Alle Artikel zu:

François Hollande

Geringe Wirkung von Fußball-EM auf Frankreichs Wirtschaft

Die EM 2016 sorgt in Frankreich vorerst für gute Stimmung. Doch das Fußball-Spektakel wird von anhaltenden Streiks und dem weiterhin immensen Aufgebot an Polizeikräften überschattet. Die Konsequenzen, die Präsident Hollande nach den Anschlägen von Paris gezogen hat, könnten der französischen Konjunktur so erheblichen Schaden zufügen.

EU: Van Rompuy beruft Krisengipfel ein

Die Wahlen der vergangenen Tage haben deutlich gemacht, dass die Politik der Sparmaßnahmen nicht ausreicht. Der EU-Ratspräsident hat nun kurzfristig zu einem informellen Treffen der Regierungschefs geladen. Damit will er sicher gehen, dass beim nächsten EU-Gipfel keine unerwartete Überraschungen zu Tage treten.

EU-Sozialdemokraten beschließen Lockerung der Defizite

In Paris haben die EU-Sozialisten eine Lockerung der Defizite der EU-Haushalte beschlossen. Schulden-Länder sollen mehr Zeit für die Einhaltung der Haushaltsziele erhalten. Der Europäische Stabilitätspakt müsse flexibel gehandhabt werden.

Hollande will Frankreich über höhere Steuern sanieren

Das französische Kabinett hat den Haushaltsplan der Regierung gebilligt. Anders als in vielen Ländern der Eurozone hat Francois Hollande ein ganz anderes Konzept um das Defizit-Ziel zu erreichen. Statt Ausgaben des Staates zu kürzen, setzt er lediglich auf Steuererhöhungen.

Frankreich will Griechenland unbedingt im Euro halten

Wenn Griechenland in seinem Engagement bei der Umsetzung der Reformen aufrichtig ist, könne man dem Land mehr Zeit geben, fordert der französische Premier. Zudem solle die EZB die Rolle einer „echten Zentralbank übernehmen und für mehr Wachstum sorgen. Das nun noch höher ausfallende Haushaltsloch der Griechen ist aber keine gute Voraussetzung, um bei den anderen Ländern noch mehr Entgegenkommen zu erwirken.

Hollande fordert unbeschränkte Intervention der EZB

Mario Monti und Françoise Hollande sind der Meinung, die EZB muss unbedingt die Zinskosten am Anleihenmarkt zu senken. Sind die Zinsen erst einmal gesunken, will der französische Präsident den Griechen auch mehr Zeit für ihr Sparprogramm geben.

Französische Banken drücken Zinsen für Staatsanleihen

Die französischen Banken kaufen mit der Hilfe durch die EZB so viele Staatsanleihen, dass Frankreich seine Schulden trotz des Risikos günstig finanzieren kann. Investoren wollen von den vergleichsweise guten Renditen französischer Anleihen profitieren.

Frankreich: Zahl der Arbeitssuchenden steigt auf drei Millionen

Im Juni suchten drei Millionen Franzosen nach Arbeit. Obwohl diese Zahl noch nicht einmal alle Arbeitslosen umfasst, war sie zuletzt 1999 so hoch. Weitere Kündigungen werden wohl das Versprechen von François Hollande, die Arbeitslosigkeit einzudämmen, unmöglich machen.

Hollande zu Peugeot: Staat wird Stellen-Streichungen nicht akzeptieren

Francois Hollande hält die angekündigten Stellenstreichungen bei Peugeot für „inakzeptabel“. Der Umstrukturierungsplan müsse neu verhandelt werden. Die Regierung will den Standort Aulay als Industriestandort erhalten. Die französischen Autobranche soll besonders gestützt werden.

Frankreich: Tausende Unternehmen in ihrer Existenz gefährdet

Die geplanten Reformen in Frankreich werden nicht ausreichen, um die wirtschaftliche Situation des Landes zu verbessern. Ökonomen rechnen dagegen mit einem regelrechten Firmensterben.

­Merkel zu Monti und Hollande: „Wir brauchen mehr Europa“

Angela Merkel hat bei einem Treffen in Rom mit ihren Amtskollegen aus Italien, Spanien und Frankreich einem Wachstumspaket zugestimmt, das 130 Milliarden Euro in die Wirtschaft der Eurozone pumpen soll.

Hochrechnung: Absolute Mehrheit für Sozialisten in Frankreich

Ersten Hochrechnungen zufolge kann der französische Präsident nach der zweiten Runde der Parlamentswahl mit einer absoluten Mehrheit rechnen. Die Sozialisten kommen auf 291 Sitze.

Fiskalpakt: Opposition und Regierung weiter uneins

Ein erneutes Spitzentreffen zwischen Angela Merkel und der Opposition brachte wieder kein klares Bekenntnis zur Ratifizierung des Fiskalpaktes. Probleme bei der Finanzsteuer seien aus dem Weg, aber der Wachstumspakt bereitet noch Probleme.

Mario Monti spricht erstmals vom Austritt Italiens aus dem Euro

Direkt nach den Neuwahlen in Griechenland soll es zu einem Gipfeltreffen zwischen Italien, Frankreich, Deutschland und Spanien kommen. Angesichts des Wahlausgangs wollen die Regierungschefs der vier größten Volkswirtschaften der Eurozone sich zeitnah beraten können.

Draghi: EZB kann aktuelle Euro-Krise nicht lösen

EZB-Chef Mario Draghi will von den EU-Regierungschefs ein schnelleres Vorgehen gegen die Krise sehen. Man benötige nun einen „tapferen Sprung“, da sich die Europäische Union nun an einem „entscheidenden Punkt in ihrer Geschichte“ befindet. Ein klarer Schritt, um den Druck auf die EZB abzuwenden.

Angst vor Bank-Run: EU will Sparguthaben sichern

Die EU will auf Mario Montis Vorschlag hin eine Garantie für die Spareinlagen europaweit aussprechen. Damit soll eine Kapitalflucht bei einem Austritt Griechenlands verhindert werden.

Französischer Premier: Griechenland-Hilfe kam zu spät

Der neue französische Premierminister, Jean-Marc Ayrault, kritisiert, Europa hätte zu lange damit gewartet, Griechenland zu helfen. Er will nun Geld aus den EU-Strukturfonds verwenden, um die griechische Wirtschaft auf Vordermann zu bringen.

Frankreich: Mehr Defizit, weniger Wachstum

Francois Hollande gerät zunehmend unter Druck. Die Wirtschaft stagniert, das Defizit des Staates ist deutlich höher als angenommen. Heute trifft Hollande Merkel. Es könnte eine emotionale Begegnung werden.

Fiskalpakt: Abstimmung im Bundestag verschoben

Der Bundestag wird nicht wie geplant am 25. Mai über den Fiskalpakt entscheiden, teilte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit. "Der Zeitplan der Bundesregierung ist vom Tisch“. Er sei auch völlig unrealistisch gewesen, so Frank Walter Steinmeier.

Börsen am Tag nach der Wahl wieder beruhigt

Der Ausgang der Wahlen in Griechenland und Frankreich beunruhigt die Märkte. Beide Ergebnisse stellen die Umsetzung der bisherigen Europolitik in Frage. Weltweit gingen die Kurse am Montag auf Talfahrt. Am Nachmittag erholten sich die Kurse wieder, auch an der Wall Street kam es zu keinen größeren Verwerfungen.