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Griechenland

Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank das BIP um 1,4 Prozent (Grafik: Destasis, DMN)

Wirtschaft stagniert: Prognose muss korrigiert werden

Noch im Februar verkündete Wirtschaftsminister Rösler gute Chancen, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr wieder wächst. Doch schon drei Monate später zeigt sich: Die deutsche Wirtschaft stagniert.

Jeder zweite Deutsche will mehr Kompetenzen für die EU

Deutschland ist das einzige Land in Europa, in dem die Bürger mehrheitlich bereit sind, mehr Souveränität an Brüssel abzugeben. Dass der Euro eine der Hauptursachen der aktuellen Misere ist, sieht nur eine Minderheit. Das könnte sich ändern, wenn auch die Deutschen die Folgen der europaweiten Rezession zu spüren bekommen.

Die Mehrheit der Befragten gab an, dass sie weniger zuversichtlich ist, von ihrer Bank finanzielle Unterstützung für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Unternehmens zu erhalten (Grafik: Intrum Justitia).

Kaum Liquidität: Unternehmen leiden unter mangelnder Zahlungsmoral

Die Zahl der zu spät beglichenen oder gar nicht gezahlten Rechnungen hat in Europa weiter zugenommen. Den europäischen Unternehmen entstand dadurch ein Schaden in Höhe von 350 Milliarden Euro. Doch nicht nur in Südeuropa ist das ein Problem. In Deutschland etwa rechnet ein Drittel der Firmen in diesem Jahr wieder mit Schwierigkeiten aufgrund nicht beglichener Rechnungen.

Merkel steht Idee eines Nord-Euro aufgeschlossen gegenüber

Der Buchautor und Euro-Kritiker Udo Ulfkotte glaubt, dass Angela Merkel „hinter geschlossenen Türen“ längst über eine Spaltung der Euro-Zone nachdenkt. Sie stehe einem Nord-Euro positiv gegenüber, weil sie weiß, dass der Euro in seiner aktuellen Form nicht bestehen kann. In der neuen Anti-Euro-Partei AfD sieht Ulfkotte eine ernste Gefahr für Merkel. Nun rächt sich nach seiner Einschätzung die undemokratische Einführung des Euro, die von einer beispiellosen Propaganda-Maschine orchestriert worden war.

Griechenland: 64,2 Prozent Jugendarbeitslosigkeit

Die offizielle Arbeitslosigkeit bei den jungen Griechen ist erneut sprunghaft angestiegen. Viele der Jugendlichen haben die Suche nach legaler Arbeit aufgegeben und gehen in die Schattenwirtschaft.

Ratlosigkeit in Zeiten der Schulden-Krise: Jean-Claude Juncker und Wolfgang Schäuble suchen nach Auswegen – und enden immer wieder bei den deutschen Sparern. (Foto: consilium)

EU und EZB führen Ende des Sparkurses in Europa herbei

Die jüngsten Entscheidungen von EU und EZB erlauben den Euro-Staaten weitere, neue Schulden. Eine aktuelle Studie der Bundesbank zeigt: Wenn eine Notenbank ihre Unabhängigkeit aufgibt, führen Staatsschulden zu höherer Inflation. Wolfgang Schäuble hat diesem Weg seine Zustimmung erteilt.

Schäuble braucht Hilfe beim Eintreiben der KFZ-Steuer

Ab kommenden Jahr wird es zu Problemen bei der KfZ-Steuer-Eintreibung kommen: Das Bundesfinanzministerium übernimmt diese Aufgabe von den Ländern - und ist nicht vorbereitet. Nun versucht Wolfgang Schäuble, die Mitarbeiter der Telekom-Beschäftigungsgesellschaft Vivento zu beauftragen. Das kostet 40 Millionen Euro jährlich, die es im Haushalt nicht gibt.

Griechenland: Privatsektor zahlt für Schulden-Krise

Das Parlament in Athen hat beschlossen, 15.000 Beamte abzubauen. Die Regierung hat den Abbau-Plan so vage und kompliziert gestaltet, dass er kaum umsetzbar ist. Griechenland wird immer mehr zu DDR Europas. Hier droht eine gefährliche Ansteckung. Die Euro-Gruppe wird dem Plan am Montag zustimmen.

Goldpreis: Zentralbanken verlieren durch Absturz 560 Milliarden Dollar

Den Zentralbanken hat ihre Manipulation des Goldpreises schweren Schaden zugefügt. Nun stehen sie vor dem Problem, dass die Nachfrage nach physischem Gold explodiert ist. Beobachter kommen zum Schluss, dass die Zentralbanken den Goldmarkt einfach nicht verstehen.

Schäuble: Bundestag wird Zypern-Paket zustimmen

Am Donnerstag wird der Bundestag über die Finanzhilfen für Zypern entscheiden. Schäuble rechnet mit einer deutlichen Mehrheit. Ein Viertel geht an die Banken und rund 7,5 Milliarden an den Staatshaushalt zur Bedienung ausstehender Schulden.

AfD könnte für Merkel nützlich werden

Das Chaos in vielen europäischen Ländern zwingt Angela Merkel zu Überlegungen, wie Deutschland aus dem Euro austreten kann. Eine zentrale Rolle könnte in ihrem Plan die Anti-Euro Partei „Alternative für Deutschland“ spielen. Denn Merkel verfolgt vor allem ein Ziel: vier weitere Jahre im Kanzleramt.

Zypern-Rettung: Neun Milliarden kommen aus dem ESM

Schon jetzt ist klar, dass das ursprüngliche Rettungspaket im Umfang von insgesamt 17 Milliarden Euro nicht ausreicht. Die Wachstums-Prognosen sind jedoch viel zu optimistisch. Zyperns Präsident hat bereits um zusätzliche Unterstützung gebeten. Die Eurogruppe gleicht den Betrag jedoch nicht an. Der Grundstein für ein weiteres Rettungspaket ist somit gelegt.

EU: Krisen-Politik gefährdet Deutschland-Bild im Ausland

Das Bild von den bösen Deutschen scheint sich bei den Griechen immer stärker zu verfestigen. Ein ehemaliger Regierungssprecher schildert die Wahrnehmung Deutschlands als Zuchtmeister Europas. In Deutschland lebende Kinder von griechischen Einwanderern ziehen skurrile Vergleiche. Das Friedensprojekt EU bewegt sich auf Abwegen.

OECD: Die Börsenkurse sind aus den Fugen geraten

Von der Stabilität auf den Finanzmärkten ist in der Realwirtschaft noch nichts zu merken. Die hohen Börsenkurse seien daher nicht gerechtfertigt, warnt die OECD. Wachstum in der Euro-Zone werde es aber frühestens 2014 wieder geben.

Banken in Zypern geöffnet: Kein Bank-Run, aber Gedränge

In Zypern dürfen die Bürger unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wieder Geld abheben. Die Lage ist ruhig.

Chaos: Bank of Cyprus verliert den Chef

Andreas Artemis ist mit der beschlossenen Umstrukturierung des zypriotischen Bankensektors nicht einverstanden. Er kritisiert, dass der Vorstand der Bank of Cyprus nicht vorher konsultiert wurde.

Chaos in Europa: Euro stürzt unter 1,29 Dollar

Die Unsicherheit in Zypern drückt den Eurokurs massiv in den Keller. Und auch die europäischen Aktienkurse setzen den dritten Tag in Folge ihre Talfahrt fort. Die zypriotische Börse hat ihren Handel sogar ausgesetzt.

IWF: Europa droht Immobilienblase

Das europäische Finanzsystem sei nicht nur durch einen weiteren Rückgang der Wirtschaft und durch mangelndes Vertrauen der Banken untereinander gefährdet, sagt der IWF. Hinzu komme das Risiko von Preisblasen, vor allem bei den Immobilien.

Einlagen: Steuerabgabe auch in anderen Ländern denkbar

Ein möglicher Erfolg in Zypern dürfte die EU dazu bringen, Länder wie Spanien, Griechenland und Italien ebenfalls über eine solche Steuer zu sanieren. Eine Steuer von 8,5 Prozent könnte mehr als 305 Milliarden Euro generieren. Vorbild für die Steuer ist der deutsche Soli für Finanzierung der Wiedervereinigung.

CSU: EU soll Griechenlands Euro-Austritt vorbereiten

Alexander Dobrindt, CSU-Generalsekretär, irritiert Angela Merkel: Ein Austritt Griechenlands sei eine langfristige Alternative für Europa. Die instabile Lage in Italien könne das Land und damit die EU in den Abgrund reißen.