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Energie

Amerikaner treiben EU weiter in eine Eskalation mit Russland

War es ein Übersetzungsfehler? Oder eine Manipulation? Eine Aussage von Wladimir Putin existiert plötzlich in zwei unterschiedlichen englisch-sprachigen Versionen. Doch wie schon bei den bisherigen "Beweisen" ist es völlig gleichgültig, was wirklich gesagt wurde oder geschehen ist: Die EU soll auf Druck aus Washington die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Die USA suchen einen Vorwand, um den Stellvertreter-Krieg weiter zu eskalieren - und sicherzustellen, dass die Europäer die Rechnung für das Ukraine-Fiasko bezahlen.

EU will weniger Gas aus Russland: Milliarden-Kosten für die Steuerzahler

Die Energie-Politik der EU, die starkt von den USA betrieben wird, dürfte den Steuerzahler wegen der Verschärfung der Gangart gegen Russland Milliarden kosten. Eine Pipeline zwischen Polen und Litauen muss finanziert werden. Die Balkan-Staaten verlangen Hilfe mit Flüssiggas, falls diesen Winter kein russisches Gas mehr durch die Ukraine fließt. Wer das alles bezahlen soll, ist völlig unklar.

Energiekonzern Verbund kann dem Sparzwang nicht entkommen

Ein regenreicher Sommer hat das Energiegeschäft von Verbund bislang belebt. Dennoch reicht das nicht aus, um den harten Sparkurs verlassen zu können. Verbund muss seinen Sparmaßnahmen von 130 Millionen Euro vielleicht noch ausweiten. Die Rating-Agentur Moody’s senkte bereits den Ausblick für Verbund von „stabil“ auf „negativ“.

Rebellen werden immer stärker: Armee der Ukraine unter Druck

Im Kampf um die Ost-Ukraine scheint die von Kiew befehligte Armee in die Defensive zu geraten. Der private US-Geheimdienst Stratfor hat Erfolge der Rebellen beobachtet. Die Amerikaner fürchten, dass der Krieg den ganzen Winter dauern könnte. Die Rebellen weiter an Terrain. Groß-Offensiven der Ukraine bleiben bisher reine Ankündigungen.

Krieg im Osten: Ukrainische Armee gerät in die Defensive

Im Kampf um die Ost-Ukraine scheint die von Kiew befehligte Armee in die Defensive zu geraten. Der private US-Geheimdienst Stratfor liefert eine unerfreuliche Lagebeschreibung. Die militärisch Lage dürfte neben den negativen Wirkungen der Sanktionen auf die EU der Grund sein, warum sich Deutschland still und leise für eine sanfte Teilung der Ukraine ausspricht.

Oettinger: EU muss notfalls Gas in die Ukraine liefern

Die EU-Staaten sollen Gas in die Ukraine leiten, wenn Russland seine Lieferungen dorthin und in die EU einstellen sollte. EU-Energiekommissar Oettinger schlägt zudem vor, Russland solle sich dazu verpflichten, die Separatisten nicht mehr zu unterstützen.

Gas-Importe: E.ON fordert staatliche Garantien

Die Russland-Sanktionen der EU sorgen auch im Energiebereich für Unsicherheit. Der Storm-Konzern E.ON will das Risiko für künftige Verträge jetzt durch den Steuerzahler absichern lassen. Staatliche Garantien in Milliardenhöhe sollen Gaslieferungen aus Mosambik, Israel, Peru und Kolumbien ermöglichen.

RWE darf DEA an russischen Oligarchen verkaufen

Der Verkauf der RWE-Tochter DEA an den russischen Oligarchen Michail Fridman darf über die Bühne gehen. Die Bundesregierung sieht bei dem fünf Milliarden schweren Deal keine Beeinträchtigung der deutschen Energieversorgungs-Sicherheit. Die Regierung erntet dafür Kritik aus den eigenen Reihen: das Geschäft passe „jetzt nicht in die Landschaft“.

Handelskrieg schwächt die wichtigsten Branchen der deutschen Wirtschaft

Die Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen infolge der Sanktions-Spirale nehmen zu. Firmen zahlreicher großer Branchen klagen über Absatzeinbrüche. Die Auswirkungen werden vor allem in der zweiten Jahreshälfte zu spüren sein.

Machtkampf bei OMV könnte zu Konzernumbau führen

Nach Produktionsausfällen fördert OMV wieder 8.000 Fässer Öl pro Tag in Libyen. Doch an der Konzernspitze kriselt es. Die Gas- und Ölsparte „Gas und Power“ könnte aufgespalten werden. Im Zuge der Neuorganisation gerät Vorstand Hans-Peter Floren unter Druck.

Forscher schießen mit Laser auf Spinat

US-Forscher machen sich den Prozess der Photosynthese zunutze. Sie feuern einen starken Laserstrahl auf Blattspinat und beobachten, wie das Gemüse die Lichtenergie in Sauerstoff umwandelt. Aus diesem Prozess entwickeln sie erneuerbare wasserstoffbasierte Treibstoffe.

Exportverbot nach Russland trifft Österreichs Wirtschaft hart

Mittelstand, Banken und Energiekonzerne sind von den Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland besonders hart betroffen. Das Exportverbot von Dual-Use-Gütern trifft Industriebetriebe. Insgesamt spüren über 1.200 österreichische Firmen die Sanktionen gegen den russischen Exportmarkt, der zu den zehn wichtigsten gehört.

Private Haushalte können Energie-Sparpotenzial nicht umsetzen

Die große Mehrheit der privaten Haushalte sieht enormes Energie-Sparpotenzial im eigenen Heim. Energie für Strom und Heizung könnte eingespart werden. Doch die Politik bestraft die Haushalte, die ihren Energiebedarf aktiv senken wollen.

EU weitet Sanktionsliste gegen Russland aus

Die EU verhängt gegen 15 Russen und Ukrainer ein EInreiseverbot sowie Kontosperrungen. Damit soll das Umfeld Putins entscheidend geschwächt werden. Auf der Liste sind erstmals auch Unternehmen und Institutionen.

Merkel: EU muss schnell Sanktionen gegen Russland verhängen

Russland zeige kein Interesse an der Aufklärung des Flugzeugabsturzes MH17. Kanzlerin Merkel fordert daher rasche Sanktionen gegen russische Firmen. Dadurch will sie Personen im direkten Umfeld von Russlands Präsident Vladimir Putin treffen. Der Konflikt spitzt sich zu.

EU: Industriebetriebe müssen Ökostromförderung teilweise zurückzahlen

Die EU ebnet den Weg für die bereits beschlossene Ökostrom-Reform mit einer Bedingung: Deutsche Industriebetriebe müssen Förderbeträge in Höhe von 30 Millionen Euro zurückzahlen. Betroffen sind 350 Unternehmen. Dafür werden die milliardenschweren Industrierabatte auch in Zukunft gewährt.

Österreichs Steuerzahler müssen für Verlust von EVN aufkommen

Aufgrund von Preiserhöhungen für Strom in Bulgarien und Mazedonien muss der österreichische Versorger EVN seine Prognose revidieren. Das Geschäftsjahr 2013/14 wird mit einem Verlust abgeschlossen. Der Konzern hat sich um 260 Millionen Euro verrechnet. Der österreichische Steuerzahler muss dafür aufkommen.

Trotz Rekord-Arbeitslosigkeit: Franzosen geben mehr Geld aus

Der Konsum ist Frankreich im Mai stärker angestiegen als erwartet. Grund dafür sind allerdings steigende Energiepreise. Die Arbeitslosigkeit in Frankreich hat mit 3,9 Millionen inzwischen ein Rekordhoch erreicht.

Österreich will Rahmenbedingungen für Mittelstand verbessern

Entgegen allen Prognosen zeichnet sich ein nur schwaches Wirtschaftswachstum für Österreich ab. Das Wirtschaftsministerium will mit einer Mittelstands-Offensive den Standort für Unternehmen stärken und die Rahmenbedingungen verbessern. Schwerpunkte sind Industrie 4.0, Energiepolitik, Arbeitsmarkt- und Ausbildungsreformen. Die größte Herausforderung besteht in der Erleichterung der Gründungs- und Projektfinanzierung von Unternehmen.

Russland stellt Gaslieferung in die Ukraine ein

Russland will Ukraine Gas nur noch gegen Vorkasse liefern. Ein Kompromissvorschlag von EU-Energiekommissar Günther Oettinger ist gescheitert. Gazprom hat die Gaslieferungen an die Ukraine bereits gedrosselt. Europa sollen dennoch keine Engpässe drohen. Die Speicher in der Ukraine sind noch bis Dezember gefüllt.