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Erdgas

OMV-Chef drängt auf Entscheidung zu Nord Stream 2

Der Ölkonzern OMV drängt auf Fortschritte beim Pipeline-Projekt Nord Stream 2, da einige Länder sabotieren wollen.

Bangen um Nord Stream 2

Weil es in der EU aktuell keine Mehrheit für neue Sanktionen gibt, gerät ein anderes Projekt ins Visier derjenigen, die eine Bestrafung Russlands fordern: Die Stimmen gegen das für Deutschland wichtige Projekt Nord Stream 2 werden lauter.

Öl-Staaten stoppen Investitionen

Die Internationale Energieagentur erwartet, dass Ölkonzerne ihre Investitionen dauerhaft zurückfahren. Wegen der Rezession sinkt die Nachfrage nach Energie. Die Folgen wird auch Deutschland als Exporteur von langlebigen Wirtschaftsgütern treffen-.

Hohes Überangebot belastet die Öl- und Gasbranche massiv

Chinas größter Ölkonzern hat für 2015 einen massiven Gewinnrückgang bekanntgegeben. Hauptgrund ist, dass dem weltweiten Angebot kein adäquater Bedarf gegenübersteht und die Preise deshalb sinken. Dies gilt auch für Erdgas, wie der Stopp zweier Großprojekte zeigt.

Gaskonzern Linde erhält Großauftrag in Russland

Der Industriegase-Konzern Linde hat sich einen Großauftrag aus Russland gesichert. Das Münchner Unternehmen wird Gazprom-Partner für ein Erdgasprojekt nahe der russisch-chinesischen Grenze. Das Auftragsvolumen soll im hohen dreistelligen Millionen-Bereich liegen.

Großauftrag: Voestalpine liefert Pipeline-Blech nach Abu Dhabi

Voestalpine hat einen Großauftrag für ein Pipeline-Projekt in Abu Dhabi erhalten. Der österreichische Stahlkonzern soll 95.000 Tonnen an Röhrenblechen für das Erdgasprojekt IGD-E liefern. Den Auftragswert verriet das Unternehmen nicht.

Statt Rohöl: Plastik aus Erdgas

In jedem nahezu jedem Plastikgegenstand steckt heute Rohöl. Die Produktion ist aufwendig und Öl ist kostbar. Aus diesem Grund hat ein Niederländer nun ein Verfahren für die ressourcenschonendere Herstellung von Plastik vorgestellt. Aus Erdgas gewinn er das gasförmige Ethen, das Grundstoff zahlreicher Kunststoffe wie Polyethylen und PVC ist.

Energiekonzern Eni findet Riesen-Gasfeld vor Ägypten

Vor der ägyptischen Küste meldet der italienische Energiekonzern Eni den Fund eines riesiges Erdgasfelds. Die Vorkommen könnten sich als die größten weltweit erweisen. Eine Förderung der 850 Milliarden Kubikmeter Erdgas könnte Ägypten wieder zum Energie-Exporteur machen.

Honeywell kauft Messtechnik-Spezialist Elster

Der US-Konzern Honeywell übernimmt den deutsche Messtechnik-Hersteller Elster. Der Kaufpreis für den Produzenten von Gas-, Strom- und Wasserzählern liegt bei 4,7 Milliarden Euro. Insbesondere das Geschäft mit Gaszählern sei für den amerikanischen Käufer interessant - hier ist Elster Weltmarktführer.

Russland will wieder Gas und Strom in die Ukraine liefern

Die Ukraine und Russland scheinen sich im Streit um Gaslieferungen einander anzunähern. Ab Donnerstag soll Russland den Gashahn wieder aufdrehen. Auch Strom soll in die Ukraine geleitet werden. Verhandlungen zwischen Vertretern der Rebellen und der ukrainischen Armee könnten Dienstag stattfinden.

Ukraine, Russland und die EU einigen sich auf Gas-Lieferungen

Die Ukraine, Russland und die EU haben ein Übereinkommen über Gaslieferungen unterzeichnet. Damit soll die Gasversorgung für die Ukraine bis zum 15. März 2015 gesichert werden. Die EU wird auch für 2015 Kredite für die Gaszahlungen bereitstellen. Günther Oettinger nannte diese Kredite "Hilfsprogramme".

Entscheidung vertagt: Gasstreit geht in die nächste Runde

Russland und die Ukraine konnten sich noch nicht in allen Punkten auf eine Beilegung des Gasstreits einigen. Kommenden Mittwoch soll neu verhandelt werden. Die EU-Kommission vermittelt und hat angedeutet, der Ukraine beim Begleichen offener Rechnungen helfen zu wollen.

Stromgewinnung aus Kohle soll erheblich reduziert werden

Durch den Ausbau von Ökostrom sind die Betreiber von Kohle- und Gaskraftwerken massiv unter Druck geraten. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums haben sie die Stilllegung von 50 Kohle- und Gaskraftwerksblöcken beantragt. Davon seien elf als systemrelevant eingestuft worden.

EU-Sanktionen treiben Russland in eine Allianz mit China

Die Sanktionen der EU gegen russische Energie-Konzerne schaden vor allem dem Westen selbst. Denn Russland hat in China einen neuen starken Partner gefunden. Die Chinesen sind nicht nur ein großer Abnehmer für russische Rohstoffe, sondern auch ein finanzstarker Investor, der massiv in die russische Wirtschaft investiert.

Mit Steuergeldern: EU leitet heimlich russisches Erdgas in die Ukraine

Moskau will verhindern, dass EU-Staaten russisches Gas in die Ukraine umleiten. Gazprom-Chef Miller nennt dies einen „halb-betrügerischern Mechanismus“. Daher droht Russland mit einer Reduzierung der Lieferungen. Für die europäischen Steuerzahler stellen die Machenschaften ein neues Milliarden-Risiko dar.

Putin drosselt Erdgas: E.ON meldet „verringerte Liefermengen“

Der deutsche Energieversorger E.ON meldet verringerte Liefermengen aus Russland. Zuvor hatte bereits Polen festgestellt, dass die Russen das Erdgas offenbar drosseln. Grund zur Sorge bestehe jedoch nicht, weil die Speicher ausreichend gefüllt seien.

EU bereitet sich auf Energie-Krieg gegen Russland vor und hortet Erdgas

Die EU versucht, durch massive Speicherung von Erdgas in einem möglichen Gas-Krieg gegen Russland durch den Winter zu kommen. Zu diesem Zweck werden seit Monaten Rekordvolumen des Treibstoffs in unterirdische Lagerstätten gepumpt. Das Problem: Im Frühjahr sind die Speicher leer - und dann steigt die Abhängigkeit von Russland erst recht.

EU pokert sehr hoch und will russische Energie-Konzerne isolieren

Die neuen Wirtschaftssanktionen gegen Russland sollen den russischen Ölriesen Rosneft und eine Gazprom-Tochter treffen, so EU-Diplomaten. Diesen Unternehmen soll der Zugang zu den Finanzmärkten abgeschnitten werden. Eine hochriskante Strategie: Denn im Gegensatz zu den USA ist Europa vom russischen Gas abhängig.

Slowaken erreichen Ausnahmen von Russland-Sanktionen

Der slowakische Premier Robert Fico behält sich ausdrücklich ein Veto gegen weitere Sanktionen Brüssels vor. Er hat mehrfach davor gewarnt, Kreditinstitute wie die Sberbank mit Sanktionen zu belegen. Dies könne fatale Folgen für so kleine Finanzmärkte wie die in der Slowakei oder Tschechien haben.

Russland enteignet ukrainischen Oligarchen auf der Krim

Der Staatsrat der russischen Republik Krim macht kurzen Prozess mit seinen ukrainischen Oligarchen. Der Besitz und das Vermögen des drittreichsten Mannes der Ukraine, der gleichzeitig Gouverneur von Dnipropetrowsk ist, wird vom Staat eingezogen. Das Vermögen des Oligarchen soll als Entschädigung von Kunden seiner Bank fließen.