Alle Artikel zu:

EZB

In den Krisenländern sinken die Preise. In Deutschland liegt die Inflation derzeit bei 0,9 Prozent. (Foto: Patrick Pleul/dpa)

Kaum Inflation in der Euro-Zone: Preise in Krisenländern fallen bereits

In Griechenland sind die Preise im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent gefallen. Sinkende Preise gibt es auch in Zypern, Portugal und Spanien. Ökonomen warnen jedoch, man dürfe sich von dem Schreckgespenst Deflation nicht verunsichern lassen.

Inflationsrate im Euro-Raum sinkt auf 0,5 Prozent

Die Preise in der Euro-Zone fallen weiter. Bundesbank und EZB versuchen, die Situation klein zu reden. Fallende Preise und sinkende Löhne gefährden das Wachstum. Hält der Trend an, muss die EZB den Leitzins weiter senken oder im großen Stil Aktien ankaufen.

Schäuble erwartet baldige Anhebung des Leitzins

Das Bundesfinanzministerium erwartet ein Ende der Niedrigzins-Politik. Aufgrund der besseren Konjunktur werde die EZB den Leitzins bald anheben. Das Ministerium rechnet damit, dass Deutschland bereits in einem Jahr mehr Zinsen für seine Kredite zahlen muss.

Weidmann: Preise steigen bald wieder schneller

Die aktuell geringen Preisanstiege in der Eurozone sind nur ein vorübergehendes Phänomen, sagt Bundesbank-Chef Jens Weidmann. Die Eurozone befinde sich mitnichten in einer „deflationären Abwärtsspirale“. Daher solle sich die EZB geldpolitisch zurückhalten.

Deflations-Angst: Preise in Deutschland sinken weiter

Die Teuerungsrate in Deutschland nähert sich dem Niveau der Euro-Zone an. In Deutschland gibt es eine Inflationsquote von 1,2 Prozent, in der Euro-Zone sind es nur 0,8 Prozent. Sollte der Euro die Marke von 1,40 Dollar überschreiten, will EZB-Chef Draghi handeln.

EZB bereitet sich auf Negativ-Zinsen vor

Das EZB-Direktorium ist bereit, den Einlagenzins der Banken in den negativen Bereich abzusenken. Wenn Handlungsbedarf besteht, werde die EZB die Banken mit dem Strafzins für Einlagen belasten. Dadurch soll die Kreditvergabe angekurbelt und einer Deflation entgegengewirkt werden.

Deflations-Gefahr: Lagarde fordert Draghi zum Handeln auf

Das Vertrauen in stabile Preise muss aufrechterhalten werden. Der IWF fordert die EZB auf, das Deflations-Risiko im Auge zu behalten und notfalls zu handeln.

Kreditvergabe in der Euro-Zone geht zurück

Trotz extrem niedriger Zinsen der EZB verleihen die Banken weniger Geld an die Realwirtschaft. Das hemmt die Wirtschaft und hindert die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Preise sinken weiter. Von einer Deflation will die EZB jedoch nicht sprechen.

Reallöhne der Deutschen sinken erstmals seit 2009

Die Löhne steigen mit 1,3 Prozent langsamer als die Verbraucherpreise (1,5%). Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld, die schwache Konjunktur sind dafür verantwortlich. Zuletzt sanken die Reallöhne im Krisenjahr 2009.

EZB: Hohe Löhne in Deutschland sollen Deflation bekämpfen

Ganz Europa hofft auf steigende Löhne in Deutschland. EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny zufolge führe das zu einer „Selbstkorrektur“ der fallenden Preise. Die Inflationsrate der Euro-Zone ist auf 0,7 Prozent gefallen. Die EZB ist machtlos und versucht, die Gefahr einer Deflation in Europa herunter zu spielen.

Wirtschafts-Institute: Bazooka der EZB verliert ihre Wirkung

Nach Ansicht der deutschen Wirtschaftsforschungs-Institute ZEW und DIW muss die EZB ihre Strategie nach der Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts ändern. Die Karlsruher Richter sprachen sich gegen das Staatsanleihen-Ankaufs-Programm aus und nahmen dem EZB-Instrument somit die Wirkung. Bleibt sie stur, ebnet die EZB den Weg in eine neue Schuldenfalle – und belastet die deutschen Steuerzahler.

Stress-Test: EZB kann sich bei Eigenkapital-Quote nicht durchsetzen

Als Grundlage für den Stresstest werden 5,5 Prozent als Eigenkapitalquote festgesetzt. Die EZB hatte 6 Prozent Eigenkapitalquote vorgeschlagen, konnte sich damit jedoch nicht durchsetzen. Wie Staatsanleihen und faule Kredite bewertet werden, bleibt dagegen unklar.

Martin Schulz: Die EZB befeuert eine Spekulations-Blase

Der Europa-Kandidat der SPD Schulz wirft der EZB vor, mit billigem Geld die „nächste Spekulationsblase“ zu befeuern. Sobald ihn die Europäer zum Präsidenten der EU-Kommission gewählt haben, will er die Zentralbank darum bitten, ihre Politik zu ändern.

Schäuble verwirft Rehns Forderung nach stärkerer Inflation

Finanzminister Schäuble weist Forderung von EU-Kommissar Rehn nach mehr Inflation zurück. Rehn hatte gesagt, dass eine geringe Inflation die Wiederherstellung des wirtschaftlichen Gleichgewichts in der Eurozone erschweren könnte. „Das ist Unsinn“, so Schäuble.

Draghi: EZB kann Deflation verhindern

Mario Draghi schließt einen negativen Einlagezins für Banken nicht mehr aus. So wolle die EZB der Deflation in der Eurozone entgegenwirken. Es wird erwartet, dass die Banken die zusätzlichen Kosten durch den Negativ-Zins an ihre Kunden weitergeben.

KMU in Österreich haben massive Finanzierungsprobleme

Eine Umfrage der EU schreibt Österreichs kleinen und mittelgroßen Betrieben ein „unverhältnismäßig großes“ Finanzproblem zu. Die EU-Kommission will die Finanzierung der Unternehmen verbessern.

Steigende Zinsen bringen Mittelständler in Südeuropa in Not

Die Banken beginnen mit der Rückzahlung der Sonderkredite an die EZB. Dies bewirkt einen Anstieg der Euribor-Zinsen, zu denen sich die europäischen Banken untereinander Geld leihen. Das führt zu einer Verteuerung von Unternehmenskrediten. Die EZB wird erneut für Liquidität sorgen müssen, um einen Finanz-Kollaps zu verhindern.

EZB präsentiert sicheren Zehn-Euro-Schein

Die EZB führt einen neuen Zehn-Euro-Schein ein. Die am Montag von EZB-Direktor Yves Mersch in Frankfurt vorgestellte Note verfügt über zusätzliche Sicherheitsmerkmale. Sie soll am 23. September in Umlauf kommen.

EZB will weiter Geld drucken: Niedrigzins bleibt bestehen

EZB-Chef Mario Draghi sieht erhebliche Risiken in der Euro-Zone und will eine Deflation wie eine Inflation verhindern. Daher ist mit der nächsten Zinssenkung zu rechnen - denn im Moment ist die Deflation die größte Gefahr.

Staatssekretär Asmussen verzichtet auf Geld

Jörg Asmussen hat nach eigener Aussage durch seinen Wechsel von der EZB ins Bundesarbeitsministerium auf „viel Geld“ verzichtet. Er verzichtet auf 150.000 Euro jährlich und erhält nun ein Gehalt von etwa 18.000 Euro monatlich.