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Konjunktur

EZB-Milliarden kommen nicht bei den Unternehmen an

Die seit Jahren expansive Geldpolitik der EZB verpufft nahezu wirkungslos. Eines ihrer Hauptziele ist, die Kreditvergabe von Banken an Unternehmen zu steigern. Doch auch im Dezember vergaben die Geldhäuser der Euro-Zone praktisch genauso wenig Darlehen an die Wirtschaft wie schon vor einem Jahr.

Ifo: Stimmung in der deutschen Wirtschaft erheblich verschlechtert

Die deutschen Unternehmer bewerten ihre Geschäftsaussichten im neuen Jahr schlechter. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt zum Jahresbeginn von 108,6 Punkten auf 107,3 Punkte. Die Wirtschaft sei „erschrocken“, so Ifo-Präsident Sinn.

China: Schwächstes Wachstum seit 25 Jahren

Das Wachstum in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft fiel 2015 mit 6,9 Prozent so schwach aus wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr, wie die Statistiker mitteilten. Experten rechnen daher damit, dass die Regierung in Peking den Geldhahn weiter aufdreht.

Deutsche Exporte schrumpfen doppelt so stark wie erwartet

Die deutschen Exporte sind im Oktober um 1,2 Prozent zum Vormonat gefallen. Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang von 0,5 Prozent gerechnet. Sie sehen in der weltweit abnehmenden Nachfrage das Risiko einer „Entglobalisierung“ mit schweren Folgen für traditionelle Exportländer wie die Bundesrepublik.

Weniger Nachfrage aus der EU: Chinas Exporte sinken deutlich

Die chinesischen Exporte fallen stärker als zuletzt erwartet. China macht besonders die sinkende Nachfrage aus der EU zu schaffen. Doch auch die Importe gehen den 13. Monat in Folge zurück.

Investitionen: Stillstand trotz ausreichender finanzieller Rücklagen

Eine schwache Konjunktur lässt Unternehmen vor Investitionen zurückschrecken. Der harte Wettbewerb verlangt jedoch nach Innovationen. Aber nur die wenigsten Mittelständler wollen die bürokratischen Hürden überwinden, das Risiko wagen und die notwendigen Ressourcen dafür aufbringen. Dabei sind die finanziellen Mittel dafür vorhanden.

Euro-Zone: Industrie wächst nur schwach

Das Industrie-Wachstum in der Euro-Zone zieht im Oktober leicht an. Der Einkaufsmanagerindex stieg leicht um 0,3 auf 52,3 Punkte. Der Aufschwung bleibe vor allem wegen Deutschland und Frankreich enttäuschend schwach.

Maschinenbau: Aufträge aus dem Ausland brechen ein

Das Geschäft im Maschinen- und Anlagenbau hat sich stark eingetrübt, so der Branchenverband VDMA. Im September sanken die Auftragseingänge um 13 Prozent, das Auslandsgeschäft sogar um 18 Prozent. Hauptursache sei die Krise in China, die jedoch durch eine wachsende Binnennachfrage etwas abgefedert werde.

Bau-Industrie: Konjunktur-Anstoß durch Flüchtlinge ist Strohfeuer

Die Deutsche Bauindustrie hat vor zu viel wirtschaftlicher Euphorie angesichts der Flüchtlings-Ausgaben gewarnt. Die Sichtweise, die staatlichen Milliardenausgaben seien ein kleines Konjunkturprogramm, sei „blauäugig“, so der Verbandschef der Deutschen Bauindustrie. Vielmehr handele es sich dabei nur um ein konjunkturelles Strohfeuer.

China-Krise bringt Handel weltweit ins Wanken

Die Finanzwelt rätselt nach dem Einbruch der Finanzmärkte über den zukünftigen Gang der Weltkonjunktur. Die von China ausgehende Wirschaftsverlangsamung könnte eine globale Rezession auslösen. Die Frachtraten geben diesbezüglich noch keine klaren Anhaltspunkte. Einige sind besorgniserregend, andere hingegen eher positiv.

China überholt Deutschland beim Exportüberschuss

China überholt Deutschland als Land mit dem weltweit höchsten Exportüberschuss: Die Leistungsbilanz Chinas weist in diesem Jahr ein um 50 Milliarden Dollar größeres Plus aus, so Berechnungen des ifo-Instituts. Demnach übertrafen vor allem wegen der niedrigen Rohstoffpreise die chinesischen Ausfuhren die Einfuhren im Wert deutlich.

Siemens erwartet wirtschaftlichen Abschwung im Automobilsektor

Die Autoindustrie werde in den kommenden zwei Jahren an Schwung verlieren, so Siemens-Chef Kaeser. Schuld sei eine abnehmende Exportdynamik. Deutschland müsse sich daher auf Innovationen und Produktivität konzentrieren.

Erneut Rekord-Überschuss in deutscher Leistungbilanz

Der deutsche Handelsbilanz-Überschuss erreicht ein neues Rekordniveau. Wegen niedriger Rohstoff-Preise rechne man mit einem Überschuss in der Leistungsbilanz von 8,1 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das Übergewicht der Exporte gegenüber den Importen wird nicht nur von der EU-Kommission als Gefahr für die Stabilität kritisiert.

Schwache Junibilanz: Exporte und Importe sinken unerwartet

Deutsche Unternehmen haben im Juni weniger exportiert und importiert als gedacht: Die Ausfuhren sanken um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat, erwartet waren nur 0,5 Prozent Rückgang. Bei den Einfuhren war statt des prognostizierten Plus ebenfalls ein Rückgang um 0,5 Prozent zu verzeichnen.

Markit: Service-Sektor in Deutschland wächst stabil

Die Dienstleistungs-Firmen in Deutschland wachsen stabiler als im Rest der Euro-Zone. Der Service-Index gab Euro-weit leicht nach, blieb aber für Deutschland im Juli bei 53,8 Punkten, so das Markit-Institut. Demnach stockten viele Unternehmen hierzulande wegen neuer Aufträge ihr Personal auf und konnten auch ihre Preise erhöhen.

China: Unerwarteter Stillstand beim Industriewachstum

Der Einkaufsmanager-Index in China lag im Monat Juli bei 50. Damit kam das Industrie-Wachstum des Landes unerwartet zum Stillstand. Ausschlaggebend soll der Nachfragerückgang im In- und Ausland sein.

Einzelhandel: Größtes Halbjahres-Wachstum seit 20 Jahren

Die Einzelhändler in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2015 ein Rekordergebnis verzeichnet. Bis Juni lagen die Umsätze inflationsbereinigt 2,5 Prozent höher als vor einem Jahr - der größte Anstieg seit Beginn der Datenreihe im Jahr 1994. Gute Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten treiben die Kauflust trotz Krisen in Griechenland und im Nahen Osten, so der Branchenverband.

Inflation in Deutschland sinkt auf tiefsten Stand seit Februar

Die Teuerungsrate steigt derzeit kaum noch: Waren und Dienstleistungen in Deutschland kosteten im Juli durchschnittlich nur noch 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Experten zufolge dürfte der Preisdruck jedoch wegen höherer Lohnkosten demnächst wieder steigen.

Schwere Verluste in Russland für deutsche Maschinenbauer

Die Exporte der deutschen Maschinenbauer nach Russland sind um 30 Prozent eingebrochen. Der Verband der Maschinenbauer sieht nicht nur die EU-Sanktionen als Problem. Offenbar gibt es in Russland ein grundsätzliches Problem: Die russische Wirtschaft gerät in den Sog der stürzenden Rohstoffpreise.

Chinas Industrie schrumpft überraschend stark

Entgegen der Erwartungen Chinas Industrie im Juli sehr stark geschrumpft. Der Einkaufsmanager-Index rutschte auf 48,2 Punkte ab. Aufträge, Produktion und Beschäftigungszahlen gingen deutlich zurück. Die Eurozone konnte hingegen ihr Wachstum fortsetzen.