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Energiekonzerne

Gabriel attackiert Union, verspricht Hilfe für Kohle-Arbeiter

Energieminister Sigmar Gabriel hat Arbeitnehmern in Kohlekraftwerken Hilfe zugesagt. Sollten die Ziele zur Reduzierung von Emissionen die Kraftwerke gefährden, werde er Anpassungen vornehmen. Den Vorschlag der Union, die Steuerzahler für die Regulierung der Emissionen anstelle der Kraftwerksbetreiber zur Verantwortung zu ziehen, nannte Gabriel eine „Scheinalternative“.

CDU: Steuerzahler sollen für Energie-Unternehmen CO2-Zertifikate kaufen

CDU-Vize-Fraktionschef Georg Nüßlein will, dass der Staat für 150 Millionen Euro CO2-Zertifikate kauft. Das Geld dafür sollen die Steuerzahler aufbringen. Die Union liefert damit einen Gegenvorschlag zu Sigmar Gabriels Plan, Energie-Konzerne für die Überschreitung der CO2-Grenzen zahlen zu lassen. Gabriel sah Strafzahlungen vor, die nach Schätzung der Union über 5 Milliarden Euro betragen sollen.

Betreiber wollen modernes E.ON-Gaskraftwerk 2016 stilllegen

E.ON muss ein weiteres hochmodernes Gaskraftwerk schließen. Nur wenige Jahre nach Betriebsbeginn soll das Gaskraftwerk Irsching in Bayern vom Netz. Die Energiewende macht Gaskraftwerke unrentabel und stellt Energiekonzerne vor große Herausforderungen. Die Bundesnetzagentur könnte die Stilllegung noch ablehnen, sollte das Kraftwerk für das Stromnetz als unverzichtbar gelten.

EuGH: AKW-Betreiber müssen Brennelement-Steuer zahlen

Die Brennelementsteuer verstößt nicht gegen EU-Recht, so der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes. Die Energie-Konzerne E.ON, RWE und EnBW kommen wohl nicht um die Milliardenzahlungen herum. Die Aktien von E.ON und RWE brachen nach der Empfehlung des Generalanwaltes ein.

E.ON und RWE machen Energiewende zu schaffen

RWE muss weitere Kraftwerke stilllegen. Dabei geht es um 1.000 Megawatt, die vom Netz genommen werden. E.ON bereitet den Verkauf des Spanien-Geschäftes vor. Die stark fallenden Großhandelspreise für Strom machen den Energiekonzernen zu schaffen. E.ON ist zusätzlich hoch verschuldet.

Gewinn von Bilfinger bricht um 30 Prozent ein

Der Gewinn von Bilfinger sinkt im zweiten Quartal um 30 Prozent. Vorstandschef Roland Koch räumte im Streit mit dem Aufsichtsrat seinen Posten. Bilfinger ist angewiesen auf Investitionen der Energiekonzerne in Wartung und Modernisierung von Kraftwerken. Die halten sich jedoch aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen durch die Energiewende mit Investitionen zurück.

Britische Behörden vermuten Preis-Absprachen bei E.ON und RWE

Die Preisgestaltung der Energie-Riesen RWE und E.ON gerät ins Visier der britischen Behörden. Preis-Steigerungen kommen schneller zustande als Preis-Senkungen. Zudem fällt den Wettbewerbshütern auf, dass Preis-Erhöhungen oft gleichzeitig bekannt gegeben wurden.

E.ON fürchtet um „gute Beziehungen“ zu Russland

Nach einem schwachen Jahr 2013 fürchtet E.ON um den Abbruch wirtschaftlicher Beziehungen zu Russland. Im Kontext der Krim-Krise stehen die Transportwege russischer Gasvorkommen nach Europa auf dem Spiel.

Lobby-Erfolg: Bundestag beschließt neues Energie-Gesetz

Die RWE-Lobby hat in Berlin ein neues Gesetz auf die Reihe gebracht, das den Kohlekraftwerken von RWE sehr entgegenkommt. Die Regierung Merkel hat in der Energiepolitik zwischen Diktatur (Atomausstieg), Ideologie (Erneuerbare) und Pleitestaat (kein Smart-Grid) laviert. Viel schlechter geht es nicht.

Japan: Chancen für Photovoltaik

In Japan wird es laut gtai-Wirtschaftexperten zu einem Kurswechsel in der Energie-Strategie kommen.

Anti-Korruption schlecht dokumentiert

Konzerne berichten nicht genug über Anti-Korruptions-Programme. Alle Zahlungen der rohstofffördernden Unternehmen an Staaten sollten transparent und öffentlich sein, so die Kernergebnisse einer Studie.

„Nicht alle werden die Energiewende überleben“

Gaskraftwerke bieten sich als umweltfreundlichere Brückentechnologie an.

Finanzielle Lage Japans könnte kippen

Aktienwerte deutscher Energiekonzerne könnten sinken, Versicherer können Belastungen schultern.