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Kosten

Im Vorjahresvergleich trugen im Hochbau im 3. Quartal 2017 vor allem die Bauleistungen der Professionisten zu den Preisanstiegen bei. (Foto: dpa)

Kosten für Neubauten steigen stark

Die Preise erlebten zuletzt höchsten Anstieg seit 2008 / Zahl der Einfamilienhäuser rückläufig

Testfahrt im ersten serienmäßigen Elektroauto, das seine Batterie durch integrierte Solarzellen lädt. (Foto: dpa)

E-Autos: Unternehmen müssen sich auf hohe Kosten einstellen

Traum vom Elektro-Auto wird teuer / Mehrheit der Kunden könnte sich wohl kein eigenes Auto mehr leisten

Neuer Chef verordnet Rhön-Klinikum strafferes Management

Die neue Rhön-Klinikum-Leitung will die Krankenhaus-Kette auf Herz und Nieren überprüfen und wagt keine konkrete Ergebnisprognose für 2017.

Bundesrechnungshof: Deutschland-Bonds sind Verlustgeschäft

Die von den Ländern oft geforderten Deutschland-Bonds sollten nicht eingesetzt werden, warnt der Bundesrechnungshof. Zwar würden die Länder davon profitieren, aber für den Bund würden Mehrkosten entstehen.

Britische Standard Chartered streicht 15.000 Arbeitsplätze

Um Kosten zu sparen, sollen in den kommenden Jahren 15.000 Stellen gestrichen werden. Das wären gut 17 Prozent der zuletzt rund 88 500 Mitarbeiter. Die lange Zeit erfolgsverwöhnte Bank, die stark in Afrika und Asien vertreten ist, war im dritten Quartal überraschend in die roten Zahlen gerutscht.

Kostendruck: Krankenkassen wollen Beiträge deutlich erhöhen

Der Spitzenverband der deutschen Krankenkassen hat für die kommenden Jahre eine umfangreiche Beitragserhöhung angekündigt. Die Ausgaben der Kassen stiegen stärker als die Einnahmen und neue Reformen der Bundesregierung erhöhen den Kostendruck noch.

Europäischer Chemiemarkt verliert erheblich an Bedeutung

Bis 2035 wird sich der Umsatz des weltweiten Chemiemarkt mehr als verdoppeln. Doch der Markt in Asien wächst, droht die europäische Chemie zurückzufallen. Vor allem zu hohe Produktionskosten und zu viel Regulierung gefährden die europäische Chemieindustrie.

Wirtschaftsstandort Deutschland verliert an Attraktivität

Fast die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen will 2015 lieber im Ausland investieren. Die deutschen Unternehmen wenden ihren Blick hin zu den europäischen Nachbarländern. Um hohe Kosten und die zunehmende Bürokratie in Deutschland zu umgehen, investieren sie im Ausland.

Niedriger Ölpreis: OMV-Gewinn bricht ein

In den ersten drei Monaten ist der Gewinn des Erdöl- und Gaskonzerns OMV deutlich zurückgegangen. Das Betriebsergebnis halbierte sich im Vergleich zum Vorjahr. Neben dem niedrigen Ölpreis kämpft der Konzern auch mit Unruhen in Förderländern wie Jemen und Libyen.

Deutscher Mittelstand nutzt Digitalisierung nur zaghaft

Mehr als die Hälfte der Mittelständler sieht in der zunehmenden Digitalisierung große Chancen. Ein Großteil der Unternehmen hat das Thema bisher jedoch eher vernachlässigt. Hoher Kostenaufwand, Schnelllebigkeit und die Komplexität schrecken viele Unternehmer noch ab.

Kosten sparen: Mittelstand investiert verstärkt im Ausland

Im laufenden Jahr wollen so viele Industriebetriebe im Ausland investieren, wie nie zuvor. Grund sind die hohen Produktionskosten in Deutschland. Das Volumen der Investitionsbudgets nimmt infolge der zahlreichen internationalen Krisen jedoch ab.

Bund verpflichtet Händler zu Rücknahme alter Elektrogeräte

Einzelhändler müssen künftig alte Elektrogeräte zurücknehmen. Das verärgert vor allem die Online-Händler. Es ergäben sich so Sonderlasten, wie etwa die hohen Transportkosten.

Öl-Scheichs kaufen keine Lamborghinis mehr

Die Kundschaft in ölfördernden Ländern zögert beim Kauf von Lamborghinis. Der Ölpreisverfall bringt zahlreichen Branchen-Akteuren Verluste ein. Der zum VW-Konzern gehörende Luxusauto-Hersteller plant einen Geländewagen, der 2018 rauskommen könnte.

Dobrindt kann Zeitplan für Dänemark-Tunnel nicht einhalten

Der Bau des Tunnels von der deutschen Insel Fehmarn nach Dänemark verzögert sich wegen Protesten der Bevölkerung um drei Jahre. Das Projekt soll nun 2024 fertig gestellt werden. Die deutschen Kosten belaufen sich auf 2,1 Milliarden Euro. Der Tunnel soll über eine Maut finanziert werden. Das Projekt ist umstritten, weil der Fährgesellschaft Scandlines das Aus droht.

OMV: Ölpreis bleibt langfristig tief

Der Ölpreis wird langfristig auf einem niedrigen Niveau bleiben, prognostiziert Österreichs Energiekonzern OMV. In 2014 ist der Gewinn von OMV um 70 Prozent eingebrochen. Als Reaktion senkt der Konzern die Ausgaben um 35 Prozent.

Mittelstand verschwendet 10 Milliarden Euro für ungenutzte Software

Unternehmen sollten Mitarbeiter bei der Anschaffung neuer Software befragen. Sonst besteht die Möglichkeit, dass teuer Software ungenutzt herumliegt. So geben Mittelständler knapp 10 Milliarden Euro aus für ungenutzte Programme.

Krisen-Modus: Lufthansa bereitet Mitarbeiter auf harte Zeiten vor

Die Erlöse der größten deutschen Airline sinken, ihre Kosten steigen. In einer Mitteilung an die Belegschaft warnt die Lufthansa ihre Mitarbeiter vor einer „gefährlich roten Zone“ im „harten Wettbewerb“. Der Zeitpunkt der Mitteilung ist wegen des Tarif-Streits mit Piloten und Kabinenpersonal taktisch gewählt: Vor dem Hintergrund einer Krise müssen die Forderungen der Belegschaft neu verhandelt werden. Entlassungen seien vorerst aber nicht geplant.

ThinkTank: Mittelstand soll Sprach-Förderung von spanischen Fachkräften zahlen

Ingenieure aus Spanien können auch dem Fachkräftemangel im deutschen Mittelstand entgegenwirken. Die Qualifikation der Spanier sei mit der der Deutschen vergleichbar, sagt der Think Tank BDU. Für eine erfolgreiche Integration sollen Unternehmen aber selbst die Kosten für eine Sprachförderung ihrer Fachkräfte übernehmen.

Deutsche Industriebetriebe müssen in China Preise senken

Chinas Industrie setzt 2015 auf Automatisierung. Deutsche Industriebetriebe können davon profitieren. Doch die Maschinen und Roboter sind für den chinesischen Markt noch zu teuer. Die Eroberung neue Marktanteile könnte für Maschinenbauer mit Preissenkungen verbunden sein.

Forscher entwickeln Programm zur Vorbeuge gegen Produktionsausfälle

Industrieunternehmen können Produktionsausfälle künftig mithilfe von Big Data vermeiden. Ein Forschungsprojekt aus Aachen entwickelt eine Plattform, die die Produktionsdaten analysiert und mögliche Ausfälle von vorn herein verhindern kann.