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Energie

Atom-Konzerne erhalten Brennelemente-Steuer zurück

Die Energieversorger E.ON und RWE haben 2,2 Milliarden Euro vom Finanzamt zurückbekommen. Die Atomkonzerne hatten gegen die Brennelemente-Steuer geklagt, die nach ihrer Einschätzung gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Das Finanzgericht Hamburg hatte daraufhin die vorläufige Erstattung angeordnet.

Frankreichs Präsident Hollande fordert bessere Angebote für Alstom

Präsident Francois Hollande hat seine wichtigsten Minister angewiesen, sich um bessere Angebote für den französischen Konzern Alstom zu bemühen. Der US-Konzern GE hat 12 Milliarden Euro geboten. Doch Frankreich fürchtet einen Job-Abbau und hat daher Siemens um Hilfe gerufen.

Russland steht vor historischem Erdgas-Deal mit China

Ein Abkommen über die Lieferung von russischem Erdgas nach China steht kurz vor dem Abschluss. Die Chinesen sollen 38 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr erhalten – das entspricht einem Viertel ihres Verbrauchs. Russland will die Abhängigkeit von seinem Hauptabsatzmarkt Europa verringern.

Siemens plant offizielles Angebot für Industrie-Konzern Alstom

Siemens arbeitet an einem verbesserten Angebot für den französischen Industrie-Konzern Alstom. Demnach könnte Siemens seine Zugsparte gegen das Energiegeschäft von Alstom eintauschen. Konkurrenz erhält das deutsche Unternehmen vom US-Konzern General Electric.

Elektrokonzern ABB will Geschäft mit Erneuerbaren Energien zurückfahren

Im ersten Quartal ist die Energietechnik des Schweizer Konzerns ABB in die roten Zahlen gerutscht. Der Gesamtgewinn schrumpfte um 18 Prozent. Nun will ABB das Geschäft mit erneuerbaren Energien zurückfahren. Offshore-Windparks kommen auf den Prüfstand.

Schwache Nachfrage: Deutsche Importpreise fallen deutlich

Die Wareneinfuhr nach Deutschland wird billiger. Sinkende Preise für Energie, Getreide und Metall sind der Grund. Milch und Kaffee wurden hingegen teurer. Wegen der schwachen Nachfrage auf vielen Märkten und dem hohen Wettbewerbsdruck senkten auch die deutschen Exporteure ihre Preise den zwölften Monat in Folge.

Französische Regierung bittet Siemens um Angebot für Alstom

Die französische Regierung hat Siemens um eine Angebot für den angeschlagenen Technologiekonzern Alstom gebeten. Die Münchener könnten einen Teil ihres Zuggeschäftes plus Barzahlung an Alstom geben und dafür das Turbinengeschäft erhalten.

OMV steigert Öl- und Gasproduktion durch Quellen in Norwegen

Die Öl- und Gasproduktion der OMV ist im ersten Quartal auf 311.000 Barrel gestiegen. Der Zukauf von Ölquellen in Norwegen steigert die Produktion ebenso wie die wieder anlaufende Förderung in Libyen.

Renzis „Revolution“: Regierung Italiens entlässt Chefs in Staatsfirmen

Ministerpräsident Renzi bringt erstmals Frauen auf die Vorstands-Posten. Die Chefposten bei Energieunternehmen und der Bahn werden neu besetzt. Renzi versucht sein Wahlversprechen, eine Revolution in der Wirtschaft, mit dem Personalwechsel einzuleiten.

Bilfinger steigt aus Wüstenstrom-Projekt Desertec aus

Der Baukonzern Bilfinger wird das Wüstenstrom-Projekt Desertec verlassen. Damit folgt das Unternehmen auf E.ON, Siemens und Bosch. Dennoch halten die Initiatoren von Desertec an dem Projekt fest und glauben weiterhin an einen Erfolg.

Stahlkonzern Voestalpine will deutsche Autobauer aus USA beliefern

Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine will vor allem deutsche Autobauer mit Stahlprodukten aus seinem neuen Werk in den USA beliefern. „Unsere Kunden werden vorerst europäische, vor allem deutsche Automobilhersteller sein. Wir haben mit ihnen schon Langfristverträge abgeschlossen“, sagte Voestalpine-Chef Wolfgang Eder...

Österreich könnte Verbund-Anteile an sich selbst verkaufen

Der Staat will seine Anteile an dem Energiekonzern Verbund in die Staatsholding ÖIAG verschieben. Dadurch könnten 2,6 bis 3 Milliarden Euro in die Staatskassen gespült werden. Das Wirtschaftsministerium verwaltet derzeit noch den Staatsanteil am Verbund von 51 Prozent. Durch den Vorgang würde Österreich den Energiekonzern an sich selbst verkaufen.

Schweizer Solar-Unternehmen rutschen in die roten Zahlen

Maschinenhersteller Meyer Burger und SMA Solar machen Verluste in der Solarindustrie. Die Nachfrage in der Schweiz ist im vergangenen Jahr um die Hälfte eingebrochen. Meyer Burger will mit neuem Kapital aus Aktien durchstarten. SMA Solar versucht, durch Investitionen zu punkten.

Britische Behörden vermuten Preis-Absprachen bei E.ON und RWE

Die Preisgestaltung der Energie-Riesen RWE und E.ON gerät ins Visier der britischen Behörden. Preis-Steigerungen kommen schneller zustande als Preis-Senkungen. Zudem fällt den Wettbewerbshütern auf, dass Preis-Erhöhungen oft gleichzeitig bekannt gegeben wurden.

Junge chinesische Unternehmen melden massiv Patente an

Die Zeiten, in denen chinesische Firmen europäische Produkte nur kopierten, sind vorbei. Über 18.000 Patente meldeten chinesische Firmen 2012 allein in Europa an. Vor allem bei jungen Firmen nehmen ausländische Patente bis zu 40 Prozent ihres Portfolios ein.

US-Firmen in Deutschland fürchten hohe Kosten der Energiewende

Die US-Untenehmen in Deutschland fürchten eine Explosion der Kosten durch die Energiewende. Dies könne ein erheblicher Nachteil für den Industrie-Standort Deutschland sein. Doch trotz der Unsicherheit bleibt Deutschland bei US-Investoren das beliebteste Ziel in Europa.

Schuldenberg bei RWE: Energie-Riese braucht mehr Kapital

Der RWE-Vorstand will das Grundkapital um 20 Prozent erhöhen. Die Ausgabe neuer Aktien könnte 3,5 Milliarden Euro bringen. RWE hat allein 2013 über 3 Milliarden Euro Verlust hinnehmen müssen. Vorstands-Chef Terium erwartet für 2014 weitere Verluste.

Vibrations-Energie: Handys versorgen sich selbst mit Strom

Eine dünne piezo-elektrische Schicht kann die Vibrations-Energie der Umgebung aufnehmen und in Strom umwandeln. Mithilfe dieser Technologie wollen US-Forscher nun Handys aufladen, indem sie die Geräte etwa auf den Beifahrersitz eines fahrenden Autos legen.

Virtuelles Kraftwerk bekämpft Schwankungen im Stromnetz

Forscher wollen regionale Verteilnetze mit regenerativen Energien stabilisieren. Je mehr Energie wir aus so volatilen Quellen wie Sonne oder Wind gewinnen, desto komplexer kann das Management der elektrischen Verteilnetze werden. Moderne netzen wirken wie ein virtuelles Kraftwerk.

Optimale Netzauslastung: SmartGrid kann Haushaltsgeräte steuern

Die Stromnetze in Europa sind noch nicht auf wechselhaften Stromverbrauch und eine schwankende Stromerzeugung als Resultat der Energiewende vorbereitet. SmartGrids, sogenannte intelligente Stromnetze, bieten einen Lösungsansatz. Sie können den Strombedarf in Echtzeit messen und sind mit Haushaltsgeräten vernetzt.