Alle Artikel zu:

Euro

Schweizer Notenbank: Haben Deflationsrisiko fest im Blick

Der Chef der Schweizerischen Nationalbank hat bekräftigt, alles Notwendige zu tun, um eine Deflation zu vermeiden. Angesichts des Abschwungs der Wirtschaft in der Euro-Zone habe sich das Risiko einer negativen Inflation oder gar Deflation erhöht. Die eingeführte Euro-Untergrenze von 1,20 Franken werde mit allen Mittel verteidigt.

Frankreich: Gewerkschaften entrüstet über Reform-Vorschläge der Arbeitgeber

In Frankreich stehen die Zeichen auf Sturm: Die Gewerkschaften haben einen Reformvorschlag der Arbeitgeber empört zurückgewiesen: Weniger Feiertage, Aufweichen des Mindestlohns, Streichung von zwei Feiertagen - die Gewerkschaften sprechen von einem „Witz“. Die Arbeitgeber rudern zurück.

Nach EU-Sanktionen: Rubel fällt auf Rekordtief

Die russische Währung fiel am Freitag auf einen neues Rekordtief. Ein Dollar verteuerte sich nach In-Kraft-Treten der Sanktionen auf mehr als 40,2 Rubel. Die russische Notenbank hält den Leitzins konstant bei acht Prozent.

Ökonomen und Politiker fordern Steuer-Senkungen in Europa

In Europa herrscht breite Einigkeit von Ökonomen und Politikern: Eine Steuersenkung ist unerlässlich um die Kaufkraft wieder zu steigern. Das Problem: Die EZB hat die Rettung der Euro-Staaten übernommen. Daher glauben viele Politiker, die Krise werde sich von alleine verflüchtigen.

Vermeintliche Waffenruhe: Höhenflug an der Börse Moskau

Die Märkte reagierten international erleichtert auf die Meldungen über eine Waffenruhe. Die Indizes Dax und EuroStoxx50 verdoppelten ihre Kursgewinne auf jeweils mehr als ein Prozent. Auch der Euro gewann an Wert. Russland hat der Darstellung über eine Waffenruhe allerdings bereits widersprochen.

Die heimliche Enteignung: Wie schützen wir unser Geld vor Banken und Politikern?

Die Sparer bekommen keine Rendite mehr. Die Zentralbanken strafen die Sparer und subventionieren die Schuldner. In der Euro-Zone ist kein Problem gelöst: Die Krise kann jederzeit wieder losbrechen. Der renommierte Finanzjournalist Michael Rasch von der Neuen Zürcher Zeitung rät den Sparern zu einem sehr realistischen Blick, um ihre Ersparnisse zu schützen.

Nach Nato-Warnung: Rubel stürzt ab

Der russische Rubel hat am Freitag ein neues Rekord-Tief erreicht. Die Nato hatte zuvor gewarnt, dass Russland weit über 1000 Soldaten in der Ukraine habe und damit Befürchtungen ausgelöst, die Lage könnte endgültig eskalieren. Der Konflikt zwischen Moskau und Kiew könnte sich auf auf die europäischen Devisenmärkte auswirken.

Start in Frankfurt: Bank of China bläst zum Angriff auf den Dollar

Der chinesische Youn (Renminbi) soll dem Dollar als Weltwährung Konkurrenz machen. Die Bank of China eröffnete am Dienstag die erste Drehscheibe für die Landeswährung. Weitere in London und Luxemburg werden folgen. Die Amerikaner sehen mit Missfallen, dass ausgerechnet Deutschland den Chinesen Starthilfe leistet.

Krise in Frankreich: Regierung in Paris tritt zurück

Die französische Regierung ist am Montag zurückgetreten. Präsident François Hollande beauftragte Premierminister Manuel Valls damit, ein neues Kabinett zu bilden. Die Regierung konnte bisher keine Lösungsansätze zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit vorlegen. Die Sanierung der Staatsfinanzen kommt ebenfalls nicht voran.

Russland-Sanktionen führen zu stärkstem Auftragsminus seit 3 Jahren

Die Aufträge deutscher Firmen sinken im Juni um 3,2 Prozent. Nicht nur geopolitische Risiken infolge der Russland-Sanktionen sorgen für Zurückhaltung bei den deutschen Industrieunternehmen. Die Nachfrage aus der Euro-Zone brach um 10,4 Prozent ein. Die Wirtschaftskrise im Euro-Raum ist noch nicht vorüber.

Eurostärke setzt deutschen Industriebetrieben zu

Der Industriegasekonzern Linde und der Chemiehersteller BASF machen negative Währungseffekte zu schaffen. Der starke Euro wird zum Problem für den deutschen Export. Die Wechselkurse zum US-Dollar, dem japanischen Yen und brasilianischen Real werden erst wieder besser, wenn die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger wird, so Finanzminister Schäuble.

Juncker will eigenen EU-Kommissar für Finanzmärkte

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will ein eigenes Ressort für Finanzmärkte schaffen. Ein eigener Kommissar soll eigens für die Finanzmärkte zuständig sein.

Keine Reformen: Frankreichs Geschäftsklima-Index sinkt

Der französische Geschäftsklima-Index sinkt. Der mangelnde Reformeifer der Regierung und die schlechte Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen drücken auf das Wachstum. Auch bei einem schwächeren Euro werden die strukturellen Probleme in Frankreich fortbestehen.

Schweizer Notenbank schließt Negativ-Zinsen nicht aus

Die SNB setzt die Euro-Kursuntergrenze von 1,20 Franken zum Euro fort. Der Schweizer Franken ist weiter hoch bewertet. Risiken für Schweizer Konjunkturerholung sind erheblich. Wenn der Aufwertungsdruck zu groß wird, schließt die SNB die Einführung von Negativ-Zinsen nicht aus. Erneut warnte die SNB vor einer drohenden Überhitzung des Immobilienmarktes.

Bundesregierung will Euro nicht abwerten

Die Bundesregierung lehnt eine aktive Euro-Wechselkurspolitik ab. Maßnahmen zur Schwächung des Euro seien kein Ersatz für Struktur-Reformen. Damit stellt sich die Bundesregierung hinter Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Südeuropäische Länder hatten eine Abwertung der gemeinsamen Währung gefordert.

Bundesbank-Präsident Weidmann will keine Euro-Abwertung

Bundesbankpräsident Weidmann lehnt Forderungen aus süd-europäischen Ländern nach einer Abwertung des Euro ab. So eine Entscheidung könne zu einem weltweiten Abwertungswettlauf führen, der nur Verlierer kenne.

Russlands Unternehmen verabschieden sich vom Dollar

Um sich gegen mögliche Sanktionen des Westens zu schützen, machen sich russische Unternehmen vom Dollar unabhängig. Sie eröffnen Konten in Asien und stellen ihre Export-Verträge auf asiatische Währungen wie den chinesischen Yuan und den Hong-Kong-Dollar um.

EZB erhebt erstmals Strafzins für Banken

Die EZB hat den Einlagesatz für Banken auf minus 0,1 Prozent gesenkt. Die Banken der Eurozone müssen somit erstmals eine Strafgebühr auf bei der EZB geparktes Geld zahlen. Zudem senkte die Notenbank den Leitzins und den Zins für kurzfristige Ausleihungen.

Maschinenbauer profitieren vom starken Inlandsgeschäft

Im April legte das Inlandsgeschäft der deutschen Maschinenbauer um 8 Prozent zu. Der Auftragseingang aus dem Ausland ging jedoch um 4 Prozent zurück, sodass bei den Bestellungen unter dem Strich ein Minus von 1 Prozent steht. Am enttäuschendsten verliefen die Geschäfte in den Schwellenländern.

Adidas erhofft sich Umsatzsteigerung durch Fussball-WM

Der Sportartikel-Hersteller Adidas erwartet sich einen Umsatz-Zuwachs durch die Fussball-WM in Brasilien. Der Konzern will mit seinem Kerngeschäft, den Fussball-Artikeln, bis zu zwei Milliarden Euro zu erwirtschaften.