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Energie

Sparprogramm: Paris soll nachts dunkel bleiben

Das französische Umweltministerium will, dass Geschäfte und Büros ab Juli nachts ihre Beleuchtung ausschalten. Strom und Geld sollen so gespart werden. Die Bezeichnung Paris als ‚Stadt des Lichts’ ist damit bald passé. Gegner fürchten einen Schaden für den Tourismus und die Unternehmen.

Energie: Rost wird bald in Solarzellen eingesetzt

Rost wird in Zukunft in Solarzellen eingesetzt. Das Eisenoxid ist dazu geeignet, Sonnenenergie direkt in Wasserstoff umzuwandeln. Dieser speichert die Sonnenenergie. Das günstige Eisenoxid ersetzt dabei teure Halbleitermaterialien.

Drachen zur Gewinnung von Windenergie

Windkraftanlagen sollen in bis zu 500m Höhe in Form von Drachen bis zu 120 Gigawattstunden pro Jahr produzieren können. Die Drachen sind angesichts der mit zunehmender Höhe steigenden Windkraft in der Lage, mehr Wind in Energie umzwandeln.

Weltweit größte Strom-zu-Gas-Anlage geht in Betrieb

Die Strom-zu-Gas-Technologie steht kurz vor der Marktreife. Jetzt wurde die weltweit größte Strom-zu-Gas-Anlage am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg in Betrieb genommen.

Sturmwarnung: Europäisches Stromnetz durch deutsche Windenergie in Gefahr

Das unzureichende Stromnetz Deutschlands bedroht bei Starkwind die Sicherheit des polnischen und tschechischen Stromnetzes. Der bei Sturmböen von Windanlagen in zu großem Umfang produzierte Strom wird aus Deutschland nach Polen und Tschechien umgeleitet. Dort droht in Spitzenzeiten der Zusammenbruch des Netzes, weshalb die Osteuropäer dazu übergegangen sind, die Netze einfach zu kappen.

Zuwenig Investitionen in Stromnetze: Erneut Black-Out in Brasilien

Ein Stromausfall verdunkelte den Freitagabend in weiten Teilen Brasiliens für mehr als vier Stunden. Schon am Tag davor kam es zu einem Ausfall der Elektrizität in elf Regionen des Landes. Bei den schlimmsten Stromausfällen in zehn Jahren saßen über 53 Millionen Brasilianer stundenlang im Dunkeln. Nun macht sich die Regierung Sorgen um den planmäßigen Ablauf der Fußball-WM 2014.

BDI: „Zunehmende Zentralisierung hat in Europa wenig Chancen“

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Markus Kerber, glaubt, dass der reine Sparkurs die Krise in Europa nicht beenden kann: Er fordert einen Impuls für Investitionen. Weil Banken und Staaten wegen der Schuldenkrise handlungsunfähig seien, müsse die Industrie als Motor für Beschäftigung und Innovation wirken. Einer zunehmenden Zentralisierung in Brüssel erteilt Kerber eine klare Absage.

Studie soll Effizienz von Biogas steigern

Biogas stellt im Rahmen einer bedarfsorientierten Stromversorgung einen zukunftsträchtigen Weg dar. Fluktuierende Energiequellen wie Wind und Sonne können so ausgeglichen werden und die Sicherheit der Stromversorgung gewährleisten.

Griechenland: Photovoltaik-Branche mit Problemen

Erneuerbare Energien könnten in Griechenland zum Mega-Flop werden. Seit Monaten haben die Unternehmen zugesagte Förderungen nicht erhalten. Das gesamte Geschäft ist kreditfinanziert. Nun führt die Regierung eine „Sonderabgabe“ ein, die das Überleben der Photovoltaik gänzlich gefährdet.

Hochtemperatur-Batterien sollen mehr Kapazität bringen

Die Stromerzeugung aus Windkraft- und Solaranlagen schwankt stark und ist deshalb nicht an den Stromverbrauch gekoppelt. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist daher darauf angewiesen, große Energiemengen zu speichern und schnell wieder bereit zu stellen.

2,7 Prozent: Inflation in der Eurozone steigt überraschend

Die jährliche Inflationsrate ist im Euroraum im September trotz Rezession auf nun mehr 2,7 Prozent angestiegen. Besonders bei den Energie- und Nahrungsmittelpreisen kam es zu einer stärkeren Inflation.

Kohlekraftwerke: Energiewende begünstigt schmutzige Brennstoffe

Die Energiepolitik der Bundesregierung fördert den Einsatz von Kohlekraftwerken: Weil Strom aus Kohle spottbillig ist, wird der Atomausstieg zum Problem für den Klimaschutz. Denn Kohle ist der schmutzigste Energieträger und wird dennoch massiv ausgebaut.

Nanostruktur ermöglicht schnell ladende Akkus

An der Ludwig-Maximilians-Universität in München wurde eine neue Struktur für Lithium-Inonen-Akkus entwickelt. Die neuen Akkus lassen sich ohne Leistungsverlust in Sekunden aufladen.

Schuldenkrise: Mittelstand blickt mit großer Skepsis in die Zukunft

Die aktuelle Umfrage des BDI zeigt: Obwohl die deutschen Mittelständler ihre derzeitige Situation noch relativ positiv einschätzen, rechnen sie in den kommenden zwölf Monaten mit einer deutlichen Verschlechterung.

Neue Fertigungstechnologie soll Leuchtdioden deutlich verbilligen

Ein neues Fertigungsverfahren macht die Herstellung von Leuchtdioden (LED) billiger. Damit könnte der Durchbruch der energiesparenden Licht-Technologie kurz bevorstehen.

Windkraftwerk produziert Wasser und Strom

Ein französisches Unternehmen hat eine Windkraftanlage entwickelt, die neben Strom auch Wasser produziert. Dazu nutzt sie die Luftfeuchtigkeit. Nach mehrjährigen Tests könnte die vielseitige Turbine nun in besonders trockenen Ländern zur Versorgung eingesetzt werden.

Neue Legierungen ermöglichen effizientere Energiegewinnung

Konventionelle Techniken können durch neue Materialien verbessert werden: Spezielle Legierungen bringen mehr Effizienz für Turbinen in der Luftfahrt und der Energiegewinnung.

Zahl der Biogasanlagen wächst weiter

Nach Erhebungen des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) waren Ende 2011 in Deutschland rund 7.200 Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Anlagenleistung von ca. 2.850 MWel in Betrieb.

Umweltministerium will Tempolimit auf Autobahnen

Um das Energiekonzept der Bundesregierung doch noch zu retten, soll auf den deutschen Autobahnen ein Tempolimit eingeführt werden - folgert das Umweltministerium aus einer von ihm beauftragten Studie. Dafür sollte die Solarenergie weiter gefördert werden.

Russland will sich Gasversorgung in Griechenland sichern

Gazprom will bei der Privatisierung der Gasunternehmen in Griechenland mitbieten. Sollten die Anteile am griechischen Pipelinebetreiber tatsächlich an Gazprom gehen, würde Russland weiter an Einfluss auf die Energiepolitik der EU gewinnen.