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Euro

Der Kurs fiel am Freitag um bis zu 11,1 Prozent . (Grafik: ariva.de)

Britisches Pfund stürzt auf tiefsten Stand seit über 40 Jahren

Der drohende Ausstieg Großbritanniens aus der EU hat dem Pfund Sterling den größten Kurssturz seiner Geschichte eingebrockt. Sein Kurs fiel am Freitag um bis zu 11,1 Prozent auf ein 30-Jahres-Tief von 1,3232 Dollar.

Auch in der Bevölkerung nimmt die Kritik gegenüber der Eurozone und der Geldpolitik der EZB zu . (Foto: Flickr/Eoghan OLionnain/CC SA 2.0)

EU kann nationalen Banken in Krise nicht helfen

Die EU zögert bei der Einführung der gemeinsamen Haftung für Sparguthaben. Deutschland fordert ein Veto-Recht bei Banken-Rettungen. Die Strategie könnte sich als gefährlich erweisen: Aktuell ist die Euro-Zone für einen Banken-Crash nicht gerüstet.

Euro-Rettung treibt Griechenland in die nächste Rezession

Griechenland wehrt sich gegen Forderungen internationaler Gläubiger. Insbesondere der Verkauf von Krediten ist umstritten.

Ehemaliger SNB-Chef: Schweiz soll an 1.000-Franken-Note festhalten

Die EZB hat angekündigt, den 500-Euro-Schein bald nicht mehr zu drucken. Im Zuge dessen wird die Forderung laut, dass auch die Schweizer Nationalbank die größte Banknote des Landes abschaffen sollte. Der ehemalige Notenbankchef Jean-Pierre Roth hingegen fordert den Erhalt des 1.000-Franken-Scheins. Ein Abschaffen werde die Kriminalität nicht verringern. Tatsächlich stecke der Versuch, die Menschen zum Konsum zu bewegen, hinter derartigen Entschlüssen, so Roth.

Abschaffung des 500-Euro-Scheins stößt auf Kritik

Die von der Europäischen Zentralbank EZB beschlossene Abschaffung des 500-Euro-Scheins stößt bei Kreditinstituten auf Kritik. Dadurch würde einer weitergehenden Begrenzung der Bargeld-Verwendung der Boden bereitet. Es würde in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen, dass die Abschaffung mit den Negativzinsen in...

Abschaffung des 500-Euro-Scheins kostet eine halbe Milliarde Euro

Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins kostet etwa eine halbe Milliarde Euro. Der Schein soll abgeschafft werden, um zu verhindern, dass Sparer ihr Geld bar aufbewahren.

Der globale Währungskampf läuft aus dem Ruder

Es ist der gefährlichste Fehler im System: Die Abwertung des chinesischen Yuan kann eine globale Banken- und Schuldenkrise auslösen. China würde in diesem weltweiten Blitz-Währungskrieg schweren Schaden nehmen - genauso wie alle Exportnationen. Ein großer Verlierer wäre Deutschland. Die Sieger wären die US-Hedge Funds, deren Spekulation zum Geschäft des Jahrhunderts würden.

Schwacher Euro stützt deutsche Exporte

Die deutsche Wirtschaft hat 2015 dank des schwachen Euros trotz der schwachen Weltkonjunktur einen Exportrekord geschafft. Für fast 1,2 Billionen Euro verkauften sie Waren ins Ausland - 6,4 Prozent mehr als 2014. Gegen Ende des Jahres waren die Exporte aber überraschend stark gesunken.

Schwache Wirtschaft: Polen verschiebt Einführung des Euro

Die neue polnische Regierung setzt einen Euro-Beitritt des Landes nicht an die Spitze ihrer politischen Agenda. Finanzminister Pawel Szalamacha sagte am Dienstag nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus Deutschland und Frankreich, Wolfgang Schäuble und Michel Sapin, in Berlin, die...

Draghi forciert Parität von Euro und Dollar

Experten von Goldman Sachs rechnen damit, dass der Euro bereits vor dem Jahresende weniger als ein Dollar kostet. Sollte die EZB Anfang Dezember wie erwartet die Geldschleusen weiter öffnen, so sei die Parität von Euro und Dollar demnach nur noch eine Frage der Zeit.

Gesunkener Ölpreis beflügelt Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss konnte ihren Gewinn im dritten Quartal um 36 Prozent steigern. Ausschlaggebend für diese Entwicklung sind die niedrigen Ölpreise. Doch auch das aktuelle Sparprogram des Konzerns wirkt sich positiv auf das Ergebnis aus.

Credit Suisse führt Kapitalerhöhung von 6,3 Milliarden durch

Zwei geplante Kapitalerhöhungen sollen der Credit Suisse umgerechnet 6,3 Milliarden Euro einbringen. Der neue Konzernchef Tidjane Thiam will zudem bis Ende 2018 3,2 Milliarden Euro einsparen.

Glencore-Krise erfasst Credit Suisse

Umgerechnet 48,5 Milliarden Euro in Immobilien- und Rohstoffanlagen hat die Credit Suisse investiert. Angesichts der sinkenden Rohstoffpreise belasten diese Investitionen und die Schwierigkeiten bei Glencore die Schweizer Bank. Schließlich gehört Credit Suisse zu den Hausbanken von Glencore und ist einer der größten Kreditgeber des Unternehmens.

Euro erstmals seit Abkehr vom Mindestkurs über 1,10 Franken

Erstmals seit der Aufhebung des Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist der Euro wieder über die Marke von 1,10 Franken gestiegen.

Franken so tief wie seit Januar nicht mehr

Am Mittwochmorgen war der Franken gegenüber dem Euro so billig wie zuletzt vor der Aufhebung des Mindestkurses. Ökonomen rechnen damit, dass die Schweizer Währung aufgrund der schwächeren Konjunktur sogar noch stärker abfallen könnte.

Pharmageschäft stützt deutsche Chemieindustrie

Die deutsche Chemieindustrie wächst derzeit nur dank kräftiger Exporte und eines starken Pharmageschäfts. Im zweiten Quartal stieg der Branchenumsatz um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Schwacher Euro beschert Zulieferer Schaeffler großes Umsatzplus

Der Industrie- und Autozulieferer Schäeffler konnte im ersten Halbjahr dieses Jahres seinen Umsatz um 12,4 Prozent steigern. Größtenteils war der schwache Euro für das gute Ergebnis verantwortlich. Vor allem China trug zum guten Ergebnis bei.

Schwacher Euro führt zu Reformstau in Unternehmen

Dank des niedrigen Euros konnten viele deutsche Unternehmen in diesem Jahr bisher noch gute Umsatzzahlen präsentieren. Mit wirtschaftlichen Erfolg im eigentlichen Sinn hat das aber nicht viel zu tun. Vielmehr verführt es die Unternehmen dazu, keine Reformanstrengungen zu unternehmen. Steigt der Euro wieder, kommt das große Erwachen. Wie stark die deutschen Unternehmen nämlich eigentlich unter den Krisen weltweit leiden, zeigt die trotz des niedrigen Euros hohe Zahl der Gewinnwarnungen.

Schäuble plant Alternativen zur Euro-Zone

Die Demütigung Griechenlands beim Gipfel ist Teil einer Agenda, die Wolfgang Schäuble seit langem verfolgt: Er hält die EU in ihrer derzeitigen Form für nicht funktionsfähig. Stattdessen strebt er eine enge politische Union nur mit ausgewählten Staaten an, die zu Deutschland passen.

Griechenland-Einigung läutet Abwicklung der Euro-Zone ein

Die Euro-Retter haben sich auf einen Deal mit Griechenland geeinigt. Er ist eine Kapitulation Griechenlands und der EU. Nach den Szenen vom Wochenende kann mit diesen Politikern keine politische Union entwickelt werden. Die EU und der Euro werden sich aufspalten, der endgültige Bruch ist eine Frage der Zeit.