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Drachme

Trotz Streit mit EU: Griechen wollen den Euro behalten

Eurogruppen-Chef Dijsselbloem rechnet nicht mit einer schnellen Einigung mit Griechenland. Seit Wochen ziehen sich die Verhandlungen mit der neuen Regierung hin. Die griechische Bevölkerung will aber einen Verbleib in der Eurozone, auch wenn ein neues Bailout beschlossen werden sollte.

Schäuble erklärt Euro-Krise für beendet

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erklärt die Euro-Krise für beendet: Es existiere keine Ansteckungsgefahr mehr. Schäubles skurriler Optimismus ist eine reine Schutz-Behauptung: Tatsächlich hat Schäuble in Griechenland 80 Milliarden Euro aus deutschen Steuergeldern verspielt. Das Geld, das bei Schulen und Kindergärten fehlt, wanderte in die Taschen der internationalen Banken.

Griechenland: 500.000 Angestellte im Mittelstand seit 3 Monaten ohne Gehalt

In Griechenland hat die Schuldenkrise dazu geführt, dass niemand mehr seine Rechnungen bezahlt: Weil jede Firma oder Institution einen anderen etwas schuldet und der Staats teilweise seit 6 Monaten keine Rechnungen mehr bezahlt hat, trifft es vor allem die Angestellten im privaten Sektor.

XDG für Griechenland: Bloomberg verwendet bereits Drachme-Kürzel

Die britische Bank HSBC hat an ihren Automaten in Athen getestet, ob diese auch andere Währungen als den Euro ausgeben könnten. Dies sei eine Vorbereitung auf einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro, sagte ein Sprecher der Bank. Der Finanzinformationsdienst Bloomberg liefert seinen Kunden schon das neue Kürzel für die alte Währung.

TUI: Bei Griechenland-Reisen viele Euros mitnehmen, falls Drachme kommt

Der Reiseveranstalter TUI hält eine Einführung der Drachme noch in diesem Sommer für denkbar. Entsprechende Hinweise finden sich in einem Interview auf der Website von TUI. Interessanterweise ist eine wichtige Passage auf der Website nicht aufzufinden.

Austritts-Vorbereitungen: EU schreibt Griechenland ab

Die Würfel sind gefallen: Die EU hat Griechenland aufgegeben. Krisenstäbe auf verschiedenen Ebenen bereiten sich auf den Euro-Austritt vor. Wie das genau ablaufen soll, weiß niemand. Im Hintergrund hat bereits der Poker um die Kosten begonnen. Denn die Griechen müssen mitspielen. Noch will sich daher keiner in die Karten blicken lassen.

Geheimer Zeitplan: Griechenland muss Drachme-Einführung in 46 Stunden schaffen

Nun liegt der Zeitplan vor: Griechenland hat genau ein Wochenende Zeit, um die Drachme einzuführen. In 46 Stunden muss alles generalstabsmäßig vor sich gehen. Denn es muss gelingen, die Operation in der Zeit über die Bühne zu bringen, in der alle Börsen der Welt im Wochenende sind.

Höchstrichter wird neuer Ministerpräsident in Griechenland

Bis zu den griechischen Wahlen am 17. Juni wird Höchstrichter Panagiotis Pikrammenos das Übergangskabinett leiten. Der scheidende Finanzminister fürchtet den Zerfall der Demokratie, wenn die Drachme wieder eingeführt wird.

Commerzbank-Chef Müller: Griechenland soll aus dem Euro austreten

Harte Worte von Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller: Griechenland solle aus dem Euro austreten und eine Währung bekommen, die abgewertet werden kann. Der Austritt würde an den Märkten kein Chaos auslösen.

Griechenland: Papademos schließt Rückkehr zur Drachme aus

Der griechische Ministerpräsident ist trotz aller Schwierigkeiten überzeugt, dass Griechenland im Euro verbleiben wird. Er erwartet als ersten Schritt dazu eine Einigung mit den Banken über den Schuldenschnitt.

Griechenland: EZB und IWF wollen Pleite verzögern

Mit Zuckerbrot und Peitsche versuchen die Griechenland-Retter, die Staatspleite im März zu vermeiden. Es gibt Anzeichen, dass die EZB und die Euro-Staaten weitere Milliarden locker machen wollen.

IWF: Lagarde unsicher über Griechenlands Verbleib im Euro

Mit Zurückhaltung äußerste sich die Chefin des IWF über die die Zukunft Griechenlands. Sie wollte die Frage, ob die Griechen auch 2012 noch den Euro als Währung nutzen, nicht mit Ja beantworten.

Griechenland: Koalition streitet über Drachme-Einführung

In der griechischen Not-Koalition werden die Grabenkämpfe schon wenige Wochen nach dem Start immer heftiger. Ein Papademos Mann nannte jene, die über die Drachme sprechen, „Kommunisten, Faschisten oder Idioten“. Die anderen Parteien reagierten heftig auf die aggressive Wortwahl.

Londoner Handelsplattform testet System für Handel mit Drachmen

Während sich die Investoren aus Europa zurückziehen und die Banken Worst-Case-Szenarien durchspielen arbeitet eine britische Firma bereits an einem System für den Handel mit Drachmen.

Schäffler: „Im Koalitionsvertrag steht nichts von ESM oder Bankenrettung“

Frank Schäffler ist überzeugt, dass sich Griechenland mit einer weichen Drachme schneller erholt als unter dem harten Spardiktat Europas. Eine Koalitionskrise in Berlin erwartet er wegen des Rettungsschirms nicht.

„Nur mit der Drachme wird Griechenland wieder wettbewerbsfähig“

Der Wirtschaftsexperte Matthias Kullas vom Centrum für Europäische Politik erklärt im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten, warum Griechenland mit dem Austritt aus dem Euro besser fahren würde als mit weiteren Transfers.