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Energie

Roboter mit runden Bewegungen verbrauchen weniger Strom

Forscher haben für Industrie-Roboter die energetisch besten Bahnkurven errechnet. Die Roboterarme sollten sich nicht ruckartig, sondern gleichmäßig auf kurvigen Bahnen bewegen. Auf diese Weise lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent senken. Zudem werden die Roboter dadurch weniger belastet, sodass der Wartungsbedarf sinkt.

EU fordert von Deutschland eine Steuerreform

Die EU-Kommission fordert von Deutschland eine Reihe von Änderungen in der Finanzpolitik. Der Forderungskatalog umfasst eine Steuerreform, höhere Bildungsausgaben und mehr Anreize für einen späteren Renteneintritt. Insgesamt bescheinigte die Kommission Deutschland aber eine gesunde öffentliche Finanzlage.

Russland bestätigt Empfang von Gas-Zahlung aus der Ukraine

Die russische Regierung hat den Empfang von 786 Millionen Dollar bestätigt. Russland hatte auf diese Zahlung für Februar und März bestanden, bevor die Gespräche über den Gaspreis fortgesetzt werden. Nach EU-Angaben sind noch Rechnungen seit November letzten Jahres offen.

Ukraine zahlt Teil ihrer Gas-Schuld an Gazprom

Die ukrainische Führung hat am Freitag offenbar einen kleinen Teil ihrer Gasrechnung beim russischen Staatskonzern Gazprom beglichen. Sobald das Geld am Montag in Moskau eingeht, sollen die Verhandlungen der beiden Länder weitergehen.

Siemens setzt auf Industrie-Ausrüstung und Energietechnik

Siemens-Chef Kaeser verschiebt den Konzernschwerpunkt stärker auf Energie-Erzeugungstechnik und Industrieausrüstung. Die Medizintechnik rückt in den Hintergrund. Der Umbau betrifft 11.600 Angestellte, denen Siemens andere Chancen innerhalb des Unternehmens bieten will.

Ukraine füllt Gas-Reserven mit Hochdruck auf

Die Ukraine füllt derzeit fast ebenso viel Erdgas in seine Speicher, wie die Bürger des Landes verbrauchen. Die Reserven des Landes reichen schon jetzt bis zum Winteranfang. Russland hat angekündigt, die Gas-Lieferungen in die Ukraine ab Juni einzustellen, wenn diese ihre Schulden nicht bezahlt.

Stromversorger EVN verdient weniger wegen warmem Winter

Das Betriebsergebnis des niederösterreichischen Energieversorgers EVN sank im Winterhalbjahr um 13 Prozent auf 185 Millionen Euro. Der Umsatz schrumpfte angesichts der milden Witterung um gut zehn Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro.

Siemens bietet für Alstoms Energiesparte weniger als GE

Siemens bietet für die Energiesparte von Alstom weniger als 7 Milliarden Euro in bar. Dieses Gebot für den angeschlagenen französischen Konzern ist deutlich niedriger als das des US-Rivalen GE. Dafür bieten die Münchner Alstom zusätzlich die Mehrheit an ihrer Zugsparte an.

Frankreich sucht heimische Alternative zu GE und Siemens

Frankreich Wirtschaftsminister Montebourg sucht nach einer heimischen Lösung für den angeschlagenen Alstom-Konzern. Um dessen Übernahme durch den US-Rivalen GE zu verhindern, hatte Frankreich Siemens um Hilfe gerufen. Doch es wachsen die Zweifel am Interesse der Deutschen.

Forscher optimieren Algen zur Kerosin-Produktion

In Jülich passen Forscher Algen an die Bedingungen in Bioreaktoren an. Die Algen produzieren für die Luftfahrt einen alternativen Treibstoff zum herkömmlichen Kerosin. Denn Elektromotoren oder Brennstoffzellen kommen für die Luftfahrt nicht infrage.

Nach Gazprom will auch Rosneft Gas nach China liefern

Der russische Ölkonzern Rosneft will Erdgas nach China exportieren. Zuvor hatte sein Konkurrent Gazprom mit China Erdgaslieferungen von jährlich 38 Milliarden Kubikmetern vereinbart. Nach Einschätzung von Rosneft ließe sich das zwischen Russland und China vereinbarte Liefervolumen fast verdoppeln.

Russland und China unterzeichnen Gas-Abkommen

Ab 2018 liefert Gazprom bis zu 38 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr nach China. Nach langen Verhandlungen haben sich die beiden Staaten auf einen Preis und die Aufteilung der Investitions-Kosten geeinigt. Das Gas fließt über eine neue östliche Pipeline von Sibirien zu den Küstenregionen Chinas.

Ölfeld-Ausrüster SBO hat stabile Aufträge aus Russland

Der Auftragseingang des Ölfeldausrüster SBO war im April leicht schwächer. Für das Gesamtjahr rechnet das österreichische Unternehme aber vor allem in Nordamerika mit einer hohen Bohraktivität. In Russland spürt SBO derzeit trotz Ukraine-Krise keine Geschäftseinbußen.

Atom-Konzerne erhalten Brennelemente-Steuer zurück

Die Energieversorger E.ON und RWE haben 2,2 Milliarden Euro vom Finanzamt zurückbekommen. Die Atomkonzerne hatten gegen die Brennelemente-Steuer geklagt, die nach ihrer Einschätzung gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Das Finanzgericht Hamburg hatte daraufhin die vorläufige Erstattung angeordnet.

Frankreichs Präsident Hollande fordert bessere Angebote für Alstom

Präsident Francois Hollande hat seine wichtigsten Minister angewiesen, sich um bessere Angebote für den französischen Konzern Alstom zu bemühen. Der US-Konzern GE hat 12 Milliarden Euro geboten. Doch Frankreich fürchtet einen Job-Abbau und hat daher Siemens um Hilfe gerufen.

Russland steht vor historischem Erdgas-Deal mit China

Ein Abkommen über die Lieferung von russischem Erdgas nach China steht kurz vor dem Abschluss. Die Chinesen sollen 38 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr erhalten – das entspricht einem Viertel ihres Verbrauchs. Russland will die Abhängigkeit von seinem Hauptabsatzmarkt Europa verringern.

Siemens plant offizielles Angebot für Industrie-Konzern Alstom

Siemens arbeitet an einem verbesserten Angebot für den französischen Industrie-Konzern Alstom. Demnach könnte Siemens seine Zugsparte gegen das Energiegeschäft von Alstom eintauschen. Konkurrenz erhält das deutsche Unternehmen vom US-Konzern General Electric.

Elektrokonzern ABB will Geschäft mit Erneuerbaren Energien zurückfahren

Im ersten Quartal ist die Energietechnik des Schweizer Konzerns ABB in die roten Zahlen gerutscht. Der Gesamtgewinn schrumpfte um 18 Prozent. Nun will ABB das Geschäft mit erneuerbaren Energien zurückfahren. Offshore-Windparks kommen auf den Prüfstand.

Schwache Nachfrage: Deutsche Importpreise fallen deutlich

Die Wareneinfuhr nach Deutschland wird billiger. Sinkende Preise für Energie, Getreide und Metall sind der Grund. Milch und Kaffee wurden hingegen teurer. Wegen der schwachen Nachfrage auf vielen Märkten und dem hohen Wettbewerbsdruck senkten auch die deutschen Exporteure ihre Preise den zwölften Monat in Folge.

Französische Regierung bittet Siemens um Angebot für Alstom

Die französische Regierung hat Siemens um eine Angebot für den angeschlagenen Technologiekonzern Alstom gebeten. Die Münchener könnten einen Teil ihres Zuggeschäftes plus Barzahlung an Alstom geben und dafür das Turbinengeschäft erhalten.