Alle Artikel zu:

EZB

EZB Maßnahmen fehlgeschlagen: Weniger Kredite in der Euro-Zone

Im Mai wurden wieder weniger Kredite vergeben, als im Vormonat. Trotz Strafzins parken Banken weiterhin Kredite. Damit ist die Politik der EZB gescheitert. Deutsche Unternehmen finanzieren sich weitgehend selbst. Doch auch hierzulande gibt es weniger Gründungen.

EZB: Sparguthaben sind unwichtig

Die EZB verkündet, das Ziel ihrer umfassenden Zinssenkungen sei erreicht. Für Verluste der Sparer sei die Zentralbank nicht verantwortlich. „Wir steuern die Wirtschaft, für Sparzinsen sind wir nicht zuständig“ so Direktoriumsmitglied Mersch.

Wachstum in Großbritannien regt Mittelstand zu Investitionen an

Britische Firmen befeuern mit Investitionen den Boom in Großbritannien. Das Wachstum der Wirtschaft beträgt 3,0 Prozent. Das britische Pfund ist stark bewertet. Zudem könnte die Bank of England schon im Dezember die Zinsen wieder erhöhen.

EZB: Mario Draghi warnt vor Deflations-Gefahr

Die hohe Arbeitslosigkeit im EU-Raum führt zum Rückgang des Konsums der Privathaushalte. EZB-Chef Mario Draghi warnt vor einer Deflation. Doch wenn jener Fall eintritt, werde die EZB Staatsanleihen aufkaufen. Diese Alternative gehöre zum „Waffenarsenal“ der Notenbank.

Merkel-Beraterin: Ohne Geld-Drucken der EZB käme alles noch schlimmer

Die künftige Wirtschaftsweise Isabel Schnabel hat den deutschen Sparern geraten, ihre Verluste durch die niedrigen Zinsen positiv zu sehen: Ohne das Geld-Drucken der EZB wäre alles "noch viel schmerzhafter und teurer". So kann man die Opfer der Schulden-Krise natürlich auch zu weiterem Leiden motivieren.

Bundesregierung will Euro nicht abwerten

Die Bundesregierung lehnt eine aktive Euro-Wechselkurspolitik ab. Maßnahmen zur Schwächung des Euro seien kein Ersatz für Struktur-Reformen. Damit stellt sich die Bundesregierung hinter Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Südeuropäische Länder hatten eine Abwertung der gemeinsamen Währung gefordert.

Bundesbank-Präsident Weidmann will keine Euro-Abwertung

Bundesbankpräsident Weidmann lehnt Forderungen aus süd-europäischen Ländern nach einer Abwertung des Euro ab. So eine Entscheidung könne zu einem weltweiten Abwertungswettlauf führen, der nur Verlierer kenne.

Nach EZB-Entscheidung: Erste Banken senken Dispo-Zinsen

Nach der Leitzinssenkung der EZB setzen die ersten Banken ihre Dispo-Zinsen herab. Die EZB hatte jüngst ihren Leitzins auf das Rekordtief von 0,15 Prozent gekappt. Dennoch zahlen viel Kunden noch mehr als 10 Prozent Dispo-Zinsen.

Weniger Gründungen kleiner Unternehmen

In Deutschland werden wieder mehr größere Firmen gegründet. Die Gründungszahl der kleinen Betriebe ging hingegen leicht zurück. Das antizipierte Wachstum der deutschen Wirtschaft hebt die Kauflaune der Bürger noch nicht.

AfD-Chef Lucke verteidigt Senkung des Leitzinses

Bernd Lucke nimmt die EZB gegen Kritik in Schutz. Vor dem Hintergrund einer drohenden Deflation sei die Senkung des Leitzinses auf 0,15 Prozent richtig, so der Chef der Alternative für Deutschland. Kritik äußerte Lucke jedoch an dem Strafzins für Banken. Dieser drohe die Kreditvergabe zu belasten.

Extreme Maßnahmen der EZB schaden der Realwirtschaft

Die Analysten der HSH Nordbank kritisieren die Zinssenkung und die erneute massive Geldschwemme durch die EZB. Sie erwarten in der Folge Assetpreisblasen, niedrige Löhne und einen Rückgang bei Investitionen und Kreditvergabe. Doch EZB-Chef Draghi denkt bereits über weitere Schritte nach.

Koalition hält an ausgeglichenem Haushalt für 2015 fest

Die weiterhin niedrigen Zinsen entlasten die Staatsfinanzen. Der Bundestags-Haushaltsausschuss hat die ursprüngliche Planung von Bundesfinanzminister Schäuble bestätigt, wonach die Neuverschuldung in diesem Jahr auf 6,5 Milliarden Euro begrenzt wird. Für 2015 ist ein ausgeglichener Haushalt in greifbarer Nähe - erstmals seit 1969.

EZB beendet Sterilisierung ihrer Staatsanleihen-Käufe

Die EZB will das Geld, mit dem sie von 2010 bis 2012 Staatsanleihen kaufte, nicht mehr aus dem Markt zurückholen. Auf diese Weise flutet sie die Finanzmärkte mit 165 Milliarden Euro. Die Gefahr von höheren Preissteigerungen sieht die EZB nicht.

Sparkassen-Chef wirft EZB Vernichtung von Vermögen vor

Der Chef der Sparkassen, Georg Fahrenschon, hat mit scharfen Worten auf die Zinssenkung durch die EZB reagiert. „Das Geld quillt jetzt schon aus allen Ritzen und sucht sich immer riskantere Anlagemöglichkeiten.“ Die stabilen Banken in Europa würden durch den radikalen Kurs der EZB gefährdet.

EZB erhebt erstmals Strafzins für Banken

Die EZB hat den Einlagesatz für Banken auf minus 0,1 Prozent gesenkt. Die Banken der Eurozone müssen somit erstmals eine Strafgebühr auf bei der EZB geparktes Geld zahlen. Zudem senkte die Notenbank den Leitzins und den Zins für kurzfristige Ausleihungen.

Sparer zittern vor radikalen Maßnahmen der EZB

Die EZB könnte mit außergewöhnlichen Maßnahmen tief in die Taschen der Sparer greifen. Diese müssen für die Schulden-Politik der Euro-Staaten bezahlen.

Regierung beschließt Kürzung der Lebensversicherungen

Die Lage bei den großen Versicherern ist offenbar kritisch: Die Bundesregierung hat am frühen Mittwochmorgen im Schnellverfahren Maßnahmen beschlossen, die einen Crash bei den Lebensversicherungen verhindern sollen. Die Kunden müssen sich auf gravierende Verluste einstellen.

Sparkassen-Chef kritisiert EZB wegen Enteignung der Sparer

Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon hat die lockere Geldpolitik der EZB scharf kritisiert. Die anhaltend niedrigen Zinsen würden ein Loch in die Altersvorsorge reißen. Allein den deutschen Sparern entgingen jedes Jahr rund 15 Milliarden Euro an Zinseinnahmen.

Societe Generale erwartet Wertpapierkäufe durch die EZB

Am Donnerstag wird die EZB voraussichtlich den Leitzins senken und einen negativen Einlagezins einführen. Die Großbank Societe Generale erwartet außerdem ein Programm zum Wertpapierkauf im Umfang von 300 Milliarden Euro nach dem Vorbild der Federal Reserve. Doch keine dieser Maßnahmen werde die Realwirtschaft beleben.

Wie im alten Rom: Die Bürger haben das Vertrauen in die EU verloren

Europa erlebt Zerfallserscheinungen, die an den Niedergang der Republik im Alten Rom erinnern. Die EU und die Nationalstaaten brechen Recht und Gesetz. Den Bürgern werden Brot und Spiele geboten. Rom ist an dieser Entwicklung zerbrochen. Die EU könnte, wenn sie die Demokratie weiter mit Füßen tritt, ein ähnliches Schicksal ereilen.