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EZB

Die Jobcenter kontrollieren verstärkt Nebeneinkünfte. (Foto: dpa)

Geldpolitik der EZB verhindert Möglichkeit des langfristigen Sparens

Jürgen Stark, der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, fürchtet die langfristige Vernichtung der Sparguthaben.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi. (Foto: dpa)

Zentralbanken geben wieder den Takt an der Börse vor

Die Geldpolitik der Zentralbanken ist zur wichtigsten Einflussgröße für die Entwicklung der Aktienmärkte avanciert. Die schwerwiegenden Nebenwirkungen der Zinssenkungen werden dabei zu wenig beachtet.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi. (Foto: dpa)

Zentralbanken streiten über Crash-Gefahr

Unter den Zentralbanken ist ein Streit darüber ausgebrochen, ab wann eine Zinssenkung der EZB zu einem Crash führen kann. Experten sehen vor allem existientielle Gefahren für die Banken.

Draghi setzt die EU unter Druck und fordert Banken-Rettung

EZB-Chef Mario Draghi will eine Banken-Rettung mit Steuergeldern durch die Hintertür. Der Trick: Die Steuerzahler sollen die faulen Kredite übernehmen. Damit soll die EU motiviert werden, einer Umgehung ihrer eigenen Regeln zuzustimmen. Der Weg ist völlig verkehrt, weil er nicht den Volkswirtschaften nützt. Es ist neues Business für die Investmentbanken – auf Kosten der Steuerzahler.

Bundesbank will ESM für Krisenfall mit mehr Aufgaben ausstatten

Die Bundesbank schlägt vor, die Rolle des Euro-Rettungsfonds ESM bei der Bewältigung künftiger Staatsschuldenkrisen zu stärken. Dem ESM könnte künftig die Aufgabe übertragen werden, die konjunkturelle Entwicklung des Krisenlandes einzuschätzen, die Schuldentragfähigkeit zu bewerten und den konkreten Finanzbedarfs zu ermitteln, heißt es im am Montag veröffentlichten Monatsbericht Juli der Bundesbank.

Die einzige Lösung: Italiens Banken müssen sich aus eigener Kraft retten

Europaweit wird von Banken und Versicherungen verlangt, dass die Staaten der EU den italienischen Banken mit 150 Milliarden helfen sollen. Würde man die Forderung erfüllen, käme nur eine Wiederholung der Fehler nach der Finanzkrise 2008 zustande. Nichtstun wäre auch katastrophal.

Mehr Rendite: Anleger investieren in Anleihen aus Schwellenländern

Auf der Suche nach Rendite greifen Anleger immer häufiger zu Anleihen aus Schwellenländern. In der vergangenen Woche hätten auf diese Papiere spezialisierte Fonds Mittelzuflüsse von 3,3 Milliarden Dollar verbucht, teilte die US-Großbank JPMorgan am Freitag mit.

Banken-Krise in Italien wird zur Gefahr für Europas Finanzsystem

Der frühere EZB-Banker Lorenzo Bini Smaghi fordert, die italienischen Krisenbanken mit europäischen Steuergeldern zu retten. Das Beharren Deutschlands auf dem Verbot der Staatsfinanzierung könnte sich zu einer Gefahr für das gesamte europäische Finanzsystem auswachsen.

EZB: Schiffskredite gefährden Banken-Stabilität

Die EZB nimmt Banken unter die Lupe, die Kredite an Reeder und Handelsgesellschaften vergeben haben. Offenbar schätzt die Zentralbank viele dieser Papiere als besonders ausfallgefährdet ein. Betroffen sind mit der NordLB, der HSH Nordbank und der Bremer Landesbank gleich drei deutsche Landesbanken. Die Probleme, so ein Manager, könnten nicht länger auf die lange Bank geschoben werden.

DZ Bank will Negativzinsen an Volksbanken weitergeben

Kleine Genossenschaftsbanken müssen sich auf Strafzinsen einstellen, wenn sie hohe Geldbeträge bei der DZ Bank parken. Das genossenschaftliche Spitzeninstitut deutete auf seiner Hauptversammlung am Mittwoch an, die Negativzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) künftig an Volks- und Raiffeisenbank weiterzugeben.

Was das OK des Bundesverfassungsgerichts zur EZB-Politik bedeutet

Das Urteil von Karlsruhe zum OMT-Programm ist ein Nebenkriegsschauplatz. Die eigentliche Rechtslücke besteht in der Enteignung durch die niedrigen Zinsen. Der im Grundgesetz garantierte Schutz auf Eigentum kann rechtlich nicht durchgesetzt werden. Karlsruhe kämpft vergeblich gegen den rapiden Bedeutungsverlust.

Verfassungsgericht weist Beschwerden gegen EZB ab

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Klage gegen die Euro-Politik der EZB im Jahr 2012 abgewiesen. Damals kündigte die EZB an, notfalls in unbegrenzter Menge Anleihen europäischer Krisenländer aufzukaufen, um Spekulanten an den Finanzmärkten von Wetten gegen den Euro abzuhalten. Die Beschwerdeführer erkannten darin eine laut Gesetz verbotene Staats-Finanzierung.

EU kann nationalen Banken in Krise nicht helfen

Die EU zögert bei der Einführung der gemeinsamen Haftung für Sparguthaben. Deutschland fordert ein Veto-Recht bei Banken-Rettungen. Die Strategie könnte sich als gefährlich erweisen: Aktuell ist die Euro-Zone für einen Banken-Crash nicht gerüstet.

Bundesanleihe im Minus: Investoren verunsichert

Die Abstimmung über einen Brexit wirft ihre Schatten voraus: die Nachfrage nach vermeintlich sicheren Staatsanleihen hat deutlich zugenommen. Die Kaufprogramme der EZB haben jedoch dazu geführt, dass Investoren dort nur noch wenig Rendite erwirtschaften oder sogar Verluste einfahren. Die Allianz spricht von einer Blase am Bondmarkt.

EZB-Politik treibt Investoren in riskante Anlage-Formen

Der Start des EZB-Kaufprogramms für Unternehmensanleihen wirft seine Schatten voraus. Schon jetzt beginnen die Renditen deutlich zu sinken. Um überhaupt noch nennenswerte Gewinne zu erzielen, müssen Investoren in immer risikoreichere Papiere investieren. Der Gesamtumfang von Anleihen mit negativer Rendite liegt global bereits bei über 10 Billionen Euro.

Negativzinsen: Commerzbank will Milliarden bunkern

Um keine Strafzinsen bei der EZB zahlen zu müssen, erwägt die Commerzbank, einen Teil ihrer Gelder lieber in Tresoren zu horten. Seit März liegt der Satz bei minus 0,4 Prozent.

Sicher sparen: Niedrige Zinsen und die Folgen

Über die niedrigen Zinsen können sich nur die Regierungsparteien freuen: Sie können weiter Geschenke verteilen, brauchen die Verwaltung nicht zu verkleinern, können sich in immer neue Bereich ausdehnen – und sich so bis zur nächsten Wahl Freunde und Abhängige schaffen.

Lebensversicherung: Das Ende der Überschüsse

Die Policen-Inhaber von Lebensversicherungen werden durch die Zinsbaisse hart getroffen.

Abschaffung des 500-Euro-Scheins stößt auf Kritik

Die von der Europäischen Zentralbank EZB beschlossene Abschaffung des 500-Euro-Scheins stößt bei Kreditinstituten auf Kritik. Dadurch würde einer weitergehenden Begrenzung der Bargeld-Verwendung der Boden bereitet. Es würde in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen, dass die Abschaffung mit den Negativzinsen in...

Commerzbank-Gewinn bricht ein

Der Gewinn der Commerzbank ist im ersten Quartal um mehr als die Hälfte eingebrochen. Unter dem Strich lag das Konzernergebnis nur noch bei 163 Millionen Euro. Die Niedrigzinsen und die Flaute an den Kapitalmärkten haben Deutschlands zweitgrößter Bank zu Jahresbeginn schwer zu schaffen gemacht.