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Konjunktur

Deutsches Handwerk steigert Umsatz und Beschäftigung

Die deutschen Handwerks-Betriebe konnten Aufträge, Auslastung, Umsatz und Beschäftigung seit Jahresbeginn verbessern. Für 2014 erwarte man weiter zwei Prozent mehr Umsatz und 25.000 neue Jobs, so Branchenverbandschef Schwannecke. Exportabhängige Wirtschaftszweige mussten ihre Geschäftsziele zuletzt herunterschrauben.

Ifo-Institut rechnet nur noch mit einem Prozent Wachstum

Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für 2014 nach unten korrigiert. Der weitere Rückgang des ifo Geschäftsklimaindexes Ende Oktober deute auf eine Stagnation zum Jahresende hin.

EU-Kommission rechnet mit deutlich weniger Wachstum in der Euro-Zone

Die EU-Kommission senkte am Dienstag ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 0,8 Prozent. Deutlich verschlechtert haben sich besonders die Aussichten für Deutschland, Frankreich und Italien. Eine Besserung sei erst ab 2016 in Sicht.

Weniger Neuzulassungen: Wirtschaftsflaute erfasst Frankreichs Automarkt

Die Neuzulassungen auf dem französischen Automarkt sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent. Unter dem Druck der düsteren Wirtschaftslage schieben Privatkunden und Unternehmen größere Neuanschaffungen auf. Besonders Volkswagen ist mit einem Absatz-Rückgang von fast fünf Prozent betroffen.

Großaufträge aus dem Ausland: Mehr Bestellungen für deutsche Maschinenbauer

Die Auftrageingänge für die deutschen Maschinenbauer lagen im September um 13 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das lag vor allem an Großaufträgen aus den Nicht-Euro-Ländern. Die Auslandsbestellungen stiegen um 24 Prozent und konnten so den Rückgang der Bestellungen aus dem Inland ausgleichen.

DIHK rechnet mit 150.000 neuen Stellen im nächsten Jahr

Der DIHK rechnet trotzt mauer Konjunktur mit rund 150.000 neuen Arbeitsplätzen für 2015. Diese werden vor allem in der Dienstleistungsbranche geschaffen. Dennoch verlangsame sich der Stellenzuwachs, so Geschäftsführer Martin Wansleben.

Steuerschätzer: Schwache Konjunktur führt zu sinkenden Steuereinnahmen

Steuerschätzern zufolge sinken die Steuereinnahmen in den kommenden Jahren deutlich. Die schwache Konjunktur trägt dazu bei, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble schon im nächsten Jahr mehrere Milliarden verzichten muss.

Umsatzeinbruch im Einzelhandel kann in die Rezession führen

Die Einnahmen des Einzelhandels sind im September um 2,9 Prozent eingebrochen. Das ist der stärkste Einbruch seit sieben Jahren. Der Umsatz mit Bekleidung sinkt am stärksten. Experten befürchten, dass die nachlassende Kauflaune Deutschland in die Rezession führen könnte.

Schweizer stoppen Abwärtstrend beim Konsum

Die Kauflaune der Schweizer hat sich wieder stabilisiert. Dank des Tourismus und soliden Zahlen bei den Neuzulassungen konnte der schwache Konsum vom Sommer aufgefangen werden. Der Einzelhandel sieht den weiteren Verlauf jedoch überwiegend pessimistisch.

Österreichs Wirtschaftskammer fordert Steuerentlastung für Unternehmen

Angesichts des Nullwachstums in Österreich häufen sich die Forderungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber an die Politik. Die Wirtschaftskammer will Steuererleichterungen für Unternehmen erreichen. Die Arbeiterkammer fordert Investitionen von der EU sowie den Einsatz von Maßnahmen wie Kurzarbeit oder die Ausweitung der Bildungskarenz.

Handelskrieg lässt Exporte nach Russland immer stärker fallen

Die Sanktionen gegen Russland belasten die deutsche Wirtschaft so stark wie zuletzt die Finanzkrise. Die Exporte sind im August im Vergleich zum Vormonat um mehr als ein Viertel eingebrochen. Betroffen sind Finanzgeschäfte, Rüstungsgüter und Hochtechnologie.

Geschäftsklima-Index auf Zwei-Jahres-Tief

Der Geschäftsklima-Index fiel zum sechsten Mal in Folge auf nur mehr 103,2 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit fast zwei Jahren. „Die konjunkturellen Aussichten haben sich nochmals verschlechtert“, so Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Konjunktur-Abkühlung: Gebremste Aussichten für Chinas Auto-Industrie

Die chinesische Auto-Industrie wird in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang verzeichnen. Der Generalsekretär des chinesischen Branchenverbandes CAAM, Dong Yang, rechnet bis zum Ende des Jahres mit einem Wachstum von sieben Prozent nach 13,9 Prozent im vergangenen Jahr.

S&P: Mehr Investitionen in Deutschland helfen Euro-Zone nicht

Die Ratingagentur Standard & Poor's glaubt nicht daran, dass ein Konjunkturpaket in Deutschland auch dem Rest der Euro-Zone zugutekäme. Vielmehr würde die deutsche Wirtschaft überhitzen, die Inflation steigen und „das Land in große Unruhe versetzen“.

Mittelstand fährt Auslands-Aktivitäten zurück

Der Umsatz im Mittelstand steigt. Doch die schwache Konjunktur in Europa führt dazu, dass Unternehmen ihre Auslandsaktivitäten zurückfahren. Die Gewinne bleiben im Unternehmen und werden für die Stärkung des Eigenkapitals verwendet. Das Wachstum wird nicht durch Investitionen, sondern durch wachsende Effizienz generiert.

Trotz schwächerer Konjunktur: Steuereinnahmen steigen

Der Konjunktur-Einbruch in Deutschland hat bisher keinen negativen Einfluss auf die Steuereinnahmen gehabt. Das Bundesfinanzministerium sprach in seinem neuen Monatsbericht von einem Zuwachs bei Bund, Ländern und Gemeinden von 4,7 Prozent auf 57,4 Milliarden Euro.

DIHK erwartet baldige Einführung von Kurzarbeit

Die Konjunkturaussichten in Deutschland sind schlecht. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag meldet, dass die Industrie schon bald Kurzarbeit einführen wird.

Handelskrieg zeigt Wirkung: Deutscher Export bricht ein

Die deutschen Ausfuhren sinken um 5,8 Prozent zum Vormonat. Das ist der stärkste Einbruch seit Anfang 2009. Experten machen hauptsächlich den Handelskrieg mit Russland dafür verantwortlich. Die Sanktionen haben nach einigen Monaten ihre Wirkung nun voll entfaltet. Deutschland steht nach dem Einbruch der Industrieaufträge und der Produktion eine Rezession bevor.

Nach Produktions-Rückgang: Koalition will Industrie stärken

Die Bundesregierung reagiert auf die schwache Produktion der deutschen Unternehmen mit der Ankündigung für bessere Rahmenbedingungen für Industriebetriebe. Zudem soll die digitale Infrastruktur und die Energiewende vorangetrieben werden. Für den Ausbau des Internets wollen Telekommunikationsunternehmen und Kabelnetzbetreiber acht Milliarden Euro investieren.

IWF warnt: Deutschland fällt bei Wachstum zurück

Die Abwärtsrisiken in der globalen Wirtschaft nehmen zu, warnt der IWF. Seine Schätzung für Deutschland fällt sogar erheblich skeptischer aus als bisher. Deutschland solle daher auf Investitionen in der Infrastruktur setzen.