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Energie

Kühlschrank ohne Strom entwickelt

Ein Berliner Startup hat einen stromlosen Kühlschrank entwickelt. Die Verdunstungskälte von Warmwasser sorgt für die Kühlung und spart so Strom und CO2. Die ersten Exemplare sollen ab kommendem Jahr Medikamente in heißen Entwicklungsländern kühlen.

Ölpreisverfall belastet Unternehmen branchenübergreifend

Die anhaltenden Tiefstpreise bei Erdöl bringen Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen gleichermaßen in Bedrängnis. Nach den Förderern geraten auch Dienstleister und Zulieferer in Schwierigkeiten. Längst müssen nicht mehr nur die Produzenten Ausgaben zurückfahren und Stellen streichen.

Gaskonzern Linde erhält Großauftrag in Russland

Der Industriegase-Konzern Linde hat sich einen Großauftrag aus Russland gesichert. Das Münchner Unternehmen wird Gazprom-Partner für ein Erdgasprojekt nahe der russisch-chinesischen Grenze. Das Auftragsvolumen soll im hohen dreistelligen Millionen-Bereich liegen.

Umwandlung von Abgasen in Kraftstoff spart Unternehmen Kosten

Riesige Industrieanlagen sollen künftig das Kohlenstoffdioxid aus der Luft filtern. Dabei geht es weniger um Umweltschutz als um die zunehmende Entdeckung von CO2 als Energie-Rohstoff: Die klimaschädlichen Gase werden dank neuer Verfahren in Kraftstoffe zurück verwandelt.

Grüne Atomkraft: Kernfusion bietet grenzenlose Energie

Nahezu Energie ohne Ende, fast keine Umweltbelastungen – das ist das große Versprechen der zivilen Kernfusion. Wenn die Technik einmal so weit ist, könnte sie die Energiewirtschaft revolutionieren. Aber ist ein in den USA angekündigter Durchbruch wirklich schon greifbar?

Strompreise für Unternehmen sind gestiegen

Seit Januar 2015 sind die Strompreise für Mittelständler im Schnitt um 1,4 Prozent gestiegen. Die günstigen Großhandelspreise wurden nicht an die Unternehmen weitergegeben und der Anteil der Steuern bleibt hoch.

Innovation: Atmende Solarbatterie steigert Möglichkeiten enorm

Forscher an der Ohio State University haben eine Solarzelle entwickelt, die ihre eigene Energie speichert und dafür Luft atmet. Nach Angaben der Erfinder könnten damit die Kosten für erneuerbare Energien um 25 Prozent sinken.

Günstige Energie: Gleise erzeugen bei Benutzung Strom

Ein italienisches Start-up entwickelt Gleise aus Recycling-Material, die Strom erzeugen können. Dabei wandeln sie den Druck der Züge auf die Schwellen in Elektrizität um. Das Sparpotential ist enorm: Weltweit müssen jährlich rund 70 Millionen Gleisteile ersetzt werden.

Enorme Leistungs-Steigerung: Solarzellen gibt es künftig in 3D

Statt flacher Zellen sollen künftig rotierende Kegel das Sonnenlicht einfangen. Durch den besseren Einfallswinkel ließe sich so bis zu zwanzig Mal mehr Strom produzieren als mit einer flachen Zelle.

Windkraft: Rotor-Blätter aus Stahl sparen Zeit und Kosten

Forscher des Fraunhofer Institut setzen für kleinere Windräder auf Rotorenblätter aus Metall. Die Blätter sind so im Gegensatz zur Kunststoff-Variante zu über 90 Prozent recyclebar. Auch die Produktionszeit sowie die Kosten sinken erheblich.

Thermal-Kraftwerk: Wärme der Ozeane wird in Energie umgewandelt

Neben Solar- und Windenergie setzen Unternehmen und Staaten immer mehr auf eine neue Technologie zur Energiegewinnung. Die Differenz der Wassertemperatur wird zur Stromerzeugung genutzt. In Martinique wird gerade an einem entsprechenden Kraftwerk gearbeitet.

Mexiko privatisiert Öl- und Gasfelder

Per Verfassungsreform hat Mexiko seinen bislang streng regulierten Energiemarkt geöffnet. Damit sollen frisches Geld und Spezialwissen ins Land geholt werden. Jetzt wurden Öl- und Gasfelder an Unternehmen in Mexiko, den USA und Kanada verkauft.

Spezial-Gel steigert die Effizienz von Solarzellen

Ein organisches Gel kann die Effizienz von herkömmlichen Solarmodulen verdoppeln. Es enthält eine Mischung aus biologischen Materialien, um das Sonnenlicht zu sammeln. So lässt sich ein viel größerer Teil des Lichtspektrums in Strom umwandeln als bisher.

Investitionen in Solarstrom erzielen weltweit Erfolge

In Indien entsteht derzeit ein Flughafen, der zu einhundert Prozent mit Solarstrom betrieben wird. Die Anlage wird jeden Tag bis zu 60.000 Kilowattstunden Strom erzeugen und so den Ausstoß von hunderttausenden Tonnen Kohlendioxid verhindert. Die Fertigstellung ist bereits für Mai 2016 geplant.

Batterie-Recycling von Elektroautos ermöglicht effizienteren Ökostrom

In Deutschland entsteht derzeit die weltgrößte Batterie-Speicheranlage für erneuerbare Energien. Dazu werden gebrauchte Batterien aus Elektro-Autos gebündelt und wiederverwendet. Somit verlängert sich der Verwertungszyklus der Batterien auf bis zu zwanzig Jahre.

Energie-Recycling: Londoner U-Bahn investiert in optimierte Prozesse

Die U-Bahn in London gewinnt beim Bremsen künftig Strom. Eine neue Technologie fängt die so entstehende Wärme-Energie ein und wandelt sie in Strom um. Dieser versorgt die Bahnstationen mit Elektrizität und spart so Millionen ein.

OMV startet Ölproduktion bei norwegischem Edvard Grieg Feld

Erstmals hat der österreichische Ölkonzern OMV Öl aus dem norwegischen Edvard Grieg Feld in der Nordsee gefördert. Ab dem zweiten Halbjahr 2016 soll das Feld in der Spitze rund 19.000 Fass pro Tag zur Produktion der OMV beitragen. Neben OMV sind auch Statoil und Wintershall Norge mit einem Anteil von jeweils 15 Prozent an dem Feld beteiligt.

Tisch mit Wärmespeicher spart Heizkosten

Ein neuer Speicherstoff macht aus einem Tisch einen Wärmespeicher. Das Material nimmt tagsüber Wärme auf und gibt sie nachts wieder ab. Damit lassen sich laut Hersteller sowohl Heiz- als auch Kühlkosten um ein bis zwei Drittel senken.

Energie-Konzerne behalten sinkende Gaspreise für sich

Viele Energie-Versorger geben sinkende Gaspreise nicht an ihre Kunden weiter. Die Großhandelspreise gingen auf Jahressicht um 17 Prozent zurück, die Preise für Haushaltskunden jedoch nur um 2,7 Prozent, so ein Vergleichsportal. Demnach haben die Hälfte der Grundversorger die Preise gar nicht gesenkt oder sogar erhöht.

Deutschland finanziert europäische Kohleindustrie

Mehrere Milliarden Euro an Krediten wurden von deutschen Banken und Investoren in den vergangenen fünf Jahren an die Kohleindustrie vergeben. Investoren und Banken aus den USA und Frankreich hingegen ziehen sich immer stärker aus der Branche zurück.