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Energie

Grüne Energie: Institut entwickelt wiederverwertbare Rotor-Blätter aus Stahl

Forscher des Fraunhofer Institut setzen für kleinere Windräder auf Rotorenblätter aus Metall. Der Vorteil: Die Blätter sind so zu über 90 Prozent recyclebar. Die Produktionszeit für diese Rotorenblätter sinkt erheblich und der Preis reduziert sich erheblich.

Solarfirma Capital Stage will insolvente Prokon übernehmen

Capital Stage hat ein verbindliches Angebot für knapp 95 Prozent der Firma Prokon abgegeben. Die verbleibenden Anteile sollten durch einen weiteren Investor übernommen werden. Prokon hatte Anfang 2014 Insolvenz angemeldet.

Vattenfall will deutsches Braunkohle-Geschäft so schnell wie möglich loswerden

Auch der schwedische Energie-Konzern Vattenfall will sich aus dem Geschäft mit Braunkohle zurückziehen. Alle deutschen Braunkohle-Aktivitäten sollen so schnelle wie möglich verkauft werden. Vattenfall muss infolge der Energiewende 1.000 Stellen streichen.

Kletter-Roboter übernimmt Wartung von Windrädern

Roboter sollen künftig selbstständig die Rotorblätter von Windrädern warten. Forscher haben eine Arbeitskabine entwickelt, die die bis zu 140 Meter hohen Türme selbstständig hinaufklettert. Noch ist ein Mensch darin, künftig sollen die Maschinen jedoch die Rotorblätter autonom auf Schäden überprüfen.

Autoreifen sollen Elektro-Autos mit Strom versorgen

Goodyear hat Autoreifen vorgestellt, die während der Fahrt Elektrizität erzeugen. Sie wandeln die Wärme, die durch die Reibung mit dem Straßenbelag entsteht, in Energie um. Damit könne man Elektrofahrzeuge mit zusätzlicher Energie versorgen.

Gazprom verkauft Anteile an deutschem Gasversorger VNG

Nach Wintershall will sich auch Gazprom will sich von seinem Anteil an dem ostdeutschen Gasversorger VNG trennen. Mit dem Rückzug treibt der russische Energiekonzern auch seine Strategie voran, das Europa-Geschäft zurückzufahren. Auch der norddeutsche Energiekonzern EWE will sich von VNG trennen.

Google baut fliegende Turbine zur Stromerzeugung

Google entwickelt fliegende Windturbinen zur Energiegewinnung. Die Geräte werden wie Drachen an einer Schnur in die Höhe gelassen. So werden die stärkeren Höhenwinde genutzt, zudem sei der Aufbau günstiger und einfacher als konventionelle Windräder.

Cloud-Dienst verkauft Super-Computer als Heizkörper

Das französische Startup Qarnot stellt Computer-Module her, die als Heizkörper dienen. Die Abwärme, die beim Rechnen erzeugt wird, heizt den Raum auf, die Rechenleistung wird gewinnbringend an Cloud-Dienste vermietet.

Super-Computer als Heizkörper

Computer-Module nutzen die Abwärme, die beim Rechnen erzeugt wird, zum Heizen. Die Rechenleistung wird gewinnbringend an Cloud-Dienste vermietet. Ein französisches Startup hat bereits 350 Module in Betrieb.

Duschen erzeugt Strom: Grüne Energie aus dem Wasserrohr

Die amerikanische Stadt Portland in Oregon hat ihre Wasserleitungen mit Turbinen ausgestattet. Dadurch gewinnt die Gemeinde aus dem Wasserverbrauch der Bürger Energie. Die bisher installierten Test-Systeme produzieren bereits genug Strom, um jedes Jahr 150 Familien zu versorgen.

Niedriger Ölpreis gefährdet Existenz zahlreicher Öl-Firmen

In der weltweiten Öl- und Gasbranche stehen Firmenanteile von insgesamt 112 Milliarden Dollar zum Verkauf. Doch Finanzinvestoren halten sich noch zurück. Die Talsohle beim Ölpreis ist noch nicht erreicht. Der niedrige Ölpreis senkt die Aktienkurse der Ölfirmen. Investoren erhoffen sich hohe Renditen, wenn der Ölpreis schließlich wieder steigt.

USA könnten Pleite-Welle von russischen Unternehmen auslösen

Die US-Regierung besteht auf einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Auch die EU muss mitziehen. Washington will nun Sanktionen, die eine „verheerende“ Wirkung haben, Russland solle „leiden“. Geplant sind Finanz-Maßnahmen, die eine Pleitewelle in Russland auslösen könnten.

Strom ohne Netz: Mini-Wasserkraftwerk für unterwegs

Ein tragbares Mini-Wasserkraftwerk erzeugt auch in kleinen Gewässern Energie. Der Rotor schwimmt einfach im Wasser und kann per Kabel direkt als Stromquelle genutzt werden. Er soll in Ufergebieten ohne Stromanschluss den Diesel-Generator ersetzen.

Großbritannien droht Österreich im Atom-Streit mit Vergeltung

Der britische Premier David Cameron will Österreichs Widerstand gegen Milliarden-Subventionen der EU für ein Atomkraftwerk in Hinkley Point brechen. Es drohten politische Konsequenzen, wenn Österreich seine Klage gegen die EU-Kommission nicht zurückziehe. Cameron will das Milliardenschwere Atomprojekt noch vor den Wahlen durchdrücken.

OMV: Ölpreis bleibt langfristig tief

Der Ölpreis wird langfristig auf einem niedrigen Niveau bleiben, prognostiziert Österreichs Energiekonzern OMV. In 2014 ist der Gewinn von OMV um 70 Prozent eingebrochen. Als Reaktion senkt der Konzern die Ausgaben um 35 Prozent.

Strompreis: EU-Kommissar prüft zu hohe Steuern und Gebühren

Der Vizepräsident der EU-Kommission hat angekündigt, die EU-Energiepolitik neu auszurichten. Der Binnenmarkt der EU sei zu zersplittert und der Strom zu teuer. Sefcovic werde auch vor rechtlichen Schritten nicht zurückschrecken, um das zu ändern.

ADAC: Tanken war 2014 so günstig wie seit Jahren nicht

Sprit war 2014 laut ADAC so günstig zu haben wie seit vier Jahren nicht mehr. Wie der Automobilclub mitteilte, fiel der Preis für einen Liter Super im vergangenen Jahr knapp unter die Marke von 1,50 Euro. Damit blieb der Preis für den Kraftstoff um genau sieben Cent unter dem Wert des Vorjahrs. Grund sei der kräftig gefallene Ölpreis.

Ölpreis-Verfall: Japans Notenbank erwartet positiven Effekt für Wirtschaft

Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda sagt, dass der niedrige Ölpreis derzeit die Inflation drücke. Doch langfristig sollten die Gewinne der Unternehmen aufgrund geringerer Ausgaben steigen. Deshalb werde sich der Ölpreis-Verfall positiv auf die japanische Wirtschaft auswirken.

Strom statt Koffein: Smartphone-App macht auf Knopfdruck wach oder entspannt

Ein tragbares Gerät kann per Knopfdruck die Stimmung der Nutzer verändern. In Verbindung mit dem Smartphone leitet es via App kleine Stromimpulse unter die Kopfhaut. Diese haben je nach Wunsch eine aufputschende oder beruhigende Wirkung.

E.ON zeigt sich offen für Atom-Dialog mit Bundesregierung

Der vor der Aufspaltung stehende Energieriese E.ON zeigt sich offen für Verhandlungen über einen öffentlich-rechtlichen Atomfonds. Allerdings müsse die Bundesregierung auf den Konzern zukommen. Wegen der Energiewende setzt E.ON künftig nur noch auf Ökostrom.