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Fachkräfte

Umfrage: Mittelstand ‚euphorisch‘ – aber auch wachsende Sorgen

Der industrielle Mittelstand ist so optimistisch wie seit mehr als zehn Jahren nicht – sorgt sich aber zunehmend um Fachkräftemangel und Cybersicherheit.

Arbeitgeber sollten neue Wege bei Fachkräftesuche gehen

Die Fachkräftesituation ist regional sehr unterschiedlich. Eine aktuelle Studie hält daher ein Umdenken der Unternehmen für notwendig. Sie sollten unter anderem überregional Rekrutieren.

Institut: Flüchtlinge entscheiden sich häufig gegen Berufsausbildung

Viele Flüchtlinge wollen laut einer Studie lieber mit Helfertätigkeiten schnell Geld verdienen als erst einmal eine Lehre zu machen. Damit steigt das Risiko, dass sie im Niedriglohnsektor verharren.

Berichte: Türkei lässt hochqualifizierte Flüchtlinge nicht in die EU

Die Türkei hält gut ausgebildete Flüchtlinge im Rahmen des Austauschprogramms mit der EU offenbar von einer Ausreise nach Europa ab. Stattdessen würden derzeit vor allem gering qualifizierte Syrer und Kranke an die EU-Behörden übergeben. Die Praxis dürfte in der deutschen...

Schweizer Wirtschaftsforscher: Deutschland braucht dauerhaft hohe Zuwanderung

Ohne eine dauerhaft hohe Zuwanderung werden Deutschland in Zukunft die Arbeitskräfte ausgehen. Davor warnen Wirtschaftsforscher des Schweizer Beratungsunternehmens Prognos, die von der Bundesregierung fordern, „endlich ihre demografischen Hausaufgaben zu machen“. Nötig seien große Anstrengungen und Investitionen in Bildung und in gezielte Arbeitsmarktintegration.

Studie: Jede dritte Stelle wird über persönliche Kontakte besetzt

Beziehungen und Netzwerke sind extrem wichtig bei der Stellenvergabe. Rund jede dritte Stelle in Deutschland wird laut einer aktuellen Studie über persönliche Kontakte besetzt. Vor allem bei Fachkräften spielt außerdem das Internet bei der Jobsuche eine wichtige Rolle.

Industrie 4.0: Mittelstand fehlt es an Krediten und Fachkräften

Die zunehmende Digitalisierung könnte für mittelständische Unternehmen eigentlich Hilfe in Sachen Fachkräftemangel sein. Doch noch immer konzentrieren sich zu wenige Betriebe auf Industrie 4.0. So fehlen Fachkräfte für die Umstellung und Einführung von Industrie 4.0. Die Metallbranche weiß um das Problem, zieht aber die fehlenden Finanzmittel für die Umstellung als Argument heran.

Wirtschaft will Flüchtlinge als selbstständige Unternehmer fördern

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft wollen Asylsuchende schnellstmöglich in Jobs vermitteln. In einer Erklärung forderten BDI, DIHK und ZDH einen direkteren Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge auch über Zeitarbeitsfirmen oder als Selbstständige. Menschen mit ausländischen Wurzeln hätten demnach einen "ausgeprägten Unternehmergeist", den es zu fördern gelte.

Österreichs Unternehmen finden keine Fachkräfte

Die österreichischen Firmen finden zunehmend keine passenden Mitarbeiter mehr. Nach eigenen Angaben suchen mehr als ein Drittel der Firmen Fachkräfte, aber ohne Erfolg. Das erschwert die Zufriedenstellung der Kunden erheblich. Gegenmaßnahmen haben aber bisher die wenigsten ergriffen.

Rente mit 63 gefährdet deutschen Mittelstand

Die Rente mit 63 ist für viele Betriebe in Deutschland ein Problem. Professionelle, gut eingearbeitete Mitarbeiter verlassen das Unternehmen früher als gedacht. Besonders große Betriebe und Branchen mit fehlendem Nachwuchs sind betroffen. Viele versuchen ältere Mitarbeiter nun mit speziellen Angeboten zu halten.

Österreichs Mittelstand gibt zu wenig für Talentförderung aus

Interne Talentsuche ist wichtig. Doch Österreichs Mittelständler geben zu wenig Geld für die Entwicklung und Förderung von Talent in den eigenen Reihen aus. Neben dem Fachkräftemangel gibt es auch einen Führungskräftemangel. Jede zweite Führungsstelle im Mittelstand kommt aus den eigenen Reihen.

Hörsaal statt Werkbank: Unternehmen bilden weniger Azubis aus

Die Zahl der Ausbildungsplatzverträge sinkt auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung. Jugendliche beginnen lieber ein Studium, als eine Ausbildung. Sie ziehen die breite Orientierung an der Uni einer schnellen Qualifizierung für einen Beruf vor.

Jobsicherheit für Arbeitnehmer wichtiger als Work-Life-Balance

Für Arbeitnehmer ist Jobsicherheit das wichtigste Karriereziel. Dafür sind sie bereit, mehr und länger zu arbeiten. Die sinkenden Arbeitslosenzahlen haben offenbar keinen Einfluss auf das Sicherheitsbedürfnis der Angestellten. Automobilhersteller gehören zu den beliebtesten Arbeitgebern.

Autozulieferer Bosch plant weltweit 12.000 neue Stellen

Bosch sucht in diesem Jahr 12.000 Maschinenbauer, Ingenieure und IT-Experten. Das sind 3.000 Stellen mehr als im vergangenen Jahr. Der Autozulieferer investiert in die Technik zum automatisierten Fahren und in die Digitalisierung der Industrie. In Deutschland entstehen 1.200 neue Stellen.

Mittelstand sucht verstärkt nach neuen Niederlassungen in China

Deutsche Mittelständler eröffnen in China neue Niederlassungen. Das sinkende Wirtschaftswachstum schreckt sie nicht ab. Logistiker, Rechtsanwälte, Consulting-Häuser und Steuerberater drängen ebenfalls nach China. Dabei zieht es sie überwiegend in kleiner Städte außerhalb Shanghai, Peking oder Guangzhou.

Industrie: Österreich fehlt qualifizierter Nachwuchs

Fast jeder achte Hochqualifizierte wandert aus Österreich aus. Um die Anmeldung neuer Patente und die Gründung neuer Firmen aufrecht zu erhalten, will die Regierung gegensteuern. Ein Aktionsplan soll Forschung und Wirtschaft näher zusammenbringen.

Industrie fordert Anreize für Rente mit 70

Der BDI will Arbeitnehmer, die bis zum siebzigsten Lebensjahr arbeiten, finanzielle Anreize bieten. Zugleich kritisierte BDI-Präsident Grillo die von der großen Koalition beschlossene Rente mit 63, die viele Betriebe vor Probleme stelle, weil oftmals wertvolle Fachkräfte verloren gingen.

ThinkTank: Mittelstand soll Sprach-Förderung von spanischen Fachkräften zahlen

Ingenieure aus Spanien können auch dem Fachkräftemangel im deutschen Mittelstand entgegenwirken. Die Qualifikation der Spanier sei mit der der Deutschen vergleichbar, sagt der Think Tank BDU. Für eine erfolgreiche Integration sollen Unternehmen aber selbst die Kosten für eine Sprachförderung ihrer Fachkräfte übernehmen.

Österreich: Regierung baut Bürokratie bei Unternehmen ab

Die vom Nationalrat anvisierten Vereinfachungen beim Gewerbeverfahren sowie im Maß- und Eichgesetz sollen die Wirtschaft entlasten. KMU leiden nach wie vor unter der hohen Steuer- und Abgabenlast und sind zudem vom akuten Fachkräftemangel betroffen.

IT-Branche fordert Informatik als Pflichtfach

Im Kampf gegen den chronischen Fachkräftemangel will der IT-Branchenverband Informatik als Pflichtfach durchsetzen. „Zuwanderung allein wird das Problem nicht lösen“, sagte Bitkom-Chef Kempf. Er plädiere dafür, dass Informatik in der Sekundärstufe verpflichtend gelehrt werde.