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Energie

Energie-Recycling: Londoner U-Bahn investiert in optimierte Prozesse

Die U-Bahn in London gewinnt beim Bremsen künftig Strom. Eine neue Technologie fängt die so entstehende Wärme-Energie ein und wandelt sie in Strom um. Dieser versorgt die Bahnstationen mit Elektrizität und spart so Millionen ein.

OMV startet Ölproduktion bei norwegischem Edvard Grieg Feld

Erstmals hat der österreichische Ölkonzern OMV Öl aus dem norwegischen Edvard Grieg Feld in der Nordsee gefördert. Ab dem zweiten Halbjahr 2016 soll das Feld in der Spitze rund 19.000 Fass pro Tag zur Produktion der OMV beitragen. Neben OMV sind auch Statoil und Wintershall Norge mit einem Anteil von jeweils 15 Prozent an dem Feld beteiligt.

Tisch mit Wärmespeicher spart Heizkosten

Ein neuer Speicherstoff macht aus einem Tisch einen Wärmespeicher. Das Material nimmt tagsüber Wärme auf und gibt sie nachts wieder ab. Damit lassen sich laut Hersteller sowohl Heiz- als auch Kühlkosten um ein bis zwei Drittel senken.

Energie-Konzerne behalten sinkende Gaspreise für sich

Viele Energie-Versorger geben sinkende Gaspreise nicht an ihre Kunden weiter. Die Großhandelspreise gingen auf Jahressicht um 17 Prozent zurück, die Preise für Haushaltskunden jedoch nur um 2,7 Prozent, so ein Vergleichsportal. Demnach haben die Hälfte der Grundversorger die Preise gar nicht gesenkt oder sogar erhöht.

Deutschland finanziert europäische Kohleindustrie

Mehrere Milliarden Euro an Krediten wurden von deutschen Banken und Investoren in den vergangenen fünf Jahren an die Kohleindustrie vergeben. Investoren und Banken aus den USA und Frankreich hingegen ziehen sich immer stärker aus der Branche zurück.

Norwegen: Ölkonzern Statoil baut schwimmenden Windpark

Statoil hat eine Möglichkeit gefunden, um Offshore-Windanlagen umweltverträglicher zu machen: Statt die Windräder wie bisher am Meeresgrund zu installieren, plant der Ölkonzern ein System aus schwimmenden Windrädern. Eine solche Anlage soll nun vor der schottischen Küste entstehen.

US-Notenbank stützt Energiewirtschaft der USA

Die US-Notenbank hält die Zinsen niedrig, weil so die US-Energiewirtschaft vom niedrigen Ölpreis profitiert. Dadurch ruft der Krieg in Syrien immer neue Player auf den Plan: Die OPEC-Staaten und Russland brauchen dringend höhere Ölpreise. Die Folge ist ein globaler Wirtschaftskrieg, dessen Folgen auch Europa immer deutlicher zu spüren bekommt.

OECD: Regierung ignoriert öffentliche Meinung bei Gesetzesvorhaben

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung kritisiert die deutsche Gesetzgebung. Einerseits werde sie nicht stark genug eingesetzt, um die Wirtschaft des Landes durch bessere Regulierung zu stärken. Andererseits bleiben die Bürger bei Gesetzesvorhaben mit ihrer Meinung meistens außen vor.

Milliarden-Übernahme in der Erdgas-Branche

In der Energie-Branche ist es erneut zu einer umfangreichen Übernahme gekommen. Neben einer Milliarden-Zahlung hat Duke Energy auch angekündigt, die Schulden des Erdgaslieferanten Piedmont Natural Gas zu übernehmen.

VW plant Abwrackprämie für manipulierte Autos

VW will bestimmte manipulierte Diesel-Autos gegen Neuwagen eintauschen. Sonderrabatte sollen die Kunden dazu anregen, ihr altes Fahrzeug für ein neues Modell in Zahlung zu geben. Eine Nachrüstung wäre demnach vor allem für 1,6-Liter Motoren zu teuer.

Wasserstoff-Auto produziert Strom für Zuhause

Toyotas neues Konzeptauto produziert genügend Energie, um neben dem eigenen Antrieb ein Einfamilienhaus mit Strom zu versorgen. Dazu ist ein Stromaggregat eingebaut, das über externe Wasserstofftanks in der Garage betrieben wird.

Öl-Krise: In der Nordsee entfallen tausende Arbeitsplätze

Die britische Öl-Industrie in der Nordsee wird angesichts des Ölpreis-Verfalls weitere 10.000 Arbeitsplätze verlieren. Mit den bereits gestrichenen 5.000 Arbeitsplätzen wird die Branche 35 Prozent ihrer Belegschaft abbauen.

Lampe Ohne Batterie: Licht aus Körperwärme

Die Wärme aus einem Finger reicht aus, um eine Taschenlampe zum Leuchten zu bringen. Ein Startup hat einen winzigen thermoelektrischer Generator entwickelt, der die Wärme in genügend elektrische Energie umwandelt, um eine LED-Lampe zum Leuchten zu bringen.

Alternative Krafstoffe: Audi verspricht sauberen Diesel aus dem Labor

Während der VW-Skandal den Ruf von Diesel schwer beschädigt, arbeitet Audi an einer möglichen, sauberen Zukunft des Kraftstoffs. Zusammen mit deutschen und amerikanischen Unternehmen stellt Audi zwei Arten von synthetischem Diesel her. Ein großer Vorteil des Kraftstoffs aus dem Labor ist seine Reinheit: Er ist anders als Mineralöldiesel schwefel- und aromatenfrei.

EnBW übernimmt Gaslieferanten VNG

Der Stromversorger EnBW will den ostdeutschen Gaslieferanten VNG übernehmen. EnBW kauft die Anteile für 1,5 Milliarden Euro von dem bisherigen Mehrheitseigner EWE und gibt im Gegenzug seine Beteiligung an der EWE zurück. Der Austausch könnte einen jahrelangen Streit zwischen den Unternehmen beenden.

Biotechnik: Pilze verlängern Laufzeit von Lithium-Ionen-Akkus

Der gemeine Champignon kann die Laufzeit und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Akkus erheblich verlängern. Die günstigen Pilze können das bisher aufwendig gewonnene synthetische Material Graphen ersetzen. Die Leistung der Pilz-Akkus werde dadurch mit der Zeit immer besser, statt nachzulassen.

EZB unter Druck: Rohstoffpreise drücken Inflation

Die deutsche Inflationsrate wird im September voraussichtlich stagnieren. Vor allem die tiefen Rohstoffpreise sorgen dafür, dass die EZB ihr Inflationsziel von zwei Prozent nicht erreichen kann.

Großauftrag: Voestalpine liefert Pipeline-Blech nach Abu Dhabi

Voestalpine hat einen Großauftrag für ein Pipeline-Projekt in Abu Dhabi erhalten. Der österreichische Stahlkonzern soll 95.000 Tonnen an Röhrenblechen für das Erdgasprojekt IGD-E liefern. Den Auftragswert verriet das Unternehmen nicht.

EU gegen Genehmigung für deutsche Braunkohle-Beihilfen

Die Europäische Kommission kritisiert Deutschland wegen der Sonderbehandlung für die Braunkohlekraftwerke. Diese sollen nach der geplanten Strommarktreform nach der Abschaltung als Reserve bereitgehalten werden und dafür Geld erhalten. Die EU-Behörde wertet dies als Beihilfe für klimaschädliche Energie und stellt eine Genehmigung in Frage.

Energiekonzern Eni findet Riesen-Gasfeld vor Ägypten

Vor der ägyptischen Küste meldet der italienische Energiekonzern Eni den Fund eines riesiges Erdgasfelds. Die Vorkommen könnten sich als die größten weltweit erweisen. Eine Förderung der 850 Milliarden Kubikmeter Erdgas könnte Ägypten wieder zum Energie-Exporteur machen.