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Energie

Bundesregierung legt vier Atom-Zwischenlager

Die Bundesregierung und die vier Atomkonzerne haben sich nach jahrelangem Ringen auf vier Zwischenlager für bislang im Ausland gelagerten radioaktiven Müll verständigt. Danach sollen die Abfälle in Castor-Behältern an den AKW-Standorten Brokdorf, Philippsburg, Biblis und Isar in Bayern gebracht werde.

Inflation: Preise steigen den vierten Monat in Folge

Im Mai ist die Inflationsrate um 0,7 Prozent gestiegen. Vor allem für Lebensmittel und Mieten mussten die Konsumenten mehr bezahlen. Das konnten die gesunkenen Preise für Mineralölprodukte und Energie nicht mehr auffangen. Die Bundesbank erwartet für die kommenden Jahre weitere Preisanstiege.

Industrieproduktion im Euroraum stagniert

Sowohl in der Eurozone als auch in der EU ist die Industrieproduktion im April gegenüber dem Vormonat quasi zum Stillstand gekommen. Verantwortlich dafür war eine rückläufige Produktion von Verbrauchsgütern und von Energie. Vor allem die Russland-Sanktionen belasten die Industrie.

DIW: Staatlicher Fonds für Atomausstieg notwendig

Die Rückstellungen der Energiekonzerne für den Abriss der Kernkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls reichen dem DIW zufolge nicht aus. Das Institut schlägt deshalb die Gründung eines staatlichen Fonds vor, über die der Atomausstieg abgewickelt wird.

Erste Solar-Betonwand eingeweiht

In Herne wurde Europas erste Solar-Betonwand eingeweiht. Etwa 500 Kilowattstunden Energie kann die Wand jedes Jahr an Energie zur Verfügung stellen. Der Beton soll deutlich mehr Energie erzeugen können als herkömmliche Solarzellen.

Energiesparen: Tisch speichert Wärme und gibt sie wieder ab

Durch einen integrierten Speicherstoff kann der Tisch tagsüber Wärme aufnehmen und diese nachts abgeben. Damit lässt sich die Energie, die zur Kühlung eines Raumes benötigt wird, um bis zu 30 Prozent senken. Entsprechend geringer fallen auch die Heizungskosten aus.

IWF: Staaten subventionieren Energiekonzerne mit 5,3 Billionen Dollar

Mit etwa zehn Millionen Dollar wird die Energiebranche jede Minute subventioniert. Vor allem die unsichtbaren Subventionen sind immens, so der IWF. Denn beim Thema Energie gehe es auch um entstandene Umwelt- und Gesundheitsschäden, für die die Staaten aufkommen, nicht aber die Konzerne.

Klima-Abgabe: Gabriel gibt Kohle-Industrie nach

Bei der Diskussion um die Reduzierung der CO2-Ausstöße ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel der Branche entgegengekommen. Alte Kraftwerke müssen nur noch 16 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 einsparen. Eine höhere Förderung umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerke soll die Verschnaufpause für die Kohleindustrie tragen.

Grüne Energie: Institut entwickelt wiederverwertbare Rotor-Blätter aus Stahl

Forscher des Fraunhofer Institut setzen für kleinere Windräder auf Rotorenblätter aus Metall. Der Vorteil: Die Blätter sind so zu über 90 Prozent recyclebar. Die Produktionszeit für diese Rotorenblätter sinkt erheblich und der Preis reduziert sich erheblich.

Solarfirma Capital Stage will insolvente Prokon übernehmen

Capital Stage hat ein verbindliches Angebot für knapp 95 Prozent der Firma Prokon abgegeben. Die verbleibenden Anteile sollten durch einen weiteren Investor übernommen werden. Prokon hatte Anfang 2014 Insolvenz angemeldet.

Vattenfall will deutsches Braunkohle-Geschäft so schnell wie möglich loswerden

Auch der schwedische Energie-Konzern Vattenfall will sich aus dem Geschäft mit Braunkohle zurückziehen. Alle deutschen Braunkohle-Aktivitäten sollen so schnelle wie möglich verkauft werden. Vattenfall muss infolge der Energiewende 1.000 Stellen streichen.

Kletter-Roboter übernimmt Wartung von Windrädern

Roboter sollen künftig selbstständig die Rotorblätter von Windrädern warten. Forscher haben eine Arbeitskabine entwickelt, die die bis zu 140 Meter hohen Türme selbstständig hinaufklettert. Noch ist ein Mensch darin, künftig sollen die Maschinen jedoch die Rotorblätter autonom auf Schäden überprüfen.

Autoreifen sollen Elektro-Autos mit Strom versorgen

Goodyear hat Autoreifen vorgestellt, die während der Fahrt Elektrizität erzeugen. Sie wandeln die Wärme, die durch die Reibung mit dem Straßenbelag entsteht, in Energie um. Damit könne man Elektrofahrzeuge mit zusätzlicher Energie versorgen.

Gazprom verkauft Anteile an deutschem Gasversorger VNG

Nach Wintershall will sich auch Gazprom will sich von seinem Anteil an dem ostdeutschen Gasversorger VNG trennen. Mit dem Rückzug treibt der russische Energiekonzern auch seine Strategie voran, das Europa-Geschäft zurückzufahren. Auch der norddeutsche Energiekonzern EWE will sich von VNG trennen.

Google baut fliegende Turbine zur Stromerzeugung

Google entwickelt fliegende Windturbinen zur Energiegewinnung. Die Geräte werden wie Drachen an einer Schnur in die Höhe gelassen. So werden die stärkeren Höhenwinde genutzt, zudem sei der Aufbau günstiger und einfacher als konventionelle Windräder.

Cloud-Dienst verkauft Super-Computer als Heizkörper

Das französische Startup Qarnot stellt Computer-Module her, die als Heizkörper dienen. Die Abwärme, die beim Rechnen erzeugt wird, heizt den Raum auf, die Rechenleistung wird gewinnbringend an Cloud-Dienste vermietet.

Super-Computer als Heizkörper

Computer-Module nutzen die Abwärme, die beim Rechnen erzeugt wird, zum Heizen. Die Rechenleistung wird gewinnbringend an Cloud-Dienste vermietet. Ein französisches Startup hat bereits 350 Module in Betrieb.

Duschen erzeugt Strom: Grüne Energie aus dem Wasserrohr

Die amerikanische Stadt Portland in Oregon hat ihre Wasserleitungen mit Turbinen ausgestattet. Dadurch gewinnt die Gemeinde aus dem Wasserverbrauch der Bürger Energie. Die bisher installierten Test-Systeme produzieren bereits genug Strom, um jedes Jahr 150 Familien zu versorgen.

Niedriger Ölpreis gefährdet Existenz zahlreicher Öl-Firmen

In der weltweiten Öl- und Gasbranche stehen Firmenanteile von insgesamt 112 Milliarden Dollar zum Verkauf. Doch Finanzinvestoren halten sich noch zurück. Die Talsohle beim Ölpreis ist noch nicht erreicht. Der niedrige Ölpreis senkt die Aktienkurse der Ölfirmen. Investoren erhoffen sich hohe Renditen, wenn der Ölpreis schließlich wieder steigt.

USA könnten Pleite-Welle von russischen Unternehmen auslösen

Die US-Regierung besteht auf einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Auch die EU muss mitziehen. Washington will nun Sanktionen, die eine „verheerende“ Wirkung haben, Russland solle „leiden“. Geplant sind Finanz-Maßnahmen, die eine Pleitewelle in Russland auslösen könnten.