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Katalonien

Haushalts-Streit: Kataloniens Regierung droht zu zerbrechen

Die nach Unabhängigkeit strebende Regierung in der spanischen Region Katalonien ist an einem Streit über die Haushaltspolitik zerbrochen. Die linksgerichtete Koalitionspartei CUP stimmte am Mittwoch gegen den Haushaltsentwurf, weil sie die darin vorgesehenen Sparmaßnahmen nicht mittragen wollte. Der Regionalpräsident Puigdemont will nun die Vertrauensfrage stellen.

Referendum bis 2017: Bond-Markt fürchtet Kataloniens Unabhängigkeit

Kataloniens neue Regierung will die Region innerhalb von 18 Monaten von Spanien abspalten. Das irritiert die Bond-Märkte: Spanien wäre ohne Katalonien viel schwächer, weshalb die Renditen für Spanien-Bonds trotz der EZB-Interventionen stiegen.

Katalonien: Wir wären Nettozahler der EU

Für Katalonien sind die Kosten eines Verbleibs in Spanien höher als die Kosten einer Unabhängigkeit, sagte der Leiter der Delegation Kataloniens, Adam Casals den Deutschen Mittelstands Nachrichten. Nach wie vor sei Katalonien bei Unternehmen und Investoren beliebt. Und an einem Verbleib in der EU nach einer möglichen Unabhängigkeit zweifle die Regierung Kataloniens nicht.

Wegen Abspaltung: Unternehmen verlassen Katalonien

Kataloniens geplante Abspaltung könnte gravierende Folgen für die Wirtschaft der Region haben, warnt ein Unternehmerverband. Etliche Unternehmen haben bereits Katalonien verlassen, weitere könnten folgen.

Madrid will Abspaltung Kataloniens gerichtlich stoppen

Die spanische Zentralregierung zieht gegen die angestrebte Unabhängigkeit Kataloniens vor Gericht. Premier Mariano Rajoy hat die obersten Richter des Landes aufgerufen, den Unabhängigkeitsbeschluss des katalanischen Parlaments mit sofortiger Wirkung auszusetzen. Den Parlamentsentscheid bezeichnete Rajoy als „Ungehorsam gegenüber den Institutionen“.

Katalonien beschließt Abspaltung von Spanien

Das katalonische Parlament hat mit dem Prozess der Abspaltung von Spanien begonnen. Eine Resolution wurde verabschiedet, die die Schaffung eines unabhängigen Staats begründen soll.

Barcelona vor Einführung einer eigenen Währung

Barcelona will im kommenden Frühjahr eine eigene Währung herausbringen. Das Geld soll zunächst nur in digitaler Form existieren und die regionale Wirtschaft stützen, so die amtierende Bürgermeisterin. Eine Parallelwährung zum Euro könnte jedoch auch für die Unabhängigkeits-Bestrebungen von Katalonien hilfreich sein.

Spanien: Separatisten gewinnen Wahl in Katalonien

Am Sonntag haben die für die Unabhängigkeit Kataloniens werbenden Parteien eine Mehrheit erreicht. Die Zentralregierung Spaniens lehnt eine Unabhängigkeit der Region jedoch ab. Die Anleger sind unsicher hinsichtlich der weiteren Ereignisse und stießen am Montag katalanische Anleihen ab.

Spaniens Industrie steigert Produktion

Nach einer langen Durststrecke nimmt die spanische Wirtschaft immer stärker an Fahrt auf. Die Industrie erzielte im Juli ihr höchstes Produktionsplus seit Mai 2000. Der Einzelhandel wuchs um mehr als vier Prozent. Rajoy hofft, von der wirtschaftlichen Erholung auch bei den Wahlen etwas zu spüren.

Spanien: Zentralregierung und Regionen erreichen Defizit-Ziel nicht

Der spanische Wirtschaftsminister kann nicht sparen - und auch die Regionen schaffen es nicht. Daher fordert Luis de Guindos eine erneute Lockerung der Defizitgrenzen für Spanien.

Rajoy unter Druck: Seperatisten gewinnen Wahl in Katalonien

Zusammen mit der linken Partei ERC erreicht die derzeitige Regierungspartei in Katalonien ersten Hochrechnungen zufolge eine absolute Mehrheit. Durch den deutlichen Wahlsieg der Separatisten steigen die Chancen auf ein Referendum über die Unabhängigkeit von Spanien.

Katalonien will bei Unabhängigkeit die EU verlassen

Die größte Region Spaniens will nicht nur unabhängig werden, sondern schließt auch einen Austritt aus der EU nicht aus. Nach der Regionalwahl am 25. November soll über die Fortführung des Freiheitsprozesses entschieden werden.

Unabhängigkeit: EU will Katalonien und Schottland nicht automatisch anerkennen

Sowohl Katalonien als auch Schottland streben eine Unabhängigkeit an. Doch ihre Annahme, automatisch in der EU verbleiben zu können, wird nun verneint. Die EU verweist darauf, dass sie die territoriale Integrität seiner Mitglieder respektieren müsse und einseitige Unabhängigkeitserklärung nicht anerkennen müsse.

Spanien: Bailout für Katalonien kostet mehr als erwartet

Alleine um dieses Jahr zu überstehen, braucht Katalonien fünf Milliarden Euro aus Madrid. Ursprünglich war man davon ausgegangen, 3,5 Milliarden Euro würden reichen, um die klamme Region zu stützen.

Chaos in Spanien: Katalonien meldet Pleite an

Mit Katalonien hat nach Murcia und Valencia nun bereits die dritte spanische Region um staatliche Hilfen angefragt. Katalonien braucht 3,5 Milliarden Euro von der Zentralregierung in Madrid, die damit weiter unter Druck gerät.

Krise spitzt sich zu: Fitch stuft acht spanische Regionen herab

Die Ratingagentur Fitch hat acht spanische, auotonome Regionen herabgestuft. Der Ausblick sei negativ, weil in den Regionen kaum relevante Sparanstrengungen unternommen würden.

15 Milliarden Euro fehlen: Katalonien kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen

Katalonien ist von der Insolvenz bedroht. Nun hat Spaniens reichste autonome Region die Regierung um Finanzhilfe gebeten. Und die spanische Bankia spricht nun von benötigten 20 Milliarden Euro

Widerstand gegen das Sparen: Regionen wollen gegen Madrid vor Gericht ziehen

Der Haushaltsentwurf der spanischen Regierung stößt immer stärker auf Kritik aus verschiedenen Regionen. Diese wollen entweder die Steuer-Amnestie nicht mittragen oder teilweise sogar vor Gericht ziehen.

Spanien: Katalonien lehnt Sparprogramm ab

Die Pläne von Premier Mariano Rajoy sind für die autonome Region Katalonien ein rotes Tuch. Die Regierung in Madrid will die Haushaltsplanungen der Regionen vorab sehen und ändern. Die Katalanen beharren auf der Autonomie ihrer Fiskalpolitik.

Spanien: Zahlreichen Regionen droht akute Liquiditätskrise

In Spanien können viele Regionen ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Der durchschnittliche Zahlungsverzug beträgt 157 Tage. Den öffentlichen Krankenhäusern droht ein Lieferstopp von Medikamenten.