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Draghi

Draghi gibt keine Entwarnung: EZB weiterhin handlungsbereit

Die Europäische Zentralbank bleibt im Krisenmodus. Signale für ein rasches Ende der gewaltigen Geldflut gibt es bislang nicht. Im Gegenteil.

Banken-Krise in Europa

Die grundlegende Orientierung von Geld- und Bankenpolitik führt in eine verhängnisvolle Abwärtsspirale. Die Banken werden von der falschen Austeritäts- und Geldpolitik eingeholt. Es könnte sich als verhängnisvoll erweisen, dass die Bundesregierung diese kritische Situation einfach aussitzen will.

Draghi: Nullzinspolitik schafft Arbeitsplätze

EZB-Chef Mario Draghi hat vor dem Europa-Ausschuss des Bundestages für seine in Deutschland umstrittene Nullzinspolitik geworben. Die EZB habe mit ihren Maßnahmen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und einer besser laufenden Wirtschaft beigetragen, sagte der Notenbankchef.

Geldpolitik der EZB verhindert Möglichkeit des langfristigen Sparens

Jürgen Stark, der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, fürchtet die langfristige Vernichtung der Sparguthaben.

Draghi setzt die EU unter Druck und fordert Banken-Rettung

EZB-Chef Mario Draghi will eine Banken-Rettung mit Steuergeldern durch die Hintertür. Der Trick: Die Steuerzahler sollen die faulen Kredite übernehmen. Damit soll die EU motiviert werden, einer Umgehung ihrer eigenen Regeln zuzustimmen. Der Weg ist völlig verkehrt, weil er nicht den Volkswirtschaften nützt. Es ist neues Business für die Investmentbanken – auf Kosten der Steuerzahler.

Italien: Zu hohes Defizit, um Banken zu retten

Italiens Bankensystem ist trotz der umfangreichen EZB-Hilfen in einer äußerst schwierigen Lage. Die faulen Kredite in ihren Bilanzen sind immens hoch und die neuen Anforderungen der EZB sind kaum zu erreichen. Doch Hilfe vom Staat ist nicht zu erwarten. Ausgerechnet der Staat, dessen größte Gläubiger die italienischen Banken sind, kann den Finanzinstituten nicht helfen, weil er selbst zu stark verschuldet ist.

Brexit-Schock könnte weltweiten Handelskrieg auslösen

Der weltweite Fall der Zinsen ist der wichtigste makroökonomische Effekt des Brexit. Verbunden mit einem veritablen Abwertungswettlauf trifft die Entwicklung Europa und Japan hart. Großbritannien lässt sich auf einen hochriskanten Poker ein. Der Profiteur eines neuen Handelskrieges könnte China sein.

Was das OK des Bundesverfassungsgerichts zur EZB-Politik bedeutet

Das Urteil von Karlsruhe zum OMT-Programm ist ein Nebenkriegsschauplatz. Die eigentliche Rechtslücke besteht in der Enteignung durch die niedrigen Zinsen. Der im Grundgesetz garantierte Schutz auf Eigentum kann rechtlich nicht durchgesetzt werden. Karlsruhe kämpft vergeblich gegen den rapiden Bedeutungsverlust.

Verfassungsgericht weist Beschwerden gegen EZB ab

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Klage gegen die Euro-Politik der EZB im Jahr 2012 abgewiesen. Damals kündigte die EZB an, notfalls in unbegrenzter Menge Anleihen europäischer Krisenländer aufzukaufen, um Spekulanten an den Finanzmärkten von Wetten gegen den Euro abzuhalten. Die Beschwerdeführer erkannten darin eine laut Gesetz verbotene Staats-Finanzierung.

Ehemaliger SNB-Chef: Schweiz soll an 1.000-Franken-Note festhalten

Die EZB hat angekündigt, den 500-Euro-Schein bald nicht mehr zu drucken. Im Zuge dessen wird die Forderung laut, dass auch die Schweizer Nationalbank die größte Banknote des Landes abschaffen sollte. Der ehemalige Notenbankchef Jean-Pierre Roth hingegen fordert den Erhalt des 1.000-Franken-Scheins. Ein Abschaffen werde die Kriminalität nicht verringern. Tatsächlich stecke der Versuch, die Menschen zum Konsum zu bewegen, hinter derartigen Entschlüssen, so Roth.

Bundestag will mit Draghi über Niedrigzinsen diskutieren

In der Debatte über die Niedrigzinspolitik der EZB sucht der Bundestag das direkte Gespräch mit EZB-Präsident Mario Draghi. „Wir folgen dem Gesetz, nicht den Politikern“, entgegnete Draghi zuletzt der Kritik aus Deutschland

Die EZB begeht einen monumentalen Fehler

Mit der Politik der Negativzinsen und dem Ankauf von weiteren Staatsanleihen macht die EZB einen monumentalen Fehler. Ihre Maßnahmen beruhen nämlich auf den falschen Annahmen. Die Kosten für Wohnraum werden im Inflationsindex nicht berücksichtigt. Die Erdöl-Preise werden dagegen überwertet. Die Folge der falschen Weichenstellung wird ein gewaltiger Katzenjammer sein. Die zukünftigen Rentner und die Sparer trifft es besonders stark.

Unionspolitiker fordern Kehrtwende bei EZB-Politik

Namhafte Vertreter von CDU und CSU haben sich öffentlich gegen die aus ihrer Sicht verfehlte Geldpolitik der EZB ausgesprochen, wie Reuters meldet. Der Druck auf Mario Draghi müsse ihrer Meinung nach deutlich erhöht werden. In der Union von CDU und...

Schäuble fürchtet um deutsche Renten

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat erstmals überraschend deutliche Kritik an der EZB-Politik geäußert. Schäuble räumt ein, dass die Deutschen bei den aktuellen Zinsen Probleme mit ihrer Altersvorsorge bekommen könnte. Tatsächlich ist das System der deutschen Vorsorge und Pensions-Kassen massiv unter Druck.

Münchener-Rück-Chef: EZB-Entscheidung ist das Ende der Geldpolitik

Seit der letzten EZB-Entscheidung wird mit Draghis Geldpolitik hart ins Gericht gegangen. Nun meldet sich auch der Chef der Münchner Rück. Er erwartet diesbezüglich eigentlich eine Reaktion der Bundesregierung.

EZB rettet die Schulden-Staaten in Europa

Die Europäische Zentralbank hat radikale Maßnahmen beschlossen. Vordergründig geht es um die Ausdehnung der unkonventionellen Geldpolitik. Tatsächlich ändert die EZB ihren Charakter fundamental. Sie wird zentrale Schaltstation eines europäischen Machtzentrums. Die europäischen Sparer werden enteignet, damit sich die Schulden-Staaten sanieren können.

Draghi zwingt die Schweizerische Nationalbank zum Handeln

Die Europäische Zentralbank hat die expansiven Maßnahmen ihrer Geldpolitik am Donnerstag deutlich verstärkt. Dies bringt die Schweizerische Nationalbank unter Druck, ebenfalls zu handeln, um eine neuerliche Aufwertung des Franken gegenüber einem geschwächten Euro zu verhindern.

EZB senkt Leitzins auf Null Prozent

Die Europäische Zentralbank hat trotz der deutlichen Kritik im Vorfeld noch einmal den Leitzins gesenkt. Dieser liegt nun bei null Prozent. Es ist davon auszugehen, dass die Fed in ihrer nächsten Sitzung möglicher Weise nachzieht.

Karlsruhe berät erneut über Anleihe-Kaufprogramm der EZB

Die umstrittene Ankündigung der Europäischen Zentralbank, notfalls Staatsanleihen in unbegrenzter Höhe zur Euro-Rettung anzukaufen, steht am Dienstag erneut auf dem Prüfstand des Bundesverfassungsgerichts. Nach der ersten Verhandlung im Jahr 2013 hatte Karlsruhe dieses sogenannte OMT-Programm für rechtswidrig erachtet und dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt - der es dann aber billigte.

EZB weitet Anleihenkäufe massiv aus

Die Europäische Zentralbank (EZB) verlängert den milliardenschweren Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren um ein halbes Jahr. Der Dax reagierte prompt und gab nach.