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Klima

OECD: Klimaschutz-Ausgaben würden weltweit Wachstum anschieben

Klimaschutz-Investitionen würden einer OECD-Studie zufolge weltweit das Wirtschaftswachstum anschieben. Bis 2021 sei unter dem Strich mit einem zusätzlichen Wohlstandsgewinn über das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von einem Prozent zu rechnen.

Elektrische Züge können Windkraft speichern

Ein kalifornisches Start-up hat einen Energiespeicher auf Schienen entwickelt. Dabei treibt Wind- oder Sonnenenergie einen Elektro-Zug einen Berg hinauf und erzeugt beim Herabrollen Strom. Die Technologie soll eine effizientere und umweltfreundlichere Alternative zu den bisher gängigen Pumpspeicherkraftwerken mit Wasser darstellen.

US-Erfinder entwickelt erstes automatisches Schiff

Ein kalifornischer Ingenieur hat ein autonom fahrendes Solarboot entwickelt. Der Prototyp soll zeigen, dass Schiffe sich in Zukunft elektrisch auf den Weltmeeren fortbewegen können. Auch Rolls Royce und anderen Unternehmen konzipieren bereits unbemannte Schiffe – die Entwicklung ist angesichts der anhaltenden Krise in der Container-Schifffahrt besonders interessant.

Umwandlung von Abgasen in Kraftstoff spart Unternehmen Kosten

Riesige Industrieanlagen sollen künftig das Kohlenstoffdioxid aus der Luft filtern. Dabei geht es weniger um Umweltschutz als um die zunehmende Entdeckung von CO2 als Energie-Rohstoff: Die klimaschädlichen Gase werden dank neuer Verfahren in Kraftstoffe zurück verwandelt.

US-Steuerzahler müssen Milliarden für Pipeline-Absage zahlen

Noch vor dem Klimagipfel hat Obama den geplanten Pipeline-Bau abgelehnt. Seit mehr als sieben Jahren wurde über den Bau von Keystone XL gestritten. Nun will das betroffene Unternehmen Schadensersatz.

Wirtschaftsverbände kritisieren neues Klima-Abkommen

Die UN-Klimakonferenz hat am Samstagabend in Le Bourget bei Paris das neue weltweite Klimaschutzabkommen beschlossen. Die europäischen Wirtschaftsverbände sehen das als historisch bezeichnete Abkommen allerdings kritisch.

Deutschland EU-weit Vorreiter bei Klimaschutz-Technologien

Das Europäische Patentamt hat Deutschland als Spitzenreiter in Sachen Innovationen zum Klimaschutz ausgemacht. Jede zweite Erfindung zum Umweltschutz in Europa kommt aus Deutschland. Auch insgesamt erleben grüne Technologien demnach einen Boom.

Gletscherschmelze: Bauer aus Peru klagt gegen RWE

Der Peruaner Saúl Luciano Lliuya hat am Dienstag beim Essener Landgericht Klage gegen RWE eingereicht. Seine Stadt Huaraz sei durch die Gletscherschmelze von einer Flutwelle bedroht. RWE solle unter anderem einen Teil der Kosten für notwendige Schutzmaßnahmen übernehmen.

Mit Diamantenstaub gegen die Erderwärmung

Diamantenstaub in der Luft soll die Erderwärmung stoppen können, so Harvard-Forscher. Die glänzenden Partikel könnten demnach das Sonnenlicht reflektieren und so den Planeten vor der Überhitzung retten. Die Kosten für das Material könnten bald sinken, da Diamanten immer einfacher künstlich hergestellt werden können

G-20-Staaten bekennen sich vor Klimakonferenz zu zwei-Grad-Ziel

Kurz vor der Klimakonferenz haben sich die G20-Staaten darauf geeinigt, doch das Zwei-Grad-Ziel einhalten zu wollen. Bisher sind die nationalen Zielsetzungen nicht ausreichend gewesen, um dieses Ziel zu erreichen. Sollte es tatsächlich dazu kommen, müssen viele Staaten erneut ihre Zielvorgaben überarbeiten. Zudem teilte Angela Merkel mit, dass die Klimakonferenz 2017 in Deutschland stattfinden werde.

Vor Klima-Konferenz: Scholz eröffnet Kohlekraftwerk Moorburg

In rund zwei Wochen beginnt die Pariser Klimakonferenz. Und trotz der Klimaziele wird Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz am Donnerstag das riesige und hoch umstrittene Kohlekraftwerk Moorburg eröffnen. Schon jetzt kostet die Kohleindustrie den Steuerzahler Milliarden.

Studie: Kohleindustrie kostet Steuerzahler Milliarden

Kurz vor dem Pariser Klimagipfel wurde der Coal Atlas veröffentlicht. Dieser zeigt, dass die europäischen Steuerzahler die Kohleindustrie jedes Jahr mit Milliarden finanzieren.

Klimawandel bedroht Lebensmittelbranche

Wenige Tage vor der lang erwarteten Klimakonferenz in Paris mehren sich die Forderungen, dieses eine Mal wirklich aussagekräftige, strenge Regulierungen für den Klimaschutz zu beschließen. Immer mehr Organisationen und Institutionen warnen vor den Folgen des Klimawandels und zahlreiche neu publizierte Studien greifen ihnen dabei unter die Arme.

Obamas Traum vom Klimapräsidenten

Von dem Glanz des frühen Nobelpreisträgers ist angesichts von Cyber- und Drohnenkrieg wenig an Obama haften geblieben. In einem letzten Kraftakt versucht er nun, wenigstens als Klimapräsident im Gedächtnis zu bleiben. Kurz vor der Klimakonferenz in Paris greift Obama nochmal in die Vollen, während es um Merkel und Deutschlands Vorreiterrolle beim Klimaschutz stiller geworden ist. Mit Dieselgate und Kohle-Subvention gibt die Klimakanzlerin klar die Führungsrolle ab.

Höhere Belastungen für Unternehmer durch EU-Klimaschutz-Reform

Die EU-Kommission reformiert den Emissionshandel zu Ungunsten der Industrie. So sollen weniger Sektoren beim CO2-Handel privilegiert und die Standards für die Betriebe verschärft werden. Dadurch könnten auch auf die deutschen Unternehmen ab 2020 höhere Belastungen zukommen.

Koalition einigt sich auf teures Energie-Paket

Die große Koalition hat für ihre Klimaziele ein Paket mit Milliardenkosten für Stromverbraucher und Steuerzahler geschnürt. Das Konzept zur Umsetzung der Energiewende wird um fast zehn Milliarden Euro teurer als die ursprünglich geplante Abgabe für alte Braunkohlekraftwerke.

Neuer Klima-Plan droht, erheblich mehr zu kosten

Berechnungen der Bundesregierung zeigen, dass der neue Klima-Plan deutlich teurer für Stromkunden werden könnte, als zunächst gedacht. Von Mehrkosten in Höhe von knapp zehn Milliarden Euro ist die Rede.

Regierung plant neue Förderung für Elektroautos

Eine Parlamentariergruppe der großen Koalition hat in einem Schreiben an Finanzminister Schäuble eine zusätzliche Förderung von Elektroautos gefordert. Unter anderem sollen die Abschreibebedingungen verbessert werden.

G7: Wirtschaftsverbände fordern länderübergreifende Wachstumsstrategien

Die führenden Wirtschaftsverbände der G7-Länder haben sich anlässlich des G7-Gipfels auf ein gemeinsames Kommuniqué geeinigt. Damit wollen sie die Regierungen dazu bewegen, einheitliche Maßnahmen zu ergreifen. Nationale Sonderwege störten den Wettbewerb und belasteten einzelne Volkswirtschaften.

TU-München startet Testfahrt mit elektrischem Taxi für tropische Städte

Wissenschaftler der TU München haben zusammen mit der Universität in Singapur ein tropisches Taxi entwickelt. Die Fahrgastzelle aus karbonfaserverstärktem Kunststoff macht das Taxi zu einem Leichtgewicht. Die Batterie kann in 15 Minuten aufgeladen werden. Jeder Fahrgast im Auto kann seine Kühlung individuell regeln.