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EZB

Kaum etwas des neu gedruckten Geldes von der EZB landet wie gewünscht bei den Unternehmen. (Foto: EZB)

EZB-Milliarden kommen nicht bei den Unternehmen an

Die seit Jahren expansive Geldpolitik der EZB verpufft nahezu wirkungslos. Eines ihrer Hauptziele ist, die Kreditvergabe von Banken an Unternehmen zu steigern. Doch auch im Dezember vergaben die Geldhäuser der Euro-Zone praktisch genauso wenig Darlehen an die Wirtschaft wie schon vor einem Jahr.

EZB weitet Anleihenkäufe massiv aus

Die Europäische Zentralbank (EZB) verlängert den milliardenschweren Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren um ein halbes Jahr. Der Dax reagierte prompt und gab nach.

Banken-Chef: EZB-Politik trifft Sparer in ganz Europa

Die EZB sorgt für eine Enteignung aller Sparer in Europa, so der österreichische Banken-Chef Andreas Treichl. Nicht einmal gutverdienende Personen können ein kleines Vermögen aufbauen. Derzeit müsse man reich sein, um noch reicher zu werden, so der Bankchef.

Draghi forciert Parität von Euro und Dollar

Experten von Goldman Sachs rechnen damit, dass der Euro bereits vor dem Jahresende weniger als ein Dollar kostet. Sollte die EZB Anfang Dezember wie erwartet die Geldschleusen weiter öffnen, so sei die Parität von Euro und Dollar demnach nur noch eine Frage der Zeit.

Gegen den Dollar: China und die EZB testen Währungs-Swap

China Notenbank hat mit der EZB testweise Devisen-Tausch-Geschäfte durchgespielt. Über Tausch-Abkommen leihen sich Notenbanken in Krisenzeiten untereinander Devisen. Der Test zeigt: China ist drauf und dran, den Yuan als Weltwährung zu etablieren.

Euro fällt auf tiefsten Stand seit sieben Monaten

Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung in den USA haben den Dollar am Dienstag auf ein Sieben-Monats-Hoch zum Euro getrieben. Die Gemeinschaftswährung fiel zurück bis auf 1,0651 Dollar.

Neue Klage Gauweilers gegen EZB-Anleihenkäufe und Befangenheit Draghis

Peter Gauweiler hat beim Bundesverfassungsgericht erneut eine Klage eingereicht. Neben der Kritik an den Anleihekäufen der Zentralbank, beanstandet Gauweiler in seiner Klage, „dass EZB-Präsident Draghi befangen sei“.

Weidmann fordert Ausstieg aus der lockeren Geld-Politik

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sieht keine Notwendigkeit für die EZB, weiter billiges Geld in die Märkte zu pumpen. Die Inflation sei wegen des Ölpreis-Verfalls so niedrig, die Preise steigen bereits wieder. Die Zentralbanken sollten aus der lockeren Geldpolitik aussteigen, um sich nicht zu Gefangenen der Politik zu machen.

Wegen Niedrigzins: Schweizer horten Bargeld

Unternehmen und Privatpersonen sind aufgrund der teilweise eingeführten Strafzinsen und der lockeren Geldpolitik verunsichert. Immer häufiger wird Bargeld von der Bank geholt und woanders gelagert. Das zeigt sich auch im enormen Anstieg der Tausendernoten.

EZB: Mittelstand kritisiert Meldepflicht von Krediten

Ab 2017 will die Europäische Zentralbank von Banken alle Informationen zu Krediten ab 25.000 Euro erhalten. Zunächst sind alle Unternehmenskredite betroffen, danach folgen auch Kredite an Privatpersonen. Neben den Banken wehren sich aber auch immer mehr Mittelständler gegen den Datensog der EZB.

EZB-Politik setzt Schweizer Notenbank unter Druck

Die EZB hat ihren Leitzins belassen und keine neuen Maßnahmen angekündigt. Allerdings hat Draghi eine mögliche Erweiterung des Anleihekaufprogramms für die nächste EZB-Ratssitzung in Betracht gezogen. Das könnte dem Schweizer Franken neuen Auftrieb geben und die Zentralbank des Landes zum erneuten Handeln zwingen.

Erstmals Strafgebühr auf Guthaben für Klein-Sparer

In der Schweiz hat erstmals eine Bank Strafgebühren (Negativzinsen) für kleine Sparguthaben eingeführt. Dies ist ein Novum, weil die Banken bisher behauptet hatten, eine solche Gebühr sei für Kleinsparer nicht vorgesehen. Die logische Folge wäre ein Bargeld-Verbot, um die Gebühr auch durchzusetzen. Man kann davon ausgehen, dass der Fall in der Schweiz ein Testlauf ist.

Niedrigzins: Finanzinvestoren setzen auf deutsche Firmen

Die Investitionen in Unternehmen und Start-Ups haben sich im ersten Halbjahr deutlich erhöht. Die Niedrigzinspolitik der EZB macht Unternehmen weitaus lukrativer als Geldanlage als Staatsanleihen. Eine Anhebung der Niedrigzinsen ist noch nicht in Sicht. Die Allianz empfiehlt ihren Kunden mittlerweile, nicht mehr auf die klassische Lebensversicherung zu setzen.

EZB unter Druck: Rohstoffpreise drücken Inflation

Die deutsche Inflationsrate wird im September voraussichtlich stagnieren. Vor allem die tiefen Rohstoffpreise sorgen dafür, dass die EZB ihr Inflationsziel von zwei Prozent nicht erreichen kann.

Fed wird Zinsen noch 2015 erhöhen

Die Chefin der Fed, Janet Yellen, will die Zinsen auf jeden Fall noch 2015 erhöhen. EZB-Banker dagegen räumen ein, dass niemand wisse, was nach einer Abkehr von den Niedrigzinsen geschieht - und kündigen an, in der Euro-Zone bei der Politik des billigen Geldes bleiben zu müssen.

EZB will Geldschwemme derzeit nicht ausweiten

Die EZB wird ihre Geldflut vorerst nicht erhöhen. Die globalen Risiken seien zu unklar. Die Bundesbank kritisiert das Programm dennoch scharf: Die Notenbanken werden so zu den größten Gläubigern der Euro-Staaten.

Zinsdruck: Ergo trennt sich von klassischer Lebensversicherung

Die klassische Lebensversicherung ist für die Ergo nicht mehr lukrativ. Die andauernde Niedrigzinspolitik der EZB könne nicht einfach so aufgefangen werden. Man wolle sich auf profitablere Angebote konzentrieren.

EZB schließt weitere Geldschwemme nicht aus

Die EZB will notfalls das angelaufene Anleihenprogramm noch ausweiten, wenn sich die Abkühlung in den Schwellenländern als sehr schwierig für die Wirtschaft der Eurozone erwiese. Das Programm mit einem Umfang von 1,14 Billionen Euro laufe bis September 2016, könnte notfalls aber verlängert werden, sagte EZB-Chef Mario Draghi.

Schlechte Finanzlage: Bundesregierung stützt Bausparkassen

Die deutschen Bausparkassen leiden unter der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Die Bundesregierung will nun eingreifen und die Regelung zur Vergabe von Bausparverträgen und Pfandbriefen lockern.

Deutschland ist kein Zins-Profiteur

Deutschland würde aufgrund von Zinseinsparungen auch bei einem kompletten griechischen Zahlungsausfall von der Krise profitieren. Das zumindest behauptet das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle in einer Studie. Ursache der Zinssenkung für die deutschen Bundesanleihen war jedoch die EZB-Politik, die die Euro-Wirtschaft mit niedrigen Zinsen ankurbeln wollte. Griechenland spielte hier nur eine untergeordnete Rolle.