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EZB

EZB-Chef Mario Draghi. (Foto: Flickr/European Central Bank/CC by nc nd 2.0)

Deutsche Industrie kritisiert Anleihekäufe

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat die EZB-Entscheidung zur Verlängerung ihrer Anleihen-Käufe kritisiert

Seit Juni kauft Draghi für die EZB Anleihen von Firmen außerhalb des Bankensektors. (Foto: Flickr/European Parliament/CC by -nc-nd/2.0)

Draghi stockt Anleihenkäufe um über eine halbe Billion auf

Die EZB flutet die Bankenbranche noch länger mit billigem Geld.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi. (Foto: dpa)

EZB verfehlt Inflations-Ziel

Die Teuerungsrate in der Euro-Zone wird EZB-Präsident Mario Draghi zufolge zwischen 2018 und 2019 wieder die Zielmarke von nahe unter zwei Prozent erreichen.

Draghi gibt keine Entwarnung: EZB weiterhin handlungsbereit

Die Europäische Zentralbank bleibt im Krisenmodus. Signale für ein rasches Ende der gewaltigen Geldflut gibt es bislang nicht. Im Gegenteil.

Banken: Kunden müssen sich auf höhere Gebühren einstellen

Die Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank und steigende Anforderungen an die Kapitalpuffer setzen Europas Banken unter Druck. Die deutschen Banken bereiten ihre Kunden jetzt auf massiv steigende Gebühren vor.

Banken rechnen mit schärferen Bedingungen für Firmenkredite

Für Unternehmen im Euro-Raum könnte es nach einer Umfrage der EZB zum Jahresende hin etwas schwerer werden an Kredite zu kommen.

Anleger setzen auf Unternehmensanleihen

Anleger kaufen trotz Negativ-Zinsen Anleihen europäischer Unternehmen. Die Investoren nehmen kurzzeitig Verluste in Kauf, weil sie ihre Investments als Versicherung gegen die nächste Finanzkrise betrachten.

Banken-Krise in Europa

Die grundlegende Orientierung von Geld- und Bankenpolitik führt in eine verhängnisvolle Abwärtsspirale. Die Banken werden von der falschen Austeritäts- und Geldpolitik eingeholt. Es könnte sich als verhängnisvoll erweisen, dass die Bundesregierung diese kritische Situation einfach aussitzen will.

EZB: Italiens Nationalbank fordert weitere Anleihenkäufe

Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte aus Sicht der Bank von Italien an ihren großangelegten Anleihenkäufe nicht rütteln. Vor allem Italiens Bankensystem wackelt seit etlicher Zeit.

Draghi: Nullzinspolitik schafft Arbeitsplätze

EZB-Chef Mario Draghi hat vor dem Europa-Ausschuss des Bundestages für seine in Deutschland umstrittene Nullzinspolitik geworben. Die EZB habe mit ihren Maßnahmen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und einer besser laufenden Wirtschaft beigetragen, sagte der Notenbankchef.

EuGH: Bürger können von EU-Kommission Schadenersatz fordern

Der EuGH hat in einem Urteil festgestellt, dass im Falle von Enteignungen die Möglichkeit besteht, die EU-Kommission und die EZB auf Schadenersatz zu verklagen. Im Fall der Bankenrettung von Zypern haben sich die EU-Kommission und die EZB jedoch rechtskonform verhalten. Sie haben nämlich die Bankenstabilität als höheres Gut als das individuelle Eigentum gewertet.

EZB senkt Rezessionsrisiko in Deutschland

Das Rezessionsrisiko für die deutsche Wirtschaft hat weiter abgenommen. Der entsprechende Indikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung sank von 20,9 Prozent auf 19,7 Prozent.

Schäuble nervös: Italien kann sich billiger verschulden als die USA

Bundesfinanzminister Schäuble ist offenbar wegen der EZB-Politik zunehmend besorgt: Die EZB hat im Sommer in Ankauf-Programm beschleunigt, um den Schulden-Staaten zu helfen. Das führt zu der überraschenden Erkenntnis, dass Italien billiger an frisches Geld kommt als die USA.

Geldpolitik der EZB verhindert Möglichkeit des langfristigen Sparens

Jürgen Stark, der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, fürchtet die langfristige Vernichtung der Sparguthaben.

Zentralbanken geben wieder den Takt an der Börse vor

Die Geldpolitik der Zentralbanken ist zur wichtigsten Einflussgröße für die Entwicklung der Aktienmärkte avanciert. Die schwerwiegenden Nebenwirkungen der Zinssenkungen werden dabei zu wenig beachtet.

Zentralbanken streiten über Crash-Gefahr

Unter den Zentralbanken ist ein Streit darüber ausgebrochen, ab wann eine Zinssenkung der EZB zu einem Crash führen kann. Experten sehen vor allem existientielle Gefahren für die Banken.

Draghi setzt die EU unter Druck und fordert Banken-Rettung

EZB-Chef Mario Draghi will eine Banken-Rettung mit Steuergeldern durch die Hintertür. Der Trick: Die Steuerzahler sollen die faulen Kredite übernehmen. Damit soll die EU motiviert werden, einer Umgehung ihrer eigenen Regeln zuzustimmen. Der Weg ist völlig verkehrt, weil er nicht den Volkswirtschaften nützt. Es ist neues Business für die Investmentbanken – auf Kosten der Steuerzahler.

Bundesbank will ESM für Krisenfall mit mehr Aufgaben ausstatten

Die Bundesbank schlägt vor, die Rolle des Euro-Rettungsfonds ESM bei der Bewältigung künftiger Staatsschuldenkrisen zu stärken. Dem ESM könnte künftig die Aufgabe übertragen werden, die konjunkturelle Entwicklung des Krisenlandes einzuschätzen, die Schuldentragfähigkeit zu bewerten und den konkreten Finanzbedarfs zu ermitteln, heißt es im am Montag veröffentlichten Monatsbericht Juli der Bundesbank.

Die einzige Lösung: Italiens Banken müssen sich aus eigener Kraft retten

Europaweit wird von Banken und Versicherungen verlangt, dass die Staaten der EU den italienischen Banken mit 150 Milliarden helfen sollen. Würde man die Forderung erfüllen, käme nur eine Wiederholung der Fehler nach der Finanzkrise 2008 zustande. Nichtstun wäre auch katastrophal.

Mehr Rendite: Anleger investieren in Anleihen aus Schwellenländern

Auf der Suche nach Rendite greifen Anleger immer häufiger zu Anleihen aus Schwellenländern. In der vergangenen Woche hätten auf diese Papiere spezialisierte Fonds Mittelzuflüsse von 3,3 Milliarden Dollar verbucht, teilte die US-Großbank JPMorgan am Freitag mit.