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Euro

Cloud-Computing ist eine zukunftsträchtige Technologie für Unternehmen. Die meisten Anbieter machen jedoch noch Verluste mit dem Online-Speicherangebot. (Foto: Peter Steffen/dpa)

Starker Euro drückt Gewinn von SAP trotz Cloud-Höhenflug

Zahlreiche Anbieter von Cloud-Dienstleistungen machen Verlust mit dem neuen Geschäftsfeld. SAP kann den Gewinn mit der Cloud um 32 Prozent steigern. Die Gesamtbilanz fällt dennoch ernüchternd aus. Der starke Euro führt dazu, dass das Gewinnziel nicht erreicht werden konnte.

Krim-Krise und schwacher Rubel schmälern Gewinn von Henkel

Henkel muss aufgrund der starken Abwertung des russischen Rubel mit einem Gewinn-Einbruch rechnen. Dennoch will der Konzern sich nicht aus Russland und der Ukraine zurückziehen. Das Management rechnet allerdings damit, dass der argentinische Peso, die türkische Lira und der russische Rubel weiter an Wert verlieren werden.

Inflationsrate im Euro-Raum sinkt auf 0,5 Prozent

Die Preise in der Euro-Zone fallen weiter. Bundesbank und EZB versuchen, die Situation klein zu reden. Fallende Preise und sinkende Löhne gefährden das Wachstum. Hält der Trend an, muss die EZB den Leitzins weiter senken oder im großen Stil Aktien ankaufen.

Schäuble erwartet baldige Anhebung des Leitzins

Das Bundesfinanzministerium erwartet ein Ende der Niedrigzins-Politik. Aufgrund der besseren Konjunktur werde die EZB den Leitzins bald anheben. Das Ministerium rechnet damit, dass Deutschland bereits in einem Jahr mehr Zinsen für seine Kredite zahlen muss.

Weidmann: Preise steigen bald wieder schneller

Die aktuell geringen Preisanstiege in der Eurozone sind nur ein vorübergehendes Phänomen, sagt Bundesbank-Chef Jens Weidmann. Die Eurozone befinde sich mitnichten in einer „deflationären Abwärtsspirale“. Daher solle sich die EZB geldpolitisch zurückhalten.

Mindestgrenze zeigt Wirkung: SNB stärkt Export der Schweiz

Die Schweizerische Nationalbank hält am Mindestkurs zum Euro fest. Einer wissenschaftlichen Studie zufolge hat diese Strategie tatsächlich Wirkung gezeigt. Hätte die SNB sich rausgehalten, wäre der Wert des Franken weiter gestiegen. So bewahrte die SNB in den vergangenen zweieinhalb Jahren die Exportunternehmen des Landes vor Verlusten.

Trotz negativer Währungs-Effekte: Continental will weiter zukaufen

Das Industrie- und Reifenersatzgeschäft sollen ausgebaut werden. Autozulieferer Continental strebt dazu weitere Zukäufe an. Zudem hebt der Konzern die Dividende für die Aktionäre an. Allerdings macht der starke Euro dem Unternehmen zu schaffen. Währungseffekt dezimierten den Umsatz 2013 um 800 Millionen Euro.

Roubini: Wechselkurse werden Krise der Schwellenländer auflösen

Die aktuelle Krise der Schwellenländer wird nicht lange anhalten, so der Ökonom Roubini. Denn die betroffenen Länder haben Währungen mit flexiblen Wechselkursen und geringe Schuldenquoten. Im Vergleich mit vielen Ländern Europas sind die Schwellenländer in einer guten Ausgangslage.

Schäuble: EU braucht neues Parlament für Euro-Staaten

Wolfgang Schäuble glaubt, dass die Euro-Staaten ein eigenes Parlament gründen sollten, um die Probleme zu lösen. Zu bezahlen wären die zusätzlichen Kosten von Steuerzahler. Die Parteien hätten allerdings einen neuen Verschiebebahnhof für ihre verdienten Mitarbeiter.

Bundesbank stimmt IWF-Abgabe auf Sparguthaben zu

Es wird ernst mit der Schulden-Steuer: Die Bundesbank greift überraschend den Vorschlag des IWF für eine 10-prozentigen Abgabe auf Sparguthaben auf und erklärt, dass eine solche Steuer in „absoluten Ausnahmesituationen“ erhoben werden könnte.

Schäuble verwirft Rehns Forderung nach stärkerer Inflation

Finanzminister Schäuble weist Forderung von EU-Kommissar Rehn nach mehr Inflation zurück. Rehn hatte gesagt, dass eine geringe Inflation die Wiederherstellung des wirtschaftlichen Gleichgewichts in der Eurozone erschweren könnte. „Das ist Unsinn“, so Schäuble.

EU untersucht Zins-Manipulation bei Credit Suisse und UBS

Die Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS sind erneut im Visier der Bankenaufsicht. Die Zinssätze des Schweizer Franken sollen manipuliert worden sein. Die EU prüft den Sachverhalt. Weitere Kreditinstitute stehen ebenfalls unter Verdacht.

EZB präsentiert sicheren Zehn-Euro-Schein

Die EZB führt einen neuen Zehn-Euro-Schein ein. Die am Montag von EZB-Direktor Yves Mersch in Frankfurt vorgestellte Note verfügt über zusätzliche Sicherheitsmerkmale. Sie soll am 23. September in Umlauf kommen.

Trotz Milliardenverlust: SNB weicht nicht von Gold-Strategie ab

Der Einbruch des Goldpreises hat der Schweizer Nationalbank einen milliardenschweren Verlust beigebracht. Der Bund, die Kantone und die Aktionäre tragen den finanziellen Nachteil. Dennoch will die SNB nicht von ihrer Linie abweichen. Die Goldinitiative verbietet den Abverkauf der Goldbestände.

Prognose 2014: Die legale Enteignung kommt

Die globale Schulden-Krise wird sich 2014 ihrer „Lösung“ nähern: Steuerzahler, Sparer und Vermögenswerte werden zur Reduzierung der Überschuldung und zur Stabilisierung der Währung ausgebeutet werden. Die Enteignung wird vollständig legal erfolgen. Die ersten Anzeichen für diesen Trend waren im Jahr 2013 deutlich zu erkennen. Die Weichen für den Zugriff sind gestellt.

Merkel: Wenn wir so weitermachen, sind wir verloren!

Angela Merkel erinnerte beim jüngsten EU-Gipfel an den Kommunismus und den Ersten Weltkrieg. Mario Draghi sagte den Südländern, dass sie ohne Reformen ihre Souveränität verlieren.

Geheime Absprachen mit Merkel: SPD-Abstimmung ist eine Farce

Die Große Koalition hat offenbar weitreichende geheime Nebenabsprachen getroffen, die nicht im Koalitions-Vertrag stehen. Auch das Abstimmungs-Verhalten zu weiteren Euro-Banken-Rettungen scheint bereits koordiniert zu sein. Dürfen die SPD-Mitglieder nur über einen Scheinvertrag abstimmen?

Schäuble erklärt Euro-Krise für beendet

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erklärt die Euro-Krise für beendet: Es existiere keine Ansteckungsgefahr mehr. Schäubles skurriler Optimismus ist eine reine Schutz-Behauptung: Tatsächlich hat Schäuble in Griechenland 80 Milliarden Euro aus deutschen Steuergeldern verspielt. Das Geld, das bei Schulen und Kindergärten fehlt, wanderte in die Taschen der internationalen Banken.

Deutschland: Wirtschaft will Exporte steigern

Das Münchner Ifo-Institut meldet eine überdurchschnittliche Exportbereitschaft bei den deutschen Unternehmen. Damit dürfte sich das Ungleichgewicht in der Euro-Zone weiter vertiefen.

Sparer werden bestraft: Draghi senkt Leitzins auf 0,25 Prozent

Die Lage im Euro-Raum ist offenbar noch schlechter als gedacht: Die EZB senkte den Leitzins am Donnerstag überraschend. Der Euro stürzte ab - offenbar kann die Euro-Zone ohne die Unterstützung von Mario Draghi in der Weltwirtschaft sonst nicht mehr mithalten. Schlechte Nachrichten für die deutschen Sparer.