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Euro

Die Schweizer Nationalbank könnte schon bald eine Einlagen-Gebühr auf Papiergeld erheben. (Foto: dpa)

Ökonom erwartet Gebühren auf Bargeld in der Schweiz

US-Ökonom Miles Kimball erwartet, dass die Schweiz schon bald Gebühren auf Bargeld einheben könnte. Wer Geld auf die Bank bringe, müsse dafür bezahlen. So könnte die Schweiz verhindern, dass die Negativ-Zinsen auf Bank-Guthaben durch das Horten von Bargeld umgangen werden.

Der stellvertredende OECD-Generalsekretär, Stefan Kapferer sieht für Exporteure auch Nachteile in einem schwachen Euro. (Foto: Bodo Marks/dpa)

Schwacher Euro bremst Innovationskraft deutscher Unternehmen

OECD-Generalsekretär Stefan Kapferer fordert Unternehmen aus Deutschland dazu auf, mehr für Innovationen zu tun. Der schwache Euro werde sich zwar positiv auf die Exporte, jedoch negativ auf die Modernisierung der deutschen Wirtschaft auswirken.

Euro-Wirtschaft: Frankreich und Italien stagnieren

Die Wirtschaft im Euro-Raum wuchs im vierten Quartal 2014 nur mäßig: Italien und Frankreich stagnieren, Griechenland schrumpft. Deutschland und Spanien wachsen, allerdings auch nur auf beschiedenem Niveau.

Exporteure trotzen Krise in Russland und Euro-Zone

Sinkende Energiepreise und ein schwacher Euro befördern die Exporte deutscher Unternehmen. Trotz Absatzeinbruch in Russland und einer schwachen Wirtschaft in der Euro-Zone konnten deutsche Exporteure wieder einen Rekord verzeichnen. China und die USA sind die wachstumsstärksten Absatzmärkte.

Schweiz erwägt Einführung von Kapitalverkehrs-Kontrollen

Bei der Grenze des Negativzins gebe es noch Spielraum, so die Schweizerische Notenbank. Eine weitere Erhöhung ginge zu Lasten von Großkunden, die ihr Geld in der Schweiz parken. Um zu verhindern, dass die Anleger ihr Geld ins Ausland abziehen, diskutiert die Schweiz über Kapitalverkehrs-Kontrollen.

Österreicher bekommen keine Hilfe für fällige Frankenkredite

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling hat Finanzhilfen für Franken-Kreditnehmer abgelehnt. Er wolle nicht diejenigen bestrafen, die rechtzeitig ausgestiegen sind. Kreditnehmer müssen auf eine Fristverlängerung der Banken hoffen. Doch auch die sind durch die Kredite angeschlagen.

Schweizer Firma zahlt Löhne in Euro aus

Angestellte der Basler Zahnimplantate-Firma Straumann können sich aussuchen, ob sie in Euro oder Franken bezahlt werden wollen. Die Geschäftsführung selbst verzichtet wegen der Wechselkurs-Schwankungen auf ein Drittel ihrer Einnahmen. Um Verluste zu vermeiden, verhandeln Belegschaft und Arbeitgeber in der Schweiz über Kurzarbeit und Lohnkürzungen.

Niedriger Euro ermöglicht neuen Rekord-Export

Der Exportüberschuss beträgt 285 Milliarden Dollar im Jahr 2014 – mehr als China und Saudi-Arabien zusammen. Der Rekord kommt auch durch den niedrigen Euro zustande. In 2015 sollen sogar noch mehr Waren exportiert werden.

Schweizer Firmen von Franken-Aufwertung überrascht

Der Schweizer Einkaufsmanager-Index sinkt unterhalb die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Das ist der stärkste Einbruch seit sieben Jahren. Unternehmen in der Schweiz wurden von der Aufwertung des Franken überrascht. Sie glauben nicht an eine schnelle Abwertung des Franken.

Schweiz: Notenbank verfolgt inoffiziellen Euro-Mindestkurs

Einem Medienbericht zufolge will die Schweizer Nationalbank einen inoffiziellen Euro-Mindestkurs einführen. Zuvor hatte die Notenbank ihren Euro-Mindestkurs aufgehoben und damit dem Franken zu einem Höhenflug verholfen.

Rubel-Krise könnte Metro 200 Millionen Euro kosten

Die Rubel-Krise könnte den Metro-Konzern 200 Millionen Euro kosten. Denn momentan bekommt der Konzern für einen Euro rund 80 Rubel. Doch im operativen Geschäft meldet der Konzern keine Veränderungen.

Spaniens Wirtschaft wächst deutlich stärker als deutsche

Die Wirtschaft von Krisenland Spanien wächst stärker als die deutsche. Der sinkende Ölpreis und der billige Euro stützen die Binnenkonjunktur.

KOF: Starke Währung hemmt Schweizer Investitionen und Arbeitsplätze

Wirtschaftsforscher es Instituts KOF in Zürich sagen der Schweiz eine Rezession voraus. Unternehmen werden Investitionen zurückhalten und weniger Arbeitsplätze schaffen. Die starke Währung wird die Exporte und die Wirtschaft bis Ende des Jahres 2016 belasten.

Regierung: Franken-Kredite werden bald wieder billiger

Österreichs Finanzminister Hans-Jörg Schelling will die Franken-Kreditnehmer beruhigen: Die Schweizer Nationalbank werde bald Maßnahman gegen den hohen Franken einleiten. Die Schweiz könne es sich nicht leisten, den eigenen Tourismus und Export zu schwächen. In Österreich laufen Bemühungen, die Banken für die teuren Franken-Kredite der Österreicher in die Verantwortung zu ziehen.

Niedriger Ölpreis: Gewinn von Siemens bricht um ein Viertel ein

Der Verfall des Ölpreises und die Folgen der europäischen Währungspolitik senken den Quartalsgewinn bei Siemens. Nach dem Kauf des Öl- und Gasspezialisten Dresser-Rand muss Siemens Rückschläge verkraften. In der Kraftwerks- und Gassparte müssen 1.200 Stellen gestrichen werden.

Umfrage: Franken-Aufwertung bremst Schweizer Wachstum stark aus

Der Franken steigt nach der Entscheidung der EZB weiter in die Höhe. Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz wird dadurch abgeschwächt. Für Finanzmarkt-Akteure schwinden die Job-Chancen. Firmen senken ihre Gewinnprognosen. Die Regierung sieht jedoch bislang davon ab, ein neues Konjunkturprogramm aufzulegen.

Prüfkonzern SGS senkt Prognose für 2015

SGS rechnet mit Gewinn-Einbußen durch die Aufwertung des Franken von bis zu zehn Prozent. Im vergangenen Jahr beträgt der Umsatz knapp sechs Milliarden Franken und bleibt damit stabil. Es wird erwartet, dass andere große Unternehmen in der Schweiz ebenfalls ihre Gewinnprognose nach unten korrigieren.

Schweizer Privatbank reicht Negativzins an Kunden weiter

Der Genfer Vermögensverwalter Lombard Odier reicht den Negativzins der Schweizer Nationalbank an seine Kunden weiter. Die SNB will mit dem Negativzins den Aufwertungsdruck des Franken stoppen. Doch die EZB könnte morgen mit dem Ankauf von Staatsanleihen starten und den Euro im Vergleich zum Franken weiter schwächen.

Niedriger Euro setzt kaum Impulse für Exportwirtschaft

Viele ausländische Firmen haben sich gegen Währungsschwankungen abgesichert. Die deutsche Exportwirtschaft profitiert daher kaum von dem Euro-Verfall. Viele Konzerne produzieren zudem ohnehin schon im Dollar-Raum. Auch dort steigen mittlerweile die Produktionskosten.

SNB-Entscheidung lässt Wiener Schulden steigen

Die Schulden der Stadt Wien schnellen nach der Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro in die Höhe. Durch Fremdwährungskredite in der Schweizer Währung muss Wien umgerechnet bis zu 277 Millionen Euro zusätzlich zurückzahlen. Wiens Finanzstadträtin und Vizebürgermeisterin Renate Brauner gerät massiv unter Druck.