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EZB

Hamburg ist Deutschlands größter Seehafen und einer der wichtigsten Containerhäfen in Europa sowie weltweit.. (Foto: HHM / Peter Glaubitt)

EZB: Schiffskredite gefährden Banken-Stabilität

Die EZB nimmt Banken unter die Lupe, die Kredite an Reeder und Handelsgesellschaften vergeben haben. Offenbar schätzt die Zentralbank viele dieser Papiere als besonders ausfallgefährdet ein. Betroffen sind mit der NordLB, der HSH Nordbank und der Bremer Landesbank gleich drei deutsche Landesbanken. Die Probleme, so ein Manager, könnten nicht länger auf die lange Bank geschoben werden.

Die Bargeld-Tresore dürften bal auch für Genossenschaftsbanken interessant werden. (Foto: Flickr/Rob Pongsajapan/CC by 2.0)

DZ Bank will Negativzinsen an Volksbanken weitergeben

Kleine Genossenschaftsbanken müssen sich auf Strafzinsen einstellen, wenn sie hohe Geldbeträge bei der DZ Bank parken. Das genossenschaftliche Spitzeninstitut deutete auf seiner Hauptversammlung am Mittwoch an, die Negativzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) künftig an Volks- und Raiffeisenbank weiterzugeben.

Das Bundesverfassungsgericht folgte mit ihrem Urteil im Wesentlichen der Entscheidung des EuGH. (Foto: Flickr/ Erol Pohlreich/CC by nd 2.0/ Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts)

Was das OK des Bundesverfassungsgerichts zur EZB-Politik bedeutet

Das Urteil von Karlsruhe zum OMT-Programm ist ein Nebenkriegsschauplatz. Die eigentliche Rechtslücke besteht in der Enteignung durch die niedrigen Zinsen. Der im Grundgesetz garantierte Schutz auf Eigentum kann rechtlich nicht durchgesetzt werden. Karlsruhe kämpft vergeblich gegen den rapiden Bedeutungsverlust.

Richter des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. (Foto: dpa)

Verfassungsgericht weist Beschwerden gegen EZB ab

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Klage gegen die Euro-Politik der EZB im Jahr 2012 abgewiesen. Damals kündigte die EZB an, notfalls in unbegrenzter Menge Anleihen europäischer Krisenländer aufzukaufen, um Spekulanten an den Finanzmärkten von Wetten gegen den Euro abzuhalten. Die Beschwerdeführer erkannten darin eine laut Gesetz verbotene Staats-Finanzierung.

Auch in der Bevölkerung nimmt die Kritik gegenüber der Eurozone und der Geldpolitik der EZB zu . (Foto: Flickr/Eoghan OLionnain/CC SA 2.0)

EU kann nationalen Banken in Krise nicht helfen

Die EU zögert bei der Einführung der gemeinsamen Haftung für Sparguthaben. Deutschland fordert ein Veto-Recht bei Banken-Rettungen. Die Strategie könnte sich als gefährlich erweisen: Aktuell ist die Euro-Zone für einen Banken-Crash nicht gerüstet.

Bundesanleihe im Minus: Investoren verunsichert

Die Abstimmung über einen Brexit wirft ihre Schatten voraus: die Nachfrage nach vermeintlich sicheren Staatsanleihen hat deutlich zugenommen. Die Kaufprogramme der EZB haben jedoch dazu geführt, dass Investoren dort nur noch wenig Rendite erwirtschaften oder sogar Verluste einfahren. Die Allianz spricht von einer Blase am Bondmarkt.

EZB-Politik treibt Investoren in riskante Anlage-Formen

Der Start des EZB-Kaufprogramms für Unternehmensanleihen wirft seine Schatten voraus. Schon jetzt beginnen die Renditen deutlich zu sinken. Um überhaupt noch nennenswerte Gewinne zu erzielen, müssen Investoren in immer risikoreichere Papiere investieren. Der Gesamtumfang von Anleihen mit negativer Rendite liegt global bereits bei über 10 Billionen Euro.

Negativzinsen: Commerzbank will Milliarden bunkern

Um keine Strafzinsen bei der EZB zahlen zu müssen, erwägt die Commerzbank, einen Teil ihrer Gelder lieber in Tresoren zu horten. Seit März liegt der Satz bei minus 0,4 Prozent.

Sicher sparen: Niedrige Zinsen und die Folgen

Über die niedrigen Zinsen können sich nur die Regierungsparteien freuen: Sie können weiter Geschenke verteilen, brauchen die Verwaltung nicht zu verkleinern, können sich in immer neue Bereich ausdehnen – und sich so bis zur nächsten Wahl Freunde und Abhängige schaffen.

Lebensversicherung: Das Ende der Überschüsse

Die Policen-Inhaber von Lebensversicherungen werden durch die Zinsbaisse hart getroffen.

Abschaffung des 500-Euro-Scheins stößt auf Kritik

Die von der Europäischen Zentralbank EZB beschlossene Abschaffung des 500-Euro-Scheins stößt bei Kreditinstituten auf Kritik. Dadurch würde einer weitergehenden Begrenzung der Bargeld-Verwendung der Boden bereitet. Es würde in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen, dass die Abschaffung mit den Negativzinsen in...

Commerzbank-Gewinn bricht ein

Der Gewinn der Commerzbank ist im ersten Quartal um mehr als die Hälfte eingebrochen. Unter dem Strich lag das Konzernergebnis nur noch bei 163 Millionen Euro. Die Niedrigzinsen und die Flaute an den Kapitalmärkten haben Deutschlands zweitgrößter Bank zu Jahresbeginn schwer zu schaffen gemacht.

Statistikamt: Preise in Deutschland fallen

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im April trotz der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) gefallen. Billigere Energie drückte die Inflationsrate auf minus 0,1 Prozent.

EU-Politik zwingt EZB zu Niedrigzinsen

Die EZB ist aufgrund ihrer Niedrigzinspolitik starker Kritik ausgesetzt. Dabei sind der EZB vor allem die Hände gebunden, weil die Politik im Zuge der Bankenkrise falsche Entschlüsse gefasst hat, sagt Markus Demary vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Zwar erschweren die niedrigen Zinsen die Altersvorsorge, aber höhere Zinsen würden zu einer Rezession führen.

Bundestag will mit Draghi über Niedrigzinsen diskutieren

In der Debatte über die Niedrigzinspolitik der EZB sucht der Bundestag das direkte Gespräch mit EZB-Präsident Mario Draghi. „Wir folgen dem Gesetz, nicht den Politikern“, entgegnete Draghi zuletzt der Kritik aus Deutschland

Postbank will Mitarbeiter durch Automaten ersetzen

Die Postbank muss sparen. Künftig sollen mehr Automaten eingeführt und Filialen zusammengeführt werden. Hintergrund dieser Entwicklung ist dem Postbank-Chef zufolge auch die Niedrigzinspolitik der EZB. Diese habe das „Erlöspotenzial“ verringert.

OECD warnt Bundesregierung vor falschen Entscheidungen zur Rente

OECD warnt Deutschland vor Umkehr in der RentenpolitikDie Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Bundesregierung vor einer Umkehr in der Rentenpolitik gewarnt. Trotz der niedrigen Zinsen sollte die kapitalgedeckte Altersvorsorge nicht aufgegeben werden, so die OECD.

Zinstief kostete deutsche Sparer 125 Milliarden Euro

Die deutschen Sparer haben wegen des Zinstiefs einem Bericht zufolge in den vergangenen fünf Jahren rund 125 Milliarden Euro an Zinseinnahmen verloren. Auf Sparbüchern und anderen Konten büßten Sparer seit 2011 insgesamt 88 Milliarden Euro Zinseinnahmen ein

Die EZB begeht einen monumentalen Fehler

Mit der Politik der Negativzinsen und dem Ankauf von weiteren Staatsanleihen macht die EZB einen monumentalen Fehler. Ihre Maßnahmen beruhen nämlich auf den falschen Annahmen. Die Kosten für Wohnraum werden im Inflationsindex nicht berücksichtigt. Die Erdöl-Preise werden dagegen überwertet. Die Folge der falschen Weichenstellung wird ein gewaltiger Katzenjammer sein. Die zukünftigen Rentner und die Sparer trifft es besonders stark.

Die Renten in Deutschland sind nicht sicher

Anders als in den USA beruht das deutsche Rentensystem nicht auf Aktien, sondern auf festverzinslichen Papieren. Daher sind Negativ-Zinsen für die Rentner in den USA gut, für jene in Deutschland und Europa dagegen Gift. Doch die niedrigen Zinsen sind nur der jüngste Beitrag zu einer insgesamt verfehlten Rentenpolitik.