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Energie

Schweizer Energiewirtschaft gerät zunehmend unter Druck

Sinkende Strompreise, große Konkurrenz und neue gesetzliche Regelungen belasten die Schweizer Energiewirtschaft. Die geplante Liberalisierung des Strommarktes wird deswegen weiterhin sehr kritisch gesehen. Sogar von europäischer Ebene kommen Anforderungen.

Kraftwerksförderung: Stromintensive Großkunden müssen weniger Aufschläge zahlen

Die Bundesregierung kommt der stromintensiven Großindustrie entgegen. Ein neuer Entwurf zur Kraftwerksförderung sieht einen deutlich geringeren Aufschlag vor. Weniger energieintensive Unternehmen müssen dieses Entgegenkommen dann jedoch finanzieren.

Europäische Industrie fährt Produktion zurück

Im Juni ist die Produktion von Investitionsgütern, Gebrauchs- und Verbrauchsgütern überraschend zurückgegangen. Die stärksten Rückgänge wurden in Kroatien und Portugal verzeichnet. In Deutschland ging die Produktion um 0,9 Prozent zurück.

Fraunhofer Elektrosportwagen erhält Straßenzulassung

Der zugelassene IISB-One ist komplett mit Komponenten, die am Fraunhofer IISB entwickelt wurden, ausgestattet. Das Ladesystem des Sportwagens wiegt nur 3 Kilogramm und verfügt über einen Ladewirkungsgrad von 97 Prozent.

Sinkende Rohstoffpreise gefährden Exportländer wie Deutschland

Nach der Finanzkrise steht die Weltwirtschaft vor einer weiteren großen Herausforderung. Die massiven Einbrüche der Rohstoffpreise sind bereits spürbar, ihrer Wirkung wird aber erst in den kommenden Wochen und Monaten voll zu spüren sein. Vor allem Export-Nationen wie Deutschland werden davon betroffen sein.

Förderung von Wind- und Solaranlagen künftig nur noch per Ausschreibung

Die Ökostrom-Förderung soll günstiger werden: Künftig sollen die staatlichen Hilfen für neue Anlagen per Ausschreibung an den Bewerber mit den geringsten Förderkosten gehen. Bislang bekommen die Betreiber einen auf 20 Jahre garantierten Abnahmepreis für ihren Strom.

Alternative Energie: Lampe generiert Strom aus Salzwasser

Ein Startup hat Lampen entwickelt, die allein mit Salzwasser laufen. Die Energie aus einem Liter Meerwasser etwa bringt die LED-Lampe für 8 Stunden täglich zum Leuchten. Auch Smartphones können mit dem Strom aus der elektrochemischen Reaktion aufgeladen werden.

Elektrokonzern ABB baut Stromverbindung durch die Nordsee

Der Schweizer Elektrokonzern ABB sollen an der Nordseeküste die Basisstationen für eine Gleichstrom-Hochspannungsleitung errichten. Die mit 730 Kilometern längste Unterwasserverbindung der Welt soll 450 Millionen Dollar kosten. Sie soll Windenergie aus Großbritannien und Wasserkraft aus Norwegen verbinden.

Solar-Auto produziert mehr Energie als es verbraucht

Niederländische Studenten haben ein Solar-Auto entwickelt, das mehr Energie produziert als es verbraucht. Das Stella Lux hat eine Reichweite von über 1000 Kilometern und kann überschüssige Energie automatisiert ins heimische Strom-Netz einspeisen. Die Entwickler suchen nun via Crowd-Funding nach Investoren für den Protypen.

Koalition einigt sich auf teures Energie-Paket

Die große Koalition hat für ihre Klimaziele ein Paket mit Milliardenkosten für Stromverbraucher und Steuerzahler geschnürt. Das Konzept zur Umsetzung der Energiewende wird um fast zehn Milliarden Euro teurer als die ursprünglich geplante Abgabe für alte Braunkohlekraftwerke.

Netzagentur: Konsumenten zahlen zu viel für Strom

Die Bundesnetzagentur legt eine Reform hinsichtlich der Leitungsgebühren und Ausnahmeregelungen für Unternehmen beim Strom nahe. Die Konsumenten würden zu viel zahlen, während Unternehmen zu Unrecht bevorzugt würden.

Konzerne fordern 800 Mio Euro für Aus von Kohlemeilern

Die schrittweise Abschaltung von Braunkohlemeilern verbunden mit einer Entschädigung für Stromkonzerne könnte Stromkunden oder Steuerzahler rund 800 Millionen Euro kosten. Die Maßnahme gilt als Alternative für die ursprünglich geplante Kohleabgabe für die Unternehmen. Welcher Weg letztlich eingeschlagen wird, ist allerdings noch offen.

Bundesregierung legt vier Atom-Zwischenlager

Die Bundesregierung und die vier Atomkonzerne haben sich nach jahrelangem Ringen auf vier Zwischenlager für bislang im Ausland gelagerten radioaktiven Müll verständigt. Danach sollen die Abfälle in Castor-Behältern an den AKW-Standorten Brokdorf, Philippsburg, Biblis und Isar in Bayern gebracht werde.

Inflation: Preise steigen den vierten Monat in Folge

Im Mai ist die Inflationsrate um 0,7 Prozent gestiegen. Vor allem für Lebensmittel und Mieten mussten die Konsumenten mehr bezahlen. Das konnten die gesunkenen Preise für Mineralölprodukte und Energie nicht mehr auffangen. Die Bundesbank erwartet für die kommenden Jahre weitere Preisanstiege.

Industrieproduktion im Euroraum stagniert

Sowohl in der Eurozone als auch in der EU ist die Industrieproduktion im April gegenüber dem Vormonat quasi zum Stillstand gekommen. Verantwortlich dafür war eine rückläufige Produktion von Verbrauchsgütern und von Energie. Vor allem die Russland-Sanktionen belasten die Industrie.

DIW: Staatlicher Fonds für Atomausstieg notwendig

Die Rückstellungen der Energiekonzerne für den Abriss der Kernkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls reichen dem DIW zufolge nicht aus. Das Institut schlägt deshalb die Gründung eines staatlichen Fonds vor, über die der Atomausstieg abgewickelt wird.

Erste Solar-Betonwand eingeweiht

In Herne wurde Europas erste Solar-Betonwand eingeweiht. Etwa 500 Kilowattstunden Energie kann die Wand jedes Jahr an Energie zur Verfügung stellen. Der Beton soll deutlich mehr Energie erzeugen können als herkömmliche Solarzellen.

Energiesparen: Tisch speichert Wärme und gibt sie wieder ab

Durch einen integrierten Speicherstoff kann der Tisch tagsüber Wärme aufnehmen und diese nachts abgeben. Damit lässt sich die Energie, die zur Kühlung eines Raumes benötigt wird, um bis zu 30 Prozent senken. Entsprechend geringer fallen auch die Heizungskosten aus.

IWF: Staaten subventionieren Energiekonzerne mit 5,3 Billionen Dollar

Mit etwa zehn Millionen Dollar wird die Energiebranche jede Minute subventioniert. Vor allem die unsichtbaren Subventionen sind immens, so der IWF. Denn beim Thema Energie gehe es auch um entstandene Umwelt- und Gesundheitsschäden, für die die Staaten aufkommen, nicht aber die Konzerne.

Klima-Abgabe: Gabriel gibt Kohle-Industrie nach

Bei der Diskussion um die Reduzierung der CO2-Ausstöße ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel der Branche entgegengekommen. Alte Kraftwerke müssen nur noch 16 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 einsparen. Eine höhere Förderung umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerke soll die Verschnaufpause für die Kohleindustrie tragen.