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Konjunktur

China: Unerwarteter Stillstand beim Industriewachstum

Der Einkaufsmanager-Index in China lag im Monat Juli bei 50. Damit kam das Industrie-Wachstum des Landes unerwartet zum Stillstand. Ausschlaggebend soll der Nachfragerückgang im In- und Ausland sein.

Einzelhandel: Größtes Halbjahres-Wachstum seit 20 Jahren

Die Einzelhändler in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2015 ein Rekordergebnis verzeichnet. Bis Juni lagen die Umsätze inflationsbereinigt 2,5 Prozent höher als vor einem Jahr - der größte Anstieg seit Beginn der Datenreihe im Jahr 1994. Gute Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten treiben die Kauflust trotz Krisen in Griechenland und im Nahen Osten, so der Branchenverband.

Inflation in Deutschland sinkt auf tiefsten Stand seit Februar

Die Teuerungsrate steigt derzeit kaum noch: Waren und Dienstleistungen in Deutschland kosteten im Juli durchschnittlich nur noch 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Experten zufolge dürfte der Preisdruck jedoch wegen höherer Lohnkosten demnächst wieder steigen.

Schwere Verluste in Russland für deutsche Maschinenbauer

Die Exporte der deutschen Maschinenbauer nach Russland sind um 30 Prozent eingebrochen. Der Verband der Maschinenbauer sieht nicht nur die EU-Sanktionen als Problem. Offenbar gibt es in Russland ein grundsätzliches Problem: Die russische Wirtschaft gerät in den Sog der stürzenden Rohstoffpreise.

Chinas Industrie schrumpft überraschend stark

Entgegen der Erwartungen Chinas Industrie im Juli sehr stark geschrumpft. Der Einkaufsmanager-Index rutschte auf 48,2 Punkte ab. Aufträge, Produktion und Beschäftigungszahlen gingen deutlich zurück. Die Eurozone konnte hingegen ihr Wachstum fortsetzen.

IWF erwartet leichtes Wachstum in Deutschland

Das BIP wird in Deutschland genauso stark zulegen wie im Vorjahr, so die IWF-Prognose. Vor allem die Exporteure profitieren vom billigen Euro. Aufgrund des demografischen Wandel gibt es zudem mehr Arbeitsplätze.

Kein Wachstum bei deutschen Maschinenbauern

Die deutschen Maschinenbauer erwarten 2015 eine Stagnation der Produktion. Grund sei vor allem der Geschäftsausfall in Russland. Die erhofften Impulse aus dem Wegfall der Sanktionen gegen den Iran seien für die Maschinenbauer nicht so schnell zu erwarten.

Chinas Exporte legen zu

Die chinesischen Exporte legten im Juni um 2,8 Prozent zum Vorjahr zu. Ökonomen hatten nach monatelangen Rückgängen erneut mit einem leichten Minus gerechnet. Lediglich die Ausfuhren in die EU schrumpften. Nach dem Kurssturz an den chinesischen Börsen in den vergangenen Wochen hatten die Sorgen vor einem Wachstumseinbruch zugenommen.

Gesundheitssektor wird wichtiger für Schweizer Wirtschaft

Die Gesundheitsausgaben in der Schweiz werden sich in diesem und im kommenden Jahr noch einmal deutlich erhöhen. Die Bedeutung der Branche für die Schweizer Wirtschaft nimmt zu. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum der Gesundheitsausgaben um 2,8 Prozent und um 3,2 Prozent im kommenden Jahr.

Aufträge deutscher Industriebetriebe steigen nur leicht

Die Aufträge der deutschen Industrie steigen im April um 1,4 Prozent. Grund dafür ist ein Anstieg der Aufträge aus dem Euro-Raum. Die Aufträge aus Deutschland schrumpften um 3,8 Prozent.

Mittelstand will 2015 mehr investieren

Die deutsche Industrie will in diesem Jahr ihre Investitionen deutlich erhöhen. Ausrüstungsgüter und neue Bauten sind im Fokus der Investitionsplanungen. Das leichte Wachstum der deutschen Wirtschaft hat das Vertrauen der Unternehmer gestärkt.

Arbeitsagenturen sehen keine Besserung am Arbeitsmarkt

Für die kommenden Monate rechnen Arbeitsmarktforscher nicht mehr mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Die Chefs der Arbeitsagenturen sind pessimistisch. Zu gering sei der konjunkturelle Schub.

Dollar-Kurs bremst US-Wachstum

Das Wirtschaftswachstum in den USA ist überraschend auf 0,2 Prozent eingebrochen. Experten hatten mit einer Wachstumsrate von 1,0 Prozent gerechnet. Als Grund für den Einbruch werden die Kältewelle und der starke Dollar angeführt.

IW-Forscher: Deutsche Konjunktur kühlt sich 2016 spürbar ab

Die Bundesregierung sei schuld, dass sich die deutsche Konjunktur im kommenden Jahr deutlich abkühlt, so das Institut für deutsche Wirtschaft. Die Niedrigzinsen sorgen für ein „Konsum-Strohfeuer“, welches 2016 verpuffe. Die Chancen auf einen lang anhaltenden dynamischen Aufschwung werden verspielt.

Russland-Sanktionen: Österreich rechnet mit Export-Minus von 25 Prozent

Die Exporte nach Russland werden infolge der Russland-Sanktionen um 25 Prozent einbrechen. Bis zu 45.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Die Sanktionen treffen weder Russlands Präsident Wladimir Putin noch die Staatskonzerne Gazprom und Rosneft. Der Mittelstand kommt nicht mehr an Kredite. Industrieunternehmen können nicht mehr nach Russland liefern.

Wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum geht an Österreich vorbei

Zahlreiche Wirtschaftsinstitute heben ihre Prognosen für Deutschland und die Euro-Zone an. Doch an Österreich geht diese Entwicklung vorbei. Wirtschaftsfördernde Reformen kommen zu spät. Die Probleme im Bankensektor sind nach wie vor ungelöst.

Chinesische Exporte brechen um 15 Prozent ein

Die Warenausfuhren aus China sind im März um 15 Prozent eingebrochen. Einen so starken Einbruch gab es zuletzt während der Finanzkrise 2009. Börsenteilnehmer rechnen damit, dass die Regierung in Peking bald ein neues Konjunkturprogramm auflegen wird.

Stahlproduktion sinkt: Industrie startet schwach ins Frühjahr

Die Industrie schätzt die Aussichten für die deutsche Wirtschaft inzwischen optimistischer ein als noch zu Jahresanfang. Der BDI erwartet ein BIP-Wachstum von rund zwei Prozent. Der niedrige Ölpreis, der schwache Euro und der starke private Konsum trieben die Konjunktur an.

US-Finanzminister kritisiert Deutschlands Exportstärke

Deutschland soll sich dem US-Finanzministerium zufolge auf die Stärkung der Binnennachfrage konzentrieren. Die Wirtschaft dürfe sich nicht auf die Exportstärke und den schwachen Euro verlassen. Deutschland solle die Sparpolitik beenden und mehr investieren.

Kein Aufschwung in Sicht: Geschäftsklima im Mittelstand stagniert

Mittelständische Firmen können die allgemeine Euphorie über einen angeblichen konjunkturellen Aufschwung nicht teilen. Das Geschäftsklima stagniert. Die Exportaussichten sind verhalten. Auch der Konsum und der Wohnungsbau werde nicht mehr so schnell wachsen, glaubt die KfW.