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Euro

Der IWF fordert eine weitere Schwächung des Franken. (Grafik: ariva.de)

Tabubruch: IWF fordert Schweiz zur Franken-Abwertung auf

Der IWF rät der Schweiz zum Gelddrucken. Die Schweizerische Nationalbank soll Vermögenswerte in Fremdwährungen aufkaufen und so den Franken schwächen. Bis vor kurzem kritisierte der IWF die bewusste Abwertung von Währungen noch scharf.

Das Verfassungsgericht könnte das Anleihen-Ankaufprogramm der EZB beenden. (Foto: Uli Deck dpa)

Unternehmer reichen Verfassungsklage gegen EZB ein

Mit dem Staatsanleihen-Ankaufprogramm verstößt die EZB gegen ihr Mandat. Drei Unternehmen haben daher vor dem Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht, um die Staatsfinanzierung mit der Notenpresse zu stoppen. Unter den Klägern befindet sich auch der ehemalige BDI-Chef Heinrich Weiss.

Die EU und Griechenland müssten aufeinander zugehen, so ÖSterreichs Bundeskanzler Werner Faymann. (Foto: Flickr/Werner Faymann/CC BY-SA 2.0)

Faymann: Griechenlands Verbleib in Eurozone wichtig für Europa

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann will Griechenland im Euro halten. Die Mitgliedschaft Griechenlands sei wichtig für die gesamte Euro-Zone. Damit hat die EU vor den Verhandlungen mit Griechenland an Spielraum eingebüßt. Weitere Zugeständnisse an die Pleite-Staat sind zu erwarten.

Der schwache Euro macht Exporte im Dollar-Raum günstiger. (Foto: ariva.de)

Euro verliert für den Export an Bedeutung

Die Zahl der Exportgeschäfte, die in Euro abgewickelt wird, nimmt ab. Die kräftige Abwertung des Euro macht den US-Dollar für Europas Exporteure attraktiver. Auch der Warenimport geschieht immer seltener über den Euro.

Der schwache Euro macht britische Produkte teurer. (Foto: ariva.de)

Schlechte Wechselkurse senken Gewinne britischer Exporteure

Britische Unternehmen leiden unter extrem ungünstigen Wechselkurs-Bedingungen. Der schwache Euro verteuert ihre Exporte nach Europa. Der steigende Wert des US-Dollars wiederum erhöht die Einkaufskosten von Rohstoffen. Noch profitiert die Wirtschaft von der niedrigen Inflation. Doch die Debatte um einen "Brexit" aus der EU löst neue Unsicherheiten aus.

Chinesische Unternehmen investieren in großem Stil in den Euro

Die Geldschwemme der EZB veranlasst chinesische Unternehmen, sich am Aktienmarkt im großen Stil mit Euro zu versorgen. Sie reduzieren so ihre Schuldenlast oder kaufen europäische Unternehmen auf. Dabei sinken die Erträge bereits jetzt. Einige Aktien hoch bewerteter europäischer Unternehmen werfen sogar schon negative Erträge ab.

Trotz schwachem Euro: Exporte sinken im Januar

Der schwache Euro macht sich noch nicht in den Absatzzahlen der deutschen Exporteure bemerkbar. Die Warenausfuhren sinken deutlich. Der schwache Absatz innerhalb der Euro-Zone ist dafür verantwortlich. Auch die Importe gingen leicht zurück.

Schweizer Regierung fordert Unabhängigkeit der SNB heraus

Die Schweizer Regierung will eine engere Abstimmung mit der SNB über die nächsten geldpolitischen Schritte. Doch die SNB ist unabhängig. Gerüchte über die Einführung einer neuen Mindestgrenze zum Euro halten sich hartnäckig. Der starke Franken schwächt die Wirtschaft der Schweiz, insbesondere den Tourismus und das Verarbeitende Gewerbe.

Ökonom erwartet Gebühren auf Bargeld in der Schweiz

US-Ökonom Miles Kimball erwartet, dass die Schweiz schon bald Gebühren auf Bargeld einheben könnte. Wer Geld auf die Bank bringe, müsse dafür bezahlen. So könnte die Schweiz verhindern, dass die Negativ-Zinsen auf Bank-Guthaben durch das Horten von Bargeld umgangen werden.

Schwacher Euro bremst Innovationskraft deutscher Unternehmen

OECD-Generalsekretär Stefan Kapferer fordert Unternehmen aus Deutschland dazu auf, mehr für Innovationen zu tun. Der schwache Euro werde sich zwar positiv auf die Exporte, jedoch negativ auf die Modernisierung der deutschen Wirtschaft auswirken.

Euro-Wirtschaft: Frankreich und Italien stagnieren

Die Wirtschaft im Euro-Raum wuchs im vierten Quartal 2014 nur mäßig: Italien und Frankreich stagnieren, Griechenland schrumpft. Deutschland und Spanien wachsen, allerdings auch nur auf beschiedenem Niveau.

Exporteure trotzen Krise in Russland und Euro-Zone

Sinkende Energiepreise und ein schwacher Euro befördern die Exporte deutscher Unternehmen. Trotz Absatzeinbruch in Russland und einer schwachen Wirtschaft in der Euro-Zone konnten deutsche Exporteure wieder einen Rekord verzeichnen. China und die USA sind die wachstumsstärksten Absatzmärkte.

Schweiz erwägt Einführung von Kapitalverkehrs-Kontrollen

Bei der Grenze des Negativzins gebe es noch Spielraum, so die Schweizerische Notenbank. Eine weitere Erhöhung ginge zu Lasten von Großkunden, die ihr Geld in der Schweiz parken. Um zu verhindern, dass die Anleger ihr Geld ins Ausland abziehen, diskutiert die Schweiz über Kapitalverkehrs-Kontrollen.

Österreicher bekommen keine Hilfe für fällige Frankenkredite

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling hat Finanzhilfen für Franken-Kreditnehmer abgelehnt. Er wolle nicht diejenigen bestrafen, die rechtzeitig ausgestiegen sind. Kreditnehmer müssen auf eine Fristverlängerung der Banken hoffen. Doch auch die sind durch die Kredite angeschlagen.

Schweizer Firma zahlt Löhne in Euro aus

Angestellte der Basler Zahnimplantate-Firma Straumann können sich aussuchen, ob sie in Euro oder Franken bezahlt werden wollen. Die Geschäftsführung selbst verzichtet wegen der Wechselkurs-Schwankungen auf ein Drittel ihrer Einnahmen. Um Verluste zu vermeiden, verhandeln Belegschaft und Arbeitgeber in der Schweiz über Kurzarbeit und Lohnkürzungen.

Niedriger Euro ermöglicht neuen Rekord-Export

Der Exportüberschuss beträgt 285 Milliarden Dollar im Jahr 2014 – mehr als China und Saudi-Arabien zusammen. Der Rekord kommt auch durch den niedrigen Euro zustande. In 2015 sollen sogar noch mehr Waren exportiert werden.

Schweizer Firmen von Franken-Aufwertung überrascht

Der Schweizer Einkaufsmanager-Index sinkt unterhalb die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Das ist der stärkste Einbruch seit sieben Jahren. Unternehmen in der Schweiz wurden von der Aufwertung des Franken überrascht. Sie glauben nicht an eine schnelle Abwertung des Franken.

Schweiz: Notenbank verfolgt inoffiziellen Euro-Mindestkurs

Einem Medienbericht zufolge will die Schweizer Nationalbank einen inoffiziellen Euro-Mindestkurs einführen. Zuvor hatte die Notenbank ihren Euro-Mindestkurs aufgehoben und damit dem Franken zu einem Höhenflug verholfen.

Rubel-Krise könnte Metro 200 Millionen Euro kosten

Die Rubel-Krise könnte den Metro-Konzern 200 Millionen Euro kosten. Denn momentan bekommt der Konzern für einen Euro rund 80 Rubel. Doch im operativen Geschäft meldet der Konzern keine Veränderungen.

Spaniens Wirtschaft wächst deutlich stärker als deutsche

Die Wirtschaft von Krisenland Spanien wächst stärker als die deutsche. Der sinkende Ölpreis und der billige Euro stützen die Binnenkonjunktur.