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Haircut

Österreich: Weltbank-Tochter verklagt Kärntner Landesholding

Die Weltbank-Tochter IBRD hat im österreichischen Banken-Desaster rund 156,5 Millionen Euro im Risiko. Deshalb hat sie eine Klage gegen die Kärnter Landesholding eingereicht und verlangt die Auszahlung der gesamten Summe.

EU will wieder Vertrauen in die Banken schaffen

Die EU will die Sparer per Gesetz an den Banken-Rettungen beteiligen. Die Verhandlungen über den Modus sind an einem kritischen Punkt angelangt: Brüssel will, dass die Sparer in Form einer europäischen Einlagensicherung geschützt werden. Die Banken der Süd-Staaten können offenbar nur mit einem Beitrag der deutschen Sparer gerettet werden.

Billigstrom-Anbieter Flexstrom ist pleite

Der Billigstrom-Anbieter Flexstrom ist pleite. Teuer bezahlen werden nun jene, die dem windigen Geschäftsmodell aufgesessen sind: Die Kunden von Flextrom mussten nämlich mit Vorkasse zahlen. Ihre Einzahlungen können sie nun vergessen.

AfD könnte für Merkel nützlich werden

Das Chaos in vielen europäischen Ländern zwingt Angela Merkel zu Überlegungen, wie Deutschland aus dem Euro austreten kann. Eine zentrale Rolle könnte in ihrem Plan die Anti-Euro Partei „Alternative für Deutschland“ spielen. Denn Merkel verfolgt vor allem ein Ziel: vier weitere Jahre im Kanzleramt.

Putin im Interview mit dem WDR: „Wie heißen Sie?“

Die ARD kam in den Genuss eines Interviews mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Für den Fragesteller Jörg Schönenborn – hierzulande bekannt als Erfinder der Demokratie-Abgabe – wurde das Gespräch allerdings zum Albtraum. Es war ein Sieg der russischen Angriffslust über die bräsige Eitelkeit des deutschen Funktionärs-Fernsehens.

Zypern: Bank-Kunden heben an einem Tag 380 Millionen Euro ab

Es gab zwar keinen Bank-Run in Zypern am ersten Tag. Doch haben die Bank-Kunden in aller Ruhe gewaltige Summen abgehoben - und das trotz Beschränkungen.

Chaos: Bank of Cyprus verliert den Chef

Andreas Artemis ist mit der beschlossenen Umstrukturierung des zypriotischen Bankensektors nicht einverstanden. Er kritisiert, dass der Vorstand der Bank of Cyprus nicht vorher konsultiert wurde.

EU: Angela Merkel muss Bundeskanzlerin bleiben

Griechenland fehlen wieder einmal einige Milliarden. Die Troika hat daher beschlossen, in den nächsten sechs Monaten den Griechen keine neuen Sparauflagen aufzuerlegen, damit es in Athen nicht zu Unruhen kommt. Brüssel möchte unter keinen Umständen die Wiederwahl von Angela Merkel gefährden. Daher soll jetzt einmal eine Weile nicht über Hilfsgelder gesprochen werden.

IWF sieht keine Fortschritte: Griechen droht Pleite oder Euro-Aus

Harte Worte vom IWF: Das von der Troika verordnete Sanierungsprogramm wird offenbar nicht umgesetzt. Die Regierung bürde den kleinen Leuten immer mehr Belastungen auf, die Reichen machen weiter wie bisher. Die deutschen Steuerzahler können sich auf neue Hilfszahlungen einstellen.

Troika: Griechenland erreicht Schuldenziel nur mit neuem Sparprogramm

Weil die griechischen Schulden im kommenden Jahr wieder auf 164 Prozent des BIP steigen werden, muss Griechenland die Ausgaben um weitere 5,5 Prozent kürzen. Die Troika sieht viele Risiken und erwartet weitere Finanzhilfen von der EU.

Griechenland: Zinsen für neue Bonds auf Rekordhoch

Die neuen Griechenland-Anleihen konnten die Erwartungen nicht erfüllen und verdeutlichen die Skepsis der Investoren. Die Zinssätze sind auch bei diesen neuen Bonds die höchsten in der ganzen Eurozone.

Griechenland: Offene Drohungen gegen Schuldenschnitt-Verweigerer

Die Griechen versuchen, so viele Gläubiger als möglich zum Schuldenschnitt zu bewegen. Per Montag haben erst 20% der Gläubiger zugestimmt. Der Chef der Athener Schuldenagentur versucht es nach dem Erlkönig-Motto: Er droht jenen, die besonders „smart“ sein wollen. Auch Finanzminister Venizelos erhebt die Stimme – womit man sicher sein kann, dass die Griechen nichts in der Hand haben.

Griechische Pensionsfonds: Aufsichtsräte lehnen Schuldenschnitt ab

Mehrere Aufsichtsräte in griechischen Pensionsfonds lehnen den Haircut ab. Sie beschuldigen die griechische Zentralbank, das Geld der griechischen Rentner ohne das Wissen der Fonds in Bonds gesteckt zu haben. Finanzminister Venizelos kann die Fonds zwar überstimmen, für einen allfälligen Rechtsstreit mit den Hedge Fonds kann der Vorgang von großer Bedeutung sein.

Wegen Schuldenschnitt: Griechische Pensions-Fonds vor Bankrott

Insgesamt 27 Milliarden Euro, die die griechischen Pensions-Fonds in Staatsanleihen ihres Landes halten, wackeln. Finanzminister Venizelos verspricht, dass die Verluste mit staatlichen Zahlungen ausgeglichen werden. Die leeren Pensionskassen können die Griechenland-Rettung zum Scheitern verurteilen.

Dallara: Wenn zu viele Banken den Schuldenschnitt ablehnen, bricht das System zusammen

Ein Schuldenschnitt für Griechenland wäre für viele deutsche Banken nicht ohne Folgen. Wegen der niedrigeren Zinsen rechnen die meisten mit 70% Wertberichtigungen. Beim Internationalen Bankenverband ist man sich offenbar auch nicht ganz sicher, ob genügend Banken mitziehen.

Griechenland: Euro-Zone will fehlende Milliarden von den Zentralbanken

Der Umfang des möglichen Rettungspaketes für Griechenland ist nach Meinung der Finanzminister der Eurozone noch immer zu groß. Mit einer Beteiligung der nationalen Zentralbanken würden sich die Kosten für das Rettungspaket verringern.

Monti macht Druck: Nächste Griechenland-Tranche soll am Montag gewährt werden

Mario Monti will die Euro-Finanzminister dazu bringen, die nächste Griechenland-Tranche bereits am Montag zu beschließen und damit nicht erst auf einen Beschluss beim nächsten EU-Gipfel warten. Angela Merkel, die von der Affäre Wulff zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt abgelenkt wird, scheint nicht abgeneigt, dem Drängen Montis nachzugeben. Damit könnte das Financial Engineering der Goldman Sachs-Fraktion für Europa weiter an Fahrt gewinnen.

Griechenland: Euro-Zone plant Schuldenschnitt auch für Zentralbanken

Nachdem die EZB ihre Staatsanleihen offenbar bereits am Freitag in neue Griechen-Bonds umgetauscht hat, könnten nun die nationalen Zentralbanken zur Kasse gebeten werden. Die Euro-Retter suchen am Wochenende nach mehr Geld für das neue Loch in Griechenland.

Griechenland: EZB will Gläubiger erster Klasse bleiben

Die Europäische Zentralbank plant offenbar, am Wochenende die alten Griechenland-Bonds in neue umzutauschen. Damit könnte die EZB einem Schuldenschnitt entgehen. Das Schulden-Roulette könnte dann weiter laufen, für private Investoren verlieren europäische Staatsanleihen dann jedoch dramatisch an Attraktivität.

Haircut für Euro-Länder: EFSF soll Griechen-Bonds von EZB übernehmen

Die Europäische Zentralbank hat offenbar zugestimmt, ihre griechischen Staatsanleihen an den EFSF zu verkaufen. Dieser könnte dann am Schuldenschnitt beteiligt werden. Somit würde der Verlust zu einem wesentlichen Teil von Deutschland bezahlt werden.