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Euro

Rollenprüfstand im Versuchsbereich Automotive von Schaeffler. (Foto: Schaeffler)

Schwacher Euro beschert Zulieferer Schaeffler großes Umsatzplus

Der Industrie- und Autozulieferer Schäeffler konnte im ersten Halbjahr dieses Jahres seinen Umsatz um 12,4 Prozent steigern. Größtenteils war der schwache Euro für das gute Ergebnis verantwortlich. Vor allem China trug zum guten Ergebnis bei.

Anteil der Unternehmen mit mindestens einer Gewinnwarnung im Zeitraum 2011 bis 2015, H1 nach Branchen (links). Anteil der Unternehmen mit mindestens einer Gewinnwarnung im angegebenen Zeitraum (rechts). (Grafik: EY)

Schwacher Euro führt zu Reformstau in Unternehmen

Dank des niedrigen Euros konnten viele deutsche Unternehmen in diesem Jahr bisher noch gute Umsatzzahlen präsentieren. Mit wirtschaftlichen Erfolg im eigentlichen Sinn hat das aber nicht viel zu tun. Vielmehr verführt es die Unternehmen dazu, keine Reformanstrengungen zu unternehmen. Steigt der Euro wieder, kommt das große Erwachen. Wie stark die deutschen Unternehmen nämlich eigentlich unter den Krisen weltweit leiden, zeigt die trotz des niedrigen Euros hohe Zahl der Gewinnwarnungen.

Schäuble plant Alternativen zur Euro-Zone

Die Demütigung Griechenlands beim Gipfel ist Teil einer Agenda, die Wolfgang Schäuble seit langem verfolgt: Er hält die EU in ihrer derzeitigen Form für nicht funktionsfähig. Stattdessen strebt er eine enge politische Union nur mit ausgewählten Staaten an, die zu Deutschland passen.

Griechenland-Einigung läutet Abwicklung der Euro-Zone ein

Die Euro-Retter haben sich auf einen Deal mit Griechenland geeinigt. Er ist eine Kapitulation Griechenlands und der EU. Nach den Szenen vom Wochenende kann mit diesen Politikern keine politische Union entwickelt werden. Die EU und der Euro werden sich aufspalten, der endgültige Bruch ist eine Frage der Zeit.

Eskalation in Griechenland kostet Unternehmen Milliarden

Die aktuellen Entwicklungen in Griechenland haben nicht nur bei griechischen Unternehmen Spuren hinterlassen. Allein die fünf teuersten Unternehmen Deutschlands haben infolge der Marktturbulenzen 22 Milliarden Euro verloren. Bayer ist momentan das wertvollste Unternehmen Deutschlands. Doch die mit Abstand wertvollsten Unternehmen nach Börsenwert kommen aus den USA, allen voran Apple.

Capital Economics: Eurozone ist ein Desaster

Für Großbritannien wäre ein Austritt aus der EU gut, rät der britische Top-Ökonom Roger Bootle. Die Folgen eines Euroaustritts seien überbewertet. Zu viele Probleme habe die EU. Neben Griechenland sieht Bootle vor allem Italien in Gefahr.

Rubel-Krise dämpft Immobilienpreise in Wien

Die Nachfrage nach Wiener Luxus-Immobilien geht leicht zurück. Russische Investoren schrecken nach dem Einbruch des Rubels vor großen Investitionen im Euro-Raum zurück. Das dämpft die Preisentwicklung. Wiener Immobilien haben sich in den vergangenen zehn Jahren um über 50 Prozent verteuert.

Trotz Streit mit EU: Griechen wollen den Euro behalten

Eurogruppen-Chef Dijsselbloem rechnet nicht mit einer schnellen Einigung mit Griechenland. Seit Wochen ziehen sich die Verhandlungen mit der neuen Regierung hin. Die griechische Bevölkerung will aber einen Verbleib in der Eurozone, auch wenn ein neues Bailout beschlossen werden sollte.

OECD: Deutsche Unternehmen dürfen sich nicht auf Euro-Kurs ausruhen

Die Abschwächung des Euro hat bei einigen deutschen Unternehmen für kurzfristig bessere Unternehmenszahlen gesorgt. Vor allem die Exportbranche profitiert von der Entwicklung. Dies könnte die deutschen Unternehmen aber dazu verleiten, sich auf dem Erfolg auszuruhen, warnt die OECD.

Wechselkurse: Schweizer Zentralbank verliert 30 Milliarden Franken

Die Schweizer Zentralbank hat in den ersten drei Monaten des Jahres ihren größten Quartalsverlust aller Zeiten verbucht. Die Entkoppelung des Franken vom Euro führte zu großen Verlusten bei den Devisenbeständen.

Dollar-Kurs bremst US-Wachstum

Das Wirtschaftswachstum in den USA ist überraschend auf 0,2 Prozent eingebrochen. Experten hatten mit einer Wachstumsrate von 1,0 Prozent gerechnet. Als Grund für den Einbruch werden die Kältewelle und der starke Dollar angeführt.

Bosch profitiert vom schwachen Euro

Von Januar bis März stiegen die Erlöse des Technologie-Konzerns um rund 13 Prozent. Das entspricht einem Plus von mehr als 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für 2014 erreichte Bosch ein Umsatzplus von 49 Milliarden Euro. Vor allem die Kfz-Sparte konnte ein großes Plus verbuchen.

Ford mit Verlusten in Europa und Südamerika

In Europa verliert Ford im ersten Quartal 185 Millionen Dollar. Als Grund wird der starke Dollar genannt, der Exporte amerikanischer Firmen verteuert. Doch auch in Nord- und Südamerika muss der US-Autobauer sinkenden Umsatz hinnehmen.

Starker Franken: Schweizer Unternehmen wollen Geschäfte ins Ausland verlagern

Zahlreiche schweizerische Unternehmen planen die Verlagerung ihrer Geschäfte ins Ausland. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hat zu einer Kosten-Explosion innerhalb der Exportwirtschaft geführt. Nach einer Umfrage ist jede dritte Firma betroffen. SNB-Chef Thomas Jordan sieht eine Überwertung des Franken und plant daher eine Devisenmarkt-Intervention.

Studie: Zahl der Firmenpleiten in der Schweiz steigt um fünf Prozent

Infolge der Frankenaufwertung bleiben zahlreiche Schweizer Unternehmen auf ihren Rechnungen sitzen. Jedes zehnte Unternehmen kommt damit selbst in Finanznot. Der Schweizer Mittelstand versucht kosten zu sparen und bleibt optimistisch: Die Firmen rechnen damit, dass die Exporte in die USA, nach China und in die Golfstaaten zunehmen werden.

DIW: Folgen eines Grexit wären unkontrollierbar

Die Verhandlungen der internationalen Gläubiger mit Griechenland stecken in einer Sackgasse. Die Zahlungsunfähigkeit rückt immer näher. Wirtschaftsforscher warnen. Das Szenario eines kontrollierten Grexits sei eine Illusion. Die wirtschaftlichen Folgen für Griechenland und die Euro-Zone wären nicht absehbar.

Schweizer KMU aller Branchen senken Geschäftsprognosen

Industriebetriebe und die Tourismusbranche leiden am meisten unter der plötzlichen Aufwertung des Schweizer Franken. Doch auch im Baugewerbe und bei den Dienstleistern dürfte es mittelfristig zu Einbußen kommen.

Stahlproduktion sinkt: Industrie startet schwach ins Frühjahr

Die Industrie schätzt die Aussichten für die deutsche Wirtschaft inzwischen optimistischer ein als noch zu Jahresanfang. Der BDI erwartet ein BIP-Wachstum von rund zwei Prozent. Der niedrige Ölpreis, der schwache Euro und der starke private Konsum trieben die Konjunktur an.

S&P bestätigt Ratings für Frankreich und Spanien

Die Ratingagentur S&P hat ihre Bewertungen für Frankreich und Spanien bestätigt. Die Amerikaner stufen Frankreich weiter mit AA/A-1+ ein. Der Ausblick bleibt negativ.

Trotz Euro-Schwäche: Rückgang der Industrie-Aufträge hält an

Die Industrie-Aufträge sinken den zweiten Monat in Folge. Der niedrige Euro wirkt sich nicht positiv auf die Exporte aus. Im Gegenteil: Auch südeuropäische Länder profitieren von der schwachen Währung und werden wettbewerbsfähiger. Die Importe werden teurer und erschweren eine langfristige Planung.