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Europa

Auf Chinas Straßen befinden sich überwiegend Fahrzeuge europäischer Hersteller. (Foto: Flickr/Kyle Simourd/CC BY 2.0)

Deutsche Autobauer sind abhängig vom Absatz in China

Audi, BMW und Mercedes verkaufen so viel in China wie nie zuvor. Stretch-Limousinen und Geländewagen sind besonders gefragt. Mit dem schwachen Absatzmarkt in Europa steigt die Abhängigkeit von der Kauflaune der Chinesen. Deutsche Autobauer dominieren den Markt in China. Jedoch besitzen nur 5 Prozent der Chinesen ein eigenes Fahrzeug.

Junge chinesische Unternehmen melden massiv Patente an

Die Zeiten, in denen chinesische Firmen europäische Produkte nur kopierten, sind vorbei. Über 18.000 Patente meldeten chinesische Firmen 2012 allein in Europa an. Vor allem bei jungen Firmen nehmen ausländische Patente bis zu 40 Prozent ihres Portfolios ein.

Russische Unternehmen könnten Kredite im Westen platzen lassen

Russische Unternehmen und Banken sind im Westen mit mehr als 650 Milliarden Euro verschuldet. Eine Eskalation des Krim-Konflikts durch Sanktionen könnte die Unternehmen dazu veranlassen, Kredite platzen und Europa in eine neue Wirtschaftskrise stürzen zu lassen.

EZB bereitet sich auf Negativ-Zinsen vor

Das EZB-Direktorium ist bereit, den Einlagenzins der Banken in den negativen Bereich abzusenken. Wenn Handlungsbedarf besteht, werde die EZB die Banken mit dem Strafzins für Einlagen belasten. Dadurch soll die Kreditvergabe angekurbelt und einer Deflation entgegengewirkt werden.

Mobiler Wandel: E-Bikes verkaufen sich schneller als E-Autos

In Deutschland gibt es einen stark wachsenden Trend zum Kauf eines Fahrrads mit elektrischem Antrieb. Die E-Bikes verkaufen sich viel besser als Elektro-Autos. Sie sind praktisch, variabel einsetzbar und machen Spaß.

Firmen sollen sich gegen IT-Attacken rüsten

Die Bundesregierung will die Sicherheitsauflagen gegen Cyberattacken verschärfen. Die Energie- und Wasserversorgung müsse besonders geschützt werden. Zudem beklagt Bundeskanzlerin Merkel den Bedeutungsverlust der europäischen IT.

Krim-Konflikt gefährdet Arbeitsplätze in Deutschland

Wirtschaftsverbände warnen vor Sanktionen gegen Russland. Noch halten sich die Auswirkungen der Krise auf die Geschäfte zurück. Firmen sorgen sich um die Sicherheit der Mitarbeiter vor Ort. Die wirtschaftlichen Folgen sind nicht absehbar: In Deutschland sind 200.000 Arbeitsplätze am Russland-Geschäft beteiligt.

VW erhöht Schlagkraft: Automodelle werden schneller erneuert

Europas größter Autobauer will künftig schneller neue Modelle entwickeln. Bei der Konzeption eines Billig-Fahrzeuges kommt es allerdings zu Problemen. Die Premiumhersteller Daimler und BMW versuchen, den Absatz in Europa zu stabilisieren. Der Absatzmarkt in Spanien und Frankreich erholt sich jedoch nur schleppend.

Deutsche Autoindustrie fürchtet Verluste durch Krim-Konflikt

Osteuropa und Russland sind wichtige Absatzmärkte für die deutschen Automobilhersteller. Der Markt in Westeuropa gilt als gesättigt. Eine Eskalation des Krim-Konflikts könnte die ganze Industrie in eine neue Krise stürzen.

Deflations-Gefahr: Lagarde fordert Draghi zum Handeln auf

Das Vertrauen in stabile Preise muss aufrechterhalten werden. Der IWF fordert die EZB auf, das Deflations-Risiko im Auge zu behalten und notfalls zu handeln.

Krim-Konflikt: Transportwege für Öl und Gas können abreißen

Die Transportwege für Öl und Gas führen aus Russland überwiegend über die Ukraine, Weißrussland und Polen. Der Krim-Konflikt hat das Potenzial, die Rohstofflieferungen zu beeinträchtigen. Es gibt jedoch auch zahlreiche Alternativen.

Britischer Außenminister: Krim-Konflikt größte Krise des 21. Jahrhunderts

Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen über die Halbinsel Krim ist die schwerste Krise im jungen Jahrhundert. Wenn der Konflikt eskaliert, bringt dies fatale wirtschaftliche Folgen für Russland und Europa mit sich. Auch deutsche Exporteure sind betroffen.

Ford-Betriebsrat beschuldigt Management: Fiesta Produktion in Köln zu teuer

Die Produktion des Ford Fiesta in Köln ist in Gefahr. Der Betriebsrat schiebt die Schuld auf das Management. Über 4.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr.

G-20-Gipfel: China will Wachstum drosseln

China will für eine stärkere Binnenwirtschaft niedrigere Wachstumszahlen in Kauf nehmen. Ein geringes Wachstum für 7 bis 8 Prozent sei gut für China. Damit geben die Chinesen mehr Verantwortung an Europa und die USA ab, um die Weltwirtschaft auf Wachstumskurs zu halten.

Mittelstand: Investoren kommen aus Europa und den USA

Asiatische und arabische Investoren haben den Mittelstand noch nicht als Investment entdeckt. Die Aktien im Streubesitz befinden sich überwiegend bei Investoren in Europa und den USA.

Studie: Europas IT-Branche versinkt in der Bedeutungslosigkeit

Nicht einmal zehn Prozent der führenden IT-Unternehmen sitzen in Europa. Mit dem Abgang von Nokia gibt es in Europa keinen großen Telefonhersteller mehr.

Chinas Maschinenbauer sichern sich Marktanteile in Indien und Südostasien

China macht deutschen Maschinen-Exporteuren nicht nur in Europa Konkurrenz. Auch in Südostasien und Indien drängen chinesische Maschinenbauer auf den Markt. Für Deutschland kommt das zu einem schlechten Zeitpunkt. Die Aufträge in Europa brechen weg. Der Absatzmarkt in Asien ist für den deutschen Export von großer Bedeutung.

Deutschland: Binnen-Nachfrage bleibt kraftlos

Die deutsche Wirtschaft wuchs im 4. Quartal 2013 nur um 0,4 Prozent. Private Konsumausgaben sind rückläufig. Die Wirtschaft in Europa stagniert. Griechenland und Zypern kommen nicht aus der Rezession heraus. Eine nachhaltige Erholung der Wirtschaft in Italien, Spanien und Frankreich zeichnet sich nicht ab.

ThyssenKrupp reduziert Verluste von Steel Americas

Der deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp reduziert seine Verluste in den USA. Die Gesamtschulden des Stahlriesen belaufen sich noch auf 4,5 Milliarden Euro. Der Preisverfall in Europa macht den Konzernen zu schaffen.

Schäuble: EU braucht neues Parlament für Euro-Staaten

Wolfgang Schäuble glaubt, dass die Euro-Staaten ein eigenes Parlament gründen sollten, um die Probleme zu lösen. Zu bezahlen wären die zusätzlichen Kosten von Steuerzahler. Die Parteien hätten allerdings einen neuen Verschiebebahnhof für ihre verdienten Mitarbeiter.