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Italien

Paris und Rom einigen sich in Werftenstreit

Italienischer Fincantieri-Konzern steigt bei Großwerft STX ein.

Italien gibt Startschuss für Alitalia-Verkauf

Nachdem der Verkauf der insolventen Fluggesellschaft beschlossen wurde, finden sich kaum Bieter – zumindest innerhalb der EU.

Parfümeriekette Douglas setzt Einkaufstour fort

Die Parfümeriekette Douglas setzt ihre Expansion im Süden Europas fort. In Italien will man so die Marktführerschaft übernehmen.

Schweizerische Nationalbank: Banken müssen sich für Zinsanstieg rüsten

Die Schweizerische Nationalbank warnt vor steigenden Leitzinsen. Schon heute müssten sich Banken auf dieses Szenario vorbereiten, um ihre Schulden zurückzahlen zu können.

EZB: Italiens Nationalbank fordert weitere Anleihenkäufe

Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte aus Sicht der Bank von Italien an ihren großangelegten Anleihenkäufe nicht rütteln. Vor allem Italiens Bankensystem wackelt seit etlicher Zeit.

Geldpolitik der EZB verhindert Möglichkeit des langfristigen Sparens

Jürgen Stark, der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, fürchtet die langfristige Vernichtung der Sparguthaben.

Schweres Erdbeben erschüttert Italien

Zentralitalien ist in der Nacht zum Mittwoch von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. In mehreren Orten wurden schwere Schäden gemeldet. Am stärksten betroffen waren Accumoli, Amatrice, Posta und Arquata del Tronto. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben.

Falsche Wirtschafts-Politik in Europa gefährdet den Euro

Die Banken-Krise in Italien ist nur das Symptom einer grundlegenden Wirtschaftskrise im gesamten Euro-Raum. Die Lage hat sich wegen einer falschen Euro-Politik so verschärft, dass es nun für den Euro ums Ganze geht.

Draghi setzt die EU unter Druck und fordert Banken-Rettung

EZB-Chef Mario Draghi will eine Banken-Rettung mit Steuergeldern durch die Hintertür. Der Trick: Die Steuerzahler sollen die faulen Kredite übernehmen. Damit soll die EU motiviert werden, einer Umgehung ihrer eigenen Regeln zuzustimmen. Der Weg ist völlig verkehrt, weil er nicht den Volkswirtschaften nützt. Es ist neues Business für die Investmentbanken – auf Kosten der Steuerzahler.

Italien: Zu hohes Defizit, um Banken zu retten

Italiens Bankensystem ist trotz der umfangreichen EZB-Hilfen in einer äußerst schwierigen Lage. Die faulen Kredite in ihren Bilanzen sind immens hoch und die neuen Anforderungen der EZB sind kaum zu erreichen. Doch Hilfe vom Staat ist nicht zu erwarten. Ausgerechnet der Staat, dessen größte Gläubiger die italienischen Banken sind, kann den Finanzinstituten nicht helfen, weil er selbst zu stark verschuldet ist.

EuGH: Gläubiger müssen Banken retten

Anteilseigner und Gläubiger können nach Ansicht des höchsten Gerichts der Europäischen Union für eine Bankenrettung herangezogen werden. Die entsprechende Bankenmitteilung der EU-Kommission sei gültig, urteilte der Gerichtshof der EU (EuGH) am Dienstag.

Die einzige Lösung: Italiens Banken müssen sich aus eigener Kraft retten

Europaweit wird von Banken und Versicherungen verlangt, dass die Staaten der EU den italienischen Banken mit 150 Milliarden helfen sollen. Würde man die Forderung erfüllen, käme nur eine Wiederholung der Fehler nach der Finanzkrise 2008 zustande. Nichtstun wäre auch katastrophal.

Banken-Krise in Italien wird zur Gefahr für Europas Finanzsystem

Der frühere EZB-Banker Lorenzo Bini Smaghi fordert, die italienischen Krisenbanken mit europäischen Steuergeldern zu retten. Das Beharren Deutschlands auf dem Verbot der Staatsfinanzierung könnte sich zu einer Gefahr für das gesamte europäische Finanzsystem auswachsen.

Brexit treibt Kosten für Staatsanleihen in die Höhe

Die Entscheidung der Briten gegen die EU ist auch am Staatsanleihen-Markt zu spüren. Die Zinskosten für zweijährige, griechische Anleihen stiegen um mehr als 40 Prozent. Auch die portugiesischen, spanischen und italienischen Anleihen geraten unter Druck.

Zinssätze für Staatsanleihen aus Südeuropa steigen wieder

Der Bond-Markt zeigt erste Anzeichen von Unruhe: Die Zinssätze für südeuropäische Staatsanleihen stiegen wieder. Sie sind zwar immer noch historisch niedrig. Doch die Kluft zu den deutschen Bundesanleihen wird größer.

Italiens Protestpartei fordert Referendum über eigenen EU-Verbleib

Beflügelt von ihren Erfolgen bei den jüngsten Bürgermeister-Wahlen und dem anstehenden Brexit-Votum in Großbritannien will die Protest-Partei Fünf Sterne die Italiener befragen, ob das Land in der Euro-Zone bleiben sollte oder nicht.

EuGH: EU-Kommission kann Vernichtung gesunder Olivenbäume fordern

Bauern müssen auf Anordnung der EU-Kommission gesunde Olivenbäume vernichten, wenn in ihrer Nähe andere von einem gefährlichen Bakterium befallen sind. Eine entsprechende Verpflichtung der EU-Kommission ist rechtens, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem am Donnerstag verkündeten Urteil entschied.

Vorerst keine Grenzkontrollen am Brenner

Am Brenner wird es bis auf weiteres keine Grenzkontrollen geben, um Migranten an der Einreise nach Österreich zu hindern. Das haben Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) und sein italienischer Amtskollege Angelino Alfano am Freitag bei einem Ortstermin mitgeteilt.

TTIP: USA wollen EU-Gerichte umgehen

Das Drängen der Amerikaner auf den TTIP-Abschluss hat handfeste Gründe: US-Banken fürchten, von europäischen Gerichten wegen der Schulden-Krise belangt zu werden. Sie haben vielen europäischen Kommunen und Unternehmen dubiose Spekulationsgeschäfte angedreht. Nun klagen viele Europäer und die Amerikaner setzen zum Frontalangriff auf das europäische Rechtssystem an.

Grünes Licht für italienischen Banken-Rettungsfonds

In Italien kann der Banken-Rettungsfonds an den Start gehen. Vertreter der Finanzbranche des südeuropäischen Landes einigten sich nach einem Treffen mit Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan am Montagabend darauf, kriselnden Geldhäusern mit rund fünf Milliarden Euro unter die Arme zu greifen.g