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Europa

Risikokapitalinvestitionen in Europa 2013-2015: Investitionsvolumen in Millionen Euro. (Grafik: EY)

Berliner Start-ups sind spitze bei Investitions-Fang

In diesem Jahr sind die Investitionen in deutsche Start-ups auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Berlin ist dabei absolut führend, noch vor London. Allein in den ersten sechs Monaten flossen etwa 1,9 Milliarden Euro in deutsche Startups.

Großbritannien: Flüchtlingskrise gefährdet Lebensstandard in EU

Der Zustrom von Flüchtlingen aus Afrika gefährdet nach den Worten des britischen Außenministers Philip Hammond den Lebensstandard und das soziale Gefüge in der Europäischen Union. Die EU könne nicht Millionen Menschen aufnehmen, die ein neues Leben suchten, erklärte der Politiker. Das sei kein tragfähiger Zustand.

Österreich: Erben ist für Wohlstand und Wirtschaftskraft entscheidend

In der Eurozone spielt das Erben für die privaten Haushalte und die Vermögensbildung eine große Rolle. Aber in keinem anderen Land der Eurozone ist das Erben für den sozialen Aufstieg so wichtig wie in Österreich. Nur mit dem eigenen Einkommen kann man in Österreich kaum aufsteigen.

Schäuble plant Alternativen zur Euro-Zone

Die Demütigung Griechenlands beim Gipfel ist Teil einer Agenda, die Wolfgang Schäuble seit langem verfolgt: Er hält die EU in ihrer derzeitigen Form für nicht funktionsfähig. Stattdessen strebt er eine enge politische Union nur mit ausgewählten Staaten an, die zu Deutschland passen.

Griechenland-Einigung läutet Abwicklung der Euro-Zone ein

Die Euro-Retter haben sich auf einen Deal mit Griechenland geeinigt. Er ist eine Kapitulation Griechenlands und der EU. Nach den Szenen vom Wochenende kann mit diesen Politikern keine politische Union entwickelt werden. Die EU und der Euro werden sich aufspalten, der endgültige Bruch ist eine Frage der Zeit.

Deutschland größter Direkt-Investor Europas

Im vergangenen Jahr haben sich die Direktinvestitionen, die aus Deutschland in andere Länder flossen, fast verdreifacht. Gleichzeitig sanken aber die Investitionen, die nach Deutschland kamen. Europa hat insgesamt für Investoren an Attraktivität verloren. Der größte Empfänger von ausländischen Investitionen ist derzeit China.

Österreichs-Sportwirtschaft ist erstklassig in Europa

Jeder 17. Euro, der in Österreich erwirtschaftet wird, ist auf die Sportbranche zurückzuführen: Von der Sportkleidung über spezielle Ernährung bis hin zur Produktion von Sportartikel. Mittlerweile macht die Branche sechs Prozent des BIPs aus.

Europäischer Chemiemarkt verliert erheblich an Bedeutung

Bis 2035 wird sich der Umsatz des weltweiten Chemiemarkt mehr als verdoppeln. Doch der Markt in Asien wächst, droht die europäische Chemie zurückzufallen. Vor allem zu hohe Produktionskosten und zu viel Regulierung gefährden die europäische Chemieindustrie.

Starker Franken beschert Industrie leere Bücher und Exportrückgänge

Die deutliche Aufwertung des Franken führt zu Exportrückgängen und einem regelrechten Einbruch in den Bestellbüchern. Vor allem die Exporte in die EU verringerten sich. Die Schweizer Unternehmen erwägen bereits ein Ausweichen auf andere Nachbar-Märkte.

Österreich: Mehrzahl der Manager hält Bilanzfälschungen für weit verbreitet

Zwei Drittel der österreichische Manager geben an, dass Unternehmen häufig ihre Bücher frisieren. Damit befindet sich Österreich beim Vergleich von 38 Ländern auf Platz drei. Nur in Serbien und Slowenien gaben mehr Manager Schönungen der Unternehmen an. Da Schweizer Manager hingegen sehen Bestechungen in einer Notlage nicht so streng.

US-Kreditkartenfirma Visa will Visa Europe übernehmen

Für bis zu 20 Milliarden Dollar will der US-Kreditkartenkonzern Visa seine ehemalige Tochterfirma Visa Europe zurückkaufen. Visa Europe gehört Banken aus 37 europäischen Ländern, die Visa-Karten ausgeben. Momentan verbindet beide Konzerne nur ein Lizenzvertrag.

Sicherer Hafen: Deutschland zieht ausländische Investoren an

Die meisten Investoren kommen aus China und den USA. Von Neugründungen, Beteiligungen bis hin zu Übernahmen deutscher Unternehmen reicht das Spektrum. Mehr als 3,2 Milliarden Euro investierten ausländische Investoren im vergangenen Jahr in Deutschland.

Bosch profitiert vom schwachen Euro

Von Januar bis März stiegen die Erlöse des Technologie-Konzerns um rund 13 Prozent. Das entspricht einem Plus von mehr als 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für 2014 erreichte Bosch ein Umsatzplus von 49 Milliarden Euro. Vor allem die Kfz-Sparte konnte ein großes Plus verbuchen.

Ford mit Verlusten in Europa und Südamerika

In Europa verliert Ford im ersten Quartal 185 Millionen Dollar. Als Grund wird der starke Dollar genannt, der Exporte amerikanischer Firmen verteuert. Doch auch in Nord- und Südamerika muss der US-Autobauer sinkenden Umsatz hinnehmen.

Insider: EU plant Einführung von Strafzöllen auf Spezialbleche

Nach Angaben von Insiders will die EU-Kommission ab Mai Import-Zölle auf Spezialbleche aus Russland, Japan, China, den USA und Südkorea einführen. Zuvor hatten sich europäische Stahlhersteller bei der Kommission über einen Preisverfall bei Blechen beschwert, der durch die Einfuhren aus dem Ausland ausgelöst wurde.

Zahl der Übernahmen in der Chemie-Branche steigt

Weltweit gab es im ersten Quartal 36 Übernahmen und Fusionen in der Chemieindustrie. Die meisten Deals gibt es in China. Die Zahl der Übernahmen soll weiter ansteigen, weil Finanzinvestoren infolge der EZB-Geldschwemme verstärkt nach Anlagemöglichkeiten suchen.

Draghi: Euro-Zone ist besser gerüstet gegen Griechenland-Ansteckung

Sollte etwas Dramatisches in Griechenland passieren, werde es zwar für die Bürger des Landes ernst, nicht aber für die anderen Länder der Euro-Zone. Sowohl EZB-Chef Mario Draghi als auch der französische Finanzminister Michel Sapin sehen das Umfeld heute deutlich besser gerüstet als noch vor einigen Jahren. Man habe gelernt, schützende Mauern zu errichten.

Gazprom verkauft Anteile an deutschem Gasversorger VNG

Nach Wintershall will sich auch Gazprom will sich von seinem Anteil an dem ostdeutschen Gasversorger VNG trennen. Mit dem Rückzug treibt der russische Energiekonzern auch seine Strategie voran, das Europa-Geschäft zurückzufahren. Auch der norddeutsche Energiekonzern EWE will sich von VNG trennen.

Russischer Milliardär kauft Technologie-Unternehmen in Europa

Der russische Milliardär Michail Fridman plant einem Zeitungsbericht zufolge massive Investitionen in Technologieunternehmen in den USA und Europa. Seine Investorengruppe LetterOne wolle dafür einen Fonds über 16 Milliarden Dollar auflegen. Auch strauchelnde Unternehmen aus der Branche seien von Interesse.

Pirelli-Chef dementiert Arbeitsplatz-Verluste wegen Übernahme

Der Konzern-Chef des italienischen Reifen-Herstellers Pirelli, Marco Tronchetti Provera, sagt, dass die anstehende Übernahme durch den chinesischen Konzern ChemChina keine Arbeitsplatzverluste nach sich ziehen werde. Die Verlagerung von Produktionsstätten nach China komme nicht in Frage.