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Euro

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis und sein deutscher Amtskollege Wolfgang Schäuble kommen auf keinen gemeinsamen Nenner. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

DIW: Folgen eines Grexit wären unkontrollierbar

Die Verhandlungen der internationalen Gläubiger mit Griechenland stecken in einer Sackgasse. Die Zahlungsunfähigkeit rückt immer näher. Wirtschaftsforscher warnen. Das Szenario eines kontrollierten Grexits sei eine Illusion. Die wirtschaftlichen Folgen für Griechenland und die Euro-Zone wären nicht absehbar.

Die Schweizerische Tourismus-Industrie wurde zuerst von dem Frankenschock im Januar erfasst. (Foto: Flickr/ Matteo Arco/CC BY 2.0)

Schweizer KMU aller Branchen senken Geschäftsprognosen

Industriebetriebe und die Tourismusbranche leiden am meisten unter der plötzlichen Aufwertung des Schweizer Franken. Doch auch im Baugewerbe und bei den Dienstleistern dürfte es mittelfristig zu Einbußen kommen.

Stahlarbeiter im Werk der Salzgitter AG: Die Stahlindustrie kommt auch zu Beginn des Jahres 2015 nicht aus den Startlöchern. (Foto: Caroline Seidel dpa)

Stahlproduktion sinkt: Industrie startet schwach ins Frühjahr

Die Industrie schätzt die Aussichten für die deutsche Wirtschaft inzwischen optimistischer ein als noch zu Jahresanfang. Der BDI erwartet ein BIP-Wachstum von rund zwei Prozent. Der niedrige Ölpreis, der schwache Euro und der starke private Konsum trieben die Konjunktur an.

S&P bestätigt Ratings für Frankreich und Spanien

Die Ratingagentur S&P hat ihre Bewertungen für Frankreich und Spanien bestätigt. Die Amerikaner stufen Frankreich weiter mit AA/A-1+ ein. Der Ausblick bleibt negativ.

Die hohen Währungsschwankungen erschweren eine langfristige Planung bei Unternehmen. (Grafik: ariva.de)

Trotz Euro-Schwäche: Rückgang der Industrie-Aufträge hält an

Die Industrie-Aufträge sinken den zweiten Monat in Folge. Der niedrige Euro wirkt sich nicht positiv auf die Exporte aus. Im Gegenteil: Auch südeuropäische Länder profitieren von der schwachen Währung und werden wettbewerbsfähiger. Die Importe werden teurer und erschweren eine langfristige Planung.

Euroverfall wird zum Geschäftsrisiko für den Mittelstand

Deutsche Firmen müssen mit schwächeren Geschäften rechnen. Der niedrige Euro verbessert zwar die Exportchancen. Doch langfristige Planungen werden erschwert und der Import von Rohstoffen verteuert sich. Die DIHK warnt vor einem weltweiten Abwertungswettlauf, der die Maßnahmen der EZB verpuffen lassen könnte.

Tabubruch: IWF fordert Schweiz zur Franken-Abwertung auf

Der IWF rät der Schweiz zum Gelddrucken. Die Schweizerische Nationalbank soll Vermögenswerte in Fremdwährungen aufkaufen und so den Franken schwächen. Bis vor kurzem kritisierte der IWF die bewusste Abwertung von Währungen noch scharf.

Unternehmer reichen Verfassungsklage gegen EZB ein

Mit dem Staatsanleihen-Ankaufprogramm verstößt die EZB gegen ihr Mandat. Drei Unternehmen haben daher vor dem Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht, um die Staatsfinanzierung mit der Notenpresse zu stoppen. Unter den Klägern befindet sich auch der ehemalige BDI-Chef Heinrich Weiss.

Faymann: Griechenlands Verbleib in Eurozone wichtig für Europa

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann will Griechenland im Euro halten. Die Mitgliedschaft Griechenlands sei wichtig für die gesamte Euro-Zone. Damit hat die EU vor den Verhandlungen mit Griechenland an Spielraum eingebüßt. Weitere Zugeständnisse an die Pleite-Staat sind zu erwarten.

Euro verliert für den Export an Bedeutung

Die Zahl der Exportgeschäfte, die in Euro abgewickelt wird, nimmt ab. Die kräftige Abwertung des Euro macht den US-Dollar für Europas Exporteure attraktiver. Auch der Warenimport geschieht immer seltener über den Euro.

Schlechte Wechselkurse senken Gewinne britischer Exporteure

Britische Unternehmen leiden unter extrem ungünstigen Wechselkurs-Bedingungen. Der schwache Euro verteuert ihre Exporte nach Europa. Der steigende Wert des US-Dollars wiederum erhöht die Einkaufskosten von Rohstoffen. Noch profitiert die Wirtschaft von der niedrigen Inflation. Doch die Debatte um einen "Brexit" aus der EU löst neue Unsicherheiten aus.

Chinesische Unternehmen investieren in großem Stil in den Euro

Die Geldschwemme der EZB veranlasst chinesische Unternehmen, sich am Aktienmarkt im großen Stil mit Euro zu versorgen. Sie reduzieren so ihre Schuldenlast oder kaufen europäische Unternehmen auf. Dabei sinken die Erträge bereits jetzt. Einige Aktien hoch bewerteter europäischer Unternehmen werfen sogar schon negative Erträge ab.

Trotz schwachem Euro: Exporte sinken im Januar

Der schwache Euro macht sich noch nicht in den Absatzzahlen der deutschen Exporteure bemerkbar. Die Warenausfuhren sinken deutlich. Der schwache Absatz innerhalb der Euro-Zone ist dafür verantwortlich. Auch die Importe gingen leicht zurück.

Schweizer Regierung fordert Unabhängigkeit der SNB heraus

Die Schweizer Regierung will eine engere Abstimmung mit der SNB über die nächsten geldpolitischen Schritte. Doch die SNB ist unabhängig. Gerüchte über die Einführung einer neuen Mindestgrenze zum Euro halten sich hartnäckig. Der starke Franken schwächt die Wirtschaft der Schweiz, insbesondere den Tourismus und das Verarbeitende Gewerbe.

Ökonom erwartet Gebühren auf Bargeld in der Schweiz

US-Ökonom Miles Kimball erwartet, dass die Schweiz schon bald Gebühren auf Bargeld einheben könnte. Wer Geld auf die Bank bringe, müsse dafür bezahlen. So könnte die Schweiz verhindern, dass die Negativ-Zinsen auf Bank-Guthaben durch das Horten von Bargeld umgangen werden.

Schwacher Euro bremst Innovationskraft deutscher Unternehmen

OECD-Generalsekretär Stefan Kapferer fordert Unternehmen aus Deutschland dazu auf, mehr für Innovationen zu tun. Der schwache Euro werde sich zwar positiv auf die Exporte, jedoch negativ auf die Modernisierung der deutschen Wirtschaft auswirken.

Euro-Wirtschaft: Frankreich und Italien stagnieren

Die Wirtschaft im Euro-Raum wuchs im vierten Quartal 2014 nur mäßig: Italien und Frankreich stagnieren, Griechenland schrumpft. Deutschland und Spanien wachsen, allerdings auch nur auf beschiedenem Niveau.

Exporteure trotzen Krise in Russland und Euro-Zone

Sinkende Energiepreise und ein schwacher Euro befördern die Exporte deutscher Unternehmen. Trotz Absatzeinbruch in Russland und einer schwachen Wirtschaft in der Euro-Zone konnten deutsche Exporteure wieder einen Rekord verzeichnen. China und die USA sind die wachstumsstärksten Absatzmärkte.

Schweiz erwägt Einführung von Kapitalverkehrs-Kontrollen

Bei der Grenze des Negativzins gebe es noch Spielraum, so die Schweizerische Notenbank. Eine weitere Erhöhung ginge zu Lasten von Großkunden, die ihr Geld in der Schweiz parken. Um zu verhindern, dass die Anleger ihr Geld ins Ausland abziehen, diskutiert die Schweiz über Kapitalverkehrs-Kontrollen.

Österreicher bekommen keine Hilfe für fällige Frankenkredite

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling hat Finanzhilfen für Franken-Kreditnehmer abgelehnt. Er wolle nicht diejenigen bestrafen, die rechtzeitig ausgestiegen sind. Kreditnehmer müssen auf eine Fristverlängerung der Banken hoffen. Doch auch die sind durch die Kredite angeschlagen.