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Fukushima

Forscher entwickeln schwimmende Atomkraftwerke

Die Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima haben dafür gesorgt, dass Atomenergie von Umweltschützern international geächtet wird. Dennoch suchen Forscher weiterhin nach einer „sicheren“ Variante der nuklearen Energiegewinnung. Schwimmende Atomkraftwerke sollen Katastrophen wie in Japan künftig verhindern.

Gerichtsurteil: Steuerzahler muss für Atomausstieg zahlen

Das Bundesverwaltungsgericht hatte am Dienstag ein Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel zum abgeschalteten AKW Biblis bestätigt: Der von Bundeskanzlerin Merkel erzwungene Atomausstieg ist rechtswidrig. Die Steuerzahler werden den Atom-Konzern RWE nun für die ausgebliebenen Profite entschädigen müssen.

Trotz Energie-Überschuss: Strompreise sinken nicht

Der Energieüberschuss hat sich trotz Atomausstieg vervierfacht. Der Export von Strom war 2012 höher als der Import. Die großen Konzerne wie RWE, E.ON und Vattenfall können die Exportpreise niedrig halten, denn die Kosten für die Energiewende werden von den Verbrauchern getragen.

Atomausstieg: Bund drohen Schadensersatz-Forderungen in Milliarden-Höhe

RWE will Schadensersatz von etwa 190 Millionen Euro wegen der vorübergehenden Schließung des Atomkraftwerk Biblis. Auch andere Stromkonzerne fordern Schadenersatz. Das gesamte Risiko für den deutschen Steuerzahler dürfte sich auf 15 Milliarden Euro belaufen.

Noch vor der Wahl: Bundesregierung will Fracking genehmigen

Fracking gilt in den USA als neues Wundermittel zur Gewinnung von Erdgas und Erdöl. Doch die Risiken für Umwelt und Gesundheit sind massiv. Nun will die Bundesregierung noch vor den Wahlen einen Gesetzesentwurf durchs Parlament peitschen. Man möchte scheinbar noch schnell Fakten schaffen, bevor in der Öffentlichkeit die Debatte über die gefährlichen Nebenwirkungen des Fracking beginnen kann.

Deutschland setzt im Ausland weiter auf Kernenergie

„Atomkraft – Nein Danke“ in Deutschland ist für die Bundesregierung in Ordnung. Mit Bürgschaften und Förderung von AKW-Neubauten im Ausland will das Wirtschaftsministerium dennoch die Atomenergie weiter unterstützen. Deutschen Firmen soll so geholfen werden, weiter Komponenten für Kernkraftwerke zu liefern.

Japanischer Diplomat warnt vor globaler Katastrophe in Fukushima

Katastrophen-Warnung aus Japan: Die Atomfirma Tepco agiert bei den Aufräumarbeiten in Fukushima offenbar extrem nachlässig. Ein weiteres Erdbeben könnte den wirklichen Super-Gau in Fukushima auslösen - mit weltweiten Folgen, die Jahrzehnte lang kaum in den Griff zu bekommen wären.

Fukushima: Das unglaubliche Verhalten von TEPCO nach der nuklearen Katastrophe

Die japanische Atomwirtschaft galt schon vor der nuklearen Katastrophe als korrupt, geldgierig und wenig vertrauenserweckend. Nun offenbart eine Studie, wie das Unternehmen die Öffentlichkeit getäuscht hat. Und die Untersuchung zeigt, wie fahrlässig die japanischen Atom-Aufsichtsbehörden den Beschwichtigungen von TEPCO Glauben schenkte.

Fukushima belastet Börsen

Die Atomkatastrophe in Japan wurde als ebenso gravierend wie das Reaktorunglück von Tschernobyl im Jahr 1986 eingestuft - die höchste bislang erreichte Katastrophenbewertung.

Strengere Strahlengrenzwerte gefordet

Unternehmer und Verbraucher sind verunsichert, weil die EU Strahlengrenzwerte für Lebensmittel aus Japan vor ein paar Tagen heraufgesetzt hat. Jetzt endlich reagiert die Bundesregierung.

Japan: Chancen für Photovoltaik

In Japan wird es laut gtai-Wirtschaftexperten zu einem Kurswechsel in der Energie-Strategie kommen.