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Deutschland

Die deutsche Politik müsste Reformen einleiten, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiv bleibt. Die deutsche Industrie sieht dies derzeit aber nicht und interessiert sich stattdessen mehr für ausländische Märkte. (Foto: Flickr/Thomas Wensing/CC BY SA 2.0)

Wirtschaftsstandort Deutschland verliert an Attraktivität

Fast die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen will 2015 lieber im Ausland investieren. Die deutschen Unternehmen wenden ihren Blick hin zu den europäischen Nachbarländern. Um hohe Kosten und die zunehmende Bürokratie in Deutschland zu umgehen, investieren sie im Ausland.

Angela Merkel muss sich nun zu den Vorwürfen der EU-Kommission hinsichtlich des Mindestlohns äußern. (Foto: EU-Kommission)

Mindestlohn: EU-Kommission leitet Verfahren gegen Deutschland ein

Die EU spricht sich gegen die Anwendung des neuen gesetzlichen Mindestlohns auf den Verkehrssektor in Deutschland aus. Dies führe zur Einschränkung der Dienstleistungsfreiheit und des freien Warenverkehrs. Kann die deutsche Regierung sich nicht zur Zufriedenheit der Kommission für den Mindestlohn im Verkehrssektor äußern, droht eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

Die neuen EU-Regeln sehen vor, dass sich Banken zukünftig nicht mehr wie in der Finanzkrise auf staatliche Hilfe verlassen können. Das verschlechtert die Ratings von Fitch massiv. (Foto: Flickr/www.solvencyiiwire.com/CC BY 2.0)

Finanzhilfen nicht sicher: Fitch stuft sechs Landesbanken herab

Banken können sich aus Sicht der Ratingagentur Fitch künftig in einer Krise kaum noch auf staatliche Unterstützung verlassen. Aus diesem Grund senkte die Ratingagentur die Kreditwürdigkeit von zahlreichen Finanzinstituten. In Deutschland waren davon neben sechs Landesbanken auch die Commerzbank und die Deutsche Bank betroffen.

Taxifahrten stiegen im Bundesdurchschnitt zu Jahresbeginn „schlagartig“ um 5,2 Prozent teurer geworden. In den darauffolgenden Monaten kam es zu weiteren Preisanstiegen. (Foto: Flickr/Emanuele/CC By SA 2.0)

Bundesbank: Mindestlohn erhöht Verbraucherpreise

Der zum Jahresbeginn eingeführt Mindestlohn hat bereits für erste Preiserhöhungen gesorgt. Unternehmen gaben die Mehrkosten an den Konsumenten weiter. Im Taxi-Bereich etwa stiegen die Preise um bis zu zehn Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der Billigarbeiter zurück.

Auch in der Bevölkerung nimmt die Kritik gegenüber der Eurozone und der Geldpolitik der EZB zu . (Foto: Flickr/Eoghan OLionnain/CC SA 2.0)

Capital Economics: Eurozone ist ein Desaster

Für Großbritannien wäre ein Austritt aus der EU gut, rät der britische Top-Ökonom Roger Bootle. Die Folgen eines Euroaustritts seien überbewertet. Zu viele Probleme habe die EU. Neben Griechenland sieht Bootle vor allem Italien in Gefahr.

124 Länder untersuchte das Weltwirtschaftsforum für den Human Capital Index. Die Schweiz schnitt nicht nur in Sachen Idylle gut ab. (Foto: Flickr/Kosala Bandara(CC BY 2.0)

Schweiz bildet ihre Arbeitnehmer am besten aus

Beim aktuellen Human Capital Index des Weltwirtschaftsforums (WEF) hat die Schweiz Rang drei belegt, hinter Finnland und Norwegen. Deutschland belegte lediglich Platz 22.

12 Firmen aus Deutschland sollen an dem Betrugsfällen beteiligt gewesen sein. (Foto: dpa)

Solar-Energie: Behörden ermitteln gegen chinesische Firmen

Deutsche und europäische Behörden ermitteln gegen chinesische Solarfirmen, weil diese Importzölle umgangen haben sollen. Allein in Deutschland soll es gegen mindestens zwölf Firmen einen Verdacht geben.

Russland wolle die traditionelle Beziehungen zwischen langjährigen Partnern stärken, so der russische Botschafter Grinin. (Foto: dpa)

Botschafter Grinin: Wir wollen das „Russische Reich“ nicht wiederbeleben

Moskau wolle die Beziehungen mit Europa stärken, so der russische Botschafter Wladimir M. Grinin. Die Gründung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums zwischen der EU und der Eurasischen Union könnte diese Bemühungen unterstreichen.

Der hohe bürokratische Aufwand hat so manchen Mittelständler schon von der Einstellung eines neuen Mitarbeiters oder der Umsetzung eines Projekts abgehalten. (Foto: Flickr/Christian Schnettelker/CC BY 2.0)

Mittelstand: Bürokratie schadet Unternehmen und Wirtschaft

Für 92 Prozent der Unternehmen ist die Belastung durch die Bürokratie zu hoch. Der zeitliche Aufwand sei enorm und Abläufe im Unternehmen verzögerten sich, so die Mittelständler. Bei jedem Dritten scheiterten bereits neue Projekte im Unternehmen aufgrund zu hoher Bürokratie.

So wie hier in Dresden wird es in den kommenden Wochen noch in einigen anderen Städten aussehen, (Foto: dpa)

Kein Ende in Sicht: Gewerkschaften drohen mit weiteren Streiks

Während die Erzieher der Kitas ihren Streik fortsetzen, haben nun auch die Mitarbeiter der Post ihre Arbeit niedergelegt. Mitte Mai droht zudem ein Streik der Versicherer. Im Juni könnten dann auch noch die europäischen Fluglotsen ihrer Arbeit fernbleiben.

Solarfirma Capital Stage will insolvente Prokon übernehmen

Capital Stage hat ein verbindliches Angebot für knapp 95 Prozent der Firma Prokon abgegeben. Die verbleibenden Anteile sollten durch einen weiteren Investor übernommen werden. Prokon hatte Anfang 2014 Insolvenz angemeldet.

EU: Deutschlands Innovationsleistung hat stark abgenommen

Die deutsche Innovationsleistung ist in den vergangenen zwei Jahren um 27 Prozent zurückgegangen. Mangelnde Leistungsfähigkeit sieht die EU vor allem bei dem Bevölkerungsanteil mit Hochschulabschluss. Derzeit liegt die Innovationsleistung Deutschlands hinter der von Schweden, Dänemark und Finnland.

Wien: Lebensmittel bis zu 70 Prozent teurer als in München

Trotzdem sich Österreich wie Deutschland in der Eurozone befindet, sind die Preisunterschiede für Konsumenten teilweise enorm. Sowohl bei Lebensmitteln als auch bei Drogerieprodukten müssen die Wiener oft tiefer in die Tasche greifen als die Münchner Nachbarn.

Zahlungsmoral deutscher Unternehmen nimmt ab

Der Bisnode-Zahlungsindex hat seinen Abwärtstrend fortgesetzt. Die Zahl der deutschen Unternehmen, die pünktlich ihre Rechnungen begleichen, geht zurück. Auch bei den Konsumenten war zuletzt die Zahlungsmoral gesunken. Das setzt Gläubigerunternehmen unter Druck.

Automarkt: Absatz in Deutschland steigt um sechs Prozent

Mehr als 290.000 Pkws sind im April in Deutschland zugelassen worden. Das ist eine Steigerung von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Vor allem deutsche Autobauer konnten von dem Absatzplus profitieren. Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg in den kommenden Monaten

Batterien für Unternehmen: Tesla steigt in die Energiebranche ein

Zusammen mit Lichtblick will der US-Autobauer Tesla die neue Powerhall Home Battery in die Energiemärkte einbinden. Vor allem Haushalte und mittelständische Unternehmen sollen so unabhängiger vom Stromnetz werden können. Im Sommer soll die Batterie auch in Deutschland zu kaufen sein.

US-Investor Buffett plant Übernahme deutscher Firmen

Warren Buffett will in den nächsten Jahren mindestens ein deutsches Unternehmen kaufen, da hierzulande die Bedingungen günstiger seien. Die Firmen seien preislich etwas attraktiver als in den USA, so Buffett.

Adidas meldet Gewinne vor Hauptversammlung

Adidas hat nach eigenen Angaben einen guten Jahresauftakt gehabt. Der Gewinnzuwachs soll bei 14 Prozent liegen. Zuletzt hatten Anleger vor allem die fehlende Profitabilität des Vorstandes bemängelt.

Sicherer Hafen: Deutschland zieht ausländische Investoren an

Die meisten Investoren kommen aus China und den USA. Von Neugründungen, Beteiligungen bis hin zu Übernahmen deutscher Unternehmen reicht das Spektrum. Mehr als 3,2 Milliarden Euro investierten ausländische Investoren im vergangenen Jahr in Deutschland.

Wegen Krise: Exporte in Ukraine 2014 um Drittel gefallen

Im Vergleich zum Vorjahr sind die deutschen Ausfuhren in die Ukraine um mehr als 33 Prozent gesunken. Vor allem Maschinen und chemische Erzeugnisse wurden noch exportiert. Damit fällt die Ukraine im Export auf Rang 43 der internationalen Handelspartner Deutschlands: Noch hinter Thailand und Korea.