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Euro

Nach der jüngsten Nato-Warnung kostet ein einziger Dollar bereits über 39,6 Rubel. (Grafik: ariva.de)

Nach Nato-Warnung: Rubel stürzt ab

Der russische Rubel hat am Freitag ein neues Rekord-Tief erreicht. Die Nato hatte zuvor gewarnt, dass Russland weit über 1000 Soldaten in der Ukraine habe und damit Befürchtungen ausgelöst, die Lage könnte endgültig eskalieren. Der Konflikt zwischen Moskau und Kiew könnte sich auf auf die europäischen Devisenmärkte auswirken.

Bedrohung für das Währungsmonopol: China macht ernst und positioniert den Yuan als mögliche Weltwährung gegen den Dollar. (Foto: dpa)

Start in Frankfurt: Bank of China bläst zum Angriff auf den Dollar

Der chinesische Youn (Renminbi) soll dem Dollar als Weltwährung Konkurrenz machen. Die Bank of China eröffnete am Dienstag die erste Drehscheibe für die Landeswährung. Weitere in London und Luxemburg werden folgen. Die Amerikaner sehen mit Missfallen, dass ausgerechnet Deutschland den Chinesen Starthilfe leistet.

Krise in Frankreich: Regierung in Paris tritt zurück

Die französische Regierung ist am Montag zurückgetreten. Präsident François Hollande beauftragte Premierminister Manuel Valls damit, ein neues Kabinett zu bilden. Die Regierung konnte bisher keine Lösungsansätze zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit vorlegen. Die Sanierung der Staatsfinanzen kommt ebenfalls nicht voran.

Russland-Sanktionen führen zu stärkstem Auftragsminus seit 3 Jahren

Die Aufträge deutscher Firmen sinken im Juni um 3,2 Prozent. Nicht nur geopolitische Risiken infolge der Russland-Sanktionen sorgen für Zurückhaltung bei den deutschen Industrieunternehmen. Die Nachfrage aus der Euro-Zone brach um 10,4 Prozent ein. Die Wirtschaftskrise im Euro-Raum ist noch nicht vorüber.

Eurostärke setzt deutschen Industriebetrieben zu

Der Industriegasekonzern Linde und der Chemiehersteller BASF machen negative Währungseffekte zu schaffen. Der starke Euro wird zum Problem für den deutschen Export. Die Wechselkurse zum US-Dollar, dem japanischen Yen und brasilianischen Real werden erst wieder besser, wenn die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger wird, so Finanzminister Schäuble.

Juncker will eigenen EU-Kommissar für Finanzmärkte

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will ein eigenes Ressort für Finanzmärkte schaffen. Ein eigener Kommissar soll eigens für die Finanzmärkte zuständig sein.

Keine Reformen: Frankreichs Geschäftsklima-Index sinkt

Der französische Geschäftsklima-Index sinkt. Der mangelnde Reformeifer der Regierung und die schlechte Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen drücken auf das Wachstum. Auch bei einem schwächeren Euro werden die strukturellen Probleme in Frankreich fortbestehen.

Schweizer Notenbank schließt Negativ-Zinsen nicht aus

Die SNB setzt die Euro-Kursuntergrenze von 1,20 Franken zum Euro fort. Der Schweizer Franken ist weiter hoch bewertet. Risiken für Schweizer Konjunkturerholung sind erheblich. Wenn der Aufwertungsdruck zu groß wird, schließt die SNB die Einführung von Negativ-Zinsen nicht aus. Erneut warnte die SNB vor einer drohenden Überhitzung des Immobilienmarktes.

Bundesregierung will Euro nicht abwerten

Die Bundesregierung lehnt eine aktive Euro-Wechselkurspolitik ab. Maßnahmen zur Schwächung des Euro seien kein Ersatz für Struktur-Reformen. Damit stellt sich die Bundesregierung hinter Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Südeuropäische Länder hatten eine Abwertung der gemeinsamen Währung gefordert.

Bundesbank-Präsident Weidmann will keine Euro-Abwertung

Bundesbankpräsident Weidmann lehnt Forderungen aus süd-europäischen Ländern nach einer Abwertung des Euro ab. So eine Entscheidung könne zu einem weltweiten Abwertungswettlauf führen, der nur Verlierer kenne.

Russlands Unternehmen verabschieden sich vom Dollar

Um sich gegen mögliche Sanktionen des Westens zu schützen, machen sich russische Unternehmen vom Dollar unabhängig. Sie eröffnen Konten in Asien und stellen ihre Export-Verträge auf asiatische Währungen wie den chinesischen Yuan und den Hong-Kong-Dollar um.

EZB erhebt erstmals Strafzins für Banken

Die EZB hat den Einlagesatz für Banken auf minus 0,1 Prozent gesenkt. Die Banken der Eurozone müssen somit erstmals eine Strafgebühr auf bei der EZB geparktes Geld zahlen. Zudem senkte die Notenbank den Leitzins und den Zins für kurzfristige Ausleihungen.

Maschinenbauer profitieren vom starken Inlandsgeschäft

Im April legte das Inlandsgeschäft der deutschen Maschinenbauer um 8 Prozent zu. Der Auftragseingang aus dem Ausland ging jedoch um 4 Prozent zurück, sodass bei den Bestellungen unter dem Strich ein Minus von 1 Prozent steht. Am enttäuschendsten verliefen die Geschäfte in den Schwellenländern.

Adidas erhofft sich Umsatzsteigerung durch Fussball-WM

Der Sportartikel-Hersteller Adidas erwartet sich einen Umsatz-Zuwachs durch die Fussball-WM in Brasilien. Der Konzern will mit seinem Kerngeschäft, den Fussball-Artikeln, bis zu zwei Milliarden Euro zu erwirtschaften.

Linde AG hofft auf stärkeren Dollar

Die Linde AG, der weltweit größte Industrie-Gas-Konzern, leidet unter dem starken Euro. Mittelfristig rechnet der Konzern jedoch mit steigenden Zinsen im Dollarraum. Dadurch werde auch die US-Währung anziehen, hofft Linde.

Fünf Risiken beeinflussen das Wachstum in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft wuchs im ersten Quartal um 0,8 Prozent. Finanzminister Schäuble spricht von einem Aufschwung. Dennoch gibt es fünf große Risiken, die die Konjunktur in den nächsten Wochen bremsen werden: Die Ukraine-Krise, das schwache Wachstum in China, der starke Euro, die Deflation in einigen Ländern der Euro-Zone sowie die hohen Preise am deutschen Aktienmarkt.

„Schwaches Frühjahr“: Deutsche Firmen exportieren weniger Waren

Die exportierten Waren der deutschen Unternehmen gingen im März um 1,8 Prozent zurück. Das ist der stärkste Rückgang seit zehn Monaten. Experten begründen den Rückgang mit der Unsicherheit durch die Ukraine-Krise, dem starken Euro und der schwachen Nachfrage aus den Schwellenländern.

EZB gibt nach: Draghi könnte Inflation im Juni antreiben

Mario Draghi kündigt an, die fallenden Preise in der Euro-Zone bald wieder stärken zu wollen. So ist im Juni mit einer Lockerung der EZB-Geldpolitik zu rechnen, die die Inflation in der Euro-Zone antreiben soll. Damit gibt der EZB-Chef den Forderungen aus Frankreich nach.

Französische Unternehmen produzieren weniger

Die Industrieproduktion in Frankreich schrumpft stärker als erwartet. Unternehmen drosseln die Produktion, weil die Nachfrage aus dem Ausland ins Stocken gerät. Die französische Regierung beharrt deshalb auf ihren Plänen, den Kurs des Euros abzuschwächen, um den Exportsektor zu stärken.

Industrie: Nachfrage steigt, Preise weiterhin niedrig

Die steigende Nachfrage nach Industrieprodukten senkt den Kostendruck der Unternehmen in der Euro-Zone. Jedoch sind die Preise noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Deutsche Unternehmen steigern die Produktion und stellen Personal ein.