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IG Metall

Nach Vorstellungen der IG Metall sollen die Beschäftigten ihre Arbeitszeit vorübergehend von 35 auf bis zu 28 Stunden pro Woche senken. (Foto: dpa)

Beschäftigte in der Metall- und Elektrobranche wollen höheren Lohn

In der Metall- und Elektroindustrie beginnen die Tarifverhandlungen in mehreren Bezirken.

Tesla-Chef gibt Jobgarantie bei deutschem Autozulieferer Grohmann

Nach der Übernahme des deutschen Maschinenbauers Grohmann ist Tesla im Clinch mit der Gewerkschaft IG Metall. Diese will einen Tarifvertrag und droht mit Streik. Tesla betont nun, die Jobs seien sicher und verspricht Aktien. Die Gewerkschaft will Rechtssicherheit.

IG Metall: Einigung in Tarifverhandlungen der Stahlbranche erzielt

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 72.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie ist eine Einigung erzielt worden.

Trotz Abgas-Skandal: VW-Beschäftigte bekommen mehr Lohn

Die rund 120.000 Beschäftigten von Volkswagen bekommen ab September 4,8 Prozent mehr Lohn. Der Tarifabschluss orientiert sich damit am Abschluss für die Metall- und Elektroindustrie. Er gilt bei VW für 20 Monate.

Bosch-Tochter streicht tausende Stellen

Der Technologiekonzern Bosch kürzt in seiner Industriesparte massiv Stellen. In den kommenden drei Jahren sollen bis zu 1150 Stellen an sechs deutschen Standorten der Tochterfirma Bosch Rexroth wegfallen, wie das Unternehmen mit Sitz in Lohr (Bayern) am Dienstag mitteilte. Zur Begründung wies die Firma auf die weltweit sinkende Nachfrage nach den angebotenen Produkten.

Industrie und Gewerkschaft für flexiblere Arbeitszeitmodelle

Die deutsche Industrie und die Gewerkschaft IG Metall fordern flexiblere Arbeitszeiten. „Wir müssen die Flexibilität der Unternehmen im internationalen Wettbewerb erhalten. Es wäre dumm, die Chancen der Digitalisierung durch Überregulierung kaputtzumachen“, so BDI-Chef Ulrich Grillo.

Magna übernimmt schwäbischen Getriebehersteller Getrag

Magna zahlt 1,75 Milliarden Euro für die Übernahme von Getrag. Das schwäbische Familienunternehmen suchte einen starken Partner. Getrag sei so künftig robuster gegenüber Marktschwankungen aufgestellt.

Industrie 4.0: Jede zweite Maschine muss ausgetauscht werden

In den nächsten zehn Jahren müssen Unternehmen fast jede zweite Maschine austauschen. Das verursacht hohe Kosten. Die Industrie 4.0 bringt einen radikalen Strukturwandel mit sich. Der Mittelstand ist auf sich allein gestellt: Das Wirtschaftsministerium betreibt zusammen mit Großkonzernen vorerst nur Orientierungsarbeit.

„Schmerzhafter Kompromiss“: Metaller bekommen 3,4 Prozent mehr Lohn

Die Beschäftigten in der Metallindustrie erhalten 3,4 Prozent mehr Lohn sowie eine Einmalzahlung von 150 Euro. Das ist der größte Lohnzuwachs seit Jahren. Die Arbeitnehmer müssen dafür Abstriche bei der Alters- und Bildungsteilzeit hinnehmen. Für Unternehmen ist die Einigung ein „schmerzhafter Kompromiss“.

Gespräche gescheitert: IG Metall will Donnerstag streiken

Das Angebot der Arbeitgeber der metallverarbeitenden Industrie liegt deutlich unter den Forderungen der IG Metall. Die Arbeitgeber sind bereit 2,2 Prozent mehr zu zahlen. Die konjunkturelle Entwicklung lasse nicht mehr zu.

Tarif-Streit: IG-Metall droht mit Warnstreiks

Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie müssen mit Warnstreiks rechnen. IG Metall fordert ein „verhandlungsfähiges Angebot bis Ende Januar. Die Beschäftigen verlangen 5,5 Prozent mehr Lohn. Rund 30 Prozent der Unternehmen hingegen geben an, Auftragslage und Umsatzerwartung hätten sich 2015 verschlechtert. Ein Abbau von Jobs sei nicht auszuschließen.

Metaller fordern 5,5 Prozent mehr Lohn

Die IG Metall fordern für die Arbeitnehmer der Metall- und Elektroindustrie einen Lohnzuwachs von 5,5 Prozent. Arbeitgebervertreter lehnen das ab. Der internationale Wettbewerb sei zu stark. Ende Januar drohen Unternehmen erste Warnstreiks.

Siemens verspricht Gewerkschaft, Medizinsparte zu halten

Bei der geplanten Ausgliederung der Medizintechniksparte hat Siemens zugesichert, die Mehrheit auch bei einem Börsengang zu halten. Nach Angaben der IG-Metall wurden Kündigungen ausgeschlossen. Bei den Mitarbeitern gibt es die Befürchtung, Konzernchef Kaeser könnte das Geschäft mit 52.000 Beschäftigten verkaufen.

Zahl der Gegner von Handelsabkommen TTIP wächst

Die Gegner vom Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA werden immer zahlreicher. Die IG-Metall kritisiert, dass TTIP „von wirtschaftlichen Eigeninteressen getrieben“ sei und den „unverzichtbaren Mindeststandards sozialer, Ökologischer und kultureller Verantwortung „. Widersprechen.

US-Gewerkschaft dringt auf Vertretung in Daimler-Werk

Die US-Autogewerkschaft UAW formiert sich zur Gründung einer Arbeitnehmervertretung im Mercedes-Werk Tuscaloosa. Der deutsche Betriebsrat unterstützt das Vorhaben. Die Belegschaft in Tuscaloosa ist als einzige weltweit bei Daimler ohne gewerkschaftlichen Schutz und Vertretung.

Mercedes will Sprinter-Produktion in die USA verlegen

3.000 Daimler-Mitarbeiter legten in Düsseldorf aus Protest die Arbeit nieder. Mercedes plant eine Verlegung der Produktion in die USA. Bislang werde der Sprinter in Deutschland produziert, auseinander gebaut und in den USA wieder zusammengefügt. Das dauert dem Konzern zu lang. Die Gewerkschaft fürchtet den Verlust von Arbeitsplätzen.

Gewerkschaft: Weiterbildung ist so wichtig wie Entgelt

Die IG Metall pocht vor der nächsten Lohnrunde auf bessere Regelungen für die betriebsinterne Weiterbildung. Für die Gewerkschaft stehe die Frage der Weiterbildung aber gleichrangig neben dem Entgelt. Zudem sollen Modelle für einen flexiblen Wechsel von Beschäftigten in den Ruhestand erörtert werden

Industrie: Rente mit 63 verändert Finanzierung der Altersteilzeit

Die Metaller wollen noch vor der nächsten Lohnrunde über Altersteilzeit reden. Die Rente mit 63 ändert die Rahmenbedingungen. Der geltende Tarifvertrag zu Altersteilzeit muss neu verhandelt werden.

Trotz Krise: Stahlarbeiter erhalten vier Prozent mehr Lohn

Die Mitarbeiter in der Stahlindustrie erhalten eine Lohnerhöhung in zwei Schritten um insgesamt vier Prozent. Die Tarifparteien konnten einen Streik in der Branche abwenden. Die Beschäftigungssicherung wurde verlängert und der Erhalt der Ansprüche bei der Rente mit 63 wurde beibehalten. Die Zukunft für die Branche sei jedoch keineswegs rosig, so die Arbeitgeber.

Stahlkrise: IG Metall ruft im Tarifkonflikt zu Warnstreiks auf

Die Stahlarbeiter in Eisenhüttenstadt, Halberstadt und Dillenburg streiken heute. Die Arbeitgeber haben nach sechs Wochen noch kein Angebot vorgelegt. Die IG Metall fordert für ihre Mitglieder 5 Prozent mehr Lohn. Angesichts der niedrigen Preise in der Stahlindustrie belasten Lohnsteigerungen die Unternehmen zusätzlich. Morgen werden die Streiks in Bochum fortgesetzt.