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Europa

Die China National Chemical Corporation (ChemChina) übernimmt das italienische Traditionsunternehmen Pirelli. (Foto: dpa)

Pirelli-Chef dementiert Arbeitsplatz-Verluste wegen Übernahme

Der Konzern-Chef des italienischen Reifen-Herstellers Pirelli, Marco Tronchetti Provera, sagt, dass die anstehende Übernahme durch den chinesischen Konzern ChemChina keine Arbeitsplatzverluste nach sich ziehen werde. Die Verlagerung von Produktionsstätten nach China komme nicht in Frage.

Chinas Firmen sollen neue Seidenstraße finanzieren

Einem Medienbericht zufolge sollen nach Wunsch der Regierung in Peking heimische Firmen Anleihen im Ausland begeben, um bei der Finanzierung einer Handelsinfrastruktur von Asien bis nach Europa mitzuwirken. China plant die Wiederbelebung der historischen Seidenstraße.

1 Prozent aller Unternehmen in Europa erwirtschaften 20 Prozent des Umsatzes. (Foto: Flickr/ Chad Miller/CC BY-SA 2.0)

Mittelstand schafft seit 2010 in Deutschland 468.000 neue Jobs

Im europäischen Vergleich ist der deutsche Mittelstand auf Platz 1. In nur fünf Jahren haben die Unternehmen 468.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Außerdem wächst der Mittelstand deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft Deutschlands.

Chinesische Unternehmen investieren in großem Stil in den Euro

Die Geldschwemme der EZB veranlasst chinesische Unternehmen, sich am Aktienmarkt im großen Stil mit Euro zu versorgen. Sie reduzieren so ihre Schuldenlast oder kaufen europäische Unternehmen auf. Dabei sinken die Erträge bereits jetzt. Einige Aktien hoch bewerteter europäischer Unternehmen werfen sogar schon negative Erträge ab.

Telekom investiert Milliarden in Netzausbau

Die Deutsche Telekom will in den kommenden vier Jahren mehr als sechs Milliarden Euro in ihr europäisches Netz investieren. Ziel sei die Integration der Telekom-Dienste auf eine Plattform, teilte der Konzern am Montag mit. Bis 2018 solle die Hälfte der Haushalte in Europa, die an das Telekom-Netz angeschlossen seien, im Internet über Breitband-Verbindungen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 100 Megabit pro Sekunde surfen können. Für zwölf Prozent der Haushalte sollten es gar 500 Megabit sein.

Yamaha will Kleinwagen in Europa bauen

Volkswagen bekommt Konkurrenz in Europa. Yamaha bringt 2019 einen neuen Kleinwagen auf den Markt. Der Motorrad-Hersteller will dafür eine Fabrik in Europa bauen. Der geplante Zwei-Sitzer soll einen sehr geringen Verbrauch haben.

USA könnten Pleite-Welle von russischen Unternehmen auslösen

Die US-Regierung besteht auf einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Auch die EU muss mitziehen. Washington will nun Sanktionen, die eine „verheerende“ Wirkung haben, Russland solle „leiden“. Geplant sind Finanz-Maßnahmen, die eine Pleitewelle in Russland auslösen könnten.

Auto-Zulieferer hoffen auf eine Erholung an Europas Automarkt

Zulieferbetriebe für die Auto-Industrie brauchen einen starken Markt in Europa, um dort weiterhin profitabel zu bleiben. Die Firma Norma konnte ihren Gewinn nur im Ausland steigern. Auch Zulieferer Grammer konzentriert sich auf neue Absatzmärkte in Südamerika. Der Ukraine-Konflikt und die schwache Wirtschaft in Europa haben dem Auto-Markt nachhaltig geschadet.

Wenig Wachstum in der Welt: Stahl-Industrie verliert an Bedeutung

Niedrige Rohstoffpreise und eine schwache Nachfrage bestimmen die Stahlindustrie in Europa. Konzerne wie ThyssenKrupp und ArcelorMittal müssen die Kosten und Produktion dramatisch senken. Ein Stahlarbeiter arbeitet nur noch 31 Stunden in der Woche. Billig-Importe aus Russland und China bringen Europas Stahlindustrie an den Rand der Bedeutungslosigkeit.

Obama will Merkel zu mehr Engagement für das TTIP motivieren

Die US-Regierung will den Besuch von Angela Merkel nutzen, um die Kanzlerin zu einem stärkeren Engagement für das Freihandelsabkommen TTIP zu motivieren. Die USA sind mit den Fortschritten bei den den Verhandlungen für eine gemeinsame Freihandelszone unzufrieden. Vor allem der starke Widerstand der Bürger in Europa stört die Amerikaner.

Opel macht in Europa weitere Verluste

Opel macht in Europa im vierten Quartal 2014 rund 350 Millionen Euro Verlust. Die Stilllegung des Standortes Bochum wirkt sich auf die Zahlen aus, ebenso wie der schwache Absatz in Russland.

Bundesregierung setzt Mindestlohn für Transit-Lkw-Fahrer aus

Die Bundesregierung muss beim Mindestlohn für ausländische Lkw-Fahrer zurückrudern: Arbeitsministerin Andrea Nahles hat die Regelung ausgesetzt, um europarechtliche Fragen zu klären. Offenbar wurden diese Fragen vor dem Gesetz nicht ausreichend geprüft.

Chinesische Unternehmenskäufe in Deutschland nehmen zu

Chinas Wirtschaft wächst so schwach wie zuletzt vor 24 Jahren. Unternehmen und Investoren suchen nach Wachstum in Deutschland. In 2014 gab es hier so viele Unternehmenskäufe chinesischer Investoren wie nirgendwo sonst in Europa.

Schweizer Wirtschaft wird Potenzial 2015 nicht entfalten

Dem Konjunkturbericht der Raiffeisenbank zufolge wird es im laufenden Jahr ein Wachstum von 1,6 Prozent geben. Dabei bremst die Entwicklung in Europa auch die Schweizer Wirtschaft. Die Maßnahmen der EZB und der Fed werden die Märkte beschäftigen.

Aussicht auf EZB-Geldschwemme drückt Euro unter 1,18 US-Dollar

Der Euro fiel egenüber dem Dollar auf ein Neun-Jahres-Tief. Grund für die Flucht vieler Anleger aus dem Euro ist die Aussicht auf weitere Geldschwemme durch die EZB.

Litauen wird neues Mitglied der Euro-Zone

Am 1. Januar wird Litauen der Eurozone beitreten. Der Schuldenberg des Landes im Verhältnis zur Wirtschaftskraft liegt 2014 bis 2016 nach EU-Schätzungen stabil bei gut 41 Prozent. Deutschland ist für Litauen das zweitwichtigste Herkunftsland bei den Einfuhren. Doch wirtschaftlich wird Litauens Beitritt für die Euro-Zone kaum ins Gewicht fallen, weil das baltische Land zu klein ist.

Umfrage in Frankreich: Merkel ist beliebter als Hollande

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ifop haben 72 Prozent der Franzosen eine positive Meinung über die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Doch ebenfalls die Mehrheit der Franzosen finden, dass Deutschland zu viel Einfluss in Europa habe.

Deutschland hat schlechtestes Netz für Glasfaserkabel in Europa

Das geplante Investitionspaket der Bundesregierung kann nicht früh genug kommen. Denn beim Ausbau des Glasfasernetzes für schnelles Internet belegt Deutschland in Europa den letzten Platz. Das hemmt die Wirtschaft, vor allem kleine und mittlere Unternehmen.

Medwedew: Russlands Firmen sollen mehr Geschäfte in Asien machen

Russlands Wirtschaft hat durch die Sanktionen bereits „Dutzende Milliarden Dollar" verloren. Dmitri Medwedew rät russischen Firmen daher, stärker mit Asien zu kooperieren. Die Handlungen des Westens seien „unberechenbar“. Deutschen und europäischen Firmen gehen Handelsbeziehungen dadurch vielleicht für immer verloren.

Private Auto-Käufe werden immer seltener

Auf dem europäischen Automarkt zeigt sich auch im kommenden Jahr keine Belebung. Der Verband der Automobilindustrie beklagt steigende Kosten für kleinere Zulieferer. Die Zahl der privaten Autokäufe nimmt ab. Die meisten Neuzulassungen sind Firmenwagen.