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Energie

Forscher entwickeln unsichtbare Solar-Module für Wände und Fenster

Solarzellen werden in naher Zukunft fast unsichtbar an Wänden und in Fenster integriert. Forscher arbeiten bereits an der optimalen Farbgebung, so dass Photovoltaikanlagen nicht mehr auffallen. Die Anschaffungskosten für die durchsichtigen Module sind bereits mit denen der herkömmlichen Module vergleichbar.

Acht von zehn Deutschen gefällt die deutsche Energiepolitik nicht

Einer Umfrage zufolge sind 78 Prozent der Deutschen mit der Energiepolitik der Bundesregierung unzufrieden. Drei Viertel der Befragten glauben nicht mehr daran, dass die Energiepreise für private Haushalte fallen werden.

Verbund will Kosten für Kraftwerk in Mellach weitergeben

Österreichs Energiekonzern Verbund muss sein unrentables Gaskraftwerk in Mellach nach einem Richterspruch als Reserve weiter betreiben. Verbund will die Kosten dafür – etwa 20 Millionen Euro – vor einem Schiedsgericht erstreiten. Bei einer Abschaltung könnte es regional zu einer Unterversorgung mit Fernwärme kommen.

Österreich erhält deutlich weniger Gas aus Russland

Der russische Energiekonzern Gazprom liefert ein Viertel weniger Gas nach Österreich. Eine offizielle Erklärung aus Russland gibt es nicht. Russland rüstet sich selbst für einen kalten Winter. Ein Zusammenhang mit den Sanktionen wird nicht ausgeschlossen.

Sanktionen: Preise für Obst und Gemüse fallen drastisch

Der Handelskrieg mit Russland hat die Preise für Obst und Gemüse um 8,5 Prozent gedrückt. Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im August 2014 um 0,8 Prozent niedriger als im August 2013. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, sanken die Erzeugerpreise gegenüber Juli 2014 um 0,1 Prozent.

Neuer Mikrochip 1.000 Mal energiesparender

Batterien in elektronischen Geräten könnten bald überflüssig werden. Eine neue Generation von Mikrochips nutzt die Umgebungsenergie für den Betrieb. Mobile elektrische Geräte können so bis zu 1.000 Mal energieeffizienter werden.

Russland zapft Renten für Energie-Unternehmen in Not an

Die russische Regierung zehrt an den Rentenreserven für einen neuen Hilfsfonds. Unternehmen, die durch die Sanktionen in Not geraten sind, sollen mithilfe von Rentengeldern von umgerechnet bis zu 6 Milliarden Euro gerettet werden. Allein Ölproduzent Rosneft braucht mehr als 30 Milliarden Euro (1,5 Billionen Rubel).

Unternehmen zweifeln an Energie-Sicherheit in Deutschland

Viele süddeutsche Firmen (35%) melden zahlreiche Stromausfälle oder Lieferunterbrechungen bei Gas in den vergangenen 12 Monaten. Jedes fünfte deutsche Unternehmen hat Probleme bei der Energiesicherheit. Ähnliche Beschwerden kamen aus Österreich, der Slowakei und Polen. Die Bundesregierung berät indes über die Schaffung einer strategischen Gasreserve.

EU-Sanktionen treiben Russland in eine Allianz mit China

Die Sanktionen der EU gegen russische Energie-Konzerne schaden vor allem dem Westen selbst. Denn Russland hat in China einen neuen starken Partner gefunden. Die Chinesen sind nicht nur ein großer Abnehmer für russische Rohstoffe, sondern auch ein finanzstarker Investor, der massiv in die russische Wirtschaft investiert.

Ukraine bezieht Brennstoff für Atomkraftwerke künftig aus den USA

Erster Erfolg der US-Politik in der Ukraine: Der Konzern Westinghouse wird die ukrainischen Atomkraftwerke künftig mit Brennstoff beliefern. Bisher hat die Ukraine das Material aus Russland bezogen.

Polen stoppt Gas-Lieferungen in die Ukraine und schwärzt Moskau an

Polen hat, wie andere EU-Staaten, russisches Gas für die Ukraine abgezweigt. Die Russen sind verärgert, sprechen von Betrug und erhöhen den Druck auf Polen. Es ist kein Wunder, dass sich die Russen verschaukelt vorkommen. Der Westen, so hat der Pianist Justus Frantz treffend analysiert, unternimmt einiges, um Wladimir Putin zu reizen.

Putin drosselt Erdgas: E.ON meldet „verringerte Liefermengen“

Der deutsche Energieversorger E.ON meldet verringerte Liefermengen aus Russland. Zuvor hatte bereits Polen festgestellt, dass die Russen das Erdgas offenbar drosseln. Grund zur Sorge bestehe jedoch nicht, weil die Speicher ausreichend gefüllt seien.

EU pokert sehr hoch und will russische Energie-Konzerne isolieren

Die neuen Wirtschaftssanktionen gegen Russland sollen den russischen Ölriesen Rosneft und eine Gazprom-Tochter treffen, so EU-Diplomaten. Diesen Unternehmen soll der Zugang zu den Finanzmärkten abgeschnitten werden. Eine hochriskante Strategie: Denn im Gegensatz zu den USA ist Europa vom russischen Gas abhängig.

Putin gegen Poroschenko: Import-Verbot für Schokolade aus der Ukraine

Russland hat einen Import-Stopp für Schokolade aus der Ukraine verhängt. Noch nicht betroffen sind Produkte aus dem Süßwaren-Imperium des ukrainischen Präsidenten. Die Maßnahme ist offenkundig ein Warnschuss für Poroschenko. Während Putin bei der Schokolade spart, geht des Ausbau von South Stream weiter: Die Pipeline soll die Ukraine umgehen, der österreichische Stahlkonzern Voestalpine erhielt einen Folgeauftrag.

E.ON und RWE nehmen Rückschläge bei Energiewende hin

Die Krise von Kohle- und Gaskraftwerken lässt die Bedeutung von Erneuerbaren Energieträgern wie Wind, Wasser und Sonnenlicht für Energiekonzerne steigen. Doch RWE und E.ON müssen immer wieder Rückschläge hinnehmen.

Kein Gas aus Russland: EU entwickelt Notfall-Plan für den Winter

Die Energie-Politik der EU, die starkt von den USA betrieben wird, dürfte den Steuerzahler wegen der Verschärfung der Gangart gegen Russland Milliarden kosten. Eine Pipeline zwischen Polen und Litauen muss finanziert werden. Die Balkan-Staaten verlangen Hilfe mit Flüssiggas, falls diesen Winter kein russisches Gas mehr durch die Ukraine fließt. Wer das alles bezahlen soll, ist völlig unklar.

Amerikaner treiben EU weiter in eine Eskalation mit Russland

War es ein Übersetzungsfehler? Oder eine Manipulation? Eine Aussage von Wladimir Putin existiert plötzlich in zwei unterschiedlichen englisch-sprachigen Versionen. Doch wie schon bei den bisherigen "Beweisen" ist es völlig gleichgültig, was wirklich gesagt wurde oder geschehen ist: Die EU soll auf Druck aus Washington die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Die USA suchen einen Vorwand, um den Stellvertreter-Krieg weiter zu eskalieren - und sicherzustellen, dass die Europäer die Rechnung für das Ukraine-Fiasko bezahlen.

EU will weniger Gas aus Russland: Milliarden-Kosten für die Steuerzahler

Die Energie-Politik der EU, die starkt von den USA betrieben wird, dürfte den Steuerzahler wegen der Verschärfung der Gangart gegen Russland Milliarden kosten. Eine Pipeline zwischen Polen und Litauen muss finanziert werden. Die Balkan-Staaten verlangen Hilfe mit Flüssiggas, falls diesen Winter kein russisches Gas mehr durch die Ukraine fließt. Wer das alles bezahlen soll, ist völlig unklar.

Energiekonzern Verbund kann dem Sparzwang nicht entkommen

Ein regenreicher Sommer hat das Energiegeschäft von Verbund bislang belebt. Dennoch reicht das nicht aus, um den harten Sparkurs verlassen zu können. Verbund muss seinen Sparmaßnahmen von 130 Millionen Euro vielleicht noch ausweiten. Die Rating-Agentur Moody’s senkte bereits den Ausblick für Verbund von „stabil“ auf „negativ“.

Rebellen werden immer stärker: Armee der Ukraine unter Druck

Im Kampf um die Ost-Ukraine scheint die von Kiew befehligte Armee in die Defensive zu geraten. Der private US-Geheimdienst Stratfor hat Erfolge der Rebellen beobachtet. Die Amerikaner fürchten, dass der Krieg den ganzen Winter dauern könnte. Die Rebellen weiter an Terrain. Groß-Offensiven der Ukraine bleiben bisher reine Ankündigungen.