Alle Artikel zu:

Irland

Microsoft muss Daten aus Irland nicht an US-Behörden herausgeben

Microsoft wehrt sich seit Monaten gegen Ansprüche der US-Regierung, dass US-Behörden ohne weiteres Zugriff auch auf Kundendaten außerhalb der USA haben müssen. Ein neuer Vorstoß der Strafverfolger in New York gegen Microsoft scheiterte nun denkbar knapp.

Apple übt scharfe Kritik an EU-Kommission

Apple -Chef Tim Cook hat die EU-Kommission wegen einer milliardenschweren Steuernachforderung scharf angegriffen. Die Anschuldigungen aus Brüssel seien "politischer Mist", sagte der Manager in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der Zeitung "Irish Independent".

EU: Apple soll bis zu 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen

Das umstrittene Steuerabkommen zwischen Apple und Irland wird von der EU-Kommission nicht anerkannt. Die Brüsseler Wettbewerbshüter ordneten am Dienstag an, dass der US-Konzern bis zu 13 Milliarden Euro an das Land nachzahlen muss.

Umfrage: Regierungskoalition in Irland könnte Mehrheit verlieren

Irland, noch vor Jahren tief in der Krise, hat sich zum wirtschaftlichen Musterknaben gemausert. Trotzdem muss Regierungschef Kenny bangen. Nach den Wahlen dürfte es schwierig werden.

Irland sagt Bargeld den Kampf an

Während hierzulande immer noch über ein mögliches Bargeldverbot diskutiert wird, trennt man sich in Irland kurzerhand schon mal von ein paar Münzen. In Irland wird zukünftig aufgerundet.

Rubel-Verfall zehrt Gewinne deutscher Unternehmen in Russland auf

Der Verfall des Rubels führt dazu, dass die Erlöse deutscher Firmen in Russland die Hälfte ihres Wertes verloren haben. Zudem sind die Exporte nach Russland um 20 Prozent eingebrochen. Fabriken beschließen Kurzarbeit oder entlassen Mitarbeiter.

Schäuble kritisiert Steuer-Flucht deutscher Konzerne

Finanzminister Schäuble hat die Steuerflucht deutscher Konzerne scharf kritisiert. Vor allem jene Unternehmen, die in Luxemburg Steuern sparen würden, seien das „Who's Who der deutschen Wirtschaft“. Der moralische Schaden sei enorm.

Ein verheerender Befund: Die nackten Zahlen über Frankreich

Die wirtschaftlichen Daten Frankreichs sind verheerend. Es ist gut möglich, dass selbst die abenteuerlichen Rettungsmaßnahmen zu spät kommen. Der französische Staat sei bankrott, sagt Hollandes Weggefährte Michel Sapin. Die Regierung hat nicht die leiseste Ahnung, wie der Crash verhindert werden könne.

Irland will Gehalts-Kürzungen im öffentlichen Dienst rückgängig machen

Irland will Gehaltskürzungen im öffentlichen Dienst rückgängig machen. Das Vorhaben soll 2015 in Kraft treten. Im Gegenzug für internationale Finanz-Hilfen musste Irland die Löhne und Gehälter seiner Beamten kürzen.

Nachteil für Startups: EU-Datenschutzstandard droht zu scheitern

In Deutschland gelten vergleichsweise hohe Datenschutz-Richtlinien. Eine Ausweitung dieser Standards auf die EU-Ebene droht am Widerstand Irlands und Großbritanniens zu scheitern. Diese Länder wollen weiterhin vom Zulauf ausländischer Firmen profitieren. Der EU-Datenschutzdschungel belastet Startups und kleine Unternehmen, die sich bessere Startchancen in den USA versprechen.

EU legt Steuer-Oasen für deutsche Firmen trocken

EU-Staaten schließen Steuerschlupflöcher für Firmen. Änderungen der Richtlinie für Mutter-Tochter-Gesellschaften ändert sich für deutsche Firmen nur wenig. Für Standorte in Irland, Luxemburg oder den Niederlanden wird es aber schwieriger, Gewinne steuerfrei an Firmensitze in Deutschland zu verschieben.

Medizintechnik-Konzerne planen Mega-Fusion

Die beiden Medizintechnik-Konzerne Medtronic und Covidien loteten einen Zusammenschluss im Volumen von 45 bis 50 Milliarden Dollar aus. Covidien hat seinen Sitz in Irland. Die Insel lockt seit den 60er-Jahren US-Konzerne mit günstigen Steuersätzen.

EZB beendet Sterilisierung ihrer Staatsanleihen-Käufe

Die EZB will das Geld, mit dem sie von 2010 bis 2012 Staatsanleihen kaufte, nicht mehr aus dem Markt zurückholen. Auf diese Weise flutet sie die Finanzmärkte mit 165 Milliarden Euro. Die Gefahr von höheren Preissteigerungen sieht die EZB nicht.

EU-Politiker erhalten Limousinen von deutschen Autokonzernen

Dänemark, Zypern, Irland und Litauen erhielten während ihrer EU-Ratspräsidentschaft kostenlos Limousinen von BMW und Audi. Gleichzeitig verhandelten sie über striktere Kohlendioxid-Vorschriften, welche vor allem die deutschen Oberklasse-Wagen treffen werden. Kritiker sprechen von einem Interessenkonflikt.

Beratungsfirmen verdienen Millionen mit Euro-Krise

Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer haben an der Euro-Krise mehr als 80 Millionen Euro verdient. Sie erhalten die Aufträge ohne öffentliche Ausschreibungen. Die Politik unternimmt nichts gegen Interessenskonflikte und Insiderhandel. Ein Dutzend Firmen haben ein De-facto-Monopol auf Euro-Rettungsaktionen. Aus dieser Position heraus setzten sie Politik und Notenbanken unter Druck.

Schulden-Chaos in Europa ist nicht zu ordnen

Die Krisenländer müssen in den nächsten zwei Jahren ihre Staatsanleihen refinanzieren. Um sich Handlungsspielraum zu verschaffen strecken die Staaten einfach die Laufzeiten für ihre Kredite - und finanzieren alte Schulden mit neuen Schulden.

Neukreditvergabe in Europa seit 2008 um die Hälfte eingebrochen

Die Finanzkrise hat den Mittelstand vor ein Finanzierungsproblem gestellt. Die Neukreditvergabe hat sich in den vergangenen fünf Jahren halbiert. In den europäischen Krisenstaaten ist die Lage verheerend: Unternehmen zahlen bis zu sechs Prozent mehr Zinsen als in Deutschland. Ein Umstand, aus dem deutsche Mittelständler Kapital schlagen können.

Eurostat misstraut Österreichs Haushaltsdaten

Die EU-Statistikbehörde äußert einen „Qualitätsvorbehalt“ gegen Österreichs Defizit- und Schuldendaten für das Jahr 2012. Statistik Austria und der Rechnungshof hatten zuvor voneinander abweichende Berichte über die Region Salzburg an Eurostat geliefert. In Zukunft will man sich besser absprechen, damit solche Fehler nicht mehr passieren.

Irland: Rentner und Jugendliche müssen für die Banken zahlen

Irland will das Bailout-Programm so schnell wie möglich verlassen. Deshalb werden noch einmal Ausgaben in Millionenhöhe gekürzt. Diesmal trifft es vor allem die verbleibende irische Jugend. 177.000 Junge sind seit 2008 ausgewandert.

Irland: SPD verlangt Steuererhöhungen von Irland

Aufgrund der Gespräche zur Regierungsbildung in Deutschland gerät die niedrige Körperschaftssteuer in Irland in die Kritik. Die Iren sind empört, dass die SPD eine höhere Steuer in einem anderen, souveränen Land fordert. Die Euro-Krise wird zur Manövrier-Masse im Koalitions-Poker.