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Energie

Strom ohne Netz: Mini-Wasserkraftwerk für unterwegs

Ein tragbares Mini-Wasserkraftwerk erzeugt auch in kleinen Gewässern Energie. Der Rotor schwimmt einfach im Wasser und kann per Kabel direkt als Stromquelle genutzt werden. Er soll in Ufergebieten ohne Stromanschluss den Diesel-Generator ersetzen.

Großbritannien droht Österreich im Atom-Streit mit Vergeltung

Der britische Premier David Cameron will Österreichs Widerstand gegen Milliarden-Subventionen der EU für ein Atomkraftwerk in Hinkley Point brechen. Es drohten politische Konsequenzen, wenn Österreich seine Klage gegen die EU-Kommission nicht zurückziehe. Cameron will das Milliardenschwere Atomprojekt noch vor den Wahlen durchdrücken.

OMV: Ölpreis bleibt langfristig tief

Der Ölpreis wird langfristig auf einem niedrigen Niveau bleiben, prognostiziert Österreichs Energiekonzern OMV. In 2014 ist der Gewinn von OMV um 70 Prozent eingebrochen. Als Reaktion senkt der Konzern die Ausgaben um 35 Prozent.

Strompreis: EU-Kommissar prüft zu hohe Steuern und Gebühren

Der Vizepräsident der EU-Kommission hat angekündigt, die EU-Energiepolitik neu auszurichten. Der Binnenmarkt der EU sei zu zersplittert und der Strom zu teuer. Sefcovic werde auch vor rechtlichen Schritten nicht zurückschrecken, um das zu ändern.

ADAC: Tanken war 2014 so günstig wie seit Jahren nicht

Sprit war 2014 laut ADAC so günstig zu haben wie seit vier Jahren nicht mehr. Wie der Automobilclub mitteilte, fiel der Preis für einen Liter Super im vergangenen Jahr knapp unter die Marke von 1,50 Euro. Damit blieb der Preis für den Kraftstoff um genau sieben Cent unter dem Wert des Vorjahrs. Grund sei der kräftig gefallene Ölpreis.

Ölpreis-Verfall: Japans Notenbank erwartet positiven Effekt für Wirtschaft

Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda sagt, dass der niedrige Ölpreis derzeit die Inflation drücke. Doch langfristig sollten die Gewinne der Unternehmen aufgrund geringerer Ausgaben steigen. Deshalb werde sich der Ölpreis-Verfall positiv auf die japanische Wirtschaft auswirken.

Strom statt Koffein: Smartphone-App macht auf Knopfdruck wach oder entspannt

Ein tragbares Gerät kann per Knopfdruck die Stimmung der Nutzer verändern. In Verbindung mit dem Smartphone leitet es via App kleine Stromimpulse unter die Kopfhaut. Diese haben je nach Wunsch eine aufputschende oder beruhigende Wirkung.

E.ON zeigt sich offen für Atom-Dialog mit Bundesregierung

Der vor der Aufspaltung stehende Energieriese E.ON zeigt sich offen für Verhandlungen über einen öffentlich-rechtlichen Atomfonds. Allerdings müsse die Bundesregierung auf den Konzern zukommen. Wegen der Energiewende setzt E.ON künftig nur noch auf Ökostrom.

Klimaschutz der Regierung benachteiligt Logistikbranche

Die Logistikbranche sieht sich im internationalen Wettbewerb im Nachteil. Die Klimaschutzregeln der Regierung verlangen einen niedrigeren CO2-Austoss. Doch die Umrüstung auf Hybridantriebe ist teuer, was zum Beispiel Speditionen im Wettbewerb benachteiligen würde.

E.ON spaltet Atomkraftwerke, Kohle und Gas ab

Der hochverschuldete Energiekonzern E.ON steigt aus der konventionellen Energieerzeugung aus. Das Geschäft mit der Stromerzeugung aus Atom-, Kohle- und Gaskraftwerken werde verkauft. Der Konzern bestehe dann noch aus der Erzeugung von Ökostrom sowie dem Betrieb der Strom- und Gasnetze.

Heizen mit Abwasser: Kleinstadt nutzt Kanalisation als Energiequelle

Eine österreichische Stadt erzeugt Energie aus recyceltem Klärwasser. Durch ein Pumpensystem wird die Wärmeenergie zum Heizen oder Kühlen von Gebäuden wiederverwendet. Die Energiequelle ist günstig und regional verfügbar.

Statt Asphalt: Autos sollen künftig auf Solar-Straßen fahren

Eine stabile Glasschicht soll künftig den Asphalt ersetzen. Darin eingearbeitete Solarpanele wandeln die Sonnenstrahlen in Energie um. Die Technologie soll die Straßen beleuchten und beheizen.

Plan B: Insolvenzverwalter könnte Prokon verkaufen

Insolvenzverwalter Penzlin hat für den Windparkbetreiber Prokon einen „Plan B“ in der Tasche: Sollten sich nicht genügend Genussrechts-Inhaber finden, die sich an der insolventen Firma beteiligen wollen, könne das Unternehmen auch an einen Investor verkauft werden, erklärte Penzlin. Die Hamburger Privatbank M.M. Warburg soll mögliche Investoren ausfindig machen und den Verkaufsprozess organisieren.

Österreich: Finanzaufseher verurteilen Verbund-Vorstände zu Geldstrafe

Die Vorstände des Energiekonzerns Verbund sind wegen Marktmanipulation mit einem Bußgeld von 77.000 Euro belegt worden. Die Geldstrafe muss von den Vorstandsmitgliedern persönlich bezahlt werden. Hintergrund ist der Verkauf des Türkei-Geschäfts an den deutschen Konkurrenten E.ON.

Energie: USA fürchten Schulterschluss zwischen Ungarn und Russland

Aus Sorge über eine zunehmende Annäherung Ungarns an Russland versuchen die USA einen strategisch wichtigen Verkauf im osteuropäischen Energiesektor zu verhindern. Ungarn soll seine Anteile an einem kroatischen Energie-Riesen nicht an Gazprom verkaufen, so die Forderung. Somit soll verhindert werden, dass das russische Unternehmen in der EU Fuß fasst.

Verbund trennt sich von Windpark in Bulgarien

Österreichs größter Energiekonzern Verbund verkauft seinen Windpark in Bulgarien. Die niedrigen Großhandelspreise für Strom machen auch einen Windpark in Rumänien für Verbund unrentabel. Der Gewinn im dritten Quartal ist um 7,2 Millionen Euro eingebrochen.

Russland: „Wenn es Geld gibt, wird es Gas geben“

Im Gas-Streit zwischen Ukraine, EU und Russland gibt es keine Einigung. Russland fordert die Begleichung der offenen Gasrechnungen der Ukraine sowie Garantien und Beteiligungen für künftige Zahlungen von der EU. Energiekommissar Günther Oettinger sagte eine geplante Pressekonferenz nach den Verhandlungen ab.

Siemens fordert Schadensersatz von Atom-Konzern aus Finnland

Der deutsche Technologie-Konzern Siemens und der finnische Energiekonzern Teollisuuden Voima fechten aktuell einen Rechtsstreit aus. Beide Konzerne sind beteiligt am Bau eines AKWs in Finnland. Doch beim Projekt kam es immer wieder zu Verzögerungen, die Mehrkosten nach sich zogen. Die Schuld für die Missgeschicke schieben sich beide Seiten gegenseitig zu.

Hohe Investitionskosten bremsen Geothermie in Deutschland

Die Gewinnung von Strom aus Erdwärme kommt nicht am Energiemarkt an. Dabei bietet Geothermie einen entscheidenden Vorteil: Im Gegensatz zu Strom aus Solar- und Windenergie ist die Erdwärme stets überall verfügbar. Eine hohe Startfinanzierung für die aufwendigen Tiefbohrungen bleibt jedoch ein Hindernis für viele Geothermieprojekte.

Saudis fürchten Verlust von Ölgeschäft in Europa

Der Preiskrieg bei Rohöl geht in die nächste Runde. Saudi Arabien tritt aggressiv in Geschäfts-Verhandlungen mit europäischen Kunden. Mit Rabatten bis zu zehn Prozent sollen die Empfänger ihre Lieferverträge verlängern. Einige Anbieter sollen ihre Kunden bei Vertragsverlängerungen massiv unter Druck gesetzt haben.