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Prognose: Britischer EU-Austritt wird deutsche Konjunktur über Jahre belasten

Nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wird der Brexit das Wachstum der deutschen Wirtschaft in den kommenden Jahren hemmen. Im Sommer 2017 werde der Tiefpunkt erreicht sein. Die Arbeitslosigkeit werde dann merklich steigen.

Wettbewerbsfähigkeit: Deutschland nicht mehr unter Top 10

Während Deutschland 2014 noch zu den sechs wettbewerbsfähigsten Ländern weltweit gehörte, wurde es im vergangenen Jahr aus der Liste der Top-10 verdrängt. „Die größte Gefahr für Deutschland ist Selbstzufriedenheit“, sagte Arturo Bris von der Schweizer Business School IMD.

Verlangsamter Welthandel belastet deutsches Wachstum

Zwei führende deutsche Wirtschaftsinstitute haben ihre Prognose für das deutsche Wachstum in diesem Jahr überraschend gesenkt. Ohne die Ausgaben für die vielen Flüchtlinge, würde das nationale BIP sogar noch langsamer wachsen.

Arbeitswelt: Deutschen Unternehmen fehlt Flexibilität

Angesichts zunehmender Anforderungen in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie wünschen sich viele Arbeitnehmer mehr Flexibilität bei der Einteilung ihrer Arbeitszeiten und ihres Arbeitsortes. Doch hierzulande ist dies bei den Unternehmen nicht so gern gesehen. Im Gegensatz zu ausländischen Unternehmen erlauben sie beispielsweise kaum Heimarbeit.

Flüchtlingskrise treibt Binnenwirtschaft voran

Das Deutsche Institut für Wirtschaft erwartet für das kommende Jahr einen Anstieg des BIP um 1,7 Prozent. Vor allem der Inlandskonsum sei für das stabile Wachstum verantwortlich. Neben der guten Arbeitsmarktlage sind vor allem die öffentlichen Ausgaben für Asylsuchende dafür verantwortlich.

Wirtschaftsinstitut: Flüchtlinge tragen schon bald zum Wohlstand bei

Zwar seien 90 Prozent der Flüchtlinge in den ersten beiden Jahren arbeitslos, aber schon nach fünf bis sieben Jahren erwirtschaftet ein Flüchtling mehr als er den Staat kostet, so der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung.

Deutsche Industrie punktet in der Forschung

Deutschland hat es geschafft, im internationalen Vergleich in Forschung und Entwicklung an die Konkurrenten aus den USA und Frankreich heranzukommen. Besonders das Verarbeitende Gewerbe war hier maßgeblich beteiligt.

Inlandskonsum hilft deutscher Wirtschaft

In den kommenden Monaten erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaft die Fortsetzung des Wachstumsplus in Deutschland. Allerdings weniger als bisher gedacht. Vor allem der niedrige Ölpreis und die gute Inlandsnachfrage halfen der Wirtschaft bisher.

DIW: Staatlicher Fonds für Atomausstieg notwendig

Die Rückstellungen der Energiekonzerne für den Abriss der Kernkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls reichen dem DIW zufolge nicht aus. Das Institut schlägt deshalb die Gründung eines staatlichen Fonds vor, über die der Atomausstieg abgewickelt wird.

Trotz Streit mit EU: Griechen wollen den Euro behalten

Eurogruppen-Chef Dijsselbloem rechnet nicht mit einer schnellen Einigung mit Griechenland. Seit Wochen ziehen sich die Verhandlungen mit der neuen Regierung hin. Die griechische Bevölkerung will aber einen Verbleib in der Eurozone, auch wenn ein neues Bailout beschlossen werden sollte.

DIW: Folgen eines Grexit wären unkontrollierbar

Die Verhandlungen der internationalen Gläubiger mit Griechenland stecken in einer Sackgasse. Die Zahlungsunfähigkeit rückt immer näher. Wirtschaftsforscher warnen. Das Szenario eines kontrollierten Grexits sei eine Illusion. Die wirtschaftlichen Folgen für Griechenland und die Euro-Zone wären nicht absehbar.

Maschinenbauer Voith investiert in „Industrie 4.0“-Technik

Voith verkauft die Sparte Industriedienstleistungen, in der gut 18.000 Angestellte beschäftigt sind. Im Papiermaschinenbau und in der Verwaltung werden Stellen abgebaut. Der Maschinenbauer macht sich fit für den Einzug des Internets in die Industrie.

Österreichs Konzerne reagieren mit Zukäufen auf Industrieflaute

Der Einkaufsmanager-Index der österreichischen Industrie ist im September deutlich zurückgegangen. Industriebetriebe versuchen, sich neu aufzustellen. Der Baukonzern Strabag hat sich die Industriewartungs-Tochter DIW des deutschen Anlagenbauers Voith einverleibt. Der Industriekonzern RHI scheitert indes mit Plänen für einen Zukauf in der Türkei.

3 Millionen Vermieter verdienen nichts mit Immobilien

Die Zahl der Vermieter, die keine Erträge aus ihren Immobilien erwirtschaften können, steigt. Mehr als drei Millionen verdienen nichts mit Mieteinnahmen. Über eine halbe Million machen sogar Verluste. Immobilien sind kein Garant mehr für eine sichere Geldanlage.

DIW: Rezessions-Gefahr ist „ernst zu nehmen“

Ökonomen erwarten nach dem deutlichen Dämpfer im zweiten Quartal einen weiteren Abschwung für die deutsche Konjunktur. Das DIW spricht von einer „ernsten“ Rezessionsgefahr. Der GfK-Konsumklima-Index sinkt so stark wie zuletzt vor drei Jahren.

Ostdeutsche Wirtschaft reagiert robust auf Ukraine-Konflikt

Die Wirtschaft der neuen Bundesländer wird nur in begrenztem Ausmaß von der Ukraine-Krise getroffen. Nur 3,5 Prozent der ostdeutschen Exporte gehen nach Russland. Die schwache Entwicklung in Frankreich und Italien ist für den Osten Deutschlands viel besorgniserregender.

Gute Wettbewerbspolitik steigert Produktivität von Unternehmen

Wenn Politik die richtigen Rahmenbedingungen schafft, kann sich die Produktivität der Wirtschaft um mehr als das Vierfache vergrößern. Die Wichtigsten Indikatoren hierfür sind die Unabhängigkeit der politischen Institutionen, Gewaltentrennung und eindeutige Gesetze. Auch Kontrollen und Sanktionen für Unternehmen und Mitarbeiter sollen zur Produktivitäts-Steigerung beitragen.

Gemeinden können hohe Sozialausgaben nicht allein schultern

Städte und Gemeinden beklagen steigende Sozialausgaben. Der Bund muss einspringen und übernimmt die Finanzierung der Grundsicherung im Alltag. Auch für die Beitragszahler wird es teurer. In den kommenden Jahren werden die Beiträge zur Sozialvesicherung steigen.

DIW senkt Wachstums-Prognose für deutsche Wirtschaft

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat seine Wachstumsprognose für das zweite Quartal auf 0,2 Prozent halbiert. Dies sei jedoch „kein Zeichen einer Schwäche“. Im weiteren Verlauf des Jahres werde die Wirtschaft wieder anziehen.

Wirtschafts-Institute: Bazooka der EZB verliert ihre Wirkung

Nach Ansicht der deutschen Wirtschaftsforschungs-Institute ZEW und DIW muss die EZB ihre Strategie nach der Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts ändern. Die Karlsruher Richter sprachen sich gegen das Staatsanleihen-Ankaufs-Programm aus und nahmen dem EZB-Instrument somit die Wirkung. Bleibt sie stur, ebnet die EZB den Weg in eine neue Schuldenfalle – und belastet die deutschen Steuerzahler.