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EEG-Umlage

Stromkosten für den Mittelstand steigen deutlich

Auf tausende mittelständische Unternehmen kommen 2018 deutlich höhere Stromkosten zu.

Fast 2000 Unternehmen bekommen Rabatt bei Ökostrom-Umlage

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hat die Anträge von 1908 Firmen positiv beschieden.

Ökostromumlage sinkt – Kaum Entlastung für Verbraucher

EEG-Umlage sinkt 2018 um 1,3 Prozent / Keine größere Wirkung auf Strompreis erwartet

Ökostrom-Umlage steigt: Ökostrom wird ab 2017 teurer

Verbraucher müssen für die Energiewende noch etwas darauflegen. Die sogenannte EEG-Umlage steigt erneut. Der Industrieverband BDI warnt, Energiekosten würden zu einem Standortproblem. Zwei Länder regen nun an, die Umlage mit einem Fonds zu deckeln.

Umfrage: Immer mehr Unternehmer greifen zu energiesparenden Maßnahmen

Kleine und mittlere Unternehmen reagieren auf die hohen Energiepreise. Über 1,2 Millionen Betriebe haben bereits Maßnahmen ergriffen, um ihre Effizienz zu steigern. Beliebteste Maßnahme, die auch Privat-Haushalten zu empfehlen ist: Einfach den Anbieter wechseln. Nur über den Wettbewerb haben Firmen- und Privatkunden die Chance, einen fairen Preis zu erhalten.

EU fordert Subventionen von „stromintensiven“ Unternehmen zurück

Die gewährten Subventionen für stromintensive Industriebetriebe sind der EU-Kommission zufolge zu hoch ausgefallen. Die EU fordert einen Teil des Geldes nun von den Unternehmen zurück. Der Wettbewerb dürfe nicht „verfälscht“ werden.

Netzbetreiber senken Ökostrom-Abgabe nur leicht

Die Umlage auf Ökostrom wird im kommenden Jahr erstmals leicht sinken. Für die Stromkunden bedeutet das eine Einsparung von ein paar Euro im Jahr. Aufgrund steigender Netzgebühren könnte es für manche Kunden dennoch teurer werden. Einer Umfrage zufolge glauben nur 20 Prozent der Deutschen an langfristig sinkende Strompreise.

Mittelstand kann Zahlung der Ökostrom-Umlage begrenzen

Unternehmen können auf Antrag die Zahlung der EEG-Umlage begrenzen lassen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Ab 2015 fordert der Gesetzgeber auch von Unternehmen mit weniger als 10 GWh Stromverbrauch hierfür eine Zertifizierung. Der Ausbau der Solarenergie bei Unternehmen wird durch den geringen Anteil des Eigenverbrauchs gehemmt.

Deutschland darf Einfuhr von Importstrom beschränken

Die Beschränkung bei der Förderung von Importstrom ist mit dem EU-Recht vereinbar. Das Entschied der EuGH. Im Streit um die Ökostromförderung entschieden die Richter gegen die EU. Diese ging zuvor davon aus, dass eine Beschränkung einem unrechtmäßigen Zoll gleichkomme. Das hätte die gesamte deutsche Energiewende gefährden können.

EU-Warnung ignoriert: Bundestag beschließt neues Ökostrom-Gesetz

Der deutsche Bundestag verabschiedet das neue EEG-Gesetz. Damit will die Regierung die milliardenschweren Rabatte für die Industrie sichern. Die Forderungen der EU ignorierten die Abgeordneten weitgehend.

EU: Deutschland hätte im Streit um Importstrom längst reagieren können

Die Europäische Union weist die Vorwürfe der Bundesregierung im Streit um die Ökostromförderung zurück. Deutschland hätte schon bei der Eröffnung des Verfahrens auf die Bedenken der EU reagieren können. Die EEG-Umlage auf Importstrom verstößt der EU zufolge gegen die Regeln des Binnenmarktes.

Merkel: EU darf Fördersysteme nicht infrage stellen

Die EU dürfe die deutsche Energiewende nicht gefährden. Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert klare Rahmenbedingungen und geht damit auf Konfrontationskurs zur EU-Kommission. Die Ökostromförderung wird derzeit neu ausgehandelt. Der Industrie droht eine Mehrbelastung in Milliardenhöhe. Dazu wird die Ökostrom-Umlage voraussichtlich weiter steigen.

Solarindustrie kündigt Klage gegen „Sonnensteuer“ an

Der Bundesverband Solarwirtschaft will die Einführung der EEG-Umlage auf selbsterzeugten Strom nicht hinnehmen. Sollte es bei dem Gesetzes-Entwurf bleiben, werde der Verband Klage vor dem Bundesverfassungsgericht einlegen.

Regierung will Eigenstrom mit 40 Prozent der EEG-Umlage belasten

Die Chemie- und Stahlindustrie kritisiert die drohende Mehrbelastung bei der Ökostrom-Reform. Die höheren Abgaben seien wettbewerbsschädigend. Selbsterzeugter Strom soll bis 2017 mit 40 Prozent der EEG-Umlage belastet werden. Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung träfe die Regelung am härtesten.

EU kippt Ökostrom-Förderung: Industrie droht Milliardenbelastung

Der Bundestag muss um die Ökostrom-Förderung bangen, nachdem die EU überraschend alle bisherigen Vereinbarungen über die Ökostrom-Umlage infrage gestellt hat. Bis Freitag muss ein neues EEG-Gesetz verabschiedet werden. Die Bundesregierung steuert auf einen offenen Konflikt mit der EU zu. Wenn es nicht zu einer Einigung kommt, müssen sich deutsche Industriebetriebe auf Mehrbelastungen in Milliardenhöhe einstellen.

Bund verdoppelt Mindestbeteiligung der Industrie an der Energiewende

Die Regierung erhöht den Mindestbeitrag für stromintensive Industriebetriebe an der EEG-Umlage von 0,05 auf 0,1 Cent pro Kilowattstunde. Zudem verschärft sie die Kriterien für einen Erhalt der Industriestrom-Rabatte. Die Entlastung der Industrie soll 5 Milliarden Euro pro Jahr nicht überschreiten.

Bundesregierung verlangt Ökostrom-Mindestbeitrag von allen Industrie-Betrieben

Der Bund verschärft die Kriterien für den Erhalt von Industrie-Strompreisrabatten. Demnach verdoppelt sich die EEG-Umlage für Betriebe aus der Aluminium-Industrie. Alle privilegierten Unternehmen müssen einen Mindestbetrag zahlen. Am Mittwoch soll das Gesetz im Parlament beschlossen werden. Der Mindestbetrag wird dann von 0,05 auf 0,1 Cent pro Kilowattstunde verdoppelt.

Verband: Mindestlohn und EEG-Umlage belasten Einzelhandel

Mittelständische Einzelhändler müssen sich auf höhere Personal- und Energiekosten gefasst machen. Für das laufende Jahr rechnet der Handelsverband Deutschland mit einer Mehrbelastung von 300 Millionen Euro. Preissteigerungen und gedämpfte Kauflaune werden dem Einzelhandel zusätzlich zu schaffen machen, so der Verband.

Hunderte Unternehmen müssen auf Ökostrom-Rabatte verzichten

Klimaschutz und Arbeitsplätze sind die Zukunft in Europa. Die mittelständische Industrie müsse entlastet werden, um beides zu erreichen, so die Kanzlerin. Das Verfahren der EU gegen die Industrie-Rabatte in Deutschland geht jedoch weiter. Sollten sich die Unternehmen nicht an die neuen Regeln halten, will EU-Kommissar Almunia nicht vor Strafzahlungen zurückschrecken. Der neue Entwurf führt zudem dazu, dass es für etwa 500 Unternehmen keine Rabatte mehr geben wird.

Deutsche Bahn wälzt Kosten für Energiewende auf Kunden ab

Die Bahnbetriebe Deutschlands müssen sich künftig an den Kosten der Energiewende beteiligen. Allerdings zahlen sie nur ein Fünftel der Umlage für die Ökostrom-Förderung. Die Deutsche Bahn kündigt an, die höheren Kosten auf die Ticketpreise umlegen zu wollen. Damit zahlt dann doch wieder der Kunde die Zeche.