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Europa

Das Geschäft mit Luxusuhren wie die der Marke Breguet zieht in China an. Doch in Europa läuft das Geschäft für Swatch nur schleppend. (Foto: Flickr/Guy Sie)

„Katastrophale Währungssituation“ drückt Gewinn bei Swatch

Die starke Schweizer Währung, Sonderausgaben und ein Fabrikbrand halten den Gewinn bei Swatch im ersten Halbjahr klein. Besonders schleppend läuft es in Europa. In China zog das Geschäft mit den Luxusmarken wieder an. Aber auch günstige Uhren werden dort stärker nachgefragt.

Italiens Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan warnt vor einem erneuten Abrutschen der Wirtschaft der Euro-Zone. (Foto: Consilium)

Italien besorgt um schwache deutsche Wirtschaftsdaten

Der italienische Wirtschaftsminister Carlo Padoan hört in Europa anhand der schwachen Wirtschaftsdaten aus Deutschland schon die „Alarmglocken schrillen“. Der Rückgang der Produktion in Deutschland werde sich negativ auf die Euro-Zone auswirken. Italiens Wirtschaft ist im ersten Quartal erneut geschrumpft.

Die Lagerbestände sind noch voll, so dass sogar die vorübergehende Stilllegung von Hochöfen für Stahlhersteller eine Option sein kann. (Foto: Flickr/Martin Fisch)

Deutsche Stahlindustrie ohne Schwung bis 2015

Für das laufende Jahr rechnen Ökonomen nicht mehr mit einer Verbesserung in der Stahlbranche. Nur wenn die Konjunktur in 2015 deutlich anzieht, werde eine Belebung spürbar sein. Eine bessere Auslastung der Werke und ein Ende des Preisverfalls von Rohstahl sind nicht in Sicht.

Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), sagt, dass die Amerikaner in vielen Bereichen bessere Verbraucherschutz-Standards haben als die Europäer. Trotzdem möchte er mehr Transparenz beim TTIP-Abkommen. (Foto: dpa)

Deutsche Industrie fordert mehr Transparenz bei TTIP-Abkommen

Der Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, fordert mehr Transparenz bei den Verhandlungen beim TTIP-Abkommen. Doch er nimmt auch die USA in Schutz. Die Amerikaner hätten oftmals höhere Standards als die Europäer.

Die Bundesregierung will keinen Alleingang mehr beim Europa-Projekt Energiewende mehr hinlegen. (Foto: Roland Weihrauch/dpa)

Merkel gibt „deutsche Debatte“ bei Energiewende auf

Angela Merkel will die deutsche Ökostrom-Förderung europäisieren. Es seien frühe Absprachen mit den Nachbarstaaten notwendig, um sich die Zustimmung der EU zu sichern. Damit gibt Merkel den deutschen Weg der Energiewende auf.

Ohne qualifiziertes Personal gibt es keinen Fortschritt

Dr. Christoph Niering ist Insolvenzverwalter und Vorsitzender des VID (Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.). Qualifiziertes Personal ist der Schlüssel zur Innovationsstärke des deutschen Mittelstandes, sagte er im Interview mit den DMN.

Elektroindustrie: Export in die Schwellenländer wird zunehmen

Die deutsche Elektroindustrie ist eine der innovationsstärksten Branchen und spielt eine wichtige Rolle als Impulsgeber für Innovationen, sagt Dr. Andreas Gontermann, Volkswirt und Abteilungsleiter beim ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.). Mehr als jeder zehnte Beschäftigte in der Branche beschäftigt sich mit Innovationen.

Ulrike Grünrock-Kern (BVL): Geschäfte in der Logistik entwickeln sich gut

Ulrike Grünrock-Kern ist Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BVL (Bundesvereinigung Logistik e.V.). Die Geschäfte in der Entwickung entwickeln sich gut. IT und internationale Vernetzung werden Teil der Innovationsstrategien. Dennoch brauchen Logistiker ein intensives Risikomanagements, um Unsicherheiten in der Euro-Zone begegnen zu können.

VdEW: Preissteigerungen für Rohstoffe werden weitergegeben

E .Michael Andritzky ist Hauptgeschäftsführer des VdEW (Verband der Ernährungswirtschaft Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt e.V.). Die Zyklen neuer und innovativer Produkte werden immer kürzer. Entscheidend ist, dass Preissteigerungen für Rohstoffe, Energie und Lohnkosten gegenüber dem Handel weiter gegeben werden können.

Dr. Michael Wolgast (DSGV): Finanzierung des Mittelstands ist ein Problem

Dr. Michael Wolgast ist Chefvolkswirt der Sparkassen-Finanzgruppe beim DSGV (Deutscher Sparkassen- und Giroverband): Die Förderung der innovativen Unternehmensgründungen ist wichtig für den technischen Fortschritt und das Wachstumspotenzial Deutschlands. Der Mittelstand dürfe nicht durch institutionelle Richtlinien behindert werden.

Marlies Schäfer (VDMA): Mittelstand muss mit großen Unwägbarkeiten leben

Marlies Schäfer ist Pressesprecherin des VDAM (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.). Industrie 4.0, Ressourceneffizienz, neue Produktionstechniken und Elektromobilität sind für die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer wichtige Themen in den nächsten Jahren.

Helmut Hirsch (WDK): Strukturelle Probleme der Krise sind nicht gelöst

Helmut Hirsch, Pressesprecher des WDK (Wirtschaftsverband der Deutschen Kautschukindustrie e.V.), hält die strukturellen Probleme der Wirtschaftskrise Europas nicht für gelöst. Im Bereich der Innovationen sind die Optimierung der Produktionsprozesse und eine Verbesserung der Ressourceneffizienz große Herausforderungen der Zukunft.

Digitalisierung schreitet auch bei Tischlern und Schreinern voran

Das Tischler- und Schreinerhandwerk bleibt auf Erfolgskurs. Für Fridtjof Ludwig, Abteilungsleiter für Marketing und Kommunikation des Bundesinnungsverband Tischler Schreiner Deutschland, gewinnt die Digitalisierung auch im verarbeitenden Gewerbe gewinnt immer mehr an Bedeutung.

SPECTARIS: Nachfrage nach High-Tech steigt langsam

Daniela Waterböhr ist zuständig für die Verbandskommunikation von SPECTARIS, dem Deutschen Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien. „Smart, portable, mobile device integration" ist der ungebrochene Trend beim Gerätebau. Der Bereich der Photonik hat sich anders entwickelt als die Bereiche Analyse-, Bio- und Labortechnik.

Dr. Marc Evers (DIHK): Rente mit 63 wird Personalmangel verschärfen

Marc Evers, Mittelstandsexperte des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V.) hebt im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten die branchenübergreifenden Innovationen hervor. Die wichtigsten Trends sind hier „Industrie 4.0" oder auch „internetbasierte Wirtschaft".

Umfrage Deutscher Mittelstand: Innovationen stehen an erster Stelle

Der deutsche Mittelstand sieht die konjunkturelle Lage entspannt. Eine Umfrage der Deutschen Mittelstands Nachrichten hat ergeben, dass die meisten Unternehmen ihr Personal stabil halten wollen. Allerdings sehen alle eine große Herausforderung: Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ist nur durch massive Produkt-Innovationen zu sichern.

Fusion von Krauss-Maffei und Nexter macht US-Unternehmen Konkurrenz

Die Panzer-Hersteller Krauss-Maffei und Nexter werden bis 2015 fusionieren. Die Wehretats der europäischen Staaten schrumpfen seit Jahren und setzen die europäische Rüstungsindustrie unter Druck. Durch die Einsparungen wollen die Konzerne der Konkurrenz aus den USA etwas entgegen setzen.

Erholung auf Europas Automarkt bleibt aus

Der Automarkt in Europa bleibt nach der Krise schwach, die Werke schon sind lange nicht mehr ausgelastet. Dennoch gibt es mehr Werke, als vor der Krise. Der Absatz in den USA steht einer Studie zufolge kurz vor seinem Höhepunkt. Wachstumsmotor bleiben die BRIC-Staaten, von denen deutsche Autobauer abhängig sind.

EU-Warnung ignoriert: Bundestag beschließt neues Ökostrom-Gesetz

Der deutsche Bundestag verabschiedet das neue EEG-Gesetz. Damit will die Regierung die milliardenschweren Rabatte für die Industrie sichern. Die Forderungen der EU ignorierten die Abgeordneten weitgehend.

Basilea treibt Einführung von Medikament Ceftobiprol in Europa voran

Das Antibiotikum Ceftobiprol der Schweizer Biotech-Firma soll in Europa auf den Markt kommen. Für eine Zulassung des Antibiotikums Ceftobiprol in den USA seien zusätzliche spätklinische Tests erforderlich. Das dauert Basilea zu lang. Das Unternehmen plant derzeit keine neuen Phase-3-Studien für Ceftobiprol ohne einen Partner für die USA.