Alle Artikel zu:

EZB

Aufsichtsbehörde: Versicherungsgesellschaften reagieren zu träge auf Niedrigzins

Die anhaltende Politik der niedrigen Zinsen macht den Versicherungen weiter zu schaffen. Ein wirkliches Umdenken in den Chefetagen scheint noch nicht stattgefunden zu haben. Die europäische Aufsichtsbehörde warnt vor einer Finanzierungslücke. 2016 steht der neue Stresstest für die Versicherungsbranche an.

Dank Börsen-Boom: UBS steigert Reingewinn um 88 Prozent

Die Schweizer Großbank UBS hat im ersten Quartal ihren Reingewinn um 88 Prozent auf 1,98 Milliarden Franken steigern können. Das übertraf die Analysten-Schätzungen bei weitem. Vor allem die Abkoppelung des Franken vom Euro und die Geldflut der EZB bescherten der Bank ein solch gutes Quartalsergebnis.

Eurozone: Banken halten sich bei Kreditvergabe zurück

Erstmals seit 2012 hat sich die Kreditvergabe der Banken leicht erhöht. Allerdings vergaben die Finanzinstitute lediglich 0,1 Prozent mehr Kredite. Angesichts der massiven Geldflut der EZB kommt noch immer wenig in der realen Wirtschaft an.

Hypo-Desaster: Kärnten muss Österreich um Kredite bitten

Dem Bundesland Kärnten droht die Pleite, weil sich das Land nach dem Hypo-Desaster nicht mehr über den freien Kapitalmarkt finanzieren kann. Das Land braucht für das laufende Jahr dringend 340 Millionen Euro, sonst droht in wenigen Wochen die Pleite. Wien plant, dem Land einen Finanzkommissär zur Aufsicht zu schicken.

Zahl der Übernahmen in der Chemie-Branche steigt

Weltweit gab es im ersten Quartal 36 Übernahmen und Fusionen in der Chemieindustrie. Die meisten Deals gibt es in China. Die Zahl der Übernahmen soll weiter ansteigen, weil Finanzinvestoren infolge der EZB-Geldschwemme verstärkt nach Anlagemöglichkeiten suchen.

Draghi: Euro-Zone ist besser gerüstet gegen Griechenland-Ansteckung

Sollte etwas Dramatisches in Griechenland passieren, werde es zwar für die Bürger des Landes ernst, nicht aber für die anderen Länder der Euro-Zone. Sowohl EZB-Chef Mario Draghi als auch der französische Finanzminister Michel Sapin sehen das Umfeld heute deutlich besser gerüstet als noch vor einigen Jahren. Man habe gelernt, schützende Mauern zu errichten.

EU bereitet Abwicklungsregeln für Clearing-Häuser vor

Die EU versucht, die Risiken in den Bilanzen der Clearinghäuser zu kontrollieren und arbeitet an Abwicklungsrichtlinien für den Krisenfall. Der billionenschwere Derivate-Markt hat sich aufgrund von Regulierungen in den Bereich der Clearinggesellschaften verlagert. Die EZB war bereits damit gescheitert, die Niederlassungen der Finanzinstitute auf den Euro-Raum zu begrenzen.

DIW: Folgen eines Grexit wären unkontrollierbar

Die Verhandlungen der internationalen Gläubiger mit Griechenland stecken in einer Sackgasse. Die Zahlungsunfähigkeit rückt immer näher. Wirtschaftsforscher warnen. Das Szenario eines kontrollierten Grexits sei eine Illusion. Die wirtschaftlichen Folgen für Griechenland und die Euro-Zone wären nicht absehbar.

EZB stimmt Europas Banken wegen Hypo auf hohe Verluste ein

Die EZB erwartet hohe Verluste für die europäischen Banken aus dem Debakel um die Hypo Alpe Adria. Nachrangige Gläubiger müssten sich sogar auf den Total-Verlust ihrer Investments einstellen.

Schweizer KMU aller Branchen senken Geschäftsprognosen

Industriebetriebe und die Tourismusbranche leiden am meisten unter der plötzlichen Aufwertung des Schweizer Franken. Doch auch im Baugewerbe und bei den Dienstleistern dürfte es mittelfristig zu Einbußen kommen.

Bond-Markt in der Krise: 10-jährige Staatsanleihen werden zum Verlustgeschäft

Deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren werden spätestens im Juni negative Erträge erzielen. Investoren machen dann Verlust, wenn sie die Anleihen bis zum Abschluss der Laufzeit halten. Nicht einmal die EZB selbst würde solche Anleihen kaufen. Ein Massenverkauf findet nicht statt – aus Mangel an alternativen Geldanlagen.

S&P bestätigt Ratings für Frankreich und Spanien

Die Ratingagentur S&P hat ihre Bewertungen für Frankreich und Spanien bestätigt. Die Amerikaner stufen Frankreich weiter mit AA/A-1+ ein. Der Ausblick bleibt negativ.

US-Finanzminister kritisiert Deutschlands Exportstärke

Deutschland soll sich dem US-Finanzministerium zufolge auf die Stärkung der Binnennachfrage konzentrieren. Die Wirtschaft dürfe sich nicht auf die Exportstärke und den schwachen Euro verlassen. Deutschland solle die Sparpolitik beenden und mehr investieren.

Zehnjährige Staatsanleihen der Schweiz werfen negative Rendite ab

Die Renditen von Staatsanleihen rutschen tiefer in den negativen Bereich. Die Schweiz verdient sogar an 10-jährigen Bundesanleihen. In Deutschland zahlen Anleger bei zweijährigen Schuldscheinen 0,28 Prozent drauf. Grund sind die Geldflut der EZB und die hohen Kapitalzuflüsse aus Asien.

Trotz Euro-Schwäche: Rückgang der Industrie-Aufträge hält an

Die Industrie-Aufträge sinken den zweiten Monat in Folge. Der niedrige Euro wirkt sich nicht positiv auf die Exporte aus. Im Gegenteil: Auch südeuropäische Länder profitieren von der schwachen Währung und werden wettbewerbsfähiger. Die Importe werden teurer und erschweren eine langfristige Planung.

Schäuble attackiert Draghi: Expansive Geldpolitik ist für Krise verantwortlich

Im Streit um den deutschen Handelsbilanzüberschuss reagiert Finanzminister Wolfgang Schäuble auf die Attacke von EZB-Chef Mario Draghi. Die expansive Geldpolitik der EZB sei eine der Ursachen der Schuldenkrise. Draghi hatte zuvor den Handelsbilanzüberschuss Deutschlands als schädlich für das Gleichgewicht in der EU bezeichnet.

Hypo-Schuldenschnitt: EZB prüft Bankenrisiken in Österreich

Die EZB fordert alle Banken in der Euro-Zone auf, ihre Investments in Österreich offenzulegen. Das Bundesland Kärnten strebt einen Schuldenschnitt für die Pleitebank Hypo Alpe Adria an und bezieht sich dabei auf eine EU-Richtlinie. Demnach sollen die Gläubiger für die Schulden der Hypo haften.

EZB gescheitert: Weniger Kredite für Unternehmen im Februar

Alle Maßnahmen der EZB, die sie zur Steigerung der Kreditvergabe unternommen hat, sind gescheitert. Im Februar gab es 0,1 Prozent weniger Kredite für Unternehmen und Privatpersonen in der Euro-Zone. Schon im Herbst hat die EZB damit begonnen, Wertpapiere zu kaufen.

Unternehmer reichen Verfassungsklage gegen EZB ein

Mit dem Staatsanleihen-Ankaufprogramm verstößt die EZB gegen ihr Mandat. Drei Unternehmen haben daher vor dem Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht, um die Staatsfinanzierung mit der Notenpresse zu stoppen. Unter den Klägern befindet sich auch der ehemalige BDI-Chef Heinrich Weiss.

Faymann: Griechenlands Verbleib in Eurozone wichtig für Europa

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann will Griechenland im Euro halten. Die Mitgliedschaft Griechenlands sei wichtig für die gesamte Euro-Zone. Damit hat die EU vor den Verhandlungen mit Griechenland an Spielraum eingebüßt. Weitere Zugeständnisse an die Pleite-Staat sind zu erwarten.