Alle Artikel zu:

ESFS

Italien: Neue Regierung wird den Sparkurs beenden

Die neue italienische Regierung wird in Brüssel auf weiteres Schulden-Machen dringen. Der neue Premier Enrico Letta hat bereits angekündigt, bei der EU auf ein Ende des Sparkurses zu dringen. Die neue Außenministerin Emma Bonino kennt die EU bestens: Sie war Mitglied in der EU-Kommission Jacques Santer, die wegen eines Korruptionsskandals geschlossen zurücktreten musste.

Kabinett beschließt Gesetzentwurf zum ESM

Am Mittwoch hat das Kabinett dem Gesetzesentwurf zum dauerhaften Stabilitätsmechanismus ESM zugestimmt. Bis Mitte Juni müssen nun noch der Bundestag und der Bundesrat das Gesetz billigen.

EU-Kommission: Olli Rehn drängt auf Erhöhung des ESM

Es sei die Aufgabe der Kommission, die Wahrheit zu sagen und die ist, dass eine Erhöhung des ESM unerlässlich ist, sagt Währungskommissar Olli Rehn. Weil Deutschland Widerstand leiste, müssten die Deutschen in Verhandlungen überzeugt werden.

Europa: Banken mitten im Existenzkampf

Die europäischen Banken geraten immer mehr unter Druck: Sie haben in diesem Quartal erst 34 Milliarden Dollar umgeschuldet. Im Frühjahr werden 800 Milliarden Euro fällig, und die Banken finden niemanden, der ihnen die Schrottpapiere abnimmt.

Nach China-Absage: EU schreibt Bettelbrief an die G-20 Staaten

José Manuel Barroso und Herman Van Rompuy haben in einem Brief die G-20-Länder um Hilfe in der Euro-Krise gebeten: Europa schaffe die Bewältigung nicht alleine. Verständlich: In der Wunderwaffe EFSF fehlen immer noch 560 Milliarden Euro.

Banken denken erstmals über Euro-Ende nach

Bisher galt es in Bankenkreisen als Tabu, über die konkreten Folgen des Auseinanderbrechens der Euro-Zone Analysen zu verfassen. Die HSBC hat nun erstmals ein solches Papier verfasst und in Umlauf gebracht. Es ist vor allem ein Dokument der Abhängigkeit der Banken vom gegenwärtigen Euro-System.

Banken denken erstmals über Euro-Ende nach

Bisher galt es in Bankenkreisen als Tabu, über die konkreten Folgen des Auseinanderbrechens der Euro-Zone Analysen zu verfassen. Die HSBC hat nun erstmals ein solches Papier verfasst und in Umlauf gebracht. Es ist vor allem ein Dokument der Abhängigkeit der Banken vom gegenwärtigen Euro-System.

ESFS-Aufstockung: Wie die EU den Bundestag überlisten will

Hinter den Kulissen herrscht in Europa weitgehend Einigkeit: Der ESFS wird der neue, große Schutzschild. Nach außen sind vor allem die EU-Politiker hektisch bemüht, diese Wahrheit bis nach der Abstimmung im Bundestag unter der Decke zu halten. Denn im Grunde sind sich Banken, Märkte und Politik einig: Wir gehen volles Risiko. Im Klartext: Dem deutschen Steuerzahler werden auf Generationen hinweg Lasten aufgebürdet.

Europa: Banken mitten im Existenzkampf

Die europäischen Banken geraten immer mehr unter Druck: Sie haben in diesem Quartal erst 34 Milliarden Dollar umgeschuldet. Im Frühjahr werden 800 Milliarden Euro fällig, und die Banken finden niemanden, der ihnen die Schrottpapiere abnimmt.

Widerstand in der EZB: Die Politik muss den Euro retten

Die Europäische Zentralbank wehrt sich dagegen, dass sie allein die Euro-Rettung übernehmen soll. Mehr oder weniger diskrete Bestrebungen der EU, ihr die Verwaltung des ESFS zuzuschieben, stoßen auf erheblichen Widerstand. Die Umwandlung des ESFS in eine Bank halten die Notenbanker ebenfalls für keine gute Idee.

Banker in Washington: Champagner, Trüffel und Ratlosigkeit

Am liebsten sagen sie den Regierungen, was sie tun müssen. Tatsächlich haben auch die Banker keinen blassen Schimmer, wie die Krise abgewendet werden soll. Wie in den 30er-Jahren gab es daher beim IWF-Meeting in Washington Beef Tenderloin, Tanz und Champagner - jedoch keine Antworten.

Merkel fordert „Durchgriffsrecht“ auf Schuldenstaaten

Bundeskanzlerin Angela Merkel will erreichen, dass die EU massiv in die Souveränität einzelner Staaten eingreifen kann, wenn diese sich nicht an die vereinbarten Stabilitätskriterien halten. Mit der aktuellen Aufstockung des ESFS wolle man vor allem „Zeit kaufen“. (mit Video)

Kanadas Notenbankchef: „Euro-Zone braucht Fonds von einer Billion Euro“

Die Eurozone kann die Krise ohne einen „großen Topf Geldes“ nicht überwinden, sagt der kanadische Zentralbankchef. Dies werde jedoch „enormen politischen Willen“ erfordern.

Reinhard Bütikofer: „Nicht auf Kosten demokratischer Kontrolle“

Der Europa-Parlamentarier der Grünen sagt, das Urteil des Verfassungsgerichts stärke die Demokratie und zeige, dass europäische Integration nicht auf Kosten der Demokratie gehen müsse.

Martin Schulz: „Krise nicht zur Entparlamentalisierung Europas mißbrauchen“

Der SPD Europa-Abgeordnete erklärt, warum das Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Eurorettung für die Demokratie wichtig ist und wie europäische Entscheidungsprozesse ablaufen sollen.