Alle Artikel zu:

Europa

Sparguthaben: Europa steht vor einer massiven Finanz-Krise

Der OECD-Aufseher William White erwartet für Europa eine Finanzkrise, die wesentlich gravierender sein könnte als jene von 2007. Der Grund: Die sich abzeichnende Rezession wird 1.000 Milliarden Dollar fauler Kredite uneinbringlich machen. Die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen und scheiden als Retter aus.

Stahlindustrie sendet Hilferuf

Die Stahlindustrie in Deutschland und in Europa fordert wesentlich mehr Unterstützung von der EU. Abgesehen von der ständigen weltweiten Überproduktion, sei es ein klarer Wettbewerbsnachteil, dass die EU für die Verhängung von Strafen für Dumpinglöhne etc. viel zu lange brauche. Darüber hinaus warnt die Industrie vor einer zu engagierten CO2-Politik auch in Paris. Ziehe China nicht nach, würde das erneut die Stahlbranche treffen.

US-Konzern General Electric verlagert hunderte Jobs nach Frankreich

General Electric (GE) will 500 Arbeitsplätze aus den USA nach Europa und China verlegen. Grund sei die Schließung der staatlichen US-Exportförderbank, die die Auslandsgeschäfte des US-Unternehmens abgesichert hatte. Ein geplantes Gasturbinen-Projekt etwa wird nun in Frankreich produziert.

Wirtschaft will Flüchtlinge als selbstständige Unternehmer fördern

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft wollen Asylsuchende schnellstmöglich in Jobs vermitteln. In einer Erklärung forderten BDI, DIHK und ZDH einen direkteren Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge auch über Zeitarbeitsfirmen oder als Selbstständige. Menschen mit ausländischen Wurzeln hätten demnach einen "ausgeprägten Unternehmergeist", den es zu fördern gelte.

Europas Finanzvorstände fürchten China-Abschwung

Die sinkende Wirtschaftskraft Chinas bereitet den Finanzvorständen weltweit Sorgen. Noch mehr als ein Abschwung in den Schwellenländern insgesamt oder eine sinkende Nachfrage, fürchten sie ein geringeres Wachstum in China. Und tatsächlich kann von einer Verschnaufpause nicht die Rede sein. Das Wachstum Chinas für 2014 wurde nach unten korrigiert und immer mehr Geld verlässt das Land.

Handelspräsident Börner fürchtet Europa-Krise mehr als China

Handelsverbandspräsident Anton Börner hat vor einem Auseinanderbrechen Europas gewarnt. In Italien wachse die Ablehnung gegen die EU, Großbritannien könnte gar austreten, in Frankreich der Rechtsextremismus zu neuer Blüte kommen. Bundeskanzlerin Merkel halte alles zusammen, doch sie allein sei zu wenig.

Berliner Start-ups sind spitze bei Investitions-Fang

In diesem Jahr sind die Investitionen in deutsche Start-ups auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Berlin ist dabei absolut führend, noch vor London. Allein in den ersten sechs Monaten flossen etwa 1,9 Milliarden Euro in deutsche Startups.

Großbritannien: Flüchtlingskrise gefährdet Lebensstandard in EU

Der Zustrom von Flüchtlingen aus Afrika gefährdet nach den Worten des britischen Außenministers Philip Hammond den Lebensstandard und das soziale Gefüge in der Europäischen Union. Die EU könne nicht Millionen Menschen aufnehmen, die ein neues Leben suchten, erklärte der Politiker. Das sei kein tragfähiger Zustand.

Österreich: Erben ist für Wohlstand und Wirtschaftskraft entscheidend

In der Eurozone spielt das Erben für die privaten Haushalte und die Vermögensbildung eine große Rolle. Aber in keinem anderen Land der Eurozone ist das Erben für den sozialen Aufstieg so wichtig wie in Österreich. Nur mit dem eigenen Einkommen kann man in Österreich kaum aufsteigen.

Schäuble plant Alternativen zur Euro-Zone

Die Demütigung Griechenlands beim Gipfel ist Teil einer Agenda, die Wolfgang Schäuble seit langem verfolgt: Er hält die EU in ihrer derzeitigen Form für nicht funktionsfähig. Stattdessen strebt er eine enge politische Union nur mit ausgewählten Staaten an, die zu Deutschland passen.

Griechenland-Einigung läutet Abwicklung der Euro-Zone ein

Die Euro-Retter haben sich auf einen Deal mit Griechenland geeinigt. Er ist eine Kapitulation Griechenlands und der EU. Nach den Szenen vom Wochenende kann mit diesen Politikern keine politische Union entwickelt werden. Die EU und der Euro werden sich aufspalten, der endgültige Bruch ist eine Frage der Zeit.

Deutschland größter Direkt-Investor Europas

Im vergangenen Jahr haben sich die Direktinvestitionen, die aus Deutschland in andere Länder flossen, fast verdreifacht. Gleichzeitig sanken aber die Investitionen, die nach Deutschland kamen. Europa hat insgesamt für Investoren an Attraktivität verloren. Der größte Empfänger von ausländischen Investitionen ist derzeit China.

Österreichs-Sportwirtschaft ist erstklassig in Europa

Jeder 17. Euro, der in Österreich erwirtschaftet wird, ist auf die Sportbranche zurückzuführen: Von der Sportkleidung über spezielle Ernährung bis hin zur Produktion von Sportartikel. Mittlerweile macht die Branche sechs Prozent des BIPs aus.

Europäischer Chemiemarkt verliert erheblich an Bedeutung

Bis 2035 wird sich der Umsatz des weltweiten Chemiemarkt mehr als verdoppeln. Doch der Markt in Asien wächst, droht die europäische Chemie zurückzufallen. Vor allem zu hohe Produktionskosten und zu viel Regulierung gefährden die europäische Chemieindustrie.

Starker Franken beschert Industrie leere Bücher und Exportrückgänge

Die deutliche Aufwertung des Franken führt zu Exportrückgängen und einem regelrechten Einbruch in den Bestellbüchern. Vor allem die Exporte in die EU verringerten sich. Die Schweizer Unternehmen erwägen bereits ein Ausweichen auf andere Nachbar-Märkte.

Österreich: Mehrzahl der Manager hält Bilanzfälschungen für weit verbreitet

Zwei Drittel der österreichische Manager geben an, dass Unternehmen häufig ihre Bücher frisieren. Damit befindet sich Österreich beim Vergleich von 38 Ländern auf Platz drei. Nur in Serbien und Slowenien gaben mehr Manager Schönungen der Unternehmen an. Da Schweizer Manager hingegen sehen Bestechungen in einer Notlage nicht so streng.

US-Kreditkartenfirma Visa will Visa Europe übernehmen

Für bis zu 20 Milliarden Dollar will der US-Kreditkartenkonzern Visa seine ehemalige Tochterfirma Visa Europe zurückkaufen. Visa Europe gehört Banken aus 37 europäischen Ländern, die Visa-Karten ausgeben. Momentan verbindet beide Konzerne nur ein Lizenzvertrag.

Sicherer Hafen: Deutschland zieht ausländische Investoren an

Die meisten Investoren kommen aus China und den USA. Von Neugründungen, Beteiligungen bis hin zu Übernahmen deutscher Unternehmen reicht das Spektrum. Mehr als 3,2 Milliarden Euro investierten ausländische Investoren im vergangenen Jahr in Deutschland.

Bosch profitiert vom schwachen Euro

Von Januar bis März stiegen die Erlöse des Technologie-Konzerns um rund 13 Prozent. Das entspricht einem Plus von mehr als 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für 2014 erreichte Bosch ein Umsatzplus von 49 Milliarden Euro. Vor allem die Kfz-Sparte konnte ein großes Plus verbuchen.

Ford mit Verlusten in Europa und Südamerika

In Europa verliert Ford im ersten Quartal 185 Millionen Dollar. Als Grund wird der starke Dollar genannt, der Exporte amerikanischer Firmen verteuert. Doch auch in Nord- und Südamerika muss der US-Autobauer sinkenden Umsatz hinnehmen.