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Euro

Die Entscheidung der EZB, monatlich 60 Milliarden Euro in den Markt zu pumpen, setzt den Schweizer Franken weiter unter Aufwertungsdruck. (Grafik: ariva.de)

Umfrage: Franken-Aufwertung bremst Schweizer Wachstum stark aus

Der Franken steigt nach der Entscheidung der EZB weiter in die Höhe. Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz wird dadurch abgeschwächt. Für Finanzmarkt-Akteure schwinden die Job-Chancen. Firmen senken ihre Gewinnprognosen. Die Regierung sieht jedoch bislang davon ab, ein neues Konjunkturprogramm aufzulegen.

An der Börse verlor die SGS-Aktie nach der Bekanntgabe des Wirtschaftsberichtes zwischenzeitlich fast vier Prozent. (Foto: ariva.de)

Prüfkonzern SGS senkt Prognose für 2015

SGS rechnet mit Gewinn-Einbußen durch die Aufwertung des Franken von bis zu zehn Prozent. Im vergangenen Jahr beträgt der Umsatz knapp sechs Milliarden Franken und bleibt damit stabil. Es wird erwartet, dass andere große Unternehmen in der Schweiz ebenfalls ihre Gewinnprognose nach unten korrigieren.

Schweizer Bankkunden müssen das erste Mal seit 40 Jahren einen Strafzins auf ihr Vermögen zahlen. (Foto: Oliver Berg/dpa)

Schweizer Privatbank reicht Negativzins an Kunden weiter

Der Genfer Vermögensverwalter Lombard Odier reicht den Negativzins der Schweizer Nationalbank an seine Kunden weiter. Die SNB will mit dem Negativzins den Aufwertungsdruck des Franken stoppen. Doch die EZB könnte morgen mit dem Ankauf von Staatsanleihen starten und den Euro im Vergleich zum Franken weiter schwächen.

Die Talfahrt des Euro: Export-Unternehmen, die sowieso im Ausland produzieren, profitieren nicht vom Kursverfall des Euro. (Foto: ariva.de)

Niedriger Euro setzt kaum Impulse für Exportwirtschaft

Viele ausländische Firmen haben sich gegen Währungsschwankungen abgesichert. Die deutsche Exportwirtschaft profitiert daher kaum von dem Euro-Verfall. Viele Konzerne produzieren zudem ohnehin schon im Dollar-Raum. Auch dort steigen mittlerweile die Produktionskosten.

SNB-Entscheidung lässt Wiener Schulden steigen

Die Schulden der Stadt Wien schnellen nach der Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro in die Höhe. Durch Fremdwährungskredite in der Schweizer Währung muss Wien umgerechnet bis zu 277 Millionen Euro zusätzlich zurückzahlen. Wiens Finanzstadträtin und Vizebürgermeisterin Renate Brauner gerät massiv unter Druck.

Touristen aus Österreich und Deutschland könnten Schweizer Ski-Gebieten aufgrund steigender Preise bald den Rücken zukehren. (Foto: Flickr/Cosmolino/CC BY 2.0)

SNB-Entscheid kann Schweizer Tourismuspreise um 20 Prozent erhöhen

Die Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro belastet mittelständische Unternehmen schwer. Der Schweizerische KMU-Verband spricht von einer „Katastrophe für den Tourismus“. Die Preise könnten um bis zu 20 Prozent steigen. Die Folgen für den Export seien „verheerend“. Ein Job-Abbau und Betriebsschließungen sind nicht auszuschließen.

Hat sich die SNB getäuscht? - Der Wert des Franken schießt nach der Abkopplung zum Euro in die Höhe. (Grafik: ariva.de)

Schweizer Notenbank gibt Euro-Mindestkurs auf

Der mehr als drei Jahre gültige Mindestkurs des Schweizer Franken zum Euro ist Geschichte. Der Schweizer Nationalbank zufolge habe sich die Überbewertung des Franken zum Euro reduziert. Doch der Kurs des Franken schnellte nach der Entscheidung deutlich nach oben.

Die Ausfuhren nach Russland sind um 17 Prozent eingebrochen. (Foto: Felix Kästle/dpa)

Aufträge im Maschinenbau brechen um 10 Prozent ein

Der deutsche Maschinenbau verliert jeden zehnten Auftrag. Das Minus betrifft sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft. Der schwache Euro müsste den Export eigentlich stützen. Doch in Russland brechen die Geschäfte aufgrund der Sanktionen ein.

Schweizer Wirtschaft wird Potenzial 2015 nicht entfalten

Dem Konjunkturbericht der Raiffeisenbank zufolge wird es im laufenden Jahr ein Wachstum von 1,6 Prozent geben. Dabei bremst die Entwicklung in Europa auch die Schweizer Wirtschaft. Die Maßnahmen der EZB und der Fed werden die Märkte beschäftigen.

Aussicht auf EZB-Geldschwemme drückt Euro unter 1,18 US-Dollar

Der Euro fiel egenüber dem Dollar auf ein Neun-Jahres-Tief. Grund für die Flucht vieler Anleger aus dem Euro ist die Aussicht auf weitere Geldschwemme durch die EZB.

Merkel hält griechischen Euro-Austritt für verkraftbar

Die Bundesregierung ist bereit, Griechenland entgegen der bisherigen Linie aus der Euro-Zone ausscheiden zu lassen. Der Spiegel meldet, ein Austritt des schuldengeplagten Staates sei aus Sicht der Kanzlerin und dem Finanzminister Schäuble mittlerweile verkraftbar. Demnach würde ein Sieg der Syriza bei den anstehenden Wahlen einen Austritt nahezu unausweichlich machen.

ADAC: Tanken war 2014 so günstig wie seit Jahren nicht

Sprit war 2014 laut ADAC so günstig zu haben wie seit vier Jahren nicht mehr. Wie der Automobilclub mitteilte, fiel der Preis für einen Liter Super im vergangenen Jahr knapp unter die Marke von 1,50 Euro. Damit blieb der Preis für den Kraftstoff um genau sieben Cent unter dem Wert des Vorjahrs. Grund sei der kräftig gefallene Ölpreis.

Litauen wird neues Mitglied der Euro-Zone

Am 1. Januar wird Litauen der Eurozone beitreten. Der Schuldenberg des Landes im Verhältnis zur Wirtschaftskraft liegt 2014 bis 2016 nach EU-Schätzungen stabil bei gut 41 Prozent. Deutschland ist für Litauen das zweitwichtigste Herkunftsland bei den Einfuhren. Doch wirtschaftlich wird Litauens Beitritt für die Euro-Zone kaum ins Gewicht fallen, weil das baltische Land zu klein ist.

Deutschlands Exporteure schauen skeptisch auf das neue Jahr

Deutsche Unternehmen rechnen für das kommenden Jahr mit Export-Rückgängen. Der Anteil Deutschlands an den weltweiten Exporten sank laut dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen zwischen 2003 und 2013 von 9,9 auf 7,7 Prozent.

Rubel-Verfall zehrt Gewinne deutscher Unternehmen in Russland auf

Der Verfall des Rubels führt dazu, dass die Erlöse deutscher Firmen in Russland die Hälfte ihres Wertes verloren haben. Zudem sind die Exporte nach Russland um 20 Prozent eingebrochen. Fabriken beschließen Kurzarbeit oder entlassen Mitarbeiter.

SNB warnt: Deflations-Gefahr nimmt zu

In der Schweiz werden die Preise im kommenden Jahr sinken. Die SNB will die Euro-Kursuntergrenze von 1,20 Franken vorerst beibehalten. Die Einführung von Negativzinsen schließt SNB-Chef Jordan vorerst nicht aus.

HSH Nordbank legt im Neukundengeschäft deutlich zu

Die HSH Nordbank hat in den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres 9,4 Milliarden Euro im Neukundengeschäft erzielt. Vor allem das Immobiliengeschäft seit gut gelaufen, wo sich das Neugeschäft in den ersten neun Monaten auf 3,2 Milliarden Euro mehr als verdoppelt habe.

Schweizer Notenbank: Haben Deflationsrisiko fest im Blick

Der Chef der Schweizerischen Nationalbank hat bekräftigt, alles Notwendige zu tun, um eine Deflation zu vermeiden. Angesichts des Abschwungs der Wirtschaft in der Euro-Zone habe sich das Risiko einer negativen Inflation oder gar Deflation erhöht. Die eingeführte Euro-Untergrenze von 1,20 Franken werde mit allen Mittel verteidigt.

Frankreich: Gewerkschaften entrüstet über Reform-Vorschläge der Arbeitgeber

In Frankreich stehen die Zeichen auf Sturm: Die Gewerkschaften haben einen Reformvorschlag der Arbeitgeber empört zurückgewiesen: Weniger Feiertage, Aufweichen des Mindestlohns, Streichung von zwei Feiertagen - die Gewerkschaften sprechen von einem „Witz“. Die Arbeitgeber rudern zurück.

Nach EU-Sanktionen: Rubel fällt auf Rekordtief

Die russische Währung fiel am Freitag auf einen neues Rekordtief. Ein Dollar verteuerte sich nach In-Kraft-Treten der Sanktionen auf mehr als 40,2 Rubel. Die russische Notenbank hält den Leitzins konstant bei acht Prozent.