Alle Artikel zu:

Energie

Bundesamt: Unternehmen sollten sich gegen Stromausfälle absichern

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnt vor Stromausfällen in Deutschland. Wetterveränderungen und die schlechte Infrastruktur nach Privatisierungen hätten das deutsche Stromnetz anfällig gemacht. Vor allem in Großstädten besteht bei langen Stromausfällen eine erhöhte Panikgefahr.

Biodiesel wird aus Abwasser gewonnen

Ein spanischer Wasserversorger hat erstmals eine Algen-Ernte eingefahren, aus der Biodiesel hergestellt werden soll. Gezüchtet werden die Pflanzen mit Hilfe von Nährstoffen aus häuslichem Schmutzwasser. Noch steckt die Technologie in ihren Kinderschuhen.

Ammoniak aus der Luft wird billiger Treibstoff der Zukunft

Ein neues Verfahren produziert Ammoniak aus dem Wasserstoff und Stickstoff in der Luft. So könnten massiv Kosten eingespart werden, denn herkömmliche Verfahren benötigen extrem viel Energie.

Siemens-Chef Löscher muss gehen

Siemens entlässt den Vorstandschef Peter Löscher. Das Problem liegt jedoch tiefer: Der Konzern wird nicht mehr unternehmerisch geführt. Seine Eigentümer sind Investoren, die sich gerne von eitlen Managern das Blaue vom Himmel versprechen lassen. So blühen Intrigen, Geldgier und Machtspiele. Die klassische Ingenieurs-Kunst von Siemens hat an der Unternehmens-Spitze keine Stimme mehr.

Bundesregierung rät zu Bürgerdividende beim Netz-Ausbau

Bundesumweltminister Altmaier hat lange für die Bürgeranleihe geworben. Die Deutschen könnten sich am Ausbau des Stromnetzes beteiligen und auch noch fünf Prozent Rendite erhalten. Kein schlechter Deal. Doch der Schein trügt: Die Rendite ist keineswegs sicher. Sicher ist nur, dass der Käufer einer solchen Bürgeranleihe im Falle einer Insolvenz des Konzerns sein Geld verliert.

Chaos in der europäischen Energie-Politik

Die EU will auf Drängen der Atomstrom-Konzerne die Kernenergie fördern lassen. Die Deutschen sind empört - müssen sich jedoch vorwerfen lassen, dass sie die Erneuerbaren Energien begünstigt haben. Der Streit zeigt, dass staatlicher Interventionismus faire Märkte zerstört.

Fed-Chef Bernanke will Inflation auf 2 Prozent erhöhen

Die offizielle Inflationsrate von nur 1 Prozent müsse auf circa 2 Prozent erhöht werden, so Fed-Chef Bernanke. Daher will er die extrem lockere Geldpolitik fortsetzen. Doch die tatsächliche Inflation liegt schon jetzt bei mindestens 8 Prozent.

Lebenshaltungskosten in Deutschland steigen

Die Geldpolitik der EZB zeigt ganze Wirkung. Im Juni sind die offiziellen Verbraucherpreise um 1,8 Prozent gestiegen. Vor allem bei den Lebensmitteln und der Energie gingen die Preise deutlich nach oben. Die Kartoffelpreise stiegen beispielsweise um ganze 35,2 Prozent.

Falsche Energiepolitik: Strompreise in Deutschland drastisch gestiegen

Der Strompreis für gewerbliche Abnehmer ist in Deutschland innerhalb eines Jahres um satte 12,4 Prozent gestiegen. Im Osten ist Energie nochmal um einiges teurer als in den alten Bundesländern. Durch eine weitere Erhöhung der EEG-Umlage wird Strom auch im Jahr 2014 empfindlich teurer werden.

Materialentwicklung macht Wasserstoff als Energieträger effizienter

Eine Entdeckung US-amerikanischer Wissenschaftler könnte die Verwendung von Wasserstoff als Energieträger einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen. Statt teurem Platin verwenden die Forscher einen anderen Katalysator-Stoff. Die Kosteneffizienz wird dadurch wesentlich verbessert.

E.on muss Kunden 88.000 Euro Entschädigung zahlen

Eine Sammelklage von 54 E.on-Kunden hat vor Gericht einen Erfolg erzielt: Der Energie-Konzern muss die Kläger mit insgesamt 88.000 Euro wegen überzogener Preise entschädigen. Machen weitere Kunden ihre Ansprüche geltend, drohen dem Konzern Nachzahlungen in Millionenhöhe.

Für gutes Klima: Seifenindustrie fordert Wäsche-Waschen bei 30 Grad

Die Seifenindustrie hat eine Kampagne gegen Energieverschwendung gestartet. Danach sollen die Europäer ihre Wäsche künftig nur noch bei 30 Grad waschen. Strom und Wasserkosten sollen dadurch gespart werden.

Europa: Hohe Energiekosten verhindern Wachstum

Die steigenden Energiepreise in Europa erschweren die wirtschaftliche Erholung. Auch der Boom der Schieferöl-Förderung in Nordamerika kann daran nichts ändern. Der Euroraum bleibt abhängig von den Lieferungen der OPEC-Länder.

Energie-Agentur fordert niedrigere Strompreise

Die Internationale Energie Agentur kritisiert die hohen Strom-Entgelte in Deutschland. In ihrem Länderbericht 2013 fordert sie Preissenkungen und den Ausbau der Übertragungs-Netze.

„Magnetisches Feuer“: Physiker enthüllen den Pfad der Energie

Energie verbreitet sich in magnetischen Materialien wie ein Waldbrand. Diese Erkenntnis kann dazu beitragen, dass Verständnis von chemischen Kettenreaktionen zu verbessern und Energiespeicher zu optimieren.

Panne im Strom-Netz: Österreich entgeht knapp dem Blackout

Aufgrund einer plötzlichen Datenflut wurden die Steuerungszentralen des österreichischen Stromnetzbetreibers APG vorübergehend lahmgelegt. Die Stromversorgung in Österreich geriet in Gefahr. Der Vorfall zeigt: Die Stromversorgung hängt in Österreich an einem seidenen Faden.

Energiepolitik soll auf EU-Ebene zentralisiert werden

Die EU soll die Emissions-Zertifikate wieder teurer machen und klare Vorschriften zu den Öko-Energien erlassen. Dies fordert eine britische Parlaments-Kommission. Dadurch würde der Strom für den Verbraucher noch teurer werden. Es ist bemerkenswert, dass ein solcher Vorschlag ausgerechnet aus London kommt.

Billigstrom-Anbieter Flexstrom ist pleite

Der Billigstrom-Anbieter Flexstrom ist pleite. Teuer bezahlen werden nun jene, die dem windigen Geschäftsmodell aufgesessen sind: Die Kunden von Flextrom mussten nämlich mit Vorkasse zahlen. Ihre Einzahlungen können sie nun vergessen.

Dank Schiefergas: Energiepreise in den USA deutlich günstiger als in Europa

Energie ist in Europa um ein Vielfaches teurer als in den USA. Verantwortlich sind der dortige Schiefergas-Boom und die Energiepolitik der EU. Die Risiken der Schiefergas-Förderung solle man in Europa vernachlässigen, fordert die Industrie.

Fracking-Wasser löst starke Erdbeben aus

Wissenschaftler der Columbia University haben nachgewiesen, dass Begleitmaßnahmen der umstrittenen Gasfördermethode Fracking zu Erdbeben führen. Das von ihnen untersuchte Beben der Stärke 5,7 nach Richterskala im US-Bundesstaat Oklahoma vom November 2011 sei das größte gewesen, das jemals auf Grund von Restwasser-Deponierung hervorgerufen wurde.