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Energie

Siemens setzt auf Industrie-Ausrüstung und Energietechnik

Siemens-Chef Kaeser verschiebt den Konzernschwerpunkt stärker auf Energie-Erzeugungstechnik und Industrieausrüstung. Die Medizintechnik rückt in den Hintergrund. Der Umbau betrifft 11.600 Angestellte, denen Siemens andere Chancen innerhalb des Unternehmens bieten will.

Ukraine füllt Gas-Reserven mit Hochdruck auf

Die Ukraine füllt derzeit fast ebenso viel Erdgas in seine Speicher, wie die Bürger des Landes verbrauchen. Die Reserven des Landes reichen schon jetzt bis zum Winteranfang. Russland hat angekündigt, die Gas-Lieferungen in die Ukraine ab Juni einzustellen, wenn diese ihre Schulden nicht bezahlt.

Stromversorger EVN verdient weniger wegen warmem Winter

Das Betriebsergebnis des niederösterreichischen Energieversorgers EVN sank im Winterhalbjahr um 13 Prozent auf 185 Millionen Euro. Der Umsatz schrumpfte angesichts der milden Witterung um gut zehn Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro.

Siemens bietet für Alstoms Energiesparte weniger als GE

Siemens bietet für die Energiesparte von Alstom weniger als 7 Milliarden Euro in bar. Dieses Gebot für den angeschlagenen französischen Konzern ist deutlich niedriger als das des US-Rivalen GE. Dafür bieten die Münchner Alstom zusätzlich die Mehrheit an ihrer Zugsparte an.

Frankreich sucht heimische Alternative zu GE und Siemens

Frankreich Wirtschaftsminister Montebourg sucht nach einer heimischen Lösung für den angeschlagenen Alstom-Konzern. Um dessen Übernahme durch den US-Rivalen GE zu verhindern, hatte Frankreich Siemens um Hilfe gerufen. Doch es wachsen die Zweifel am Interesse der Deutschen.

Forscher optimieren Algen zur Kerosin-Produktion

In Jülich passen Forscher Algen an die Bedingungen in Bioreaktoren an. Die Algen produzieren für die Luftfahrt einen alternativen Treibstoff zum herkömmlichen Kerosin. Denn Elektromotoren oder Brennstoffzellen kommen für die Luftfahrt nicht infrage.

Nach Gazprom will auch Rosneft Gas nach China liefern

Der russische Ölkonzern Rosneft will Erdgas nach China exportieren. Zuvor hatte sein Konkurrent Gazprom mit China Erdgaslieferungen von jährlich 38 Milliarden Kubikmetern vereinbart. Nach Einschätzung von Rosneft ließe sich das zwischen Russland und China vereinbarte Liefervolumen fast verdoppeln.

Russland und China unterzeichnen Gas-Abkommen

Ab 2018 liefert Gazprom bis zu 38 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr nach China. Nach langen Verhandlungen haben sich die beiden Staaten auf einen Preis und die Aufteilung der Investitions-Kosten geeinigt. Das Gas fließt über eine neue östliche Pipeline von Sibirien zu den Küstenregionen Chinas.

Ölfeld-Ausrüster SBO hat stabile Aufträge aus Russland

Der Auftragseingang des Ölfeldausrüster SBO war im April leicht schwächer. Für das Gesamtjahr rechnet das österreichische Unternehme aber vor allem in Nordamerika mit einer hohen Bohraktivität. In Russland spürt SBO derzeit trotz Ukraine-Krise keine Geschäftseinbußen.

Atom-Konzerne erhalten Brennelemente-Steuer zurück

Die Energieversorger E.ON und RWE haben 2,2 Milliarden Euro vom Finanzamt zurückbekommen. Die Atomkonzerne hatten gegen die Brennelemente-Steuer geklagt, die nach ihrer Einschätzung gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Das Finanzgericht Hamburg hatte daraufhin die vorläufige Erstattung angeordnet.

Frankreichs Präsident Hollande fordert bessere Angebote für Alstom

Präsident Francois Hollande hat seine wichtigsten Minister angewiesen, sich um bessere Angebote für den französischen Konzern Alstom zu bemühen. Der US-Konzern GE hat 12 Milliarden Euro geboten. Doch Frankreich fürchtet einen Job-Abbau und hat daher Siemens um Hilfe gerufen.

Russland steht vor historischem Erdgas-Deal mit China

Ein Abkommen über die Lieferung von russischem Erdgas nach China steht kurz vor dem Abschluss. Die Chinesen sollen 38 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr erhalten – das entspricht einem Viertel ihres Verbrauchs. Russland will die Abhängigkeit von seinem Hauptabsatzmarkt Europa verringern.

Siemens plant offizielles Angebot für Industrie-Konzern Alstom

Siemens arbeitet an einem verbesserten Angebot für den französischen Industrie-Konzern Alstom. Demnach könnte Siemens seine Zugsparte gegen das Energiegeschäft von Alstom eintauschen. Konkurrenz erhält das deutsche Unternehmen vom US-Konzern General Electric.

Elektrokonzern ABB will Geschäft mit Erneuerbaren Energien zurückfahren

Im ersten Quartal ist die Energietechnik des Schweizer Konzerns ABB in die roten Zahlen gerutscht. Der Gesamtgewinn schrumpfte um 18 Prozent. Nun will ABB das Geschäft mit erneuerbaren Energien zurückfahren. Offshore-Windparks kommen auf den Prüfstand.

Schwache Nachfrage: Deutsche Importpreise fallen deutlich

Die Wareneinfuhr nach Deutschland wird billiger. Sinkende Preise für Energie, Getreide und Metall sind der Grund. Milch und Kaffee wurden hingegen teurer. Wegen der schwachen Nachfrage auf vielen Märkten und dem hohen Wettbewerbsdruck senkten auch die deutschen Exporteure ihre Preise den zwölften Monat in Folge.

Französische Regierung bittet Siemens um Angebot für Alstom

Die französische Regierung hat Siemens um eine Angebot für den angeschlagenen Technologiekonzern Alstom gebeten. Die Münchener könnten einen Teil ihres Zuggeschäftes plus Barzahlung an Alstom geben und dafür das Turbinengeschäft erhalten.

OMV steigert Öl- und Gasproduktion durch Quellen in Norwegen

Die Öl- und Gasproduktion der OMV ist im ersten Quartal auf 311.000 Barrel gestiegen. Der Zukauf von Ölquellen in Norwegen steigert die Produktion ebenso wie die wieder anlaufende Förderung in Libyen.

Renzis „Revolution“: Regierung Italiens entlässt Chefs in Staatsfirmen

Ministerpräsident Renzi bringt erstmals Frauen auf die Vorstands-Posten. Die Chefposten bei Energieunternehmen und der Bahn werden neu besetzt. Renzi versucht sein Wahlversprechen, eine Revolution in der Wirtschaft, mit dem Personalwechsel einzuleiten.

Bilfinger steigt aus Wüstenstrom-Projekt Desertec aus

Der Baukonzern Bilfinger wird das Wüstenstrom-Projekt Desertec verlassen. Damit folgt das Unternehmen auf E.ON, Siemens und Bosch. Dennoch halten die Initiatoren von Desertec an dem Projekt fest und glauben weiterhin an einen Erfolg.

Stahlkonzern Voestalpine will deutsche Autobauer aus USA beliefern

Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine will vor allem deutsche Autobauer mit Stahlprodukten aus seinem neuen Werk in den USA beliefern. „Unsere Kunden werden vorerst europäische, vor allem deutsche Automobilhersteller sein. Wir haben mit ihnen schon Langfristverträge abgeschlossen“, sagte Voestalpine-Chef Wolfgang Eder...