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Europa

Chemie-Unternehmen sind beliebtes Übernahme-Ziel von Finanzinvestoren. Foto: Jan Woitas/dpa

Zahl der Übernahmen in der Chemie-Branche steigt

Weltweit gab es im ersten Quartal 36 Übernahmen und Fusionen in der Chemieindustrie. Die meisten Deals gibt es in China. Die Zahl der Übernahmen soll weiter ansteigen, weil Finanzinvestoren infolge der EZB-Geldschwemme verstärkt nach Anlagemöglichkeiten suchen.

Europa hat gelernt, sich vor einer Eskalation in Griechenland zu schützen. (Foto: dpa)

Draghi: Euro-Zone ist besser gerüstet gegen Griechenland-Ansteckung

Sollte etwas Dramatisches in Griechenland passieren, werde es zwar für die Bürger des Landes ernst, nicht aber für die anderen Länder der Euro-Zone. Sowohl EZB-Chef Mario Draghi als auch der französische Finanzminister Michel Sapin sehen das Umfeld heute deutlich besser gerüstet als noch vor einigen Jahren. Man habe gelernt, schützende Mauern zu errichten.

Gazprom verkauft Anteile an deutschem Gasversorger VNG

Nach Wintershall will sich auch Gazprom will sich von seinem Anteil an dem ostdeutschen Gasversorger VNG trennen. Mit dem Rückzug treibt der russische Energiekonzern auch seine Strategie voran, das Europa-Geschäft zurückzufahren. Auch der norddeutsche Energiekonzern EWE will sich von VNG trennen.

Russischer Milliardär kauft Technologie-Unternehmen in Europa

Der russische Milliardär Michail Fridman plant einem Zeitungsbericht zufolge massive Investitionen in Technologieunternehmen in den USA und Europa. Seine Investorengruppe LetterOne wolle dafür einen Fonds über 16 Milliarden Dollar auflegen. Auch strauchelnde Unternehmen aus der Branche seien von Interesse.

Pirelli-Chef dementiert Arbeitsplatz-Verluste wegen Übernahme

Der Konzern-Chef des italienischen Reifen-Herstellers Pirelli, Marco Tronchetti Provera, sagt, dass die anstehende Übernahme durch den chinesischen Konzern ChemChina keine Arbeitsplatzverluste nach sich ziehen werde. Die Verlagerung von Produktionsstätten nach China komme nicht in Frage.

Chinas Firmen sollen neue Seidenstraße finanzieren

Einem Medienbericht zufolge sollen nach Wunsch der Regierung in Peking heimische Firmen Anleihen im Ausland begeben, um bei der Finanzierung einer Handelsinfrastruktur von Asien bis nach Europa mitzuwirken. China plant die Wiederbelebung der historischen Seidenstraße.

Mittelstand schafft seit 2010 in Deutschland 468.000 neue Jobs

Im europäischen Vergleich ist der deutsche Mittelstand auf Platz 1. In nur fünf Jahren haben die Unternehmen 468.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Außerdem wächst der Mittelstand deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft Deutschlands.

Chinesische Unternehmen investieren in großem Stil in den Euro

Die Geldschwemme der EZB veranlasst chinesische Unternehmen, sich am Aktienmarkt im großen Stil mit Euro zu versorgen. Sie reduzieren so ihre Schuldenlast oder kaufen europäische Unternehmen auf. Dabei sinken die Erträge bereits jetzt. Einige Aktien hoch bewerteter europäischer Unternehmen werfen sogar schon negative Erträge ab.

Telekom investiert Milliarden in Netzausbau

Die Deutsche Telekom will in den kommenden vier Jahren mehr als sechs Milliarden Euro in ihr europäisches Netz investieren. Ziel sei die Integration der Telekom-Dienste auf eine Plattform, teilte der Konzern am Montag mit. Bis 2018 solle die Hälfte der Haushalte in Europa, die an das Telekom-Netz angeschlossen seien, im Internet über Breitband-Verbindungen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 100 Megabit pro Sekunde surfen können. Für zwölf Prozent der Haushalte sollten es gar 500 Megabit sein.

Yamaha will Kleinwagen in Europa bauen

Volkswagen bekommt Konkurrenz in Europa. Yamaha bringt 2019 einen neuen Kleinwagen auf den Markt. Der Motorrad-Hersteller will dafür eine Fabrik in Europa bauen. Der geplante Zwei-Sitzer soll einen sehr geringen Verbrauch haben.

USA könnten Pleite-Welle von russischen Unternehmen auslösen

Die US-Regierung besteht auf einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Auch die EU muss mitziehen. Washington will nun Sanktionen, die eine „verheerende“ Wirkung haben, Russland solle „leiden“. Geplant sind Finanz-Maßnahmen, die eine Pleitewelle in Russland auslösen könnten.

Auto-Zulieferer hoffen auf eine Erholung an Europas Automarkt

Zulieferbetriebe für die Auto-Industrie brauchen einen starken Markt in Europa, um dort weiterhin profitabel zu bleiben. Die Firma Norma konnte ihren Gewinn nur im Ausland steigern. Auch Zulieferer Grammer konzentriert sich auf neue Absatzmärkte in Südamerika. Der Ukraine-Konflikt und die schwache Wirtschaft in Europa haben dem Auto-Markt nachhaltig geschadet.

Wenig Wachstum in der Welt: Stahl-Industrie verliert an Bedeutung

Niedrige Rohstoffpreise und eine schwache Nachfrage bestimmen die Stahlindustrie in Europa. Konzerne wie ThyssenKrupp und ArcelorMittal müssen die Kosten und Produktion dramatisch senken. Ein Stahlarbeiter arbeitet nur noch 31 Stunden in der Woche. Billig-Importe aus Russland und China bringen Europas Stahlindustrie an den Rand der Bedeutungslosigkeit.

Obama will Merkel zu mehr Engagement für das TTIP motivieren

Die US-Regierung will den Besuch von Angela Merkel nutzen, um die Kanzlerin zu einem stärkeren Engagement für das Freihandelsabkommen TTIP zu motivieren. Die USA sind mit den Fortschritten bei den den Verhandlungen für eine gemeinsame Freihandelszone unzufrieden. Vor allem der starke Widerstand der Bürger in Europa stört die Amerikaner.

Opel macht in Europa weitere Verluste

Opel macht in Europa im vierten Quartal 2014 rund 350 Millionen Euro Verlust. Die Stilllegung des Standortes Bochum wirkt sich auf die Zahlen aus, ebenso wie der schwache Absatz in Russland.

Bundesregierung setzt Mindestlohn für Transit-Lkw-Fahrer aus

Die Bundesregierung muss beim Mindestlohn für ausländische Lkw-Fahrer zurückrudern: Arbeitsministerin Andrea Nahles hat die Regelung ausgesetzt, um europarechtliche Fragen zu klären. Offenbar wurden diese Fragen vor dem Gesetz nicht ausreichend geprüft.

Chinesische Unternehmenskäufe in Deutschland nehmen zu

Chinas Wirtschaft wächst so schwach wie zuletzt vor 24 Jahren. Unternehmen und Investoren suchen nach Wachstum in Deutschland. In 2014 gab es hier so viele Unternehmenskäufe chinesischer Investoren wie nirgendwo sonst in Europa.

Schweizer Wirtschaft wird Potenzial 2015 nicht entfalten

Dem Konjunkturbericht der Raiffeisenbank zufolge wird es im laufenden Jahr ein Wachstum von 1,6 Prozent geben. Dabei bremst die Entwicklung in Europa auch die Schweizer Wirtschaft. Die Maßnahmen der EZB und der Fed werden die Märkte beschäftigen.

Aussicht auf EZB-Geldschwemme drückt Euro unter 1,18 US-Dollar

Der Euro fiel egenüber dem Dollar auf ein Neun-Jahres-Tief. Grund für die Flucht vieler Anleger aus dem Euro ist die Aussicht auf weitere Geldschwemme durch die EZB.

Litauen wird neues Mitglied der Euro-Zone

Am 1. Januar wird Litauen der Eurozone beitreten. Der Schuldenberg des Landes im Verhältnis zur Wirtschaftskraft liegt 2014 bis 2016 nach EU-Schätzungen stabil bei gut 41 Prozent. Deutschland ist für Litauen das zweitwichtigste Herkunftsland bei den Einfuhren. Doch wirtschaftlich wird Litauens Beitritt für die Euro-Zone kaum ins Gewicht fallen, weil das baltische Land zu klein ist.