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Energie

Japan plant Betrieb von Sonnenkollektoren auf dem Mond

Das Potential der Sonnenenergie auf dem Mond ist riesig. Ein japanischer Energiekonzern will es mit einem Gürtel aus Sonnenkollektoren nutzen. Der Energiegewinn wäre gigantisch. Aber Zweifel an der Umsetzbarkeit bleiben.

Vorbereitungen auf den europaweiten Stromausfall

Eine Initiative aus Österreich diskutiert über die Folgen eines europaweiten Stromausfalls. Fazit: Schon kleinere Störungen können weitreichende Dominoeffekte auslösen. Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung planen für den Ernstfall. Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass die Sorge vor einem Blackout durchaus begründet ist.

BDI fordert Merkel zum Kampf gegen Brüssel auf

Vertreter aus verschiedenen Industriezweigen fürchten die Folgen des EU-Beihilfeverfahrens. Die EU ermittelt gegen Deutschland wegen Wettbewerbsverzerrung. Im schlimmsten Fall drohen den Unternehmen Rückzahlungen in Milliardenhöhe.

Abgas-Recycling: Neue Anlage soll Strom mit CO2 erzeugen

Gas- und Kohlekraftwerke können bald wesentlich effektiver Energie liefern. Eine ergänzende Geothermie-Anlage soll die CO2-Abgase der Kraftwerke in Strom umwandeln. Ein Startup aus den USA entwickelt die Technologie.

Die Ressorts in der neuen Regierung

Die neue Regierung auf einen Blick, viele Kompetenzen sind unklar geworden - Grabenkämpfe sind vorhersehbar.

Japaner wollen Solar-Anlage auf dem Mond bauen

Das Potential der Sonnenenergie auf dem Mond ist riesig. Ein japanischer Energiekonzern will es mit einem Gürtel aus Sonnenkollektoren ausbeuten. Der Energiegewinn wäre gigantisch. Aber Zweifel an der Umsetzbarkeit bleiben.

Österreichs Mittelstand profitiert vom China-Boom

China will Milliarden in die Verbesserung der Luftqualität und in Infrastrukturprojekte investieren. Zusätzlich ist die Nachfrage nach Luxusgütern und Dienstleistungen ungebrochen hoch. Ein Umstand, den der österreichische Mittelstand ausnutzen kann.

EU: Bericht beweist „schwerwiegende Fehler beim Geldausgeben“

Scharfe Kritik aus den eigenen Reihen: Der Europäische Rechnungshof spricht von Ineffizienz bei den EU-Ausgaben. 4,8 Prozent, also fast sieben Milliarden Euro, macht die geschätzte Fehlerquote aus. Sind die Fehler aufgedeckt, muss das Mitgliedsland das fälschlich überwiesene Geld dennoch nicht zurückzahlen. Es darf in andere EU-Projekte gesteckt werden.

Energie-Privatisierung: Berliner Volksentscheid gegen Vattenfall gescheitert

Die Berliner Bürger haben sich am Sonntag nicht in der erforderlichen Mehrheit für die Umwandlung des Berliner Stromnetzes in ein reines Öko-Stromnetz ausgesprochen. Damit steigen die Chancen für Vattenfall, das Berliner Stromnetz auch über 2014 hinaus zu betreiben.

E.ON: Behörden ermitteln nach Kauf einer Gas-Firma in Brasilien

Der Energieriese E.On hat sich in Brasilien die Erdgas-Tochter des insolventen Erdöl-Unternehmens OGX gesichert. Die Aufsichtsbehörden ermitteln: Denn der Deal war nicht angemeldet worden.

Energieanbieter fordern Reform der EU-Energiepolitik

Zehn Energieunternehmen haben sich zusammengeschlossen, um gegen die EU-Energiepolitik zu protestieren. Sie fordern Reformpläne von der Kommission, einen Kostenstopp und ein Ende der bestehenden Subventionen für Ökostrom.

EU-Kommissar Oettinger schönt Bericht

Stets behauptete EU-Kommissar Günther Oettinger, Erneuerbare Energien würden viel zu hoch gefördert. Seine Beamten bewiesen ihm das Gegenteil. Oettingers Reaktion: Er lässt die Zahlen aus einem Subventionsbericht streichen.

Experiment: Künstlicher Blitz lädt Handy-Akku auf

Es ist machbar: Ein Handy wurde mit Spannungen aus der Luft wieder aufgeladen. Dafür wurde Energie von 200.000 Volt durch eine 30 Zentimeter kleine Lücke gejagt. Ob die Technik serienmäßig produziert werden kann, ist noch unklar.

Mikrowelle kann Küchengeräte mit Strom versorgen

Die aus Mikrowellengeräten austretenden Strahlen reichen aus, um elektronische Thermometer, Uhren oder Küchenwaagen mit Energie zu versorgen. Man muss diese zum Aufladen in die Nähe der laufenden Mikrowelle stellen.

Hamburg: Volksentscheid gegen Netz-Privatisierung erfolgreich

Die Hamburger Bürger haben sich gegen die durchgeführte Privatisierung des Energienetzes ausgesprochen. Der Hamburger Senat muss nun den Rückkauf des Netzes einleiten. Unerfreulicher Nebeneffekt: Auch den Rückkauf werden die Steuerzahler finanzieren müssen.

Bundesamt: Unternehmen sollten sich gegen Stromausfälle absichern

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnt vor Stromausfällen in Deutschland. Wetterveränderungen und die schlechte Infrastruktur nach Privatisierungen hätten das deutsche Stromnetz anfällig gemacht. Vor allem in Großstädten besteht bei langen Stromausfällen eine erhöhte Panikgefahr.

Biodiesel wird aus Abwasser gewonnen

Ein spanischer Wasserversorger hat erstmals eine Algen-Ernte eingefahren, aus der Biodiesel hergestellt werden soll. Gezüchtet werden die Pflanzen mit Hilfe von Nährstoffen aus häuslichem Schmutzwasser. Noch steckt die Technologie in ihren Kinderschuhen.

Ammoniak aus der Luft wird billiger Treibstoff der Zukunft

Ein neues Verfahren produziert Ammoniak aus dem Wasserstoff und Stickstoff in der Luft. So könnten massiv Kosten eingespart werden, denn herkömmliche Verfahren benötigen extrem viel Energie.

Siemens-Chef Löscher muss gehen

Siemens entlässt den Vorstandschef Peter Löscher. Das Problem liegt jedoch tiefer: Der Konzern wird nicht mehr unternehmerisch geführt. Seine Eigentümer sind Investoren, die sich gerne von eitlen Managern das Blaue vom Himmel versprechen lassen. So blühen Intrigen, Geldgier und Machtspiele. Die klassische Ingenieurs-Kunst von Siemens hat an der Unternehmens-Spitze keine Stimme mehr.

Bundesregierung rät zu Bürgerdividende beim Netz-Ausbau

Bundesumweltminister Altmaier hat lange für die Bürgeranleihe geworben. Die Deutschen könnten sich am Ausbau des Stromnetzes beteiligen und auch noch fünf Prozent Rendite erhalten. Kein schlechter Deal. Doch der Schein trügt: Die Rendite ist keineswegs sicher. Sicher ist nur, dass der Käufer einer solchen Bürgeranleihe im Falle einer Insolvenz des Konzerns sein Geld verliert.