische Regierung hat eine deutsche Diplomatin der deutschen Botschaft in Moskau außer Landes verwiesen. Zuvor wurde ein russischer Diplomat aus Deutschland ausgewiesen. Ihm wurde Spionage vorgeworfen.

Angela Merkel möchte das Transatlantische Freihandelsabkommen so schnell wie möglich umsetzen. (Foto: dpa)

Merkel will schnellen Abschluss des Freihandels-Abkommens

Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte einen baldigen Abschluss des Freihandelsabkommens mit den USA. Sie verspricht sich durch das Abkommen „erhebliche Wachtums-Effekte“ für die europäische Wirtschaft.

Mobilfunkanbieter Drillisch steigert Gewinn um fast ein Viertel

Das operative Geschäft des Mobilfunkanbieters Drillisch ist in den ersten neun Monaten um 23,9 Prozent gestiegen. Auch die Kundenanzahl stieg auf etwa zwei Millionen Teilnehmer an. Für das kommende Jahr erwartet der Mobilfunkanbieter ebenfalls positive Ergebnisse.

Deutsches Handwerk steigert Umsatz und Beschäftigung

Die deutschen Handwerks-Betriebe konnten Aufträge, Auslastung, Umsatz und Beschäftigung seit Jahresbeginn verbessern. Für 2014 erwarte man weiter zwei Prozent mehr Umsatz und 25.000 neue Jobs, so Branchenverbandschef Schwannecke. Exportabhängige Wirtschaftszweige mussten ihre Geschäftsziele zuletzt herunterschrauben.

Gorbatschow fordert Aufhebung der Sanktionen von EU und Russland

Michail Gorbatschow hat die EU und Russland zur Aufhebung der gegenseitigen Sanktionen aufgefordert. Die aktuelle Politik des Westens schade demnach vor allem Europa. Ohne eine russisch-deutsche Partnerschaft könne es keine Sicherheit in Europa geben.

Schweiz: Banken verschärfen Bedingungen für Immobilien-Kredite

Verschärfte Anforderungen können zu einer Kündigung der Immobilien-Darlehen für Schweizer Hausbesitzer führen. Und neuen Interessenten wird der Zugang zu einer Immobilienfinanzierung erschwert. In Deutschland ist von einer solchen Entwicklung noch nichts zu spüren.

Fresenius prüft geplantes Gemeinschaftsunternehmen in Russland

Aufgrund der Ukraine-Krise überdenkt Fresenius den geplanten Schulterschluss mit einem russischen Pharmaunternehmen. Die wirtschaftliche Lage in Russland habe sich seit der Fusions-Ankündigung im April wegen der Sanktionen deutlich verschlechtert, so Konzern-Chef Schneider.

Merkel verspricht Wirtschaft Senkung des Rentenbeitrags

Auf dem Arbeitgebertag in Berlin sagt Merkel der Wirtschaft zu, den Rentenbeitrag zu senken. Zuvor hatte Arbeitgeberpräsident die Regierung aufgefordert, der Wirtschaft keine neuen Belastungen aufzubürden.

DIHK rechnet mit 150.000 neuen Stellen im nächsten Jahr

Der DIHK rechnet trotzt mauer Konjunktur mit rund 150.000 neuen Arbeitsplätzen für 2015. Diese werden vor allem in der Dienstleistungsbranche geschaffen. Dennoch verlangsame sich der Stellenzuwachs, so Geschäftsführer Martin Wansleben.