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Deutschland

Der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist sich sicher, dass die ehrgeizigen Klimaziele zu mehr Unabhängigkeit führen werden. (Foto: Consilium)

Energie-Effizienz: EU will unabhängiger von russischem Gas werden

Die EU schlägt ein Energieeffizienz-Ziel von 30 Prozent bis 2030 vor. Als Referenzwert gilt das Jahr 1990. Deutschland und Frankreich hatten die Zielmarke gefordert. Die ambitionierten Ziele gelten als notwendig, um unabhängiger von russischem Gas zu werden. Über ein Drittel des Gas- und Ölbedarfs der EU kommt aus Russland.

Texas Instruments ist bekannt für seine Taschenrechner. Das Unternehmen macht aber auch mit Lieferungen an die Auto- und Netzwerkindustrie Gewinn. (Foto: Flickr/ Michael Hicks)

Texas Instruments macht Gewinn mit Chips für Autos

Chip-Hersteller im Ausland profitieren von der wachsenden Nachfrage nach Computern in Autos, so auch Texas Instruments. Für Deutschland will Wirtschaftsminister Gabriel beim Thema Digitalisierung stärker mit der Industrie zusammenarbeiten. Er will Start Ups in der Wachstumsphase besser in Deutschland halten.

Neue Sanktionen gegen Russlands Wirtschaft könnten nach hinten losgehen. (Foto: dpa)

Sanktionen gefährden Geschäfte deutscher Unternehmen in Russland

Bis Donnerstag will die EU-Kommission Vorschläge über neue Sanktionen gegen Russland machen. Dadurch werden die Interessen der deutschen Wirtschaft im Zuge der Ukraine-Krise stark gefährdet. Diese Firmen sind in Russland tätig.

IWF-Chefin Lagarde hat in Finanzminister Schäubles Brieftasche enormes, ungenutztes Investitionspotenzial entdeckt. (Foto: Consilium)

IWF warnt: Deutschland braucht mehr staatliche Investitionen

Deutschland hat Spielraum für 14 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen jedes Jahr. Der IWF fordert die Bundesregierung dazu auf, dieses Potenzial auch zu nutzen. Das Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft sei „mittelfristig bescheiden“. Die Bundesbank redet von Stagnation.

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Martin Winterkorn (r), und der Vorstandsvorsitzende der Audi AG, Rupert Stadler. Eine neue Struktur bei VW setzt beim Markenmanagement an. In welchen Bereichen kann gespart werden? (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

VW zu behäbig: Konzern-Spitze will sparen und umstrukturieren

Volkswagen ist nicht produktiv genug. Der Konzern verliert an Leistungskraft, weil die 12 Marken nicht mehr effizient zu steuern sind. Kannibalisierungs-Effekte führen dazu, dass sie die einzelnen Marken gegenseitig Kunden wegnehmen.

Nach dem Abschuss der malaysischen Fliegers MH17 eskaliert der Ukraine-Konflikt. Für deutsche Exportfirmen wird die Lage in Russland und der Ukraine unberechenbar. (Foto: Flickr/ Aero Icarus)

Russland-Sanktionen treffen zahlreiche deutsche Export-Firmen

Mehr als 25 Prozent aller deutschen Exportfirmen, die in Russland Geschäfte machen, sind von den neuen Sanktionen durch den Westen betroffen. Die Russland-Sanktionen stürzen deutsche Firmen in ein Dilemma. Einer Boykott-Erklärung für Geschäfte mit russischen Partnern dürfen sie gemäß deutscher Außenwirtschaftsverordnung nicht befolgen. Dadurch könnten ihnen jedoch wiederum Geschäfte mit US-Partnern entgehen.

Ein wichtiger Grund für den Aufwärtstrend bei den Steuereinnahmen ist die Lohnsteuer. Sie brachte dem Staat im ersten Halbjahr mit rund 80 Milliarden Euro sechs Prozent mehr ein als im Vorjahreszeitraum. (Foto: dpa)

Bund und Länder zeigen positiven Trend bei Steuer-Einnahmen

Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums haben Bund und Länder im Juni insgesamt 63,5 Milliarden Euro an Steuern einfahren können. Ausschlaggebend für den Aufwärtstrend sind die massiven Einnahmen aus der Lohnsteuer.

Zahlreiche Ausbildungs-Plätze in Deutschland bleiben unbesetzt. Unternehmer machen den demografischen Wandel dafür verantwortlich. (Foto: dpa)

In Deutschland sind 194.000 Ausbildungsplätze unbesetzt

Im aktuellen Jahr sind noch 194.000 Ausbildungs-Plätze unbesetzt. Chef des Familienunternehmer-Verbandes Lutz Goebel sagt, dass es aufgrund des demografischen Wandels immer weniger junge Menschen gebe. Das sei der Auslöser der Situation.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber möchte bei der Bundestagswahl 2017 ein Bündnis mit den Grünen eingehen. Doch Angela Merkel wird nicht mehr als Kanzler-Kandidatin antreten. (Foto: dpa)

Bundestagswahl 2017: CDU-Generalsekretär plädiert für schwarz-grünes Bündnis

Für die kommende Bundestags-Wahl 2017 zeichnet sich offenbar ein Bündnis zwischen den Grünen und der CDU ab. CDU-Generalsekretär Peter Tauber sagt, dass das Projekt gelingen könne, wenn die Grünen „sich bisschen ein die Mitte bewegen.“ Doch Grünen-Parteichefin Simone Peter warnt vor einer voreiligen Debatte.

Die Bundesregierung will keinen Alleingang mehr beim Europa-Projekt Energiewende mehr hinlegen. (Foto: Roland Weihrauch/dpa)

Merkel gibt „deutsche Debatte“ bei Energiewende auf

Angela Merkel will die deutsche Ökostrom-Förderung europäisieren. Es seien frühe Absprachen mit den Nachbarstaaten notwendig, um sich die Zustimmung der EU zu sichern. Damit gibt Merkel den deutschen Weg der Energiewende auf.

Nicht nur den Rüstungsherstellern wie Rheinmetall, sondern auch den Zulieferern entgehen Aufträge. Im Wirtschaftsministerium werden keine Entscheidungen mehr getroffen. (Foto: dpa)

Rüstungsindustrie drängt auf klare Richtlinien für den Export

Im Wirtschaftsministerium stauen sich über 2.000 Exportanträge für Rüstungsgüter. Deutsche Unternehmen warten auf Genehmigung und haben das Nachsehen: Einige verlieren Aufträge an Konkurrenten, andere müssen Strafen zahlen. Zudem sind Deutschlands Verbündete ohne die Lieferungen deutscher Rüstungsunternehmen nur bedingt verteidigungsfähig. Bei Wirtschaftsminister Gabriel hat die Zurückhaltung bei der Genehmigung von Waffen-Deals vielleicht auch wahltaktische Gründe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): „Ich bin sehr dafür, dass Nachrichtendienste ordentlich ausgestattet sind.“ (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

Merkel will mehr Geld für Geheimdienste locker machen

Die Regierung will für die Modernisierung ihrer Geheimdienste die Haushaltskasse öffnen. BND und Verfassungsschutz könnten „nicht mit Ausstattung von vor zehn Jahren operieren", so die Kanzlerin.

In Österreich fehlen Strukturreformen, um nicht hinter andere Industrienationen zurückzufallen, sagt IV-Generalsekretär Christian Neumeyer. (Foto: IV-net.de)

Industrie: Konjunkturerholung geht an Österreich vorbei

Die Geschäftserwartungen der österreichischen Industrie lassen nach. Für die wirtschaftliche Entwicklung heißt das nichts Gutes: Der viel antizipierte Aufschwung könnte für Österreich ausbleiben. Die Bestellungen gehen zurück. Der starke Euro dämpft zudem den Export.

Anbieter von Busreisen wollen ihre Position am Markt behaupten und es den Fahrgästen so bequem wie möglich machen. Die Preise müssen jedoch mittelfristig steigen. (Foto: www.flixbus.de)

Österreichs Mittelständler fahren im Bus nach Deutschland

Busreisen zwischen Österreich und Deutschland sind ein wachsendes Geschäft. Doch noch laufen die Unternehmen nicht rentabel. Die Preise werden noch steigen müssen. Zunächst versuchen sich die Anbieter jedoch am Markt zu platzieren.

Für die Bereiche Technik, Logistik und Vertrieb brauchen Unternehmen kreative Köpfe. (Foto: Flickr/ Medien Bundeswehr)

Ohne qualifiziertes Personal gibt es keinen Fortschritt

Dr. Christoph Niering ist Insolvenzverwalter und Vorsitzender des VID (Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.). Qualifiziertes Personal ist der Schlüssel zur Innovationsstärke des deutschen Mittelstandes, sagte er im Interview mit den DMN.

Institutionelle Indikatoren der Wettbewerbspolitik in Europa. (Grafik: DIW Berlin)

Gute Wettbewerbspolitik steigert Produktivität von Unternehmen

Wenn Politik die richtigen Rahmenbedingungen schafft, kann sich die Produktivität der Wirtschaft um mehr als das Vierfache vergrößern. Die Wichtigsten Indikatoren hierfür sind die Unabhängigkeit der politischen Institutionen, Gewaltentrennung und eindeutige Gesetze. Auch Kontrollen und Sanktionen für Unternehmen und Mitarbeiter sollen zur Produktivitäts-Steigerung beitragen.

Ortsabhängig bekommt man unterschiedlich viel Energie für einen Euro. (Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Strompreise in Deutschland weichen bis zu 25 Prozent voneinander ab

Je nach Region unterscheiden sich die Strompreise in Deutschland um bis zu 25 Prozent. Grund für die Preisunterschiede sind vor allem die regionalen Entgelte für die Netznutzung. Dabei zahlen Stromkunden in den neuen Bundesländern teilweise deutlich mehr. Für Unternehmen kann es ein großer Vorteil sein, den Anbieter zu wechseln.

Elektroindustrie: Export in die Schwellenländer wird zunehmen

Die deutsche Elektroindustrie ist eine der innovationsstärksten Branchen und spielt eine wichtige Rolle als Impulsgeber für Innovationen, sagt Dr. Andreas Gontermann, Volkswirt und Abteilungsleiter beim ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.). Mehr als jeder zehnte Beschäftigte in der Branche beschäftigt sich mit Innovationen.

Erst wenige Monate am Markt, könnten die gelben ADAC/Post-Reisebusse schon wieder vor dem Aus stehen, behaupten Insider. (Foto: Flickr/ Hans-Jörg von Schroeter)

Fernbus-Unternehmen fahren keinen Gewinn ein

Es gibt bereits über 40 Anbieter von Fernbusreisen, die mehr als 200 Städte anfahren. Doch aufgrund der hohen Anschaffungskosten beim Start des Unternehmens fahren alle derzeit noch für ihre Banken. MeinFernbus und Flixbus wollen noch in diesem Jahr in die schwarzen Zahlen kommen.

BVL-Vorstandsvorsitzender Professor Dr.-Ing. Raimund Klinkner beim Deutschen Logistik-Kongress. (Foto: bgl.de)

Ulrike Grünrock-Kern (BVL): Geschäfte in der Logistik entwickeln sich gut

Ulrike Grünrock-Kern ist Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BVL (Bundesvereinigung Logistik e.V.). Die Geschäfte in der Entwickung entwickeln sich gut. IT und internationale Vernetzung werden Teil der Innovationsstrategien. Dennoch brauchen Logistiker ein intensives Risikomanagements, um Unsicherheiten in der Euro-Zone begegnen zu können.